<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gentleman &#187; Fashion &amp; Kleidung</title>
	<atom:link href="http://www.gentleman-blog.de/category/fashion/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gentleman-blog.de</link>
	<description>Die Renaissance des guten Stils ist all­gegenwärtig. Souveränität und Under­statement sind wahrhaft lebenswert und imponieren Frauen wie Männern gleicher­maßen. Der Gentleman-Blog präsentiert diese anmutige und anziehende Welt des Stils, der Manieren und der Mode.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 17:33:02 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wozu brauchen wir Dresscodes?</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/12/21/dresscode-regeln/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/12/21/dresscode-regeln/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiderordnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=6454</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/krawattenknoten.jpg" alt="Dresscode - Lust oder Last?" title="Dresscode - Lust oder Last?" width="488" height="310" class="alignnone size-full wp-image-6829" />

Wozu brauchen wir eigentlich all die vielen Dresscodes, die für Leute, die sich „einfach nur anziehen“ wollen, so schwierig zu durchschauen sind? Wäre es nicht einfacher, diesen Haufen überflüssiger Regeln einfach abzuschaffen und jedem die Wahl seiner Kleidung selbst zu überlassen? Kurz: Kann man sich den Regelkram nicht einfach sparen? Ich behaupte, es wäre keinesfalls einfacher, sondern deutlich komplizierter und außerdem auf fatale Art und Weise ergebnisoffen, auf Regeln in der Mode zu verzichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/krawattenknoten.jpg" alt="Dresscode - Lust oder Last?" title="Dresscode - Lust oder Last?" width="488" height="310" class="alignnone size-full wp-image-6829" /></p>
<p>Wozu brauchen wir eigentlich all die vielen Dresscodes, die für Leute, die sich „einfach nur anziehen“ wollen, so schwierig zu durchschauen sind? Wäre es nicht einfacher, diesen Haufen überflüssiger Regeln einfach abzuschaffen und jedem die Wahl seiner Kleidung selbst zu überlassen? Kurz: Kann man sich den Regelkram nicht einfach sparen? Ich behaupte, es wäre keinesfalls einfacher, sondern deutlich komplizierter und außerdem auf fatale Art und Weise ergebnisoffen, auf Regeln in der <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/mode/">Mode</a> zu verzichten.</p>
<h3>Dresscodes als gefühlte Zwänge</h3>
<p>Betrachten wir zunächst ein alltägliches Beispiel: Die meisten Menschen wissen ganz genau, welche Art von Kleidung ein bestimmtes soziales Umfeld von ihnen erwartet. Nirgends begegnen uns Dresscodes häufiger als im Arbeitsalltag. Für viele Deutsche ist der Griff zum Anzug samt <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/hemden-und-krawatten/">Hemd, Krawatte</a> und schlichten Lederschuhen Pflicht oder zumindest wenig diskutabel. Gerade in den letzten Jahren wird sich darüber auch lauthals beschwert. Es sei, so höre ich oft Freunde im Gespräch formulieren, einengend und gleichmacherisch, den persönlichen Kleidungsstil derart zu unterdrücken. Schlimmer noch sei, für bestimmte Anlässe wie etwa die eigene Hochzeit eine bis hin zur Krawattenfarbe vorgegebene Garderobe diktiert zu bekommen.</p>
<h3>Die Illusion der völligen Individualität</h3>
<p>Ich behaupte, diese Argumentation ist zu kurz gegriffen. Ein Vergleich mit einer anderen, ebenfalls stark von Regeln dominierten Disziplin unseres Lebens kann in dieser Hinsicht vielleicht Klarheit verschaffen: Dem Straßenverkehr. Niemand käme auf die Idee, vollkommene Individualität auf Deutschlands Straßen zu fordern. Jeder Leser mit Führerschein kann sich vermutlich vorstellen, wie die PKW-Verbindung zwischen München und Berlin aussähe, würden hier nicht die amtlichen Regeln für Autobahnen gelten. Wer soll sich noch auf unfallfreies Lenken konzentrieren, wenn bereits die Wahl der Fahrspur mit dem wenigsten Gegenverkehr oder eines angemessenen Tempos irgendwo zwischen „schnell“ und „sicher“ die gesamte Aufmerksamkeit fordert?</p>
<p>Ebenso wenig wäre es sinnvoll, einen einzigen Regelsatz der Straßenverkehrsordnung auf sämtliche Straßen- und Zonenarten anzuwenden. Autobahnregeln in Tempo-30-Zonen oder gar auf öffentlichen Parkplätzen? Nein danke. Einbahnstraßen-Regelungen auf Bundesstraßen? Auch hier würde ich dankend ablehnen. Sie sehen, auch in anderen Disziplinen unseres alltäglichen Lebens nehmen wir Regeln dankbar an. Wer sich an die Straßenverkehrsordnung hält, kann sich sicher sein — gleiches gilt für Dresscodes.</p>
<h3>Kleider machen Leute</h3>
<p>Natürlich werden jetzt einige Leser einwenden, im Straßenverkehr gehe es immerhin um Menschenleben, weshalb dort Regeln durchaus angebracht seien. Hier kann ich nur zweierlei erwidern. Erstens: Auch unsere Garderobe verfolgt neben individueller Eitelkeiten einen höheren Zweck, nämlich den des guten Eindrucks auf unsere Umwelt. Einen guten Eindruck zu hinterlassen ist eine von vielen Formen, höflich zu sein. Und höflich ist andererseits eben auch, wer anderen nicht die Vorfahrt nimmt. Zweitens: Neben der Analogie des Straßenverkehrs ließen sich noch viele weitere alltägliche Beispiele finden. Kochrezepte? Vor allem für Anfänger dankenswerterweise reguliert. Postwesen? Gottlob von Regeln dominiert. Baustatik? Justiz? Bundesregierung? Regeln soweit das Auge reicht.</p>
<h3>Regeln sparen Zeit</h3>
