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Aug 26

10 Dinge, die Frauen an Männern unattraktiv finden

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Volles Haar, eine markante Kinnpartie oder die berühmte Adlernase… Attraktivität wird bekanntlich stark durch Äußerlichkeiten bestimmt. Doch gutes Aussehen allein ist nicht alles. Der Gentleman-Blog präsentiert zehn Dinge, die selbst vermeintlich attraktive Männer schlecht aussehen lassen.

Schöne Menschen sind die besseren Menschen

Es lässt sich kaum pauschalisieren, was Frauen bei Männern attraktiv finden und was nicht. Primär entscheidet vor allem die Optik über Zu- oder Abneigung beim Gegenüber. Doch müssen wir uns leider von einer gern zitierten wie auch beruhigenden Redewendung verabschieden: Schönheit liegt nicht im Auge des Betrachters. Tatsächlich haben Forscher mittlerweile nachgewiesen, dass physische Attraktivität nicht subjektiv ist. Vielmehr werden Männer wie Frauen in puncto Anziehungskraft von Werten und Kriterien beeinflusst, die über alle Kontinente hinweg ähnliche Ergebnisse ans Licht bringen und sogar von Computerprogrammen erfasst werden können.

Die Form und Symmetrie der Gesichtszüge, Jugend, Vitalität und Sinneswahrnehmungen wie der Geruch und der Klang der Stimme beeinflussen maßgeblich, inwieweit wir jemanden anziehend finden – stets begleitet von soziokulturellen Werten und durch Medien heraufbeschworene Schönheitsideale. Und damit noch nicht genug. Laut Studien wird äußere Schönheit häufig auch mit positiven Charaktereigenschaften gleichgesetzt: Je schöner ein Mensch, desto besser ist er also auch? Von wegen die inneren Werte zählen, Menschen sind in erster Linie oberflächlich. Oder etwa nicht?

Zu unserer Beruhigung zeigen andere Untersuchungen, dass äußere Attraktivität – zumindest für das „schöne Geschlecht“ – nur eine untergeordnete Rolle bei der Partnerwahl spielt. Charme und Witz, Selbstbewusstsein und Status, Intelligenz sowie Zuverlässigkeit sind hier das Zünglein an der Waage. Während manche Frauen beim Typ „sensibler Familienmensch“ dahinschmelzen, bevorzugen andere den Typ „Arschloch“. Letztlich sind Geschmäcker zum Glück doch verschieden, weshalb auch die folgende Listung keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.

Vom Romeo zur Diva – 10 No-Go’s für Männer

10. Passivität. Die wenigsten Menschen haben von vornherein eine konkrete Vorstellung vom Verlauf ihres Lebens. Ebenso wenig steckt in jedem von uns ein Erfinder, Spitzensportler oder Weltverbesserer. Solche Ambitionen erwarten auch Frauen nicht von ihrem (zukünftigen) Partner, doch wirkt Antriebslosigkeit auf Dauer unattraktiv. Männer, die das aktuelle Fernsehprogramm als ideale Freizeitbeschäftigung erachten, erscheinen kaum interessant geschweige denn anziehend. Wer dagegen eigene Interessen mit Leidenschaft verfolgt – richtig, die Sache mit den Hobbys – begeistert auch seine Herzdame. Erfahrungsgemäß ist Begeisterung wortwörtlich ansteckend.

9. Ignoranz & Faselei. Herren, die ohne Punkt und Komma nur über sich selbst reden und einer Frau nicht dieselbe Aufmerksamkeit entgegen bringen, dürfen auch von ihr keine Luftsprünge verlangen.

8. Narzissmus (auf Facebook). Frauen schätzen Männer, die zu ihrem Wort stehen. Den eigenen Beitrag indes auf Facebook zu liken, ist in etwa genauso attraktiv, wie bei jeder sich bietenden Spiegeloberfläche, das eigene Antlitz zu bewundern.

7. Weiter V-Ausschnitt. Ob sich ein Gentleman für die traditionelle Knopfleiste, einen Rundkragen oder auch den V-Ausschnitt entscheidet, bleibt vorrangig eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Anlasses. Eröffnet der derzeit moderne, weit ausgeschnittene V-Ausschnitt jedoch beim Mann zuweilen tiefere Einblicke auf das Dekolleté als bei seiner Begleitung, ist das mit 99,99 Prozent aller Wahrscheinlichkeit zu viel des Guten.

