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Sep 25

Was bei Frauen ankommt - und was nicht

Flirten wie ein Gentleman

Flirten wie ein Gentleman

Stehen Frauen nun auf den Typ Gentleman, oder wollen sie nicht doch eher einen starken, dominanten Mann? Unser Gastautor Anchu Kögl geht der Frage nach, wie man wie ein Gentleman flirtet und trotzdem als starker Mann bei Frauen ankommt, ohne in der „Friendzone“ stecken zu bleiben.

Kein Happy End – Warum?

Du lädst sie zum Abendessen ein. Sie sieht super aus – genau dein Typ: sexy, aber trotzdem elegant, sehr feminin, gebildet und gleichzeitig humorvoll. Ja, die Frau hat Klasse. Du hast einen Tisch in einem edlen Restaurant reserviert. Du hältst ihr die Türe auf. Das Essen ist vorzüglich, der Kellner verhält sich angenehm zurückhaltend und der Wein hält, was er verspricht. Es ist ein grandioser Abend.

Nach dem Essen geht ihr noch an die Bar. Ihr genießt einen auserlesen Drink und unterhaltet euch prächtig. Du machst ihr Komplimente, hältst dich aber vornehm zurück – schließlich willst du ihr nicht zu Nahe treten.

Am Ende zahlst du natürlich die Rechnung – wie es sich für einen echten Gentleman gehört. Jedoch gehst du an diesem Abend alleine nach Hause – schon wieder. Wieso bloß?

Alles richtig gemacht. Eigentlich…

Du hast dich zwar wie ein Gentleman verhalten und sie behandelt, wie eine Frau mit Klasse nunmal behandelt werden will, jedoch heißt das noch lange nicht, dass sie dich deswegen als Sex- und Liebespartner sieht.

Das, was Frauen wollen und sich wünschen, sind oft ganz andere Dinge, als die, auf die sie reagieren. Ich habe noch keine Frau sagen hören, dass sie einen Macho-Typen will. Aber trotzdem enden sie oft gerade mit diesem.

Das fundamentale Problem, dass viele Männern beim Flirten haben, ist ihre Abhängigkeit. Sie investieren emotional, zeitlich und gedanklich oft viel mehr, als die Frau in sie. Wenn ein Mann jedoch mehr in eine Frau investiert als andersherum, wird aus der Geschichte sehr wahrscheinlich nicht viel werden. Dies klingt erst mal schroff und herzlos, ich weiß, aber so funktioniert es.

Frauen lieben dominante, authentische und unabhängige Männer, die wissen, was sie wollen. So ein Mann jedoch, würde keiner Frau hinterherrennen. Wieso auch? Sobald er dies jedoch tut, zeigt er eine gewisse Abhängigkeit und Bedürftigkeit – und das wirkt unattraktiv auf Frauen.

Frauen sind nun mal keine logischen Wesen. Ihnen ist relativ egal wie schick das Restaurant ist, wie viel der Wein kostet und was für vorzügliche Manieren du hast. Frauen sind emotional. Sie verspüren Anziehung hauptsächlich dadurch, was sie in deiner Gegenwart fühlen – also das, was du in ihnen auslöst.

Das heißt, wenn sie merken, dass du alles für sie tun würdest, dass du mit vielen deiner Handlungen versuchst, ihr zu gefallen oder sie zu beeindrucken, dann sieht sie dich nicht als einen attraktiven Mann – sondern eher als Waschlappen. Ganz egal, ob du logisch die viel bessere Wahl wärst als der Macho-Typ.

Was nun, Gentlemen?

Heißt das jetzt, du musst zu einem Macho-Typ mit schlechten Manieren werden? Nein, keine Sorge. Eine Frau gut zu behandeln und trotzdem bei ihr zu landen, ist nicht ausgeschlossen. Dafür musst du nur ein paar Grundregeln beachten, dann steht deinem Gentleman-Dasein und dem Erfolg bei Frauen nicht mehr viel im Weg.

1. Sei dominant
Eine Frau will geführt werden! Sie will nicht entscheiden, wo ihr Essen geht, und sie will auch ganz sicher nicht den Wein auswählen. Sie will sich fallen lassen und von dir, in deine aufregende Welt geführt werden. Sie will, dass du ein dominanter Mann bist und dir das nimmst, was du willst – aber eben mit Stil und Rücksicht. Also, tue ihr den Gefallen und führe sie, höfflich aber bestimmend – eben wie ein Gentleman.