<p>Wir leben in einer Welt, die wesentlich auf der Ersparnis unnötigen Nachdenkens durch Regeln beruht. Wo immer wir irgendeine Form von Miteinander erleben, erleben wir auch Regeln. Höchste Zeit, dies auch für unsere persönliche Garderobe zu akzeptieren. Und ganz nebenbei: Wer die Regeln guter Kleidung erst beherrscht, wird viel Freude daran finden, sich ausgehend von diesen freier und individueller gekleidet zu fühlen und innerhalb gesunder Grenzen Regeln individuell auszuleben. Wer Dresscodes dagegen von vornherein ablehnt, wird nie jene wichtigen Grundlagen lernen, die viele alltägliche Kleiderfragen überflüssig machen und so den Spaß an der guten <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/garderobe/">Garderobe</a> überhaupt erst aufkommen lassen.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/60346486acd54c4c96c36d52d9f168b2" alt="" width="1" height="1" /><br />
<strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/23/interview-florian-kueblbeck-herrengarderobe/">Interview mit Florian S. Küblbeck &#8211; &#8220;Die Deutschen haben Angst davor, sich falsch anzuziehen</a>&#8220;</strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin war der Modejournalist und Stilcoach federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Heute arbeitet er für verschiedene Blogs und Online-Magazine. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/43bb6693d54a484f9ffb82ca00ae6262" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2011/12/21/dresscode-regeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bedrohte Tucharten</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/10/10/tucharten-cord-flanell/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/10/10/tucharten-cord-flanell/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Cord]]></category>
		<category><![CDATA[Stoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Tucharten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=5794</guid>
		<description><![CDATA[<a rel="attachment wp-att-5825" href="http://www.gentleman-blog.de/2011/10/10/tucharten-cord-flanell/vom-ausstrerben-bedroht/"><img class="alignnone size-full wp-image-5825" title="Vom Aussterben bedroht: Seltene Stoffe" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Vom-Ausstrerben-bedroht.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Klar, die großen Namen der Stoffwelt kennt Mann: Popeline, Twill, Cord und wie sie alle heißen. Dem internet-affinen <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> ist — berechtigtem Lob in nahezu allen Onlinepublikationen sei Dank — mittlerweile auch Fresko ein Begriff. Doch was ist mit den übrigen Geweben aus der zweiten Reihe? Mit denen, die nur selten in den Regalen der Herrenausstatter zu finden sind? Die kennt man nicht, über die spricht man nicht. Schade eigentlich, denn so gibt man sie dem Vergessen preis und opfert damit Vielfalt und Abwechslung im Kleiderschrank. Hier eine kleine Liste bedrohter Tucharten, die eindeutig mehr Aufmerksamkeit verdienen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-5825" href="http://www.gentleman-blog.de/2011/10/10/tucharten-cord-flanell/vom-ausstrerben-bedroht/"><img class="alignnone size-full wp-image-5825" title="Vom Aussterben bedroht: Seltene Stoffe" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Vom-Ausstrerben-bedroht.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Klar, die großen Namen der Stoffwelt kennt Mann: Popeline, Twill, Cord und wie sie alle heißen. Dem internet-affinen <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> ist — berechtigtem Lob in nahezu allen Onlinepublikationen sei Dank — mittlerweile auch Fresko ein Begriff. Doch was ist mit den übrigen Geweben aus der zweiten Reihe? Mit denen, die nur selten in den Regalen der Herrenausstatter zu finden sind? Die kennt man nicht, über die spricht man nicht. Schade eigentlich, denn so gibt man sie dem Vergessen preis und opfert damit Vielfalt und Abwechslung im Kleiderschrank. Hier eine kleine Liste bedrohter Tucharten, die eindeutig mehr Aufmerksamkeit verdienen.</p>
<h3>Fast verschwundene Cord-Spielarten</h3>
<p>Cord kennen wir eigentlich alle, und sei es nur vom eigenen Groß- und Urgroßvater, dessen ausgebeulte, leicht speckige und weite Hosen, garniert mit reichlich Bundfalten und Klappentaschen, sicherlich den wenigsten als Vorbild für die eigene Garderobe dienen. Doch abgesehen davon, dass nicht jeder Cord gleich Opa-Cord sein muss, gibt es auch einige Cordstoffe, die den meisten gar nicht mehr als hervorragende Alltagstuche geläufig sind. Einer dieser Stoffe ist der Whipcord. Dieses Gewebe, das man auch Peitschenschnurcord nennt, ist im Gegensatz zu seinem namensgebenden Pendant diagonalbindig. Anders als andere Twills ist die Rippenstruktur des Whipcords besonders deutlich zu erkennen — und auch zu spüren: Peitschenschnurcord greift sich angenehm trocken und rau an. Aufgrund seiner hohen Belastbarkeit eignet er sich in Gewichten zwischen 11 und 15 Unzen besonders für Reisekleidung und häufig zu tragende Hosen.</p>
<p>Noch etwas häufiger anzutreffen ist der Babycord. Leider wird er in saisonaler Hinsicht meist vollkommen falsch eingeordnet, denn: Babycord ist ein Sommerstoff. Die für Cord sonst so typischen Rippen sind in dieser Spielart deutlich feiner und dichter zusammengerückt. In den besten Produkten der Webereien ist die Herkunft des Stoffes für den Laien kaum mehr zu erkennen. Seine Struktur ist flauschig genug, um Feuchtigkeit effektiv vom Körper weg zu transportieren. Gleichzeitig schirmt die dichte Webart Hitze ab. Für die derzeit üblichen Temperaturen um die 20 Grad ist für mich deshalb Babycord das, was Leinen im Hochsommer ist: unverzichtbar.</p>
<h3>Im Winter wärmendes Flanell</h3>
