Archive for the ‘Herren-Accessoires’ Category

Mrz 05

Mit Schleifen gegen den Einheitslook

Schleife


Nur wenige Männer tragen Schleifen – warum eigentlich? Schließlich sprechen viele Vorteile für das Tragen einer Schleife. Zum einen praktische Gründe, wie „die Fliege hängt beim Mittagessen nicht in der Suppe“, „sie stört nicht beim Arbeiten“ oder „sie erlaubt mir eine große Bewegungsfreiheit“.

Schleife individueller und auch deutlich praktischer als eine Krawatte

Ein weiterer, entscheidender Grund lautet: Jeder Mann, der sich für Schleife statt Krawatte entscheidet, kann damit optisch seine Individualität ausdrücken und Persönlichkeit unterstreichen.

Die Mode beschert Frauen jede Saison unzählige Bekleidungstrends. Im Gegensatz dazu haben Männer sowohl bei offiziellen Anlässen als auch im Arbeitsalltag nur wenige Möglichkeiten, sich durch Kleidung von anderen zu differenzieren. Üblich sind Anzug und Krawatte. Zwar variieren hier von Zeit zu Zeit Farbe und Schnitt, doch am Gesamt-Erscheinungsbild ändert sich grundsätzlich nichts. Finden Sie das nicht auch auf die Dauer langweilig?

Mit einer Fliege gegen den Einheitslook

Wann sind Sie als Mann das letzte Mal auf Ihren Kleidungsstil oder auch nur ein Accessoire positiv angesprochen worden? Sie können sich nicht daran erinnern? Kein Wunder – schließlich hat sich die gesamte Männerwelt dem westlichen Business-Einheitslook „Anzug plus Krawatte“ unterworfen. Die ganze Männerwelt? Nein, denn eine kleine Gruppe von Männern setzt auf Individualität und Stil, auf Klasse statt Masse, kurz: auf Schleife statt Krawatte.

Diese Männer werden immer wieder angesprochen, denn sie heben sich durch ein kleines, aber feines Kleidungsdetail von der Masse ab: Ihre Schleife.

Eine Fliege strahlt Optimismus aus

Überzeugte Fliegenträger nennen als Motiv für den Griff zur Fliege nahezu unisono: „Seit ich eine Fliege trage, erinnern sich die Leute an mich, treten mir offen und freundlich gegenüber und sagen, dass ich Optimismus ausstrahle!“

Fliegenträger gehen nicht in der Masse unter, sondern bleiben in Erinnerung: z.B. der frühere Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber. Selbst wer seinen Name inzwischen vergessen hat, erinnert sich daran, dass er stets eine Fliege trug. Auch prominente Zeitgenossen wie z.B. der Talkmaster Alfred Biolek tragen als persönliche Markenzeichen eine Fliege. Oder denken Sie an 007-James Bond…

Ist der Entschluss für eine Schleife einmal gefallen, steht Mann vor einem praktischen Problem. Denn: Wer kann heutzutage noch eine Schleife binden? Die Textilindustrie hat darauf entsprechend reagiert und bietet eine Vielzahl an bereits vorgebundenen Fliegen an. Überzeugte Fliegenträger allerdings „ignorieren“ vorgebundene Fliegen. Sie akzeptieren diese höchstens als eine Übergangslösung, bis sie eine Fliege selbst binden können. Die entsprechende Bindetechnik ist schließlich leicht und schnell erlernbar.

Schleifen für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel

Sind Sie neugierig geworden? Sind Sie ein individueller und stilbewusster Typ und möchten Ihre Persönlichkeit auch optisch ausdrücken? Oder sind Sie bereits ein überzeugter Fliegenträger? Fliegen Sie auf Fliegen, sind dabei allerdings stets auf der Suche nach schönen und hochwertigen Modellen? Kein Problem: Es gibt Schleifen für jeden Geschmack und Geldbeutel.