2. Habe eine eigene Meinung und stehe dazu
Keine Frau mag einen Mann, der keinen eigenen Standpunkt hat. Der ist zwar nett, aber langweilig. Ihr immer nur zu zustimmen und das zu sagen, was sie hören will, macht dich zu keinem interessanten Gesprächspartner. Keine Sorge, sie findet dich nicht weniger attraktiv, wenn du ihr mal widersprichst oder einer anderen Meinung bist – ganz im Gegenteil. Denn genau das macht dich zu dem Mann, der du nun mal bist. Das gibt dir Ecken und Kanten. Und genau das lieben die Frauen. Also, stehe zu dir und deinen Ansichten.

3. Berühre sie
Ein Großteil des Flirtens passiert über Körperkontakt. Das baut Vertrauen und Spannung auf und macht gleichzeitig Lust auf mehr. Es sollte dir klar sein, dass ich hier nicht vom Grapschen rede, sondern vom geschickten Berühren. Frauen lieben es, wenn du sie mal an die Hand nimmst, zum Beispiel, wenn du sie zur Bar führst. Auch eine leichte Berührung am unteren Rücken, um sie sanft vorzuschieben, ist erwünscht. Andere gute Stellen, um sie zu Berühren: Schulter und Unterarm.

4. Manchmal muss man(n) eben persistent sein
Egal, wie sehr sie dich mag, oft wird es erst mal nein heißen. Das gehört nun mal zum Spiel dazu. Aber, du wirst doch nicht gleich aufgeben, oder? Häufig ist bei Frauen ein bisschen Persistenz nötig – und von ihnen auch erwünscht. Dies zeigt ihr nur, dass du ein Mann bist, der weiß, was er will: nämlich sie! Aber Achtung: Ein deutliches Nein von ihrer Seite respektieren wir natürlich immer.

Also, sei ein Gentleman – aber eben ab jetzt einer, der weiß, wie er mit Frauen umgehen sollte.

Was ist also dein größter Zweifel, wenn es ums Flirten geht? Schreibe einen Kommentar, stelle auch deine Fragen. Ich antworte gern!

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Der Autor

Anchu KoeglBeitrag von Anchu Kögl. Der Autor, Unternehmer und Weltreisender schreibt im Gentleman-Blog über Frauen, Sex und Männlichkeit. Intensiv, filterlos und bisweilen auch sehr direkt.



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29 Responses to “Flirten wie ein Gentleman”

  1. Homo Sapiens 2.0 sagt:

    Jungs, packt die Keule wieder ein!!!
    Frauen haben heutzutage im job mehr als genug mit dominanten, sich bedroht fühlenden Männern zu tun. So einen braucht man nicht auch noch privat. Vor allem, wenn frau im Grunde selbst weiß, welchen Wein man wozu trinkt, welches Restaurant ein Steak medium rare hinkriegt und wie der Knigge funktioniert. Der Schlüssel ist wohl eher, sich auf Augenhöhe zu treffen. Wenn der Mann tatsächlich mal was besser weiß oder kann, sollte er die Karte ruhig ausspielen, ansonsten aber nichts übers Knie brechen, nur um dominant und erfahren zu wirken.

  2. MrB sagt:

    Ich glaube, da hast Du etwas falsch verstanden, Homo Sapiens.

    Es geht nicht um irgend eine Keule oder Steinzeit-Dominanz. Und ein Mann, der aus einer vermeintlichen Bedrohung agiert, ist in den seltensten Fällen dominant.

    Grundsätzlich schaut keine Frau gerne auf einen Mann an ihrer Seite herab (im körperlichen, wie im geistigen Sinn), d.h. die weibliche Augenhöhe ist eine Art Mindestmaß für die männliche Augenhöhe, wenn es darum geht in einer zwischenmenschlichen Beziehung mittelfristig Erfolg zu haben.

  3. Anchu Kögl sagt:

    Hallo Homo Sapiens,
    bei Dominanz geht es nicht darum die Frau herabschauend zu behandeln. Und selbst wenn sie weiß, welchen Wein sie gerne trinkt, hat sie es doch gerne wenn sie mal nicht die Verantwortung übernehmen muss und sich fallen lassen kann. Wie auch auf meiner Seite schreibe, bin ich vollkommen für die Gleichberechtigung. Dies heißt jedoch nicht, dass Frau und Mann gleich sind.
    Grüße

  4. Anchu Kögl sagt:

    Hallo MRB,
    du hasst es erfasst! ;-)

  5. savoir-vivre sagt:

    Herzlich Willkommen in der Welt des Pick-Up! Vielleicht bleiben Sie aber auch einfach davor verschont.