6. Ja-Sager. Frauen setzen bei Männern ein gewisses Maß an Sensibilität voraus. Wer jedoch aus Rücksicht auf die Gefühle des Anderen zu allem Ja und Amen sagt, untergräbt auf Dauer zuerst seine Integrität und verliert auf dem Fuße folgend auch an Reiz. Kompromisse sind wichtig. Doch auch in einer Partnerschaft sollte Mann seine eigenen Interessen und Werte nicht vollkommen zurückstellen.

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5. Nein-Sager. Frauen lieben selbstbewusste Männer, die wissen, was sie wollen. Beim x-ten Shoppingbummel oder dem neuesten Liebesfilm, darf Mann gern auch mal dem Fußballabend mit Kumpels den Vorzug geben, um bei den Stereotypen zu bleiben… Wer konsequent nur die eigenen Interessen verfolgt, signalisiert Desinteresse und mangelnde Wertschätzung.

4. Bauchtaschen. Unverwüstlich sind die kleinen Leder- oder Stofftaschen, die sich mit einem praktischen Schnappverschluss unterhalb des Bauches schnallen lassen. Bei einem Konzert und auch bei einer Wanderung mag die kleine Wundertasche noch praktisch sein, immerhin hat man beide Hände frei, als Begleiter in der Stadt ruiniert sie meist jegliches Outfit.

3. Bleifuß. Männer und Autos ist ein Thema für sich. Rücksichtslos das Pedal durchzutreten, Formel-Eins-Spiele an der Ampel oder auch Drängeln wirkt nicht überlegen, sondern peinlich. Herren, die dagegen auch hinter dem Steuer Selbstbeherrschung an den Tag legen, beweisen Klasse.

2. Unentschlossenheit. Sätze wie »Ganz wie du willst« oder noch schlimmer »Ist mir egal« treiben Frauen regelmäßig auf die Palme. Warum? Frauen wollen entscheidungsfreudige Männer, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen.

1. Der Nabel der Welt. Der Hals schmerzt und schon ist der sterbende Schwan nicht weit – im Job türmt sich die Arbeit prinzipiell doppelt so hoch und vor allem die leidige Hausarbeit will nur ihm einfach keinen „Spaß“ bereiten. Skandal! Das mag zugegeben ein wenig überzogen sein, doch schlummert auch in vielen Männern eine Diva. Männer, die ausschließlich ihre eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, wirken über kurz oder lang unattraktiv.

Fazit: Männer haben es nicht leicht, lauern doch hinter jeder Weggabelung vermeintliche Fettnäpfchen. Doch Fair Play: Zweifellos gelten die zuvor angeführten Punkte nicht ausschließlich für die Herrenwelt.

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6 Responses to “10 Dinge, die Frauen an Männern unattraktiv finden”

  1. H.Prendick sagt:

    Punkt drei muss ich vehement widersprechen. Nicht ohne Grund werden ps-starke Sportwagen wie Ford Mustang oder Porsche im anglo-amerikanischen als „muscles-cars“ bezeichnet, und ein rasanter Fahrstil wirkt immer anregend auf Frauen, auch wenn dies die ganzen „Fräulein-Rottenmeier-Typen“ nicht eingestehen wollen. Und allgemein gilt, wenn man Frauen auf die Palme treibt, so ist dies ein echtes Zeichen von Interesse. Und wie steht es so schön auf der Seite Stupidedia: „Macho – ein grober Muskelprotz, der glaubt Arroganz würde ihn attraktiv machen, was auch in der Regel zutrifft.“

  2. Er sagt:

    Musclecars heißen Musclecars, weil sie überdurchschnittlich starke Motoren haben. Gerade die rieisgen Ami-Flagschiffe waren extrem schwer und haben dementsprechend dicke Motoren gebraucht, um voran zu kommen. Dabei wurde – wie bei Kraftsportlern – kein Schnickschnack eingebaut, sondern Kraft durch reine Motorengröße erzeugt.

    Ähnlich wie bei einem Kraftsportler: Er wiegt selbst viel, kann viel bewegen, aber wendig ist er nicht. Pure Muskelkraft, aber keine wirkliche „Wendigkeit“. So sind auch die Musclecars. Schwer, unhandlich, für Kurven ungeeignet, dafür haben sie einen dicken Motor um wenigstens bei der Beschleunigung etwas zu reißen.