SchleifenmanufakturDiesen Gastbeitrag haben die Schleifenexperten der Schleifenmanufaktur verfasst. In ihren Gastartikeln erfahren wir allerlei Interessantes über die Schmetterlingsflügel.

Jan 09

Anleitung zum Schleife binden


Nur wenige Männer tragen eine Schleife bzw. eine Fliege. Das Gute daran: So bleibt sie ein exklusives Accessoire für den stilvollen Herrn.

Es herrscht die weitverbreitete Annahme, dass das Binden einer Schleife schwierig sei. Doch das ist mitnichten so. Wir treten den Gegenbeweis an. Es mag überraschend klingen, aber das Schleifebinden ist nicht schwieriger als das Binden von Schuhen, denn es entspricht genau dem Binden von Schnürsenkeln. Natürlich abgesehen davon, dass die Herrenschleife am Hals und nicht am Fuß gebunden wird.

Schleife binden so einfach wie Schuhe binden

So wird es gemacht: Legen Sie die offene Schleife so um Ihren Hals, dass das rechte Ende etwas länger bleibt als das linke Ende (Bild 1). Dieses legen Sie nun so über das rechte Ende, dass ein „Kreuz“ entsteht. Beide Enden zeigen dann in Richtung Füße, wobei das linke Ende zum rechten Fuß zeigt und umgekehrt (Bild 2). Entsprechend dem Binden einer Krawatte legen Sie als nächstes den Knoten, indem Sie das längere Ende von Hinten am Hals entlang führen und vorne über das kürzere Ende legen (Bild 3). Anschließend legen Sie eine Schleife. Das machen Sie mit dem kürzeren Ende. Das längere Ende legen Sie im Anschluss über die Schleife (Bild 4). Mit der linken Hand halten Sie dann die gelegte Schleife so, dass hinter der Schleife eine Art Öse entsteht. Diese Öse können Sie mit dem Zeigefinger auf die gewünschte Größe erweitern. Als Letztes stecken Sie das ebenfalls zu Schleife gelegte längere Ende durch die Öse (Bild 5). Und fertig ist die Schleife (Bild 6).




Schleifenmanufaktur Diesen Gastbeitrag haben die Schleifenexperten der Schleifenmanufaktur verfasst. In ihren Gastartikeln erfahren wir allerlei Interessantes über die Schmetterlingsflügel.

Dez 03

Schleife & Fliege tragen kommt wieder

Schleife


Auf den Laufstegen dieser Welt gab es in der jüngsten Vergangenheit ein regelrechtes Comeback. Viele Modemacher schicken ihre männlichen Models wieder mit Schleife auf den Catwalk.

Die Schleife stellt die Alternative zur Krawatte dar und wird zum Hemd getragen. Bei einer Schleife handelt es sich um ein gebundenes etwa 20 cm bis 100 cm langes Textilband, das mit zwei Schleifen und zwei Enden den Träger schmückt. Ihr Synonym lautet „Schmetterlingsflügel“, wobei sie im Volksmund oft auch Fliege genannt wird.

Schleife wird im Volksmund auch Fliege genannt

Was hat die Schleife für Vorzüge? Man(n) fällt auf! Eine Schleife unterstreicht die eigene Ausstrahlung. Männer, die auf Festlichkeiten Schleife tragen, begeben sich gegenüber Krawattenträgern bewusst in der zahlenmäßige Minderheit und strahlen dadurch Stärke und Selbstsicherheit aus. Zudem ist das Tragen einer Schleife auch ein Statement und ein Bekenntnis zu den Gesetzen der „alten Schule“.

Zu jedem Anlass die passende Schleife

Doch zu welchem Anlass und in welcher Kombination trägt Mann welche Schleife? Wenn in der Einladung um den Dressecode „White Tie“ gebeten wird, bedeutet das für die Abendgarderobe des Gentleman: Frack, Manschettenknöpfe, Taschenuhr und Frackschleife. Die Farbe der Schleife ist dabei natürlich weiß. Die passende Garderobe für die Begleiterin ist ein langes (!) Abendkleid mit Decolleté, Mantel, Stola, Schmuck und aufwändiger Frisur. Für das perfekte Outfit der Dame sollten ihre Schuhe nur einen schmalen Absatz haben.

