Archive for Januar, 2010

Jan 30

Fundgrube: Gentleman Linktipps (2)

Wir haben uns wieder auf die Suche nach interessanten Links gemacht und sind fündig geworden. In der zweiten Ausgabe der Gentleman-Linktipps stehen Modetipps sowie Knigge für das reale und virtuelle Leben im Vorderdrund. Voilá!

Der Winter war und ist hart. Ohne Schal kann es in der Kälte schnell ungemütlich werden. Heutzutage ist ein Schal aber längt nicht mehr nur ein praktischer Gegenstand um sich gegen die Kälte zu schützen, sondern hat sich zu einem modisches Assessoire entwickelt. Manrevolution zeigt, auf welche verschiedene Weise sich ein Schal tragen lässt.

Typenberatung für Männer: In ihrem Herrenmoden-Blog gibt Ute Tipps und verrät Tricks, wie man(n) durch die geschickte Wahl der Kleidung und der Farben optisch größer wirken kann.

Jan 23

Was ist eigentlich Image?

„Image“ – mit diesem Wort werden wir fast täglich und in den verschiedensten Zusammenhängen konfrontiert. „Image-Kampagne“, „Image-Design“ und „ein gutes oder schlechtes Image haben“. Konkret darauf angesprochen, was „Image“ nun eigentlich ist, ob jeder eins hat und ob man das eigene Image irgendwie beeinflussen kann, kommen die meisten Menschen schwer ins Grübeln, begleitet von ratlos umherwandernden Blicken und gedankenvollem Kopfkratzen.

Jan 20

Knigge-Regeln bei „Haatschiiii“ und Erkältung

Winterzeit gleich Erkältungszeit. Im Büro, in der U-Bahn oder im Theater. Allerorten ist das „Haatschiie“ zu vernehmen, meistens gefolgt von einem „Gesundheit“. Dabei wurde vor gut zehn Jahren von den Hütern der Benimm-Regeln festgelegt, dass man das Gesundheit-Wünschen unterlassen solle. Die Begründung lautete, dass ein Niesen ein unbeabsichtigter Fauxpass sei. Mit dem „Gesundheit!“ lenke man zusätzlich noch die Aufmerksamkeit darauf. Daher solle man über das Niesen der Mitmenschen einfach hinwegsehen. Diese Regel hat sich jedoch kaum durchgesetzt. Auch deswegen fordert nun die Deutsche Knigge-Gesellschaft eine Änderung und plädiert dafür, dass Gesundheit-Wünschen wieder zu gestatten.

Jan 17

Kniestrümpfe – Der Gentleman trägt Strümpfe bis zum Knie

Was wir unterhalb unseres Knies tragen, scheint die wenigsten Männer wirklich zu interessieren. Dabei ist dieses meist unbeachtete Accessoire in den letzten Jahren durchaus salonfähig, wenn nicht sogar zu einem Modetrend geworden. Nicht nur, dass die Waden des Mannes nun feinste Garne umschmeicheln, er kann nun auch zwischen einer großen Farbvielfalt wählen. Qualität und Bequemlichkeit sprechen schon lange für das Tragen von Kniestrümpfen. Aber durchaus auch Stilbewusstsein. Mit Kniestrümpfen kommt der Gentleman nie in Verlegenheit, sein nacktes Bein im Sitzen zu zeigen. Es bleibt durch die Strümpfe immer gut verdeckt. In Italien tragen 90% aller Männer Kniestrümpfe, Socken zum Anzug sind südlich der Alpen ein absolutes No-Go. Die Italiener sind auch diejenigen, die die Farbe im Strumpf für sich entdeckt haben. Das lässt auch die deutsche Männerwelt aufhorchen.

Jan 14

Mode Zitate: Giorgio Armani

zitate

Giorgio Armani

“Der Stil ist der Mode überlegen. Er läßt sich von der Mode anregen und greift ihre Ideen auf, ohne sie ganz zu übernehmen. Niemand mit Stilbewußtsein würde seine Art, sich zu kleiden, nur um der Mode willen radikal ändern. Was Stil von Mode unterscheidet, ist die Qualität.”

Jan 09

Anleitung zum Schleife binden

Nur wenige Männer tragen eine Schleife bzw. eine Fliege. Das Gute daran: So bleibt sie ein exklusives Accessoire für den stilvollen Herrn.

Es herrscht die weitverbreitete Annahme, dass das Binden einer Schleife schwierig sei. Doch das ist mitnichten so. Wir treten den Gegenbeweis an. Es mag überraschend klingen, aber das Schleifebinden ist nicht schwieriger als das Binden von Schuhen, denn es entspricht genau dem Binden von Schnürsenkeln. Natürlich abgesehen davon, dass die Herrenschleife am Hals und nicht am Fuß gebunden wird.

Jan 06

Gentlemen’s Agreement – moralische Verpflichtung

Eine Gentlemen´s Agreement ist eine Vereinbarung, die auf gegenseitigem Vertrauen beruht, ohne die Ergebnisse bereits schriftlich und vertraglich fixiert zu haben.

Schon im Römischen Recht gab es den Grundsatz „pacta sunt servanda“ (wörtlich: „Verträge sind einzuhalten) der besagt, dass auch mündliche Verträge zu erfüllen sind. In der deutschen Rechtssprechung versteht man unter einem Gentlemen’s Agreement jedoch eine Vereinbarung, die nicht juristisch durchgesetzt werden kann. Die Erfüllung der Vereinbarung hängt daher im Besonderen von der Vertrauenswürdigkeit der Vertragspartner ab.

Keine juristische Bindung aber gesellschaftlicher Druck

Die Nichterfüllung hat also keine juristischen Konsequenzen und kann lediglich mit sozialen Sanktionen geahndet werden. Aus einem Gentlemen´s Agreement entsteht also vielmehr eine moralische Verpflichtung, da man sein Wort gegeben hat.

Jan 03

Gestatten, Dandy »Beau« Brummel!

Der Dandy

Im Gentleman-Blog dreht sich alles um Geschmack, Stil und gutes Benehmen. Eben all die Eigenschaften, die gemeinhin mit einem Gentleman assoziiert werden. Heute widmen wir uns einmal einer, man könnte beinahe sagen, Unterkategorie des Gentleman: dem Dandy. Der Engländer George Bryan »Beau« Brummel ist der Ur-Dandy schlechthin. Er verhalf der Männerwelt zu einem ganz neuen modischen Bewusstsein und war der erste »It-Boy« Londons.

Der Dandy verabscheut das Grelle, Laute und Parfümierte

Ein Dandy ist historisch betrachtet eine besondere Art des Gentleman. Er legt sehr großen Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild und kombiniert dies mit den perfekten Manieren eines Gentleman. Der Dandy verabscheut das Grelle, Laute und Parfümierte. Sein Augenmerk gilt dem perfekten Stil und Auftreten. Zu jedem Anlass die passende Kleidung zu tragen, erhebt der Dandy zum Lebenszweck. Oft wird in diesem Zusammenhang der Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900) als archetypischer Dandy genannt, da seine Lebensweise sich wunderbar in dieses Muster einfügt. Doch bereits 76 Jahre vor Wild erblickte in London George Bryan Brummel das Licht der Welt. Bevor er 1840 verarmt in Frankreich starb, hatte er sich den Beinamen »Beau« erarbeitet und seinen Platz in der Geschichte erobert.