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Okt 12

Die Wahl der Kleidung ist Kommunikation

Regeln für das Outfit

In zwischenmenschlichen Beziehungen kommt letztendlich auf die inneren Werte an. Doch es ist nicht möglich, in die Köpfe der Menschen hineinzuschauen. Um den Mitmenschen bestimmte Signale zu senden, tragen daher viele Menschen durch die Wahl ihrer Kleidung ihr Inneres nach außen. Zum Beispiel kleidet sich ein Punker nicht zufällig mit gefärbten Haaren und abgenutzten Klamotten. Sein Erscheinungsbild ist ein Statement. Ähnlich verhält es sich bei einem Geschäftsmann, der adrett gescheitelt daher kommt und mit seiner Kleidung auf Kunden und Geschäftspartner kompetent und vertrauenswürdig wirken möchte.

Die richtige Kleidung als Türöffner

Kleidung ist somit ein Kommunikationsmittel, mit der jedermann sich seinen Mitmenschen mitteilt, wie er oder sie in etwa einzuschätzen ist. Dessen sollte man sich bei der Wahl seiner Kleidung bewusst sein. Denn sowohl im privaten als auch im Berufsleben hat die Kleidung unmittelbare Auswirkung auf die Wirkung auf andere. Kleidung kann Türen öffnen und Türen schließen.

Keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Der erste Eindruck ist wichtig, und für ihn gibt es keine zweite Chance. Es mag überraschend klingen, doch zahlreichen Untersuchengen zufolge wird der erste Eindruck nur zu ca. 10 Prozent von dem bestimmt, was wir inhaltlich mit unseren Worten von uns geben. Stimme und Sprachstil machen weitere 30 Prozent aus. Der erste Eindruck wird zum Großteil (60 Prozent) von nonverbalen Signalen wie Kleidung, Aussehen und Körpersprache bestimmt. Dementsprechend kommt der Kleidung bei der Beurteilung von Mitmenschen eine Schlüsselrolle zu.

Grundregeln fürs Outfit

In Hinblick für ein gewinnendes und überzeugendes Outfit, speziell im Berufsleben, gelten daher einige grundlegenden Regeln. Für den „Erstkontakt“ mit noch unbekannten Menschen gilt das im Besonderen.

  • Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich wohl fühlen.
  • Treten Sie gepflegt auf, vom Scheitel bis zur Schuhsohle. Das Erscheinungsbild sollte zudem der Umgebung angemessen, das heißt weder under- noch overdressed sein.
  • Entwickeln Sie im Berufleben einen zeitgenössischen aber persönlichen Stil, der zu ihrer Branche passt.
  • Achten Sie auch Wertigkeit und Klarheit, selbst wenn ihnen einen begrenztes Budget für Kleidung zur Verfügung steht. Das gelingt schon über eine geschickte Farbwahl und die passende Kombination einzelner Kleidungsstücke.
  • Wer diese Regeln im Hinterkopf hat und sich daran orientiert, erhöht sowohl privat wie beruflich seine Chancen, positiv auf die Mitmenschen zu wirken und „gut rüberzukommen“.

    Im Endeffekt zählen die innere Werte

    Die angemessen Kleidung ist aber nur der erste Schritt für die gewünschte Wirkung. Je besser man seine Mitmenschen kennen lernt und je intensiver die private oder berufliche Beziehung ist, desto eher zählen die inneren Werte, und die Bedeutung der Kleidung tritt in den Hintergrund.

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    2 Responses to “Die Wahl der Kleidung ist Kommunikation”

    1. Irène sagt:

      Ich finde das total interessant, vorallem mit den Prozenten!

    2. Laertes sagt:

      Schade dass keine lebendigeren Bilder vorhanden sind.
      Der Text ist ja dafür sehr eingängig.

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