<p>Das nächste Gewebe ist derzeit noch häufig anzutreffen. Kein Herrenausstatter kann sich ein Wintersortiment ohne Flanellhosen leisten. Was diesem wärmenden Stoff jedoch gut täte, wäre die Rehabilitation seiner vielen Muster- und Qualitätsvarianten. Denn abseits von mittel- oder dunkelgrauen Unis aus mehr oder weniger dünnem Kammgarnflanell reduziert sich die Auswahl meist auf ein nicht nennenswertes Minimum. Dabei kann Flanell doch so viel interessanter sein. Als schwere (500 Gramm pro Quadratmeter) Streichgarnqualität in meliertem Hellgrau, grünem oder braunem Pfauenaugenmuster gibt es kaum bessere Winterhosen. Anzüge profitieren von vielen Mustern, die es auch in glatten Webarten gibt: Glen Check, Nadel und Kreidestreifen sehen in Flanell wie weichgezeichnet und dadurch zurückhaltend aber elegant aus.</p>
<p>Wie schon in meinem <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/23/krawatte/">Plädoyer für die Krawatte</a> geht es mir nicht darum, Stoffe zu tragen, die selten und deshalb besonders sind. Vielmehr sollte jedem, der solche Produkte kauft, bewusst sein, dass er damit die Vielfalt in der Herrenmode aktiv unterstützt und erhält. Keine schlechte Sache, finden Sie nicht?</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/08/hemdenstoffe-hemd-stoffe/">Der Stoff aus dem die Hemden sind</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin war der Modejournalist und Stilcoach federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Heute arbeitet er für verschiedene Blogs und Online-Magazine. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/0edf284366f34876ba9a6ac3290eb86a" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2011/10/10/tucharten-cord-flanell/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie wichtig ist gute Kleidung für den Gentleman?</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/09/22/kleidung-gentleman/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/09/22/kleidung-gentleman/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 12:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Spießigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=5631</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/kleidung_gentleman.jpg" alt="" title="Kleidung &#38; Gentleman" width="488" height="310" class="alignnone size-full wp-image-5647" />

Wird man durch Kleidung zum <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> zum Herrn? Sicherlich nicht. Kleidung ist zwar wichtig, entscheidender ist aber die Haltung. Ein Herr ist vor allem Herr über sich selbst, also diszipliniert. Seine Kleidung soll das ausdrücken, ihre Qualität ist dabei aber gar nicht von so entscheidender Bedeutung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/kleidung_gentleman.jpg" alt="" title="Kleidung &amp; Gentleman" width="488" height="310" class="alignnone size-full wp-image-5647" /></p>
<p>Wird man durch Kleidung zum <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> zum Herrn? Sicherlich nicht. Kleidung ist zwar wichtig, entscheidender ist aber die Haltung. Ein Herr ist vor allem Herr über sich selbst, also diszipliniert. Seine Kleidung soll das ausdrücken, ihre Qualität ist dabei aber gar nicht von so entscheidender Bedeutung.</p>
<h3>Disziplin für viele nervig</h3>
<p>Disziplin scheint heute nicht gerade zu den beliebtesten Tugenden zu gehören – falls sie überhaupt zu den Tugenden gezählt wird. Disziplin scheinen viele Menschen eher als nervig zu empfinden. Sie verlangt uns etwas ab, stellt Forderungen. Auf dem Sofa zu liegen und in den Fernseher zu starren ist doch viel bequemer. Die Krawatte wegzulassen auch. Klassische Kleidung hat viel mit Disziplin zu tun. Sie legt uns eine Ordnung auf, ein Regiment über unser Äußeres. Und zwar von Kopf bis Fuß. Haare und Rasur korrekt. Anzug, Hemd und Krawatte. Glänzende Schuhe.</p>
<h3>Verdacht der Spießigkeit</h3>
<p>Aber ist das nicht alles spießig? Disziplin kann zum Selbstzweck werden, Ordnung zu Terror. Doch davon <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/01/09/5-notfall-tipps-rede-halten/">rede</a> ich nicht. Ich meine das Mindestmaß an Gepflegtheit, mit dem wir Respekt vor unseren Mitmenschen zeigen und Respekt vor uns selbst. Es ist müßig, über den Sinn klassischer Kleidung zu diskutieren. Genauso müßig ist, nach dem Zweck einer ordentlich gebundenen Krawatte zu fragen. Derlei Dinge sind zweckfrei sinnvoll. Man kann sich gehen lassen oder sich zusammenreißen. Beides ist möglich, beides mag richtig sein. Die Entscheidung für eine der zwei Optionen bleibt jedem überlassen.</p>
<h3>Kleidung spielerisch einsetzen</h3>
<p>Klassische Kleidung ist nicht zwangsläufig Ausdruck von Haltung oder Disziplin. Klassische Kleidung kann auch aus Spaß an bestimmten Formen, Farben und Stoffen gewählt werden. Sie kann einfach nur Verkleidung sein. Warum nicht spielerisch an dem einen Tag den Gentleman-Look wählen und an einem anderen Tag einen anderen? Ob das dann authentisch wirkt, ist eine ganz andere Frage.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/20/stilpapst-bernhard-roetzel-interview-mode/">Stilpapst Bernhard Roetzel im Interview</a></strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches “Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode”. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2011/09/22/kleidung-gentleman/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heiß-kalter Sommer erfordert eine Garderobe der Extreme</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/09/08/garderobe-der-extreme-sommer/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/09/08/garderobe-der-extreme-sommer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 12:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Garderobe]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenbekleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenmode]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=5445</guid>
