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Feb 10

Gentlemen auf Reisen: Mit einfachen Tricks dem Jetlag trotzen

Wer beruflich oder privat weite Strecken im Flieger absolviert, bleibt kaum vom anschließenden Jetlag verschont. Vor allem, wenn der Zielort in einer anderen Zeitzone liegt, gerät die innere Uhr regelmäßig aus dem Takt. Häufig weicht dann die gewohnte Ausgeglichenheit einem abgekämpften, müden Gefühl. Auch Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit gehören zu den unangenehmen Begleiterscheinungen eines Langstreckenfluges. Mit den folgenden Tipps bereiten Sie sich am besten auf längere Flüge vor und verkürzen gleichzeitig den Jetlag.

Längere Tage gen Westen, kürzere Richtung Osten

Flüge lassen sich im Allgemeinen unterteilen in solche gen Westen und solche gen Osten. Denn: Langstreckenflüge nach Westen verlängern die Tage, während die Tage bei Flügen Richtung Osten kürzer werden und dem Reisenden somit Stunden fehlen. Beides bringt die innere Uhr mächtig durcheinander. Auch das ist ein Grund, warum der Körper unterschiedlich lange braucht, um sich in der neuen Zeitzone zu akklimatisieren. Eine gern zitierte Langstrecken-Faustregel besagt, dass der Körper bei einem Flug in den Westen pro Stunde Zeitverschiebung rund einen Tag braucht, um sich umzustellen – in Richtung Osten sind es sogar rund eineinhalb Tage. Bei einer Reise von Berlin nach Los Angeles benötigt man gemäß dieser Formel rund acht Tage, bevor der Jetlag wieder überwunden ist. Mit ein paar Tricks kann man jedoch versuchen, diese Zeit erheblich zu verkürzen.

Westwärts: Spätes Aufstehen, eiweißreiche Nahrung

Bei Flügen gen Westen sollten Reisende an den Tagen vor der Abreise möglichst spät aufstehen und dafür an Bord wach bleiben. Wenn es der Flugplan zulässt, sollte die Reise so gebucht werden, dass die Landung für den Mittag vorgesehen ist. Helles Licht von außen hilft dabei, den Schlaf-Wach-Rhythmus nach hinten zu verschieben. Während des Flugs sollte man außerdem auf eine eiweißreiche Nahrung (Fleisch, Käse, Eier) achten. Sie hilft dabei, die Müdigkeit zu unterdrücken. Kohlenhydratreiche Lebensmittel (Kartoffeln, Nudeln, Reis) haben dagegen den umgekehrten Effekt und machen eher müde. Am Ziel angekommen, sollten unbedingt die dortigen Zeiten adaptiert werden. Das heißt: Kein Nickerchen am Nachmittag, sondern raus an die frische Luft – geschlafen wird nachts!

Ostwärts: Frühes Aufstehen, Nickerchen beim Flug

Bei Flügen gen Osten sehen die Vorbereitungen quasi umgekehrt aus. Erin E. Flynn-Evans, Mitglied der NASA-Maßnahmengruppe gegen Müdigkeit, rät bei BBC, an den Tagen vor Langstreckenflügen in Richtung Osten, am besten früh aufzustehen und sich hellem Licht auszusetzen. Am Tag des Abflugs selbst sollen sich die Reisenden dann möglichst von Licht abschirmen, beispielsweise mit einer Sonnenbrille. Das soll helfen, die innere Uhr schneller an die neue Zeitzone zu gewöhnen. Während des Flugs kann beruhigt vorgeschlafen werden. Ein Sitzplatz am Fenster ist hierbei empfehlenswert, um nicht ständig Platz für die Sitznachbarn machen zu müssen. Ist das Reiseziel schließlich erreicht, rät die NASA-Expertin, die ersten Tage mit offenen Gardinen zu schlafen, damit möglichst viel Licht hereinströmt. So fällt es leichter, weiterhin früh aufzustehen und sich auf die Abenteuer vor Ort einzulassen.

Der Online-Shopping-Club Zalando Lounge gibt in seinem Magazin regelmäßig Tipps gegen die kleinen Probleme des Alltags und behandelt in einem aktuellen Beitrag das Thema Jetlag ausführlich.

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