    Ob der Schlüssel zum Glück darin liegt, jede Frau die man anziehend findet für sich gewinnen zu können, steht zur Debatte…

    Die Tips des Artikels sind sehr ergebnisorientiert und führen sicher dem Ziel näher eine Frau begeistern zu können. Doch die Frage lautet:
    Möchte man jemanden für SICH oder für eine MASCHE begeistern. Wer langfristiges Glück mit sich und seinen Ummenschen, ja auch mit den weiblichen, möchte, der sollte im Fall der im Artikel beschriebenen Problemstellung viel mehr an sich selbst arbeiten. Denn wenn man selbstbewusst ist, wird man auch die Menschen um sich herum begeistern. Und wenn sich die Begleitung nicht von der eigenen Persönlichkeit begeistern lässt: Tja, dann hat die werte Dame eben Ihre Chance nicht begriffen.

    Da wird ein Gentleman nicht gleich nervös. Dort draußen laufen schließlich noch viele elegante, feminine, gebildete und humorvolle Damen herum. Und viele werden sich die Chance nicht entgehen lassen wollen.

    In diesem Sinne
    savoir-vivre!

  6. Antihedonist sagt:

    Früher hatte man hier mal Niveau. Damit scheint nach 500 Artikeln Schluss zu sein. Nach einer Dosis Anchu Kögl liest sich Jane Austen jedenfalls geradezu beunruhigend avantgardistisch. Vielleicht ist es an der Zeit für einen Namenswechsel, lieber Gentleman Blog. Wie wäre es mit „Neandertaler in Nadelstreifen“?

  7. Zackehl sagt:

    Mich würde mal interessieren wieso hier plötzlich von einer „Masche“ die rede ist…

    Die einzige „Masche“ die ich hier beschrieben finde ist:
    – Sei du selbst und steh zu dir, deiner Meinung und dem was du willst
    – Führe das Gespräch/Date/wasauchimmer in die Richtung in der du es haben willst solange die Frau nicht zu verstehen gibt, dass sie dies nicht will.

    Mit Pick up hat das hier mMn weniger zu tun als mit Selbstaktzeptanz als Mann und Ehrlichkeit gegenüber der Frau.
    Wenn ihr z.B. mehr von einer Frau wollt als nur ein Gespräch, ihr dies aber nicht zeigt, seid ihr nicht ehrlich zu ihr bzw. lügt sie fast schon durch euer Handeln (bzw. nicht.handeln) an. –> NICHT Gentlemanlike

    Cheers und nen schönen Tag

  8. H.Prendick sagt:

    Willkommen in der Traumwelt – nur im Webe-Spot gibt es das Date mit dem Supermodell-Typ oder die Traumfrau, die alleine an der Theke herumlungert, und nur darauf wartet von einem James- Bond- Spruch angebaggert zu werden. In der Realität sind schöne Frauen so häufig wie Eisbären in der Sahara, und überhaupt entspricht nur eine Minderheit von 10 Prozent der Frauen dem gängigen Schönheitsideal, weswegen man diese Frauen nur auf Titelseiten von Magazinen oder an der Seite von Flavio Briatore findet. Aber hat nicht ohnehin jeder Mann mindestens 100 tolle Frauen im Bett gehabt?

  9. Edmond Dantès sagt:

    Ich kann „savoir-vivre“ nur zustimmen. Der Artikel basiert doch sehr stark auf dem Pick-Up-Gedanken. Zwar sind einige Ähnlichkeiten zum Verhalten eines Gentleman auszumachen, bspw. das selbstbewusste Auftreten, die Intention dahinter ist jedoch grundverschieden.
    Ein Gentleman sollte um seiner selbst willen um dieses Auftreten bemüht sein, das sich positiv in der Wirkung auf Frauen äußert. Ein „Pick-Up Artist“ praktiziert dieses ausschließlich, um bei einer Frau „zu landen“ (wie es im Artikel so schön heißt).
    Wenn dann auch noch die „Ziele“ auf die 10% der Frauen mit Supermodellqualitäten eingegrenzt werden, ist dies in meinen Augen nicht mehr mit der Einstellung eines Gentleman zu vereinbaren. Auch eine Frau kann auf unzählige Arten interessant wirken.

