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Sep 29

Fundgrube: Gentleman-Linktipps des Monats (09/2011)

Der Spätsommer erfreut uns in diesen Tagen mit wolkenlosem Sonnenwetter. Grund genug die Mittagspause unter freiem Himmel zu verbringen und auf seinem Laptop, Tablet oder Smartphone die Gentleman-Linktipps zu lesen. Diese beschäftigen sich im September mit einer neuen Gentleman-Comedy aus den USA, den Ansichten von Moritz Bleibtreu, Verhaltsregeln für Erkältete, schmatzenden Kollegen und dem richtigen Verhalten im Fahrstuhl.

GENTLEMAN LINKTIPPS SEPTEMBER

In dieser Woche startet in den USA die neue Comedy-Serie „How to Be A Gentleman“ bei CBS. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der distinguierte Journalist Alan (David Hornsby), dessen Unternehmen einen neuen Boss bekommt. Seine Knigge-Kolumnen sind nun nicht mehr gefragt, und er muss schnellstens auf neue Themen umschwenken, um nicht seinen Job zu verlieren. In dieser verzweifelten Situation trifft er auf seinen ehemaligen Klassenkameraden den grobschlächtigen Bert (Kevin Dillon), der ein Fitnessstudio betreibt und sich nur wenig um die Gefühle seiner Mitmenschen schert. Die Grundidee der Serie hört sich recht vielversprechend an, so dass davon auszugehen ist, dass „How to Be A Gentleman“ bald auch den Weg nach Deutschland finden wird.

In der aktuellen Men´s Health äußerte sich Frauenschwarm Moritz Bleibtreu ausführlich über Herrenmode, gute Manieren und wahre Schönheit. Der Schauspieler: „Bei Männern geht es mehr darum, was einer schafft, was einer kann und wie sich einer gibt. (…) Es gibt viele Leute, die auf Teufel komm raus versuchen, gut auszusehen, denen aber jedes Profil fehlt“. Auch zum Thema Gentleman hat Bleibtreu eine dezidierte Meinung: „Das ist einfach jemand, der sich in seiner Haut wohlfühlt und aufmerksam ist. (…) Er weiß, was die Umstände von ihm verlangen – er weiß aber trotzdem immer auch, wer er ist, und bleibt deshalb authentisch“. Schöner kann man es eigentlich kaum sagen. Das komplette Interview mit Moritz Bleibtreu können Sie hier nachlesen.

Endlich gibt es sie, die Business-Knigge für Erkältete. Herausgegeben hat sie Sabine Schwind von Egelstein. Die Expertin für Personal-Branding, Stil, Business Kommunikation und internationale Umgangsformen rät dringend dazu, bei einer beginnenden Grippe lieber zuhause zu bleiben, als mit gutgemeinter Tapferkeit Kollegen und Geschäftspartner unnötig anzustecken. Zudem plädiert Schwind von Egelstein den oft totgesagten Wunsch “Gesundheit“ weiterhin zu verwenden.

Mit schmatzenden Arbeitskollegen musste sich jüngst der Deutsche Knigge-Rat in Bonn beschäftigen. Nach langen Diskussionen kam man zu dem Schluss, dass es höflicher ist den Missstand gezielt anzusprechen um den Schaden in Zukunft zu begrenzen. Agnes Jarosch: „Man sollte etwas sagen. Damit tut man dem Kollegen letztlich ja einen Gefallen“.

An kaum einem anderen Ort kommen sich Fremde auf stark begrenztem Raum so nahe wie in einem Fahrstuhl. Diese aufgezwungene Tuchfühlung wird auch deshalb von vielen Menschen als unangenehm und beklemmend empfunden, weil man im Fahrstuhl die Intimzone seiner Mitmenschen eintritt. Karriereberaterin Carolin Lüdemann aus Stuttgart rät deshalb dazu die angespannte Atmosphäre grundsätzlich mit einem kurzen Gruß aufzulockern. Lüdemann spricht sich außerdem für einen offenen Blickkontakt mit den Beifahrern aus, warnt aber davor krampfhaft ein Gespräch anfangen zu wollen.

Der Gentleman-Blog wünscht viel Spaß beim Surfen!

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