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Apr 23

Die Geschichte des Hemdes

Die Vokabel “Hemd” stammt von dem althochdeutschen Wort “Hemedi” ab, was “Haut”bedeutet. Die zweite Haut als Kleidungsstück kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. War es zu seinen Anfangszeiten um das Jahr 1000 vor Christus noch ein einfaches, bodenlanges Hemd ohne Knöpfe, hat es sich über die Jahrhunderte immer weiter entwickelt. Im Mittelalter waren Hemden mit austauschbaren Krägen versehen und wurden zumeist als Unterhemden verwendet. Im 18. Jahrhundert wurden Hemden dann erstmals auch als Oberhemden getragen und zum Anfang des 20. Jahrhunderts traten Hemden dann schließlich zum ersten Mal in der heute bekannten Form mit Knöpfen entlang der kompletten Vorderseite in Erscheinung. Das Hemd mit festem Kragen etablierte sich und dominiert bis heute den Markt. Mit einer rückläufigen Verbreitung der Weste unter dem Anzug kam in den 60er-Jahren die Hemdtasche als Ausstattungsdetail dazu und wird seitdem in unterschiedlichsten Schnittformen verwendet.

Hemdstoffe – von Leinen zu exklusiver Seide

Auch im Bereich der Stoffe durchliefen Hemden eine vielschichte Entwicklung. Die ersten Modelle wurden noch aus Leinen gefertigt, ein robustes Material, welches erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch günstig gewordene Baumwollstoffe ersetzt wurde. Auch heute werden die meisten Hemdstoffe aus Baumwolle gewebt, der in vielen Varianten auch Kunstfasern beigemischt werden, um kostengünstigere Stoffe zu fertigen. Reine Nylonhemden gibt es ungefähr seit 1950. Heutzutage werden Stoffe außerdem häufig besonders bearbeitet, um sie bügelleichter zu machen. Dies kann durch schonende Druckverfahren geschehen oder aber mittels Zugabe von Chemikalien, die aber zu Hautirritationen führen können.

Hemden heute – die Beliebtheit nimmt keine Ende

Moderne Hemden sind aus der Modelwelt nicht mehr wegzudenken und unterscheiden sich vor allem in Bezug auf den verwendeten Stoff sowie den Schnitt, die Ausführung und die Kragenform. Es gibt unterschiedlichste Manschetten-Formen, Varianten des Kragens und der Knopfleiste sowie mögliche modische Details wie zum Beispiel Kontraststoffe im Bereich der Manschetten und des Hemdkragens. Die jeweilige Entwicklung unterliegt hier den aktuellen modischen Trends. Legt der Käufer Wert auf Individualität kann er sich ein Maßhemd schneidern lassen und alle diese Aspekte seinen Wünschen entsprechend gestalten und sogar ein persönliches Monogramm aufsticken lassen.

Dieser Gastbeitrag wurde von den Maßkleidungsexperten der Herrenschmiede verfasst. Die Kenner hochwertiger Maßkleidung veröffentlichen hier regelmäßig Artikel, die uns die Vielfältigkeit der maßgeschneiderten Herrenkleidung näher bringen.



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2 Responses to “Die Geschichte des Hemdes”

  1. Maßhemd sagt:

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  2. [...] jeden Mann coole Shirts finden können. Diesen Shirts sind ein bisschen mehr entspannender als Hemden, und sind für Feierabende gut geeignet. Man kann ja auch Shirts finden, die ein bisschen schöner [...]

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