    Darum machen sie ein schwaches Selbstbewusstsein/Auftreten noch lange nicht stark. Lediglich die mediale Gehirnwäsche, die suggeriert, dass man nur mit gewissen Automarken/Modellen über der Mittelschicht steht, erweckt bei Fraune das Gefühl, der Mann wäre das Optimum. Dass dieses „Optimum“ aber von schlauen Marketingexperten erfunden wurde, um Menschen (die sich über den Durchschnitt platzieren wollen) das Geld aus der Tasche zu ziehen, vergessen die Meisten. Die Werbung wirkt, wie man zunehmends sehen kann.

    Nichts desto trotz: Es mag stimmen, dass ein rasanter Fahrstil einen Teil der Damen anzieht. Ob dieser Teil der Damenwelt gewünscht ist, bleibt allerdings offen. Außerdem ist es fragwürdig, was man dann als „arroganter Straßenrabauke“ auf einem Gentleman-Blog sucht? Das Aufspielen als kleiner Rebell, der Verkehrsregeln missachtet, nur an die Selbstportraitierung denkt und andere Menschen im Verkehr in Gefahr bringen, nur um die Unzufriedenheit mit dem eigenen Geschlechtsteil zu überbrücken, ist eine Beleidigung für alle Niveauvollen Menschen hier. Wer auf echte Frauen attraktiv wirken will, der sollte aufhören sich wie ein Junge zu benehmen, der frisch in die Pupertät eingetreten ist. Was man durch das Prollo-Gehabe bekommt sind naive Mädchen, die auf das Geld stehen und NICHT auf den „Gentleman“.

    Das ist meiner Meinung nach der Unterschied zwischen einem Gentleman und dem Möchtegern. Der Gentleman ist reif im Kopf, nicht arrogant, positioniert sich immer auf dieselbe Höhe mit dem Gesprächspartner, egal aus welcher Schicht. Er lässt nicht raushängen was er ist, oder besser gesagt, was er NICHT ist. Aber geistige Reife und Intellekt entwickelt man nunmal nicht über Nacht. Also warum eigentlich die Aufregung…

  3. H.Prendick sagt:

    Antwort auf Er:
    „eine Beleidigung für alle niveauvolle Menschen hier“???? – Es gab eine Zeit in Deutschland, da meinte man Eigenlob würde stinken, was immer noch wahr ist. Und wo steht geschrieben, dass ihr Gentleman seid? Wer hat euch das Recht gegeben, Euch als Gentleman zu bezeichnen? Und woher leitet ihr den Anspruch auf Niveau ab? Durch Artikel, wie man seine Körperhygiene aufrecht erhält? Oder über Mundhygiene?
    Ich verfolge den Blog schon seit eine Weile eher amüsiert, und kann mir mich nicht zurückhalten, spöttische Kommentare zu schreiben. Denn eigentlich finde ich den Blog eher lustig, so wie wenn Woody Allen in einem seiner 70er Jahre Filme in die Muckibude gehtt. Und eher wird Woody Allen zum Schwarzenegger mutieren, als ihr es eh schaffen werdet ein Gentleman zu werden. Im Klartext: Ihr seid keine Gentleman, und ihr werdet nie welche sein- Punkt

  4. Casanova sagt:

    Ich weiß nicht was ihr habt.
    Dieser Beitrag tifft den Nerv der zeit!

    Ein wahrer Mann weiß was er will! Er verfolgt Ziele die er erreicht auch ohne die „eine Frau“ an der Seite. Er steht hinter seinen Worten aber ist im Umgang und egal welcher Herkunft Nett und Respektvoll.
    Die Punkte die in diesem Beitrag aufgelistet wurden sind sehr passend.
    Männer die auf Vettel machen sind noch Jungs die nicht Wissen wo sie im Leben hinwollen.
    Den eigenen FB Status liken. Ist das selbe als ob man sich nach dem Sex auf die Schulter klopft und sagt : Gut gemacht Tiger. Nein also Super Beitrag !

    MfG

  5. Gentleman? sagt:

    Traurig, dass sich solche Ansichten immer noch als Gentlemanlike verkaufen lassen.
    Pauschalisierungen und Sexismus sind das einzige, was ich in diesem Artikel finden kann…

  6. Julius sagt:

    Vielen Dank für die tollen Tipps!

    Nummer 7, die weiten V-Ausschnitte, waren mir noch völlig unbekannt. Da wird es wohl Zeit, meine Garderobe ein bisschen aufzufrischen :).

    Lg

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