Lautet der Dresscode hingegen „Black Tie“ oder Tuxedo, erfordert das für den Gentleman das Tragen eines Smokings. Typische Anlässe dafür sind Hochzeiten, Vernissagen und andere gesellschaftliche Feste. Die Abendgarderobe des Gentleman besteht aus einem Smoking mit festlichem Hemd. Als Schleife ist die Satinschleife ein Muss. Sie ist Schwarz oder allenfalls Bordeaux. Für die Kleidung der Frau an der Seite des Schleife tragenden Gentleman: Seidenanzug oder ein Etui-Kleid (analog dem “Kleinen Schwarzen”), Schmuck, und ein festliches Make-up. Die Schuhe sollten hohe und schmale Absätze haben.


SchleifenmanufakturDiesen Gastbeitrag haben die Schleifenexperten der Schleifenmanufaktur verfasst. In ihren Gastartikeln erfahren wir allerlei Interessantes über die Schmetterlingsflügel.

Lesen Sie auch: Frauen stehen auf den Typ Gentleman

Nov 30

Style-Guide Brille: Für jedes Gesicht die passende Brille

Styleguide Brille


Brillen haben inzwischen einen hohen modischen Stellenwert. Die einst ungeliebte Sehhilfe ist ein beliebtes Accessoire, mit dem man ohne viel Aufwand den eigenen Ausdruck unterstreichen und sogar verändern kann. Modisch bewusste Männer greifen mittlerweile auch dann zur Brille, wenn sie eigentlich gar keine brauchen. Mit so genannten Planglas versehene Brillen trägt man als modisches Accessoire und dienen allein der optischen Veränderung.

Je runder das Gesicht, desto eckiger die Brillenform – und umgekehrt

Bei der Auswahl einer Brille ist es wichtig, bestimmte Stilregeln zu kennen, um eine Brille zu finden, welche die Persönlichkeit unterstreicht, schöne Akzente setzt und vor allem zum Gesicht passt. Dabei sollte man neben dem persönlichen Geschmack vor allem die Form des Gesichts beachten. Hier gibt es fünf klassische Grundformen, nach denen man sich orientieren kann: rund, eckig, oval, herz- oder trapezförmig. Hier gilt die einfache Regel: Die Brille sollte immer im Kontrast zur Gesichtsform stehen – je runder das Gesicht, desto eckiger die Brille und umgekehrt. Für die Wahl der passenden Brille sollte man daher zunächst die Gesichtsform bestimmen.

Die Gesichtsform bestimmen

Um die eigene Gesichtsform zu bestimmen, stellt man sich am besten vor den Spiegel und kämmt das Haar nach hinten. Am deutlichsten wird das Profil, wenn man mit einem wasserlöslichen Stift die Umrisse des Gesichts auf der Spiegelfläche nachzeichnet. Manche Gesichter lassen sich nicht eindeutig zuordnen. Bei Mischformen orientiert man sich einfach an den für beide Gesichtsformen vorgeschlagenen Brillenfassungen.

Schön ist, was gefällt

Die Gesichtsform allein dient jedoch nur als Anhaltspunkt für die Brillenauswahl. Generell sollten Sie sich natürlich mit ihrer Brille wohlfühlen. Und wer ganz individuell oder vielleicht sogar etwas provokant gestylt sein möchte, kann also auch zur Brille greifen, welche die eigenen Gesichtszüge sogar noch unterstreicht. Am Ende gilt: Schön ist, was gefällt.

