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Sep 23

Im Business unverzichtbar

„Unsichtbare“ Unterhemden

Hautfarben - Das unsichtbare Unterhemd

Als Gentleman muss Mann so einiges mitbringen. Das Männermagazin GQ bringt es in ihrer neuen Ausgabe auf den Punkt: Der wahre Gentleman ist aufgeschlossen, modern, gebildet und stilvoll. Neben guter Allgemeinbildung und zuvorkommendem Benehmen – nicht nur gegenüber der Damenwelt – zeigt sich der Gentleman jederzeit der Etikette entsprechend gekleidet. Er trägt seine Kleidung stets mit einer gewissen Selbstverständlichkeit und macht somit immer eine gute Figur. Ganz egal ob im Businessdress unter Geschäftsleuten, im Freizeitanzug unter Freunden oder in Abendgarderobe an der Seite einer Frau.

Am Anfang war das Feinripphemd

Das äußere Erscheinungsbild zeichnet den Gentleman aus, doch was trägt der Gentleman eigentlich unten drunter? In den guten alten Zeiten trug Mann ein Feinrippunterhemd, das im Zeitverlauf durch Waschen und Bügeln jedoch schnell an Form verlor. Heutzutage tragen junge Männer häufig lieber gar nichts unter den Hemden oder lediglich ein normales T-Shirt.

Das Unterhemd wird unterschätzt

Kein Wunder, scheint das Unterhemd doch soetwas wie das Stiefkind der Bekleidungsindustrie zu sein. Oft lassen sogar Fachgeschäfte für Herrenunterwäsche Mann im sprichwörtlichen Regen stehen. Unterhemden gibt es zwar mehr als genug, aber viel zu oft erinnern sie an Opas Feinripp-Hemdchen. Oder es handelt sich um T-Shirts, die auftragen, durch das Hemd sichtbar bleiben und bei Bewegungen aus der Hose rutschen. Feinripp und T-Shirts stellen für den stilbewussten Mann somit keine Alternativen dar.

Das Unterhemd muss stets unsichtbar bleiben

Ein Gentleman braucht stattdessen ein Unterhemd, das nicht aufträgt, auch noch bei geöffnetem Oberhemd-Kragen unsichtbar bleibt und somit allen Anforderungen an Stil und Bequemlichkeit Stand hält. Das ideale Unterhemd ist mit einem V-Ausschnitt ausgestattet. Bei Shirts ohne Arm ist der Armausschnitt zudem durch die Oberhemdennaht verdeckt, so dass es weiterhin unsichtbar bleibt. Darüber hinaus ist es extra lang, damit es auch bei Bewegungen an seinem bestimmten Platz in der Hose bleibt. Zu guter Letzt hat bei hochwertigen Unterhemden das leidige „Kratzetikett“ nichts im Nacken zu suchen.

Von Baumwolle bis Mikrofaser

Was die Materialien betrifft, reicht die Auswahl von reiner Baumwolle bis hin zu moderner Mikrofasern. Somit stehen für jeden Männer-Geschmack der passende Stoffe parat.

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gastbeitrag-albertkreuzDieser Beitrag entstannd in Kooperation mit Herrenunterwäsche-Marke Albert Kreuz. Mit ihrer Hilfe erfahren wir im Gentleman-Blog, was Mann drunter trägt.



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8 Responses to “„Unsichtbare“ Unterhemden”

  1. […] Unterhemden. Ich verlinke hier mal ganz dreist auf den Gentleman-Blog, denn hier steht recht gut Worten zusammengefasst alles rund um Unterhemden-unter-Hemden. Sollte […]

  2. Frank Ponath sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe eine Anfrage: wenn es nicht gerade
    Minus-Grade sind, trage ich kein Unterhemd.
    Der „Brustpanzer“ stört mich einfach; fühle
    mich eingeengt. Im Freundes- und Kollgenkreis
    gehen die Meinungen auseinander, von …“ein richtiger Mann trägt kein
    Unterhemd“ bis zu „ein Unterhemd gehört unter ein richtiges Hemd…“
    Was meinen Sie? Ich wäre Ihnen für eine Antwort sehr dankbar, was
    sagen/tragen Ihre männlichen Kollegen?
    Gruß aus Berlin
    Frank Ponath