  10. Giacomo C. sagt:

    Sehr gute Zusammengefasst. Genau so kann es funktionieren.

  11. H.Prendick sagt:

    Gruß an das Chateau d`if – ich versuche schon seit über vierzig Jahren an das Rätsel von der „interessanten Frau“ zu kommen und kommen immer wieder zu dem Fazit, es ist eine Lebenslüge wie das Konzept von „Inneren Werten“ oder „jeder Mensch hat etwas Gutes in sich, auch Jack the Ripper“. Letze Woche sagte ich einer interessanten Frau ganz ungentlemanlike, sie habe auf einem Frauenparkplatz nichts verloren, worüber sie eigentlich ganz glücklich sein sollte, da sie nicht mit der Bürde der „sexuellen Objektifizierung“ belastet sei. Trotzdem war sie sehr sauer und sagte, sie sei zwar nicht XY-Modell, aber doch interessant.

  12. Anchu Kögl sagt:

    Hallo an alle,
    erst mal danke für die vielen Meinungen. Es ist nicht einfach in einem so kurzem Artikel über ein doch so komplexes Thema zu schreiben. Um eins festzustellen, ich vertrete keine Maschen und bin gegen jegliches Manipulieren oder Ähnliches.
    Sei jedoch einfach du selbst und es klappt schon, funktioniert nun mal bei den meisten Männern leider nicht. Und wenn es dauerhaft nicht funktioniert, sollte man(n) vielleicht mal überlegen, etwas anders zu machen.
    Für diejenigen die es etwas genauer wissen wollen, es geht nicht nur darum, selbstbewusst zu sein, sowie in manchen Kommentaren erwähnt. Selbstbewusstsein ist im Endeffekt nur eine situationsabhängige Selbstsicherheit. Ich bin im Büro der Chef, also bin ich dort selbstsicher. Sobald ich jedoch nicht die Reaktionen von meinem Umfeld bekomme, ist diese Selbstsicherheit weg. Zum Beispiel wenn ich meinen Job und damit die Anerkennung und den Respekt verliere.
    Einer der Grundlagen um ein attraktiver Mann zu sein ist ein hohes Selbstwertgefühl. Dem entspricht der Glaubensatz „Ich bin genug“. Wie schon erwähnt, das Thema ist etwas komplexer. Ich habe darüber folgenden, ausführlichen Artikel geschrieben:
    http://intensiver.net/frauen-verfuehren
    Dort erkläre ich genauer, was ein attraktiver Mann ist und wie er Frauen verführt – und zwar ganz ohne Tricks und Maschen.
    Grüße aus Brasilien,
    Anchu

  13. Giacomo C. sagt:

    Eine Anmerkung habe ich noch, sowohl zu dem Text hier als auch zu dem Link, weil eines nicht ganz klar wird.

    Ich glaube: Niemand, der wirklich ein Macho ist und Frauen schlecht behandelt wird auf Dauer Erfolg bei diesen Frauen haben. Ich denke der Autor wird mir zustimmen. Ein echter Macho wird vielleicht pro Woche 5 One-Night-Stands haben mit schönen Frauen und irgendwann ein hübsches Dummchen, das ihn heiratet aber ein Frau, die intelligent und sehr attraktiv ist, wird sich nicht lange von ihm binden lassen.

    Alle Leute, die ich kenne, die sehr erfolgreich bei Frauen sind, sind absolute Gentlemen!

    (ich hab dem verlinkten Artikel erst bis zur Hälfte gelesen, also entschuldige bitte Anchu, wenn Du das im zweiten Teil noch erwähnst)

  14. Anchu Kögl sagt:

    Hey Giacomo,
    da geb ihr dir absolut recht. Ich weiß, der Artikel ist relativ lang. Wie gesagt, ist eine komplexere Thematik. Ich denke, wenn man den kompletten Artikel gelesen hat, hat man ein ganz gutes Verständnis darüber was auf Frauen attraktiv wird – und das ist ganz sicherlich nicht irgendein respektloses Macho Verhalten.
    Grüße,
    Anchu

  15. Phillipp sagt:

    Jetzt muss der Gentleman nur noch Rechtschreibung und Zeichensetzung lernen. Wann gibt’s dazu mal einen Beitrag? Es wird hier kein Artikel veröffentlicht, der fehlerfrei ist.