Für jede Gesichtsform die passenden Brille

Männer mit eckigem Gesicht: Profil unterbrechen

Eckige oder quadratische Gesichter haben eine besonders gerade Wangenpartie und eine breite, kantige Stirn. Die Kinnpartie ist sehr markant und lässt diese Gesichter mitunter sehr streng wirken. Bei der Auswahl der Brille ist es daher wichtig, dass diese kantige Form durchbrochen wird. Dazu greift man am besten zu ovalen oder runden Fassungen. Diese dürfen dann auch mal ein bisschen größer ausfallen. Durch einen hohen Bügelansatz wird das Profil der quadratischen Gesichtsform gestreckt. Vorteilhaft sind vor allem auch farbig dominante, kräftige Bügel, die das Profil unterbrechen.

Männer mit herzförmigem Gesicht: Kontraste setzen

Herzförmige oder dreieckige Gesichter haben einen besonders hohen Stirnbereich und laufen im Kinn schmal zu. Hier eignen sich am besten Fassungen, die dem Gesicht im unteren Bereich mehr Breite geben. Vor allem ovale oder runde Gläser eigenen sich bei diesem Gesicht ideal. Generell sollte darauf geachtet werden, Brillen zu wählen, welche die breite Wangenpartie nicht zusätzlich herausstreichen. Markante Bügel sind eher ungeeignet. Besser sind dünne Fassungen mit dezenten Bügeln oder randlose Brillenmodelle.

Männer mit ovalem Gesicht: Akzente verleihen

Beim ovalen Gesicht sind Stirn und Kinn abgerundet. Die Wangenknochen sind leicht betont und die breiteste Stelle des Gesichts. Bei ovalen Gesichtern kann man bei der Brillenwahl im Prinzip nichts verkehrt machen. Dank der idealen Symmetrie passen in dieses Gesicht so ziemlich alle Brillenformen, egal ob klein, groß, eckig oder rund. Einzig zu breite Gestelle, die an den Seiten über das Gesicht hinausragen, wirken eher unvorteilhaft und zerstören die harmonische Form des Gesichts.

Männer mit rundem Gesicht: Strukturen bilden

Bei einem runden Gesicht dominiert eine großflächige Wangenpartie, Kinn und Stirn sind rund. Das Gesicht breit und fast kreisförmig und macht insgesamt einen sehr weichen Eindruck. Mit der richtigen Brille lässt sich einem solchen Gesicht schöne Kontraste verleihen. Hier eigenen sich eckige und vor allem auch dunkle, auffällige Fassungen, die das Gesicht vertikal betonen. Gern dürfen die Fassungen auch etwas größer sein, so lockern sie die Rundungen im Gesicht etwas auf und verleihen Struktur. Dagegen wirken runde Brillen in runden Gesichtern eher unvorteilhaft bis kindlich.



Gastbeitrag misterspexBrillen-Experten von MisterSpex verfasst. Die Brillen-Kenner bringen uns in ihren Gastartikeln die Welt der Brillen näher.

Lesen Sie auch: Die Geschichte der Brille: Von der ersten Sehhilfe bis zum modischen Accessoires

Sep 09

Die Geschichte der Brille: Von der ersten Sehhilfe bis zum modischen Accessoires

brille

Die Brille ist heutzutage eine absolute Selbstverständlichkeit und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wer eine Brille braucht, geht wahlweise zum Optiker oder Augenarzt und lässt die Stärke bestimmen. Anschließend geht‘s zum Brillenhändler und man sucht sich aus hundert verschiedenen Modellen seinen Favoriten aus.

Der hohe Brillen-Standard von heute ist im Laufe der Zeit entstanden. Die Entwicklung der Brille, vom polierten Glasstück zum funktionalen Instrument bis hin zum modischen Accessoire, wurde nicht nur durch technische Verbesserungen beeinflusst. Vor allem die sich rapide veränderten Sehgewohnheiten erforderten ein immer präziseres Sehen.

Ein Leben ohne Brille für viele nicht vorstellbar

Wer könnte sich heute noch ein Leben ohne Brille vorstellen? Arbeiten, Autofahren, Einkaufen. Für viele ohne Brille nicht vorstellbar! Auch Lesen, Fernsehen, oder Kino-Besuche wären ohne eine Brille für sehr viele Menschen unmöglich, und niemand kann und will auf das präzise, scharfe Sehen mehr verzichten!