		<description><![CDATA[<a rel="attachment wp-att-5458" href="http://www.gentleman-blog.de/?attachment_id=5458"><img class="alignnone size-full wp-image-5458" title="Niemand schwitzt gerne im Büro" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Niemand-schwitzt-gern.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Der diesjährige Sommer macht es uns wirklich nicht leicht. Nicht nur, dass er sich großteils schlichtweg überhaupt nicht zeigt und uns stattdessen mit Regen, herbstlich-kühler Luft und mitunter heftigen Windböen - pardon - nervt. Die wenigen Tage, an denen er sich die Ehre gibt, glänzen dafür durch Temperaturen jenseits von gut und böse, garniert durch Luftfeuchtigkeit, die jedem arbeitenden Menschen den Büroalltag zur wahren Qual werden lässt. Kurzum: Ein Sommer der Extreme. Damit Sie die verbleibenden Sommertage möglichst elegant bewältigen können, lesen Sie hier meine Tipps für die Garderobe der Extreme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-5458" href="http://www.gentleman-blog.de/2011/09/08/garderobe-der-extreme-sommer/niemand-schwitzt-gern/"><img class="alignnone size-full wp-image-5458" title="Niemand schwitzt gerne im Büro" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Niemand-schwitzt-gern.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Der diesjährige Sommer macht es uns wirklich nicht leicht. Nicht nur, dass er sich großteils schlichtweg überhaupt nicht zeigt und uns stattdessen mit Regen, herbstlich-kühler Luft und mitunter heftigen Windböen &#8211; pardon &#8211; nervt. Die wenigen Tage, an denen er sich die Ehre gibt, glänzen dafür durch Temperaturen jenseits von gut und böse, garniert durch Luftfeuchtigkeit, die jedem arbeitenden Menschen den Büroalltag zur wahren Qual werden lässt. Kurzum: Ein Sommer der Extreme. Damit Sie die verbleibenden Sommertage möglichst elegant bewältigen können, lesen Sie hier meine Tipps für die Garderobe der Extreme.</p>
<h3>Weniger Schweiß im Freskoanzug</h3>
<p>Der ideale Reise- und Sommeranzug ist einreihig, dreiteilig &#8211; also mit zusätzlicher <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/weste/">Weste</a> ausgestattet &#8211; und besteht aus dunkelblauem Fresko. Fresko ist ein Kammgarngewebe in Leinwandbindung aus stark verdrillten Fäden. Die lose Webung macht das Tuch extrem atmungsaktiv, die festen Garne lassen den Anzug gut fallen und Tragespuren lange Zeit widerstehen. Selbst nach einem Tag voller Meetings oder einem Langstreckenflug genügen wenige Stunden auf dem Kleiderbügel, um den Freskoanzug wieder wie neu aussehen zu lassen. Neben weniger Bügelaufwand bedeutet Fresko, mein persönlicher Sommerstoff Nummer eins, also ganz einfach: Weniger Schweiß. Keine ganz schlechte Sache bei 35 Grad im Schatten.</p>
<p>Der perfekte Fresko ist zudem nicht unbedingt ein klassische sommerliches Leichtgewicht, sondern bringt um die 300 Gramm pro Quadratmeter auf die Wage, lieber mehr als weniger. Das hat &#8211; neben dem ästhetischen Vorteil des wesentlich schöneren Falls &#8211; auch den praktischen Nutzen, dass ein Temperaturunterschied von bis zu zehn Grad problemlos ausgeglichen werden kann. Was der Anzug dann zu luftig ist, gleicht er durch den mehr Körperwärme speichernden <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/08/hemdenstoffe-hemd-stoffe/">Stoff</a> wieder aus. Hier kommt auch die Weste ins Spiel: An kühlen Tagen dient sie als willkommene zusätzliche Stoffschicht. Bei großer Hitze kann man sie einfach weglassen.</p>
<h3>Das Hemd: Luftig, aber nicht zu leicht</h3>
<p>Auch bei der Wahl des Hemds sollte Ihre oberste Devise sein: Luftig, aber nicht unbedingt leicht. Entscheiden Sie sich für Stoffe, die möglichst offenporig und grobkörnig sind. So kann warme Luft rasch vom Oberkörper abtransportiert werden, und die durch Armbewegungen erzeugten Luftströme kühlen wesentlich effektiver, als dies beispielsweise bei einem zwar dünnen aber belüftungshemmenden Batist der Fall wäre. Wer im Sommer nicht bereits bei kleinsten Bewegungen den Hitzetod zu sterben droht, dem sei besonders zu Pinpoint geraten. Dieser etwas feinere Oxford ist einigermaßen luftig, knitterarm, pflegeleicht und, ein wahrer Segen, wenn es darum geht, Körperfeuchtigkeit aufzunehmen, ohne sich klamm anzufühlen. Darüber hinaus ist Pinpoint dick genug, um auch an kühlen Tagen genügend Speichermöglichkeit für Körperwärme zu bieten.</p>
<h3>Die idealen Sommerschuhe: Loafer</h3>
<p>Der ideale <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/08/12/herrenschuhe-sommerschuhe/">Sommerschuh</a> ist und bleibt der Loafer. Auch zum Anzug. Skeptiker dieser Praxis sind meiner Erfahrung nach mit dem Hinweis auf eines der großen Vorbilder des stilaffinen Mannes und dessen Schuhwahl zu besänftigen: Ian Flemmings Romanheld James Bond trägt stets Schlüpfschuhe, er verabscheut <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/schnursenkel/">Schnürsenkel</a> regelrecht. Davon abgesehen leistet kaum ein anderer Schuhtyp bei an schwül-warmen Tagen stärker anschwellende Füße bessere Dienste als der Loafer.</p>
<p>Zwei weitere Details machen den Loafer zum Wetterwunder: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/04/anleitung-pflege-rauleder-schuhe/">Rauleder</a> und dünne Gummisohlen. Rauleder ist entgegen aller Behauptungen das pflegeleichteste Schuhleder. Es braucht nicht aufwendig poliert zu werden und sieht auch nach einem Regenguss durch kurzes Abreiben mit einer Spezialbürste wieder ansehnlich aus. Aber Gummisohlen? Ist das mein Ernst?  Nehmen wir an, Sie gehen an einem strahlenden Sonnentag morgens außer Haus und werden am frühen Nachmittag von einem Sommergewitter überrascht. Also: Gummisohlen.</p>
