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Jun 02

Sonnenbrillen von gestern und heute – Teil 2

Berühmte Männer wie Elton John, Xavier Naidoo und Karl Lagerfeld haben ein Accessoire zu ihrem Markenzeichen gemacht: die Sonnenbrille. „Kaiser Karl“ bevorzugt die dezente schwarze Variante, Xavier Naidoo sah man jahrelang mit einem schmalen, rechteckigen Modell mit gelben Gläsern und für Elton John konnte es über Jahrzehnte bekanntermaßen nicht ausgefallen genug sein. Er trug sie von XS bis XL, rund oder eckig, in allen Farben des Regenbogens und immer wieder mit einer gehörigen Portion Strass versehen.

Die Modischen

Nun sollte ein Gentleman im Alltag nicht unbedingt zu solch exzentrischen Modellen greifen, wie sie eingangs beschrieben wurden. Dennoch gibt es neben den bereits vorgestellten klassischen Modellen auch eine Auswahl an Sonnenbrillen, die vielleicht weniger Kultstatus besitzen, die aber dennoch deutlich ausgefallener sind als Fliegerbrille und Co. Und sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, sind auch jene modischen Sonnenbrillen ein fester Bestandteil des Straßenbildes.

Quadratisch

Streng genommen, wurde die quadratische Sonnenbrille bereits im ersten Teil unserer Serie behandelt, da auch die Wayfarer-Brille in diese Kategorie fällt. Dennoch gibt es noch weit mehr Modelle, die diesem Typus entsprechen. Da quadratische Brillen den meisten Menschen und Gesichtsformen stehen, gibt es hier eine entsprechend große Auswahl. Häufig findet man sie mit einem Kunststoffrahmen, wobei die Glasfarben variieren. Klassischere Modelle zeigen sich auch hier vor allem in Schwarz oder in verschiedenen Brauntönen. An und für sich lässt sich der Kunststoff aber in so ziemlich jeder erdenklichen Farbe herstellen und da auch die Gläser moderner Brillen nicht mehr an eine Farbe gebunden sind, sind der Phantasie und dem persönlichen Geschmack praktisch keine Grenzen gesetzt. Natürlich ist gerade bei solchen Versionen besondere Obacht bezüglich der Alltagstauglichkeit geboten. In der Freizeit, beim Sport und im Urlaub ist natürlich (fast) alles erlaubt, was gefällt.

Rechteckig

Auffällig häufig begegnen einem im täglichen Umfeld Herren mit rechteckigen Sonnenbrillen. Gerne werden diese mit Metallgestellen und mit Gläsern in dunkeln Tönen gewählt. Die Gläser bei diesem Brillentyp sind zumeist relativ schmal und dementsprechend wirkt die gesamte Brille etwas länglich. Aufgrund dieser speziellen Form unterbricht sie das Gesicht optisch. Tatsächlich schmeicheln rechteckige Brillen vor allem Menschen mit einem eher runden Gesicht, da sie es optisch verlängern. Obwohl sie nicht zu den klassischen Sonnenbrillen zählt, sieht man rechteckige Modelle auch häufig in Kombination zu Anzügen. Man kann nur mutmaßen, ob sich der Träger damit ein wenig wie Neo, der Held aus Matrix, fühlen möchte.
Gerade wenn das Gestell aus Kunststoff besteht, findet sie auch oft Verwendung im sportlichen Bereich. Dann sind wiederum alle farblichen Kombinationen denkbar, die gefallen, zumal manche Glastönung für bestimmte Sonnen- und Lichtverhältnisse gedacht und somit auch von hohem praktischen Nutzen ist.

Rund

John Lennon. Mehr bedarf es wohl nicht, damit jeder sofort ein Bild von einer runden Brille vor Augen hat. Von ihm noch als Sehhilfe getragen, hat sie sich speziell in den 60er und 70er Jahren zum modischen Accessoire der Hippie-Bewegung entwickelt und ist bis heute fester Bestandteil im Sortiment verschiedener Brillenhersteller. Sie kleidet besonders eckige Gesichtsformen, da sie diese etwas weicher zeichnet und gleichzeitig markante Gesichtszüge unterstreicht.
Wer diese Form wählt, scheint immer auch (in)direkt auszustrahlen, dass er ein Freigeist ist, der sich von der Masse abhebt. Nach wie vor noch ein wenig Hippie, aber gleichzeitig Modejünger der Neuzeit. Von teuer bis billig, in Gold oder Silber, mit schmalem Metallgestell oder mit Kunststoff verziertem Rahmen – die Auswahl scheint endlos und jedes Jahr bringen die großen Modehäuser neue Varianten heraus. In der Damenmode sind diese ausgefallenen Modelle durchaus auch im Täglichen tragbar. Der Gentleman sollte von solchen jedoch eher Abstand nehmen und eine runde Sonnenbrille immer in dem Wissen um ihre Wirkung tragen.

Teaserbild: parkerandsons.nl; Bilder und Grafik via Mister Spex

Lesen Sie auch:

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One Response to “Sonnenbrillen von gestern und heute – Teil 2”

  1. SchenkDichGlücklich sagt:

    Schöner Artikel, der Artikel ist bei dem Wetter draußen auch nötig.

    Viele Grüße

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