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Feb 23

Ein Mann, ein Duft. Heute: Winston Churchill

Ein Mann, ein Duft: Winston Churchill
Große Persönlichkeiten verdienen einen großen Duft. In loser Folge werfen wir deshalb an dieser Stelle einen Blick auf besonders herausragende Gentlemen und ihre olfaktorischen Pendants. Den Auftakt machen Sir Winston Churchill und sein verbriefter Lieblingsduft Blenheim Bouquet. Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was die beiden verbindet und wie Sie einen Flakon der luxuriösen Kreation aus dem Hause Penhaligon’s gewinnen können.

«Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausblicken.»

Als Winston Leonard Spencer-Churchill am 30. November 1874 im Blenheim Palace das Licht der Welt erblickt, steht das britische Empire in voller Blüte. Das Automobil existiert erst in den Köpfen einiger deutscher Ingenieure und auf den Straßen von London hat noch nie jemand von «Jack the Ripper» gehört. Es ist das, was wir heute die «gute, alte Zeit» nennen. Doch am Horizont türmen sich bereits dunkle Wolken.

«Es ist ein grosser Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.»

Durchwachsene schulische Leistungen und Anlaufschwierigkeiten bei der militärischen Karriere lassen vom jungen Winston Churchill zuerst wenig erhoffen. Als Rüstungs- und später als Premierminister führte er das Land jedoch mit eisernem Willen und waghalsigen Manövern durch die Wirren zweier Weltkriege und an die Schwelle eines neuen Zeitalters. Zu Recht gilt der Sohn eines Politikers und einer amerikanischen Millionärstochter heute als bedeutendster britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts.

«Erfolg heisst einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.»

Ob Winston Churchill ein perfekter Gentleman gewesen ist, darf bezweifelt werden. Dafür war seine Persönlichkeit schlichtweg zu schillernd und seine Zunge zu spitz. Bei der Duftwahl erwies sich der streitbare Visionär jedoch als stilbewusster Traditionalist: Er entschied sich für Blenheim Bouquet, eine Komposition die der Barbier und Parfümeur William Henry Penhaligon 1902 eigens für Churchills Großvater, den Duke of Marlborough, kreiert hatte. Aufgrund der Rohstoffknappheit musste die Marke Penhaligon‘s in den 1940er-Jahren Konkurs anmelden. Dem Engagement der Modemacherin Sheila Pickles ist es zu verdanken, dass die nach Originalrezepturen gemischten Düfte heute wieder in ausgesuchten Parfümerien erhältlich sind.

«Eine der fröhlichsten Erfahrungen im Leben ist es, als Zielscheibe zu dienen, ohne getroffen zu werden.»

Beim Namen Winston Churchill denken die meisten an einen älteren Herrn mit dem Gesicht einer übellaunigen Bulldogge und einer dicken Zigarre im verkniffenen Mundwinkel. Dementsprechend liegt die Vermutung nahe, dass auch Blenheim Bouquet von gravitätischer Schwere und bissiger Strenge geprägt sein muss. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Der Duft erzählt die Geschichte des jungen Winston Churchill: Eines Weltenbummlers, der sich auf der Suche nach Abenteuern ins Blaue hinaus treiben lässt und dabei doch nie vergisst, woher er kommt.

«Alle grossen Dinge sind einfach.»

Blenheim Bouquet zeigt sich im Test als schnörkelloser, sportlicher Herrenduft mit Sinn für aristokratisches Understatement. Die von Limone und Lavendel geprägte Kopfnote sorgt für einen spritzigen Auftakt, der nach kurzer Zeit durch eine warme Herznote aus Gewürzen und Pinienholz harmonisch abgefedert wird. Die Basisnote aus Moschus und Zedernholz ergänzt die Komposition um einen puderigen Unterton, der sich nur langsam entfaltet, aber lange haftet. Insgesamt kann Blenheim Bouquet damit guten Gewissens als Klassiker für alle Fälle bezeichnet werden. Das Parfum passt auf den Tennisplatz ebenso gut wie in die Oper, hält sich dabei aber stets diskret im Hintergrund und überlässt die Hauptrolle seinem Träger.

«Als Sieger bekommt man Champagner. Als Verlierer hat man ihn nötig.»

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Der Autor dankt Winston Churchill für die treffenden Zitate und der Firma Albrecht & Dill für das Testmuster.

Lesen Sie auch: Immer der Nase nach – So finden Sie Ihr Parfum

Über den Autor

Parfum-Kenner Lindo GanarinDer schweizer Bohemien Lindo Ganarin mit italienischen Wurzeln arbeitet als Creative Director in Bern und bloggt nebenbei über seine Passion für Wohlgerüche.



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4 Responses to “Ein Mann, ein Duft. Heute: Winston Churchill”

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  2. Anto sagt:

    Toller Bericht und super Gewinnaktion!

  3. Thomas sagt:

    Klasse Gewinn.Geteilt.

  4. Colin sagt:

    Ich war sehr beeindruckt als ich diesen Beitrag gelesen habe. Ich ging also das Parfum suchen und probieren.
    Ich fand es für mich etwas sehr speziell. Es roch gut, aber passte nicht zu mich.

    Von Penhaligon`s gibt es jedoch noch mehr Düfte. Das Endymion hat es mir angetan, da es etwas “verspielter” ist. Ich habe mir dann eine Flasche gekauft und habe dies nicht bereut.

    Über einen genau so ausführlichen und interessanten Bericht wie für das Blenheim Bouqet würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüsse
    Colin

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