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Mrz 19

Das persönliche Image

Das persönliche Image hat viel mit Glaubwürdigkeit zu tun. Man sagt zwar, „Kleider machen Leute“ und das hat auch seine Richtigkeit, dennoch sollten Inhalt und Form im Einklang sein. So stehen am Anfang der persönlichen Stilfindung die Fragen: „Wer bin ich?“ und „Wo will ich hin?“ ganz oben.

Branche gibt Kleidungs-Codes vor

Die Branche, in der man sich bewegt, gibt oftmals schon eigene Codes vor. Zwischen dem Outfit eines Bankmanagers und dem eines Geschäftsführers aus der Werbebranche können Welten liegen, obwohl beide gehobene Positionen bekleiden. In diesem Fall geht es um Begriffe wie: „Executive Business“, „Modern Business“, „Standard Business Casual“ usw.

Weiterhin spielt der eigene persönliche Stil eine große Rolle. Anzug ist nicht gleich Anzug – mal ganz abgesehen vom Preis. Und so wird der Manager der einen Bank sich nicht kleiden wie der Manager der anderen Bank, obwohl beide in der gleichen Branche und Führungsebene tätig sind. Der Schlüssel zum individuellen Ausdruck liegt in den Details und deren Zusammenstellung, beispielsweise Muster oder lieber dezent uni? Weiterhin bedeutsam sind die Schnittführung, die Wahl der Accessoires und der Farben.

Farbwirkung abhängig von Persönlichkeit und Situation

Die Auswahl Letzterer bezieht sich gleich auf zwei Faktoren. Einerseits geht es um die gewünschte (Farb-)Wirkung abhängig von Persönlichkeit und Situation. In Hinblick auf die Persönlichkeit scheut beispielsweise der initiative und temperamentvolle Mann auch vor kräftigeren Farbschattierungen nicht zurück, wohingegen ein eher introvertierter Mensch sich auch farblich gern bedeckter hält. In Hinblick auf die Situation kann kontrastreiche Kleidung bei einer Präsentation vor 200 Menschen tendenziell eher vorteilhafter sein als im Kundengespräch unter vier Augen.

Farben der Kleidung müssen zum Farbtyp der Person passen

Und dann ist es Ihnen vielleicht auch schon passiert, dass Kollegen Sie fragen, ob Sie die Nacht durchgefeiert haben, obwohl Sie angenehm geschlafen haben und sich auch sonst ganz gut fühlen. Oder Sie schauen sich gegen Mittag im Spiegel an und beginnen ernsthaft zu zweifeln, ob Sie sich morgens tatsächlich rasiert haben, so dunkel wie der Bartschatten jetzt schon wieder wirkt. Oder – mal das positive Beispiel – Sie haben tatsächlich durchgefeiert, dennoch wirken sie frisch und strahlend wie nach einer Woche Urlaub. Woran liegt´s? Es sind die Farben, die Sie in Gesichtsnähe tragen, z.B. in Hemd und Krawatte und die sich dort widerspiegeln. Mal vorteilhaft, mal weniger – je nachdem, ob die Farbe zu Ihrem Farbtyp passt.

Mit der Wahl der Kleidung Kompetenz und persönliche Note unterstreichen

Die Berücksichtigung jedes der aufgeführten Aspekte unterstreicht die persönliche Note und Kompetenz sehr vorteilhaft. In ihren folgenden Beiträgen für den Gentleman-Blog wird sich Sophie B. Krüger eingehender mit jedem dieser Themen auseinandersetzen und Hilfestellung geben, so dass Sie sich in Zukunft bewusst und dennoch entspannt für die Positionen kleiden können, die Sie im Leben und beruflich einnehmen möchten.

Die ist ein Gastbeitrag von Sophie B. Krüger. In ihren Gastartikeln für den Gentleman-Blog berichtet die Diplom-Imageberaterin und Inhaberin von “Imageconsulting Berlin” über Image, Status und Stil.



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