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Mai 19

Dankbarkeit – Warum nicht alles selbstverständlich ist

Wer selten Dankbarkeit empfindet, ist oft ungenießbar und steht zudem seinem eigenen Glück im Weg. Diese Binsenweisheit haben jetzt auch amerikanische Wissenschaftler durch ein einfaches Experiment bestätigt. Lesen Sie hier, wie Sie der Dankbarkeit auf die Spur kommen können.

Warum Dankbarkeit

Waren Sie heute schon dankbar? Warum? Zunächst einmal haben Sie heute, da Sie diese Zeilen lesen können, das unfassbare Glück zu existieren. Damit haben Sie das Recht auszukosten wie angenehm es ist auf diesem Planeten zu existieren. Die paar Milliarden Jahre davor waren Sie leider abwesend. Es gab noch nicht einmal unsere fantastische Erde. Was die restlichen Äonen angeht, wird da Leben übrigens auch ohne Sie prima weitergehen.

Die Gründe für Dankbarkeit sind unendlich

Bis es soweit ist, können Sie ruhig ein bisschen dankbar sein. Das Recht zu leben gibt hierbei den größten Anlass zur Dankbarkeit. Wenn Sie genauer nachdenken, können Sie vielleicht für sich persönlich einige Bonus-Dankbarkeiten hinzuaddieren. Wie wäre es mit Dankbarkeit für Gesundheit, für Jugend, für eine glückliche Kindheit, für eine gute Partnerschaft, für liebe Eltern, für gute Freunde, für das angenehmen Leben in einem reichen Land, für die Möglichkeit der demokratischen Wahl, für den Frieden in Europa seit über 60 Jahren, für eine gute Gesundheitsversorgung, für genügend hochwertige Nahrungsmittel, für einen guten Job, für das Internet oder für den leckeren, warmen Schokoladenpudding in der Kantine heute Mittag.

Dankbarkeit macht glücklich

Niemand hat alles, weder der Glücklichste noch der reichste Mensch der Welt, doch Gründe für Dankbarkeit gibt es wie Schrauben im Baumarkt. Und es lohnt sich doppelt, denn Dankbarkeit macht glücklich. Dies fanden bereits 2003 amerikanische Wissenschaftler durch ein simples Experiment fest. Robert Emmons und Michael McCullough ließen eine Gruppe von Probanden darüber nachsinnen, wofür sie in ihrem Leben dankbar sind. Eine andere Gruppe anderen sollte einfach an irgendetwas denken. Dies wiederholten die Forscher wöchentlich zehn Wochen lang. Das Ergebnis: Im Vergleich zu den An-irgendwas-Denkern zeigten die Dankbaren über den gesamten Zeitraum des Experiments mehr Motivation, mehr Optimismus und selbst ihre Gesundheitswerte und die Immunabwehr verbesserten sich.

Übrigens: Wer alles für selbstverständlich erachtet, findet nie den Weg zur wahren Dankbarkeit. Denn wenn alles selbstverständlich ist, nichts gewürdigt wird, scheint bald alles wert- und sinnlos. Zählen Sie also ihre täglichen Segnungen, seien Sie dankbar und genießen Sie das Glück Ihres Lebens! Wann haben Sie das letzten Mal “Danke” gesagt?

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One Response to “Dankbarkeit – Warum nicht alles selbstverständlich ist”

  1. Saya sagt:

    Also mein Freund schreibt mir fast jeden Morgen, bevor ich zur Arbeit gehe, eine SMS, in der er fragt, wie ich geschlafen habe, dass er mich liebt und wünscht mir viel Spaß auf der Arbeit oder in der Schule. Andersherum ist es natürlich genauso. Aber allein die Tatsache, dass er das tut, lässt mich sehr dankbar sein.

    Und ja, ich bin eine Frau, falls es euch seltsam erscheinen sollte. Ich liebe diesen Blog. Er ist in Sachen Genialität, guter Recherche und konstruktiver Kritik kaum zu übertreffen.
    Ich bin ein sehr großer Fan.

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