Doch wo fing die Geschichte der Brille an? Wann haben die Menschen versucht, Sehhilfen zu konstruieren? In der Antike beschäftigte man sich zwar bereits mit der vergrößernden Wirkung von Wasser. Allerdings gehen Historiker gehen davon aus, dass die Wurzeln der heutigen Brille vor allem im Altertum liegen.

Die Brille hat ihren Ursprung im Altertum

Ein bedeutender Schritt für die Brille waren grundlegende Erkenntnisse über Lichtbrechung und Lichtreflexion. Dazu trugen besonders die arabischen Wissenschaftler bei, die richtungsweisende Erkenntnisse in den Naturwissenschaften erbrachten. Herausragend war hierbei der arabische Mathematiker Abu Ali al-Hasan ibn al-Haitham, der die vergrößernde Wirkung der halbkugelförmigen Linsen erforschte und Schriften darüber verfasste.

Im 13. Jahrhundert übersetzten italienische Mönche die arabischen Schriften und waren dabei besonders auf eine Lesehilfe angewiesen, da ihre Arbeiten von der Lektüre abhängig waren. So fertigten sie konvexe Lesesteine an, den Vorläufer der Brille, und ermöglichten erstmals die Vergrößerung der Buchstaben. Die lupenähnliche Sehhilfe wurde mühsam von einem Wort zum nächsten geschoben. Durch die weiten Netzwerke der katholischen Kirche, wurden die Lesesteine schnell über das Land hinaus verbreitet.

Schnelle Ausbreitung der ersten „Lesesteine“

Für das Einschleifen der Linsen verwendet man zu dieser Zeit das Silicat-Mineral Beryll – hieraus leitete sich später der heutige Begriff „Brille“ ab. Weitere Materialien für die Lesesteine waren Quarz und Glas.

Im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts korrigierte und überarbeitete man die Sehhilfen: halbkugelförmige Linsen wurden weiter abgeschliffen und poliert. Schließlich wurden die Linsen immer näher an das Auge heran gerückt. Man stellte zudem fest, dass zwei Linsen eine bessere Sichtqualität ermöglichen als eine einzelne, da sie das scharfe Sehfeld vergrößerte. Um die beiden Gläser zusammen zu bringen, wurden hölzerne oder metallene Fassungen angebracht.

Stielbrille Vorläufer der modernen Ohrenbrille

Ein Modell der Brille, die unserer heutigen immer ähnlicher wurde, war die Stielbrille. Sie hatte einen Stab an der Fassung, um die Linsen vor die Augen zu halten. Das Monokel und der Zwicker brachten ein neues Bewusstsein für die Brille, denn bis zum 18. Jahrhundert erfreuten sie sich größter Beliebtheit. Ein Mann mit Monokel galt sogar als wohlhabend, gebildet und kultiviert.

Die Brille, wie wir sie heutzutage kennen, ist die Ohrenbrille. Im 18. Jahrhundert entstand die Idee, Bügel an den Linsen zu befestigen. Durch diese Anfertigung wurden dem Brillenträger Mobilität und konstantes Tragen ermöglicht, da die Sehhilfe nicht mehr ständig vor die Augen gehalten werden musste. Die Linsenqualität wurde schließlich von Carl Zeiss und Otto Schott revolutioniert.

Mit Brille gut sehen und gut aussehen

Nasenauflagen, Kunststoffgläser und Kunststofffassungen haben den Komfort der Brille stetig verbessert. Inzwischen geht es bei der Brille nicht mehr allein um das gute Sehen, sondern auch um das gute Aussehen. Die Brille ist zu einem angesehenen modischen Accessoire geworden. Deshalb revolutionieren Designer das alte Modell der Ohrenbrille immer wieder neu und präsentieren halbjährlich zu jeder Saison ihre neuesten Brillenkollektionen.