<p>Wie Sie sehen, muss ein unberechenbarer Sommer nicht zwangsläufig bedeuten, dass Mann sich nicht vorausschauend kleiden kann. Er muss nur wissen, wie.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/07/winterfreuden-stilvolle-winterkleidung/">Winterfreuden – stilvoll vor der Kälte geschützt</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin war der Modejournalist und Stilcoach federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Heute arbeitet er für verschiedene Blogs und Online-Magazine. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/f8d9fa5f53344a2ab38976366bebb97e" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2011/09/08/garderobe-der-extreme-sommer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>What a Pitti</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/07/21/pitti-immagine-uomo/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/07/21/pitti-immagine-uomo/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 15:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenmode]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenmodemesse]]></category>
		<category><![CDATA[Pitti Immagine Uomo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=4973</guid>
		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-4989" title="Herrenmode auf der Modenschau" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Herrenmode-auf-der-Modensch.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a>

Als unser <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> Gastautor Florian Küblbeck die <a href="http://www.pittimmagine.com/corporate.html">Pitti Immagine Uomo</a> besuchte, musste er feststellen, dass klassisch gekleidete Männer selbst auf einer Herrenmodemesse im italienischen Florenz ein Auslaufmodell zu sein scheinen. Doch es gibt Hoffnung, denn auch die neuen, szenigen Outfits kommen nicht ohne klassische Elemente der Herrenmode aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4989" title="Herrenmode auf der Modenschau" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Herrenmode-auf-der-Modensch.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Als unser <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> Gastautor Florian Küblbeck die <strong>Pitti Immagine Uomo</strong> besuchte, musste er feststellen, dass klassisch gekleidete Männer selbst auf einer Herrenmodemesse im italienischen Florenz ein Auslaufmodell zu sein scheinen. Doch es gibt Hoffnung, denn auch die neuen, szenigen Outfits kommen nicht ohne klassische Elemente der Herrenmode aus.</p>
<h3>Die Herrenmodemesse Pitti Immagine Uomo</h3>
<p>Hin und wieder soll man sich ja etwas gönnen &#8211; auch und gerade als studierender Journalist. Gesagt, getan, dachte ich mir und buchte Hotelzimmer und Zugfahrt für die 80ste Pitti Immagine Uomo, ihres Zeichens die wichtigste Herrenmodemesse der Welt, in Florenz. Neben einigen sonnigen Tagen, gefüllt mit bester toskanischer Küche, hervorragenden Weinen und einem Überblick über die neuesten Kollektionen der Modehäuser hatte ich mir vorgenommen, einige Freunde und Bekannte, teils aus der Modebranche, wieder zu treffen und den einen oder anderen Firmenkontakt aufzufrischen.</p>
<p>Und dann ist da natürlich noch das Schaulaufen auf den Straßen. Die Pitti ist mittlerweile nicht nur Branchentreff für Modemacher und -käufer aus aller Länder, sondern auch einer der am heißesten umkämpften Laufstege der Männermodewelt. Und so treffen in den Straßen zwischen der Via Dei Fossi und dem Fortezza da Basso unzählige herausgeputzte Jungstars und Berufsschönlinge auf mindestens so viele Modeblogger, Fotografen und Redakteure und reißen sich um die begehrten Plätze in Berichten der großen Modemagazine.</p>
<h3>Klassisch gekleidete Herren nur noch eine Randerscheinung</h3>
<p>Nun kann man von dieser Sub-Veranstaltung der eigentlichen Messe halten, was man will. Wirklich erstaunlich fand ich als erstmaliger Besucher allerdings die Tatsache, dass sogar im vermeintlichen Epizentrum der Männermode der klassisch gekleidete Herr wenn nicht zum Alteisen, dann zumindest in die Abteilung „Randerscheinungen“ sortiert wird. Ein guter Freund, mit dem ich unlängst eine Stoffmesse besuchte, raunte mir beim Betreten des Messerestaurants amüsiert zu: „Schau, sogar hier gelten wir als modische Dinosaurier!“ Diese Aussage könnte in gleicher Form auch für die Pitti Uomo gelten.</p>
<p>Doch es gibt Hoffnung. So sah man auf der Pitti Immagine Uomo zwar den Großteil des männlichen Jungvolks nach wie vor in hippen Jeans und szenigen T-Shirts über die Messe flanieren. Vielerorts konnte man jedoch großes Interesse dieser Besucher vor allem für klassische <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/accessoires/">Accessoires</a> wie Strickkrawatten und <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/30/einstecktuch/">Einstecktücher</a> sowie unverzichtbare Basics wie den <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/27/rahmengenaehte-schuhe/">rahmengenähten Schuh</a> verzeichnen. Auch die Aussteller, mit denen ich sprach, sahen in der jungen Generation eine der vielversprechendsten Zielgruppen der nächsten Jahre.</p>
<h3>Klassische Herren-Accessoires weiter heiß begehrt</h3>
<p>Wenn also im Nachhall der Messe der klassische zwiegenähte <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/14/brogue/">Brogue</a> mit wuchtiger Sohle in Knallfarben als neuer Trend am Fuß des Hipsters propagiert wird, komme ich nicht umhin, mit einem leichten Schmunzeln festzustellen, dass Inspiration eben doch auch aus dem Umfeld der Dinosaurier kommen kann.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch das Interview mit Autor Florian S. Küblbeck:<br />