  3. […] und normale Unterhosen sowie Männer-Strings. Doch weit mehr gehört dazu: Nicht zu vergessen sind Unterhemden für Herren, die sowohl in T-Shirt-Form wie ärmellos existieren. Diese gibt es zudem in glatt als […]

  4. EasyR sagt:

    Ich konnte Feinripp auch nie leiden. Spätestens ab Mittag waren Hemd und Unterhemd eine untrennbare Einheit und bei jeder bewegung zieht und stockt es. Ich hab jetzt die Mikrofaser-Shirts von 99f.de für mich entdeckt. Die Eigenschaften ähneln den Outdoor-Produkten, aber sie haben das angenehme „baumwollige“ Gefühl auf der Haut. Die Oberfläche ist so glatt, dass das Hemd einfach drüber gleitet.

  5. […] aus. Dazu gehören z.B. hellblaue, dezent gestreifte oder karierte Boxershorts und einfache T-Shirts mit V-Ausschnitt zum drunterziehen. Entscheidend ist die Passform. Zu große Unterwäsche wirkt […]

  6. Gentleman-Blog sagt:

    Hallo Herr Ponath,
    hier bekommen Sie eine Antwort:
    http://www.gentleman-blog.de/2012/07/25/unterhemd-im-sommer/
    Viele Grüße

  7. Nataniel sagt:

    Das, was man heute als „Herrenoberhemd“ bezeichnet ist traditionell bereits das Unterhemd. Der Begriff „Herrenoberhemd“ ist damit falsch und irreführend. Unter dem Unterhemd trägt man also nicht nochmal ein Unterhemd. Daher kommt auch der Begriff „hemdsärmelig“. Wenn man sich früher beschwert hat, daß jemand „hemdsärmelig“ herumläuft, dann meinte man damit, daß jemand im Unterhemd daherkommt. Weil das weiße Herrenhemd bereits das Unterhemd ist, trägt man der Etikette nach das Anzugoberteil oder Sakko immer und legt es nicht ab (außer im eigenen Büro am eigenen Arbeitsplatz darf man es an heißen Tagen ablegen, aber sonst trägt man sein Sakko immer, man läuft schließlich nicht im Unterhemd herum).

    Traditionell war es nur die Sache von Bauern und Schwerarbeitern oder Leuten, die in der Hierarchie ganz unten standen, hemdsärmelig herumzulaufen. Meist trugen solche Leute auch keinen Anzug, sondern Lumpen.

    Das ist auch der Grund, warum es für Herrenhemden keine dunklere Farbe als weiß gibt. Nur sozial hochgestellte Leute und Adlige konnten es sich erlauben, ihre Bekleidung täglich waschen zu lassen. Und das hat man dadurch gezeigt, indem man reinweiße Hemden trug. Wer gefärbte Hemden, Nadelstreifenhemden oder irgendwie gemusterte Hemden trägt, versucht nur zu kaschieren, daß er seine Hemden nicht täglich wäscht, sondern vielleicht auslüftet und nochmal trägt – und das stimmt meistens auch, was man mitunter riechen kann.

    In Ländern wie den USA wird im Berufsalltag wesentlich mehr Wert auf Etikette gelegt als in Deutschland. Daher werden im Hochsommer Büros in den USA soweit herunterklimatisiert, daß man sein Anzugoberteil stets anbehalten kann.

  8. Nataniel sagt:

    Nachtrag: Wenn es im Winter zu kalt ist, trägt man auch einen Dreiteiler, also einen Anzug, bei dem unter dem Oberteil noch eine Weste getragen wird. Im Sommer trägt man dagegen eher einen Zweiteiler ohne Weste.

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