Gastbeitrag misterspexDiesen Gastbeitrag haben die Brillen-Experten von MisterSpex verfasst. Die Brillen-Kenner bringen uns in ihren Gastartikeln die Welt der Brillen näher.

Aug 30

Das Einstecktuch – Die Grundlagen

einstecktuch

Das stilsichere Verwenden eines Einstecktuchs zeichnet den perfekten und selbstsicheren Gentleman aus. Deshalb sollte man wissen, wann, wie und in welcher Form ein Einstecktuch getragen wird. Es gilt, dass das Einstecktuch als stilvolles Accessoire grundsätzlich zu jedem Outfit passt, bei dem man eine Jacke trägt. Es ist somit in keinster Weise an das Tragen der Krawatte gebunden ist, sondern gleichfalls zu einem Blazer oder zu einer Sportjacke kombiniert werden kann. Natürlich eignet es sich aber ganz hervorragend dazu, mit einem Anzug getragen zu werden. Zusammen mit dem Hemd und der Krawatte vervollständigt sich so das perfekte Outfit des Gentleman.

Kombinationsmöglichkeiten mit dem Einstecktuch

Bei der Kombination sollte darauf geachtet werden, dass sich das Einstecktuch farblich nach den übrigen Kleidungsstücken richtet und deren Farbtöne in irgendeiner Form aufgreift, so dass ein interessantes Zusammenspiel entsteht. Um für die verschiedensten Anlässe und Kombinationen gewappnet zu sein, empfiehlt es sich, verschiedene mehrfarbige Einstecktücher zu erwerben, die dann zum Beispiel sowohl zu einer roten aber auch zu einer blauen Krawatte passen.

Bei der endgültigen Auswahl für ein bestimmtes Outfit ist schließlich Stilsicherheit und auch ein gewisses Maß an Experimentierfreudigkeit gefragt. Obwohl einige fest Regeln bestehen, die sich vor allem auf die Kombination bestimmter Muster beziehen, hat letztlich keine davon dauerhaft Bestand. Letztendlich bestimmt der Geschmack jedes einzelnen, was gefällt und getragen wird.

Wie ein Einstecktuch gefaltet wird

Hat man das passende Einstecktuch gefunden, muss es natürlich noch gefaltet werden. Einzige Ausnahmen: Man hat zu einem gebrauchsfertig gefalteten Einstecktuch gegriffen. Von denen sollte man aus Qualitäts- und Flexibilitätsgründen allerdings Abstand nehmen. Eine kleine Artikelserie wird im Gentleman-Blog aufklären, wie Einstecktücher in den verschiedenen Varianten gefaltet werden können.

gastbeitrag-einstecktuchDies ist ein Gastartikel der Einstecktuch-Experten. Als einziger Shop ihrer Art vertreiben sie ausschließlich dieses stilvolle Accessoire. In ihren Beiträgen bringen sie uns die feinen Details des Einstecktuchs näher.

Aug 19

Seidenknoten: Günstige Alternative zum Manschettenknopf

seidenknoten

Manschettenknöpfe sind wieder in Mode. Geben die dem modebewussten Gentleman doch Gelegenheit, auf elegante Weise Stil und Individualität zu beweisen, und sich dezent von anderen abzusetzen. Einziges Manko: Hochwertige Manschettenknöpfe sind nicht ganz billig. Es müssen aber nicht immer zwingend Manschettenknöpfe sein. Mit dem Seidenknoten gibt es eine günstige aber dennoch stilvolle Alternative.

Seidenknoten Vorläufer des Manschettenknopfes

Der moderne Manschettenknopf hat seinen Ursprung ohnehin in dem Seidenknoten. Auch wenn der Name darauf schließen lässt, dass diese aus originaler Seide bestehen, werden die meisten Knoten aus Kunstseide hergestellt. In der Regel sind Seidenknoten zweifarbig, die Zahl der Variationen ist aber immens groß. Am Anfang und am Ende befindet sich jeweils ein Knoten, die durch ein etwas kräftigeres Seidenband miteinander verbunden sind.