&#8220;<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/23/interview-florian-kueblbeck-herrengarderobe/">Die Deutschen haben Angst davor, sich falsch anzuziehen</a>”</strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin ist der Sprachwissenschaftler federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin war der Modejournalist und Stilcoach federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Heute arbeitet er für verschiedene Blogs und Online-Magazine. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/d5cd8392935341d5a9ba521ff1c7a997" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2011/07/21/pitti-immagine-uomo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die 10 größten Modesünden für einen Mann</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/02/10/mode-fauxpas-mann/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/02/10/mode-fauxpas-mann/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmin Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentleman´s Top 10]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Top 10]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=2572</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/10/mode-fauxpas-mann/top10-modefauxpas/" rel="attachment wp-att-2617"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/top10-modefauxpas.jpg" alt="" title="Gentleman´s Top 10 - Mode-Fauxpas" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a>

Aufmerksamen Lesern des Gentleman-Blogs kann es eigentlich kaum passieren, dass sie sich in der Garderobe vergreifen. Dennoch sind immer wieder gravierende Mode-und Stil-Sünden zu entdecken, die uns dazu veranlasst haben, in unserer <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-top-10/">Gentleman´s Top Ten</a> die schlimmsten Mode-Fauxpas für Männer aufzulisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/10/mode-fauxpas-mann/top10-modefauxpas/" rel="attachment wp-att-2617"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/top10-modefauxpas.jpg" alt="" title="Gentleman´s Top 10 - Mode-Fauxpas" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a></p>
<p>Aufmerksamen Lesern des Gentleman-Blogs kann es eigentlich kaum passieren, dass sie sich in der Garderobe vergreifen. Dennoch sind immer wieder gravierende Mode-und Stil-Sünden zu entdecken, die uns dazu veranlasst haben, in unserer <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-top-10/">Gentleman´s Top Ten</a> die schlimmsten Mode-Fauxpas für Männer aufzulisten.</p>
<h3>Die falschen Socken</h3>
<p>Socken und <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/01/17/kniestruempfe/">Strümpfe</a> sind ein schwieriges Kapitel in der Gentleman-Mode, da ihnen meist wenig Beachtung geschenkt wird. Dennoch sollten einige Regeln beachtet werden, um modischen Fauxpas aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Zum <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzug</a> sowie zu den <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/herrenschuhe/">Schuhen</a> sollten die <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/01/17/kniestruempfe/">Strümpfe</a> unbedingt farblich abgestimmt werden und vor allem bis zum Knie reichen, damit beim Sitzen keine nackte Wade freigelegt wird. Tennissocken sind ausschließlich beim Sport erlaubt und Comicfiguren auf den Socken sind etwas für kleine Jungs, aber nichts für einen Gentleman.</p>
<h3>Schuh-Experimente</h3>
<p>Grundsätzlich gilt, dass ein Gentleman auch bei noch so heißen Temperaturen keine Sandalen tragen sollte. Widersteht er diesem Rat jedoch, müssen die offen zur Schau gestellten Füße top gepflegt sein und dürfen nie niemals in Socken stecken.</p>
<p>Für kleiner gewachsene Männer mag es äußerst praktisch anmuten, Schuhe mit Absätzen zu tragen, aber mit Stil hat dies nicht viel zu tun. Hohe Absätze sollten der Frauenwelt vorbehalten werden und lassen männliche Träger leider nur albern aussehen.</p>
<h3>Turnschuhe zum Anzug</h3>
<p>Ex-Außenminister Joschka Fischer hat diesen „Trend“ in den Bundestag gebracht, ihn jedoch auch bald wieder abgelegt. Heutzutage zeigen sich auf den roten Teppichen noch einige junge Künstler, wie Musiker oder Schauspieler mit Turnschuhen zum Anzug, aber dieser Look gehört allenfalls auf einen Abi-Ball, aber nicht in die Garderobe eines Gentlemans.</p>
<h3>Schuhe und Gürtel</h3>
<p>Zum Anzug trägt der Gentleman hochwertige <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/herrenschuhe/">Lederschuhe</a>, die er farblich auf den <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzug</a> (und die <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/01/17/kniestruempfe/">Strümpfe</a>) abstimmt. Genauso sollte sich auch der <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/10/06/guertel/">Gürtel</a> harmonisch in das Gesamtbild einfügen und deshalb in der gleichen Farbe wie der Schuh gewählt werden. Dies gilt nicht nur in Verbindung mit einem Anzug, sondern auch bei Jeans.</p>
<h3>Handy am Gürtel</h3>
<p>Da ausgebeulte Hosentaschen ein schwerer Mode-Fauxpas sind, findet manch ein Vieltelefonierer die Aufbewahrungsvariante seines Mobiltelefons am <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/10/06/guertel/">Gürtel</a> sicher unheimlich praktisch. Aber eines steht fest: Ist der Träger dieser „Gürteltasche“ nicht gerade auf einer Baustelle beschäftigt, gehört ein Telefon auf keinen Fall an den Gürtel.</p>
<h3>Das Hemd – kurzärmelig und bügelfrei</h3>
<p>Zum <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzug</a> gehört das <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/hemden-und-krawatten/">Hemd</a> zur Pflichtgarderobe, doch dies verursacht leider auch einen beachtlichen Bügel-Aufwand. Bügelfreie Hemden scheinen die Lösung, doch leider sieht man ihnen ihren Kunstfaser-Vorteil in vielen Fällen leider allzu deutlich an. </p>
