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Apr 04

Trends in der Golf-Mode – Aussehen wie ein Champion

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Am 4. April finden wieder US-Masters statt, eines der größten Golf Tourniere der Welt. Die Modeexperten von Maxwell Scott nehmen dieses Event zum Anlass, um im Gentleman-Blog der Frage nachzugehen, was ein stilbewusster Golfer eigentlich auf dem Rasen trägt.

Dress Codes können unterschiedlich streng sein

Sicherlich ist auch Golfeinsteigern bekannt, dass es auf dem Green oft bestimmte Dress Codes gibt, die mehr oder weniger streng ausfallen. So bittet der »London Golf Club«, von Jeans, T-Shirts und Turnschuhen Abstand zu nehmen. Die Regeln des »Coombe Hill Golf Club« im Süden von England sind noch ein wenig strenger – im Zweifelsfall soll man sich bitte konservativ kleiden, so gehe man auf Nummer sicher und müsse nicht des Platzes verwiesen werden.

Die Regeln deutscher Golf Klubs scheinen um einiges legerer und sind eher als Empfehlungen zu verstehen. So findet man auf dem Online-Portal des »Deutschen Golf Verbandes« (DGV) diesen pragmatischen Tipp: »Eigentlich ist es auch völlig egal, was Sie anziehen – hauptsache Sie fühlen sich wohl darin!« Das möchten wir natürlich unterschreiben, denn es gibt nichts Schlimmeres, als sich verkleidet und unwohl zu fühlen. Trotzdem besteht die Frage, welche Kleidung denn nun für einen Tag auf dem Green geeignet ist?

Profis greifen zur traditionellen Golf-Bekleidung

Ehe wir auf die konkreten Trends der Golf-Mode eingehen, lassen wir uns von den US-Masters Gewinnern der vergangenen Jahre inspirieren – wie ein Champion auszusehen, ist ein guter Anfang! Im letzten Jahr durfte der 22 Jahre junge Jordan Spieth die Siegerkrone aufsetzten, beziehungsweise das Siegerjackett anziehen. Er gewann in einem klassischen Outfit aus weißer Golf-Hose und dunkelblauem Polo Shirt. Zwei Jahre zuvor gewann der Australier Adam Scott den Pokal in Augusta in einem ähnlich schlichten Outfit aus grauer Hose und weißem Shirt. Es scheint also, als ob eine zeitlose Farbkombination und das klassische Polo Shirt sich bewähren.

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Links: Jordan Spieth bei den 2015 US Masters von golfweek.com, Rechts: Schauspieler Chad Micheal Murrey auf dem Golfplatz von coolspotters.com

Golf Trends – farbenfroh auf dem Green

Für alle, die Golf als regelmäßiges Hobby betreiben, empfiehlt sich daher, in diese traditionellen Klassiker zu investieren. Der kleine Kragen schützt vor Sonnenbrand am Nacken, und obwohl kürzere Hosen durchaus erlaubt sind, so macht Mann in der langen Version doch oft die bessere Figur. Es macht zudem Sinn, sich über das Material seiner Kleidung Gedanken zu machen. Synthetikfasern sind oft besonders weich und trocknen schnell, während Baumwolle, die durch Schweiß oder Regen feucht wird, sich unangenehm klamm anfühlt. Da günstige Kunstfasern wie Polyester jedoch auch die Geruchsbildung fördern, ist ein hochwertiges Gemisch aus Naturfasern wie Baumwolle oder Viskose und Synthetik besonders empfehlenswert. So vereint man die besten Eigenschaften beider Materialien.

Für alle, die zum Spaß und zur Entspannung golfen, sollte auch das Outfit ein wenig Spaß machen. Auch wenn die Profis oft in schlichter Sportbekleidung auftreten, bewegt sich der Trend hin zu Farbe und Muster. Moderne Polo Shirts, Fleece Jacken und Hosen bleiben jedoch immer stilvoll – Neon Farben und Hawaiimuster wird man vergeblich suchen. Stattdessen setzen sich immer mehr frische, klare Farben durch. In der Golfkollektion von Bogner und Hugo Boss finden sich vermehrt klassische Streifen. Auch minimalistische grafische Muster in Pastell passen perfekt zu einem sonnigen Tag auf dem Golfplatz.

Accessoires für Komfort und Stil

Neben einem Outfit, in dem man sich wohlfühlt, gilt auch auf dem Green: Die richtigen Accessoires vervollständigen den Look. Während man seine Golf-Bekleidung regelmäßig austauschen wird, da sie vor allem durch Schmutz, Schweiß und häufiges Waschen strapaziert wird, lohnt es sich bei den Accessoires zu investieren. Ihre Sonnenbrille muss kein Sportmodell sein. Ein klassisches Flieger oder Wayfarer Modell verleiht Ihnen auch auf dem Rasen eine Portion Coolness. Dazu passt ein schlichter Scorekartenhalter – dieser kann als i-Tüpfelchen auch mit einer goldenen Personalisierung versehen werden.

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Scorekartenhalter aus italienischem Leder von Maxwell Scott Bags

Schützen Sie sich zudem vor der Sonne, aber nehmen Sie Abstand von allzu exzentrischen Sonnenvisieren, und wählen Sie stattdessen eine schlichte Kappe. Für alle, die einen zeitlosen Stil auch auf dem Green nicht missen wollen, ist die traditionelle Schirmmütze eine gute Wahl – aber bitte mit klassischem Karomuster. So sind Sie bestens für einen langen Tag auf dem Golfplatz vorbereitet und müssen keinen Platz Verweis fürchten.

Titelbild: Adam Scott bei den 2013 US Masters von metro.co.uk

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Die Autorin

LogoRebecca Koch berichtet als Gastautorin über neueste Trends und klassische Stilfragen. Als Mitarbeiterin des britischen Luxus Lederwaren Unternehmens Maxwell Scott Bags lebt sie schon lange in Großbritannien und kennt sich mit der Tradition des britischen Gentlemans bestens aus.



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One Response to “Trends in der Golf-Mode – Aussehen wie ein Champion”

  1. Jerom sagt:

    Sehr Sehr toller Beitrag. Gefällt mir persönlich richtig gut. Sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch einen großen Nutzen.

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