Seidenknoten feiert ein Comeback

In jüngster Zeit feierte der Seidenknoten ein regelrechtes Comeback. Ein wesentlicher Grund für die Renaissance des Seidenknotens besteht auch darin, dass die „modernen“ Seidenknoten mittlerweile in immer mehr Farben und Formen erhältlich und auch schon für kleines Geld zu haben sind. Inzwischen werden sie bei vielen Herrenausstattern in den unterschiedlichsten Varianten feilgeboten. So ist es auch ohne große Ausgaben möglich, je nach Outfit (Hemd, Anzug, Krawatte oder andere Accessoires) farblich passende Seidenknoten zu tragen und somit neben den praktischen Nutzen, die Hemdmanschette zu schließen, auch das gesamte Erscheinungsbild abzurunden und geschmackvoll aufzutreten.

Hier bekommen Sie weiterführende Informationen über Manschettenknöpfe.

Jul 29

Manschettenknöpfe – der kleine aber feine Unterschied

Manschettenknöpfe

Jeder kennt sie, doch nur wenige tragen sie: Manschettenknöpfe. Dieser Umstand bietet dem modebewussten Gentleman die Gelegenheit, mittels Manschettenknöpfe auf unaufdringliche Art und Weise Stil und Individualität zu beweisen, und sich somit dezent aber bestimmt von der Masse abzusetzen.

Während Frauen bei ihrem Outfit in Sachen Kleidung, Schuhe, Schmuck, Schminke, Taschen und diverse Accessoires immer wieder aufs Neue variieren können, gibt es diesen großen Spielraum für Männer, insbesondere im Berufsleben oder bei öffentlichen Auftritten, nicht. Ein hochwertiger Anzug ist gemeinhin Pflicht, um den herum es sich korrekt zu kleiden gilt. Manschettenknöpfe eröffnen hierbei neue optische Gestaltungsmöglichkeiten. Manschettenknöpfe sind im Prinzip zwar nur ein kleines Detail, für alle Mitmenschen aber dennoch augenscheinlich.

Manschettenknöpfe auf andere Modeaccessoires abstimmen

Männer mit Manschettenknöpfen wirken professionell und ambitioniert. Um diesen Eindruck weiter zu unterstreichen, können die Farben und Formen stets so gewählt werden, dass sie auf die sonstigen Modeaccessoires wie Gürtel, Uhr, Brille oder Krawatte abgestimmt sind.

Der Zweck eines Manschettenknopfes ist das Schließen der Hemdmanschette, wie es sonst ein einfacher Knopf tut. Ursprünglich war der Manschettenknopf ein doppelter farbiger Seidenknoten, der in der Regel aus Stoff hergestellt wurde. Der klassische Manschettenknopf ist jedoch metallisch und gold- oder silberfarben. Sehr hochwertige Manschettenknöpfe bestehen aus teuren Edelmetallen und sind mit Edelsteinen verziert. Entsprechend wertvoll sind sie. Für extra angefertigte Manschettenknöpfe kann man auch einen fünfstelligen Betrag investieren, sofern man über das notwendige Kleingeld verfügt.

Mehrere Paare Manschettenknöpfe eröffnen Variationsmöglichkeiten

Manschettenknöpfe sind aber schon deutlich günstiger zu haben. So wie es preisgünstigen Modeschmuck gibt, so es gibt es auch entsprechend günstige Mode-Manschettenknöpfe. Diese sind allerdings nicht sehr hochwertig, dessen sollte man(n) sich bewusst sein. Ein wahrer Gentleman sollte für den Kauf von Manschettenknöpfen ohnehin ein paar mehr Euro in die Hand nehmen, um seinen individuellen Stil zu unterstreichen. Um dauerhaft Eindruck zu hinterlassen, sollte ein Gentleman zudem unbedingt mehr als nur über ein Paar zu verfügen, um sich so Variationsmöglichkeiten offen zu halten.

Hier finden Sie weiterführende Informationen über Seidenknoten.