<p>Im Sommer sind auch oft Kurzarm-Hemden zu bewundern, im schlimmsten Fall noch in Kombination mit einer Krawatte. Doch das erinnert nicht nur zwangsläufig an eine Beamten-Garderobe, sondern hat auch überhaupt keinen Stil.</p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/10/mode-fauxpas-mann/top10-3/" rel="attachment wp-att-2571"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/top102.jpg" alt="" title="Gentleman´s Top 10" width="488" height="284" class="alignnone size-full wp-image-2571" /></a></p>
<h3>Comic-Krawatten</h3>
<p>Krawatten können zwar einen farbliches Highlight sein, sollten den Betrachter jedoch nicht „anschreien“. Comic-Prints, wilde Muster oder Farben, die so gar nicht zum restlichen Outfit passen sollten daher ebenso vermieden werden, wie Krawatten aus ungewöhnlichen Materialien, wie beispielsweise aus Holz.</p>
<h3>Sprüche-T-Shirts</h3>
<p>Natürlich trägt ein Gentleman nicht ausschließlich <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzüge</a> und maßgeschneiderte <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/hemden-und-krawatten/">Hemden</a>, sondern greift auch mal zum sportlichen T-Shirt oder Polohemd. Hier sollten jedoch Tragweisen, wie ein hochgestellter Kragen, in Kombination mit einem um die Schultern gebundenen Pulli, dringend vermieden werden. Auch platte T-Shirt-Sprüche, wie „Bier formte diesen Körper“ gehören selbst am Ballermann zu den schlimmsten Mode-Sünden, die ein Mann begehen kann.</p>
<h3>Lederhosen</h3>
<p>Sollte zu Ihren Hobbies das Motorradfahren zählen, sind Lederhosen zum Schutz vor Verletzungen durchaus erlaubt. Jedoch auch nur dann, wenn Sie diese ausschließlich bei der Ausübung Ihres Hobbies tragen und nicht etwa auch in Ihrer sonstigen Freizeit. </p>
<h3>Rucksäcke/ Handgelenktaschen/Handytaschen</h3>
<p>Zum Verreisen oder auf dem Weg ins Fitness-Studio ist so ein Rucksack durchaus praktisch. Allerdings hat sich dieses Stauraumwunder bei vielen Herren auch als Teil der Business-Garderobe durchgesetzt und wird zum <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzug</a>, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, mit der gleichen Selbstverständlichkeit getragen, als würde man sich auf den Weg zur Bergwanderung machen.</p>
<p>Gerade ältere Herren haben offenbar häufig das Bedürfnis ihre Habseligkeiten mit sich herum zu tragen. Damit hat sich auch die Handgelenkstasche in diesen Kreisen etabliert, die jedoch, selbst wenn farblich auf das Schuhwerk abgestimmt, eines der schlimmsten Mode-Fauxpas überhaupt darstellt.<br />
<strong><br />
Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/30/top10-wichtigste-accessoires/">Die 10 wichtigsten Accessoires für den Gentleman</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2011/02/10/mode-fauxpas-mann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Winterfreuden – Stilvoll vor der Kälte geschützt</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2010/12/07/winterfreuden-stilvolle-winterkleidung/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2010/12/07/winterfreuden-stilvolle-winterkleidung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 10:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Roetzel]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=2605</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-winterfreuden.jpg" alt="" title="Stilvoll gekleidet durch den Winter" width="488" height="323" class="alignnone size-full wp-image-2703" /><br /><br />Vierundzwanzig Monate Sonne wären nichts für mich. Dann lieber ab Oktober richtig schwerer <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/10/19/tweed-sakko/">Tweed</a>, Viyella-Hemden und Wollbinder als stilvoller Schutz gegen die Kälte. Selbst in Süditalien gehören derlei britische Klassiker zum guten Ton. Viele Altbauten in Neapel lassen sich schlecht beheizen, deshalb tragen die Gentlemen am Golf gern richtig schwere Streichgarnqualitäten aus Huddersfield oder Schottland. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-winterfreuden.jpg" alt="" title="Stilvoll gekleidet durch den Winter" width="488" height="323" class="alignnone size-full wp-image-2703" /></p>
<p>Vierundzwanzig Monate Sonne wären nichts für mich. Dann lieber ab Oktober richtig schwerer <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/10/19/tweed-sakko/">Tweed</a>, Viyella-Hemden und Wollbinder als stilvoller Schutz gegen die Kälte. Selbst in Süditalien gehören derlei britische Klassiker zum guten Ton. Viele Altbauten in Neapel lassen sich schlecht beheizen, deshalb tragen die Gentlemen am Golf gern richtig schwere Streichgarnqualitäten aus Huddersfield oder Schottland. </p>
<p>Der deutsche Durchschnittsgeschäftsmann zeigt sich das ganze Jahr im dunkelgrauen Zweiteiler aus mittelschwerer Stoffqualität. Der Kenner stellt sich dagegen auf die Jahreszeiten ein. Nicht unbedingt mit wirklich warmem Flanell oder schweißtreibendem Cheviot, eher mit leicht angerauter Ware mit Winterappeal. Denn Büros, Taxis, Fernzüge und S-Bahnen sind total überheizt, in schwerem Stoff droht da schnell ein Hitzekollaps. </p>
<h3>Das Comeback schwerer Stoffe</h3>
<p>Der Klimawandel lässt sich an der Kleidung ablesen. Wer einen Wintermantel vom Urgroßvater erbt, kann die noch in den 1950ern zwischen Oktober und April herrschende Kälte erahnen. Wie eine Bleiweste liegt der Paletot auf den Schultern, so dick sind Oberstoff und gestepptes Futter, dafür kommen darunter Saunagefühle auf. Davon sind moderne Wintermäntel weit entfernt, das Comeback schwerer Stoffe zeichnet sich jedoch schon ab. Und auch Pelz scheint wieder rehabilitiert zu sein, bei Mützen erregt das haarige Naturmaterial jedenfalls keinen Anstoß mehr. </p>