  16. Tanja Heller sagt:

    ICH SPRÜH’S AN JEDE HÄUSERWAND: NEUE MÄNNER BRAUCHT DAS LAND

    Was wir nicht brauchen – lieber Anchu – sind Texte, die von Klischees nur so triefen.

    Beste Grüße,
    Tanja

  17. Mrskolumna sagt:

    Das sehe ich aber ein bisschen anders. Frauen wollen keine dominanten Männer, sondern welche, die aufmerksam sind, gut zuhören und jaaa ein Gentleman sind. Wir leben schließlich nicht mehr in der Steinzeit. Wir schätzen bei Männern Marnieren, lassen uns von einem guten Wein beeindrucken und lassen uns von Komplimenten verzaubern. Allerdings – und da gebe ich dem Autor recht – stehen wir auch auf Selbstbewusstsein und ein bisschen Frechheit. Der gute Mittelweg gewinnt also. Dass Männer emotional mehr investieren als die Frau ist übrigens quatsch. Wir Frauen brauchen anfangs allerdings eine gewisse Sicherheit, damit wir uns auf einen Mann einlassen. Eine Frage habe ich noch zu dem Artikel: Geht es hier eigentlich darum, eine Frau flachzulegen oder mit ihr zusammenzukommen?

  18. Rick van W. sagt:

    Wieso stehen Frauen öfters auf Italienische Männer. Weil die sich gut kleiden! Dieser -Style- könnten wir in Nord Europa auch mal ein bisschen brauchen.

  19. Anchu Kögl sagt:

    Mrs Kolumna:
    Ob man nun nur Sex will oder mehr, Flirten ist Flirten. Ich hatte schon sehr schöne Beziehungen, die mit einem One-Night-Stand angefangen haben. Ob man nun mehr will oder nicht, hängt davon ab, ob die Chemie passt – und zwar auch im Bett.

  20. Anchu Kögl sagt:

    Rick Van W:
    Da hast du vollkommen recht. Ich habe ein Jahr in Turin gelebt – in Sachen Styling kann man sich von vielen Italienern eine scheibe abschneiden!

  21. Steffen sagt:

    Ich denke die Mischung macht’s. Flirten kann man ja bekanntlich lernen. Ein Weichei das übersensibel ist, will sicher keine Frau. Aber ein Mann darf gerne auch mal seine Gefühle zeigen. Vor allem ein Gentleman mag sicher jede Frau. Im Bett mögen die Frauen sicher eher einen dominanten Mann, der eine Frau an die Hand nimmt, sie führt und ihr zeigt was er will.

  22. Ein Gentleman sagt:

    Die vielfach oberflächlichen Verhaltensweisen und Äußerlichkeiten, die mit dem Begriff „Gentleman“ verbunden werden, sind nicht annähernd das, was einen wahrhaftigen Gentleman ausmacht. Zum besseren Verständnis davon, was ein Gentleman wirklich ist, möchte ich den äußerst ernst gemeinten Rat geben, fast alles zu vergessen, was man bisher darüber weiß, oder besser, zu wissen glaubt. Um dieses Geheimnis zu lüften, möchte ich folgenden Link zu der Webseite des Gentleman Club Mannheim e.V. zur Lektüre empfehlen: http://gentleman-club-mannheim.de/

  23. Wintertyp sagt:

    Alle Tipps, die hier gegeben werden, sind wahr! Jedoch: Es gibt etwas, das sich „in the blood“ nennt… Soll heißen: Wenn Du mit einer tollen Frau ausgehst , kannst Du das alles nicht auswendig lernen, denn dies ist nicht der „Murmeltiertag“…

    Spontanität als Stilmittel vermisse ich etwas in diesem Bericht. Und die kannst Du selbst als Gentleman nicht erlernen…

    Setze Dich ans Klavier, zeig was Du kannst… Nimm den Fußball aus der Dekoration und jongliere ihn im feinen Zwirn… Mach Dich gekonnt lächerlich! Darauf stehen Frauen!

    Aber Achtung: Du mußt es auch können, sonst geht der Schuß nach hinten los!

