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Mrz 17

Das etwas andere Privatflugzeug – Der private Jumbojet

Zu enge Sitzreihen? Ein unsympathischer Sitznachbar? Zickige Stewardessen? Damit müssen Sie nicht länger leben. Die Akquisition eines privaten Großraumflugzeuges schafft Unabhängigkeit und definiert den ultimativen Luxus.

Wiedergeburt einer Legende

Kürzlich wurde von Boeing unter großem medialen Trubel die neuste Version< des legendären Jumbo-Jets vorgestellt: Die 747-8. Das neue Flugzeug verspricht höheren Komfort, mehr Beinfreiheit sowie die obligatorische Sky-Bar mit (Turbulenzen) geschüttelten Martinis. Doch wird Erstkunde Lufthansa wirklich die hochfliegenden Träumereien aus den glänzenden Boeing-Prospekten umsetzten? Deutsche Mentalität und wirtschaftliche Berechnung stimmen in diesem Punkte eher skeptisch.

270 Mio. Dollar  plus Nebenkosten

Ein Blick auf die Bestellliste des Super-Fliegers birgt dennoch eine echte Überraschung: Acht ungenannte Privatpersonen haben in Seattle einen privaten Jumbo geordert. Zu dem Kaufpreis von geschätzten 270 Millionen Dollar kommen noch die Kosten für Interieur, Lackierung, Versicherungen und Überführung. Danach fallen für jede Reise nur noch variable Kosten für Piloten, Treibstoff, Crew, Catering, Wartung sowie Flughafengebühren an. Doch die Mühe lohnt sich: Die über 4700 Quadratmeter des Riesenvogels lassen Raum für Ihre Persönlichkeit. Die mobile Oase für jeden Geschäftsreisenden kann mit geschmackvollen Details wie goldenen Wasserhähnen und phantasievollen Wasserspielen ergänzt werden. Extrovertierte Persönlichkeiten könnten auch in Erwägung ziehen den fliegenden Palast äußerlich mit Blattgold auszukleiden, wobei hier noch keinerlei Erfahrungen in Bezug auf die aerodynamische Eignung vorliegen.

Auch wenn diese Überlegungen für die meisten Leser dieses Blogs eher hypothetischer Natur seien dürften, bleibt Ihnen doch der Trost, das das sprichwörtliche Understatement eines Gentlemans ohnehin gegen diese Art von fliegende Gadgets spricht. Wer anderer Meinung ist, sollte sich mit Boeing Business Jets in Verbindung setzten und einen (legitimen) Probeflug arrangieren.

Lesen Sie auch: Weltraumtourismus – Der etwas andere Traum vom Fliegen



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6 Responses to “Das etwas andere Privatflugzeug – Der private Jumbojet”

  1. Holger F. Schultz sagt:

    Der Artikel gefällt mir sehr gut, ich spare aber lieber auf einen privaten A380! Grüsse Holger

  2. Tom Schultze sagt:

    Danke für die lebensnahen Informationen! Ich bevorzuge allerdings die A380 und spare auf dieses europäische Produkt! Gruss Tom

  3. Achmed Mahmoudt Shecikh sagt:

    Very interesseting information from you, thank you! you know a dealer, wehere i can buy used 747 or 777 for small money? your help is apreciaded, will pay good. thank you achmed

  4. Christopher sagt:

    Das ist definitiv eine sehr exklusive und luxuriöse Art zu Reisen. Es gibt wohl kaum eine ähnlich bequeme Variante um besonders lange Strecken schnell und komfortabel zurückzulegen. Eben ein besonders exklusiver Privatjet für den besonders üppig gefüllten Geldbeutel.

  5. Uwe Linke sagt:

    Fliegen finde ich großartig und in Luxus kann ich mich auch verlieben. Egal, was wir uns leisten können, sollte doch im Vordergrund stehen ob es eine gute Idee ist sich so etwas zu leisten. Denn Umweltschutz hin oder her- jeder ist angehalten seinen Beitrag dafür zu beizusteuern.
    Und dann zählt nicht mehr ob ich mir das leisten kann, sondern ob die Umwelt und damit das Klima und die Konsequenzen tragbar sind- die müssen dann nämlich alle schultern…

  6. Andreas sagt:

    Wer hat der hat:-) Ich würde mir meinen in schwarz bestellen und innen alles mit weißen Hochglanz ausstatten.
    Aber bis es soweit ist düse ich eben weiter mit EasyJet um die Welt und träume…:-)

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