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Jun 05

Ein Besuch im Museum: Nicht nur gucken, auch anfassen

Besuch im Museum

Museen sind langweilige und verstaubte Orte? Mitnichten! Nicht nur in London oder New York gibt es tolle Museen. In Deutschland gibt es über 6.000 Ausstellungshäuser aus den verschiedensten Themengebieten. Vom Naturkundemuseum über das Modemuseum bis hin zum Computerspielmuseum ist für jeden etwas dabei. Der Gentleman-Blog zeigt: Vielfach kann man im Museum nicht mehr nur gucken, sondern die Dinge auch erleben. Audioguides, interaktive Elemente und Co. machen es möglich.

Vielfältige Museumslandschaft

Ein Museum, so die landläufige Meinung, ist langweilig. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Museum erlebt in Deutschland einen regelrechten Boom: Über 6.000 Ausstellungshäuser decken hierzulande alle denkbaren Interessensgebiete ab. Fans von Super Mario können im Berliner Computerspielemuseum anhand funktionierender Konsolen spielerisch die Geschichte der elektronischen Games erleben, während Flugzeugbegeisterte im Technikmuseum Sinsheim in einer echten Concorde Platz nehmen können. Im Flippermuseum Schwerin dürfen Besucher nach Herzenslust Hand an über 100 funktionierende Flippertische legen. Wer an der Geschichte der Mode interessiert ist, kann im Modemuseum Schloss Meyenburg viele historische Kleider und Accessoires begutachten. Im Wissenschaftsmuseum phæno in Wolfsburg werden Naturgesetze und Technik erlebbar gemacht: An über 300 interaktiven Experimentier-Stationen dürfen die Museumsbesucher selbst ausprobieren und forschen, statt Exponate lediglich hinter Glas zu betrachten. Auch im Berliner Naturkundemuseum kann man nicht nur gucken, sondern auch anfassen. Hier gibt es neben Filmabenden zum Beispiel auch Mikroskopier-Kurse.

Mittendrin statt nur dabei

Zudem wird der Besuch in immer mehr Ausstellungshäusern durch den Einsatz von multimedialer Technik noch erlebbarer. Der interaktive Audioguide gehört in Museen mittlerweile zum Standardangebot und wird zunehmend durch Smartphone-Apps ergänzt.

Museum ist Vielfalt, denn der Begriff „Museum“ ist nicht rechtlich geschützt und an keinerlei Auflagen gebunden. Jede Sammlung oder Einrichtung kann sich mit Fug und Recht Museum nennen und eigene Wege der Wissensvermittlung oder Unterhaltung ausprobieren. Ein Museum muss nicht zwingend in erster Linie einen Bildungsauftrag erfüllen, es kann den Besuchern auch einfach nur Freude machen – wobei man mit Freude, Interesse und Leidenschaft für ein Thema nachweislich am besten lernt.

Fazit für den Gentleman

Gentleman und Museum, das ist eine harmonische Kombination, denn ein wahrer Gentleman ist vielfältig interessiert und Neuem gegenüber aufgeschlossen, um sich weiter zu entwickeln. Zudem: Wer ab und zu ins Museum geht, ist definitiv der interessantere Gesprächspartner und hat mehr zu bieten als die ewig gleichen Small Talk Themen wie Wetter, Anreise und Fußball.

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3 Responses to “Ein Besuch im Museum: Nicht nur gucken, auch anfassen”

  1. Yes!!! Es müssen auch nicht immer die ‘großen’ Museen sein – vielleicht hat der Nachbarsort oder die Nachbarstadt ein kleines, schnuckeliges Museum!?

  2. Peter sagt:

    Gerade die kleinen Museen können riesen Schätze haben, die großen sprechen doch nur die breite Masse an, ich für meinen Teil liebe es neue Museen zu entdecken und zu erkunden ;-)

  3. Rebekah Church sagt:

    Bei allen gefundenen Beispielen (für die Vollständigkeit gibt es keine Gewähr) fällt auf, dass sich die virtuelle Museumspräsenzen in 3 Hauptkategorien einteilen lassen. 1. Der visuelle Rundgang. 2. Die Erlebnis- und Entdeckungsreise. 3. Das virtuelle Mitmach-Museum. Alle 3 Formen haben ihre Stärken und Schwächen. Was gleichzeitig auch zu einer vorzeitigen, aber elementaren Frage führt: Ersetzt ein Online-Museum den Museumsbesuch? Um vorsichtig die Antwort vorzuziehen: Nein. Denn in den meisten Fällen geht es vor allem darum, den museumsaffinen Internetnutzer für das Real-Museum zu begeistern und die Vermittlung von Inhalten auf das World Wide Web zu erweitern. In manchen Fällen ist es nicht möglich, Besucher ins Museum zu lenken, da es sich um reine “Internetmuseen” handelt. Hier zählt vor allem das, was im Netz steht. Nicht mehr und nicht weniger.

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