  24. A LADY sagt:

    Ich bin eine Frau und ich bin sogar erst 20. Wenn es mir schon so geht, dass mir alle Männer bei Dates auf die Nerven gehen und ich mir ständig denke „Du bist attraktiv aber einfach unsexy durch deine Art“, wie soll es dann erst noch etwas erwachseneren und fest im Leben stehenden Frauen gehen? Wir brauchen keinen Waschlappen oder Milchbubi, der selber nicht weiß, was er will. Und ja, gerade die Frauen, die selber besonders stark wirken, wollen einen noch stärkeren Mann, der sie führt. Oft können wir das selber nicht genau beschreiben, es sind eben diese Kleinigkeiten, die im Artikel perfekt beschrieben wurden. Ich hoffe, dass ganz viele Männer die Tipps lesen und in die Tat umsetzen. Einer der besten Ratschläge für Männer, die ich je gelesen habe! Gentleman mit leichter Machonote – so soll es sein.

  25. fleur sagt:

    Ich will nicht geführt werden! Ich bin keine Stute! Für mich ist ein Mann einfach nur ein Wegbegleiter für einen Lebensabschnitt, mehr auch nicht. Ich finde selbst meinen Weg und brauche niemanden, der ihn mir diktiert. Ein dominanter Mann findet sich schnell alleine wieder, da ich womöglich einen anderen Weg für besser erachte. Der einzige Grund zu folgen wäre, wenn ich denke, dass er die best möglichste Entscheidung getroffen hat, im humanistischen Sinne.

    ‚Das heißt, wenn sie merken, dass du alles für sie tun würdest, dass du mit vielen deiner Handlungen versuchst, ihr zu gefallen oder sie zu beeindrucken, dann sieht sie dich nicht als einen attraktiven Mann – sondern eher als Waschlappen.‘

    Ich sehe sie nicht als Waschlappen, sondern als Männer, tolle und großartige Männer. Sie zeigen ihre Zuneigung, sie besitzen emotionale Reife und nichts ist schöner, als wenn ein Mann etwas tut, nur das man sich daran erfreut.

    Zum dritten Punkt gehört für mich, dass ein Mann zuerst fragt, ob es für sie ok ist, also ob es noch in ihrer ‚wohl fühl Zone‘ ist, wenn er Körperkontakt herstellt (damit ist alles gemeint, das über das übliche Händeschütteln hinaus geht).

    Ich stelle immer klar das Nein auch Nein bedeutet, ich verstehe nicht warum Männer meinen, sie dürften sich darüber hinweg setzen? Es ist eine reine Respektlosigkeit diesem Wunsch nicht nachzukommen.

  26. Cleopatra sagt:

    Bravo Fleur! Schreibst mir aus der Seele.

    Das mit dem „Führen“ stimmt zumindest bei gebildeten, selbstbewussten und unabhängigen Frauen eigentlich nur noch im Bezug auf das Paartanzen – welches gerade interessanterweise die wenigsten Männer heute wirklich beherrschen, obwohl sie ja sonst so viel „führen“ wollen und hier einen guten, d.h. rücksichtsvollen Führungsstil lernen könnten, denn ohne Partnerin kann Mann nicht paartanzen, und sie wird wenig Freude haben, wenn er nur für die Show tanzt und nicht dafür, dass sie mit ihm Spass hat und beide ein wunderbares Team-Erlebnis haben.

    Frauen wollen und sollen in allen anderen Lebenslagen immer gefragt und respektiert werden – wie Männer übrigens auch. Sie kann dann immer noch sagen, dass sie die Restaurantwahl gerne ihm überlässt. – Aufmerksamkeit für Vorlieben und Eigenarten ist existentiell: So landet er z.B. nicht mit der Vegetarierin im Steakhouse oder mit der Weizenallergikerin bei Pizza und Pasta.

    Auch bei kleinen Berührungen, in jedem Fall bei der allerersten, ist immer ein kleines „darf ich?“ oder „erlaubst du?“ angebracht. Überhaupt ist es schade, dass die Kunst des diskreten Galant-seins so aus der Mode gekommen ist.

    Zu zeigen, dass Mann alles für Sie tun würde, was in seinen Möglichkeiten steht, zeigt auch für mich eher Stärke, signalisiert Sicherheit und ist sehr galant und aufmerksam. So wird Sie sich auch leichter öffnen – aber nicht, wenn er es dauernd sagt und betont, was eher bedrängend ist.
    Kritisch wird es, wenn eine Seite oder ein Partner sich offensichtlich ständig erniedrigt und allen Launen des anderen nachgibt – in der Tat geht dann den Respekt verloren. Grenzen zu setzen, zeigt natürlich Haltung und Stärke und erzeugt Respekt, aber auch das sollte niemand ständig vor sich hertragen, ausser er/sie will gar keinen Kontakt mit anderen Menschen.

    Alle Menschen schätzen und wünschen sich Aufmerksamkeit für ihre Belange, d.h. dass sie von jemand anders gesehen oder – psychologisch ausgedrückt – gespiegelt und an-erkannt werden, d.h. auch, dass die nahestehenden Menschen sich Geburtstage, Lieblingsspeisen, Lieblingsblumen u.ä. merken. Für Frauen jedenfalls zeigt das, wie wichtig sie von den anderen Menschen genommen werden.

    Ganz generell können wir sagen: In der Art wie man/frau sich anderen Menschen gegenüber ver-hält, erkennen diese, wie sie gesehen werden, was also man/frau VON ihnen hält. Wir wollen dabei auf die richtige Weise erkannt werden, auf eine, in der wir uns wieder erkennen können, d.h. in der wir uns so gesehen fühlen wie wir sind. Das bedeutet nicht narzisstisch überhöht, sondern auch mit unseren Fehlern und Unzulänglichkeiten, die vom anderen registriert, aber nicht oder nicht ausgesprochen negativ bewertet, vielleicht sogar liebevoll schmunzelnd aufgenommen werden. Dabei gilt freilich immer auch die Anerkennung, dass wir manche Seiten nicht offenlegen wollen. Es braucht auch Geheimnisse, denn an ihnen zeigt sich das Vertrauen in besonderer Weise.
    Ich glaube an der gegenseitigen Aufmerksamkeit und Anerkennung scheitern die meisten Flirts und dann auch viele Beziehungen.

    Ja, und wirklich: Nein ist Nein. Eine Frau, die das Nein nicht meinen und nur im „Spiel“ einsetzen würde, wäre in meinen Augen eine charakterschwache Heuchlerin – will Mann mit der Frau etwas zu tun haben, die nicht das sagt, was sie meint? – Wenn sie grundsätzlich interessiert ist, aber nichts überstürzen möchte (z.B. weil sie indisponiert ist oder mehr als nur Sex möchte), kann sie das auch genauso auf eine charmante Art und respektable Weise zum Ausdruck bringen, oder? – Wenn ihm das eine zu langfristige Perspektive ist, kann er das ebenso charmant sagen und sich gegebenenfalls, wenn die Stimmung gut ist, bei einem letzten Drink für die schönen Stunden bedanken und ihr beim Abschied (vielleicht mit ein paar Komplimenten) noch alles Gute wünschen.

    Alles Gute bei vielen freud- und respektvollen Interaktionen ;-)

  27. Erstmal ein dickes Lob für deine Ausführungen! Vieles finde ich sehr intuitiv und wichtige Punkte ergänzt du toll mit

    Beispielen!

    Es gibt zwar kein Patentrezept wo und wie man Frauen am besten ansprechen und abschleppen kann, doch deine aufgeführten

    Beispiele finde ich klasse. ;)

    Danke

  28. Auf Frauen wirkt nichts besser als Selbstbewusstsein. Mann kann ein Schönling sein wie man will, wenn man schwäche Ausstrahlt hat man schon verloren, das geht alles Unterbewusst ab.

  29. Sam sagt:

    Mir ist es egal was eine Frau mit ihren Urinstinkten will. Eine starke Frau ist sich dessen Bewusst warum sie so oder so handelt. Und sie bewertet es auch realistisch. Nur die dummen Hühner die angeblich so sexy, gebildet und sonstwas sind, verhalten sich wie eine Urzeitäffin. Als Gentlemen können mir diese primitiven vermeintlich achso tollen, erfolgreichen und natürlich besonders intelligenten Mädchen getrost den Buckel runterrutschen. Da hat ja eine Prostituierte noch mehr Stil und Aufrichtigkeit. Die besten Frauen bewerten garantiert nicht so wie der meist selbsternannte tolle starke Durchschnitt. Sie sind erhaben. Und genau das ist ein Gentlemen auch. Er braucht keine pseudointellektuelle Klugscheisserin.

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