<p>Meine persönlichen Favoriten für die diesjährige Wintersaison stehen jedenfalls schon fest. Ein langer Lammfellmantel, doppelreihig geschnitten und mit Rückengurt. Ein grauer Walkjanker aus Tirol fürs Wochenende zu Kordhosen und Pullunder. Und für den Einsatz auf dem Lande wasserdichte Schneestiefel. Hoffentlich bleibt es kalt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches &#8220;Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode&#8221;. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2010/12/07/winterfreuden-stilvolle-winterkleidung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tweedsakko &#8211; Die Mutter aller Brit-Looks</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2010/10/19/tweed-sakko/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2010/10/19/tweed-sakko/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 13:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Roetzel]]></category>
		<category><![CDATA[Tweed]]></category>
		<category><![CDATA[Tweedsakko]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=2591</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-tweed1.jpg" alt="" title="Bernhard Roetzel im Tweedsakko - Foto: Firma Belvest" width="488" height="392" class="alignnone size-full wp-image-2595" /><br /><br />
Die Mutter aller Brit-Looks ist das Tweedsakko. Mit ihm lassen sich Kombis für diverse Gelegenheiten zaubern, allerdings muss es sich um ein authentisches Modell handeln. Der Steckbrief enthält folgende Kurzbeschreibung: Drei Knöpfe, zwei Seitenschlitze und – ganz wichtig – Hornknöpfe. Der Stoff muss aus England, Schottland oder Irland stammen und sich rau wie eine Teppichfliese anfühlen. Nicht „wanted“ sind Lederknöpfe (es sei denn, es handelt sich schöne antike Exemplare) und die bei Nicht-Kennern irrtümlich als äußerst englisch geltenden Lederflecken an den Ellenbogen. Sollte der Stoff tatsächlich fadenscheinig werden, bitte echtes Leder von Hand zuschneiden und aufnähen, die vorgefertigten Flecken zum Aufbügeln aus der Kurzwarenabteilung wären ein Mega-Fauxpas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-tweed1.jpg" alt="" title="Bernhard Roetzel im Tweedsakko - Foto: Firma Belvest" width="488" height="392" class="alignnone size-full wp-image-2595" /></p>
<p>Die Mutter aller Brit-Looks ist das Tweedsakko. Mit ihm lassen sich Kombis für diverse Gelegenheiten zaubern, allerdings muss es sich um ein authentisches Modell handeln. Der Steckbrief enthält folgende Kurzbeschreibung: Drei Knöpfe, zwei Seitenschlitze und – ganz wichtig – Hornknöpfe. Der Stoff muss aus England, Schottland oder Irland stammen und sich rau wie eine Teppichfliese anfühlen. Nicht „wanted“ sind Lederknöpfe (es sei denn, es handelt sich schöne antike Exemplare) und die bei Nicht-Kennern irrtümlich als äußerst englisch geltenden Lederflecken an den Ellenbogen. Sollte der Stoff tatsächlich fadenscheinig werden, bitte echtes Leder von Hand zuschneiden und aufnähen, die vorgefertigten Flecken zum Aufbügeln aus der Kurzwarenabteilung wären ein Mega-Fauxpas.</p>
<h3>Exportschlager aus unwirtlichen Regionen Schottland</h3>
<p>Woher der Tweed seinen Namen hat, ist umstritten. Fest steht, dass der robuste Streichgarnstoff aus unwirtlichen Regionen Schottlands stammt, wo sich die Schafe mit einem besonders widerstandsfähigen Wollkleid gegen das ungemütliche Wetter schützen müssen. Ursprünglich wurden die Wollfasern gleich vor Ort von Hand gesponnen und mit Naturfarben gefärbt, dann in Heimarbeit gewebt und an die lokale Bevölkerung verkauft. Im 19. Jahrhundert setzte dann aber eine große Schottland-Begeisterung ein und der Tweed wurde zum Exportschlager. Neben Schottland liefert auch Irland authentische Tweeds, z. B. den berühmten Donegal. Viel berühmter ist der Harris, doch es gibt noch viel mehr Sorten, z. B. Shetland, Homespun oder Keeper’s Tweed. </p>
<h3>Tweed bringt etwas auf die Waage</h3>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-tweed2.jpg" alt="" title="Gemusteter Tweed - Foto: Franca Wrage" width="174" height="230" class="alignleft size-full wp-image-2597" />Die Bezeichnungen der einzelnen Qualitäten leiten sich entweder von der Schafrasse ab, der wir die Wolle zu verdanken haben, z. B. beim Cheviot, von der Provenienz des Stoffs, von Webmustern wie Fischgrat und im Fall der „district checks“ von den Ländereien, auf denen das Design erstmals getragen wurde. Auch Kenner haben größte Schwierigkeiten, die gut 100 in den Stoffmusterbüchern der Webereien dokumentierten Dessins auseinander zu halten. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Namen wie „Ardtalnaig“, „Ballindallogh“ oder „Kylnadrochit“ für Nicht-Schotten kaum aussprechbar sind. Das Stoffgewicht der Zungenbrecher liegt häufig bei 560 g oder mehr pro laufendem Meter, die etwas weichere Lambswoolware ist mit 380 g da schon fast ein Sommerstöffchen. Zum Vergleich: Der Super-100-Zwirn eines normalen Ganzjahresanzug fürs Büro bringt gerade mal 230 g auf die Waage. </p>
<h3>Vollkommener Brit-Look im kompletten Tweed-Anzug</h3>
<p>Die höheren Weihen in Sachen Brit-Look erhält man durch die Anschaffung eines kompletten Anzugs aus Tweed, am besten mit <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/08/13/weste-anzugweste/">Weste</a>. Wer befürchtet, damit wie der Freund von Miss Marple auszusehen, hat das Konzept nicht verstanden, denn Brit-Look-Fans wollen genau das. Vor zwei Details des Streichgarn-Dreiteilers sei allerdings gewarnt. Erstens: Bei wärmeempfindlichen Zeitgenossen löst er bei Temperaturen von über 16 Grad Celsius Hitzewallungen aus. Zweitens: Die Tweedhosen können zarte Haut empfindlich reizen. Für Abhilfe kann eine Rundumfütterung des Beinkleides sorgen, was es jedoch noch wärmer macht. Echte Brit-Look-Jünger schert das übrigens nicht, sie tragen ihre Tweedanzüge bis ins Frühjahr hinein, vielleicht ist die daraus resultierende Erhöhung der Körpertemperatur Ursache ihrer typisch rosigen Wangenfärbung.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches &#8220;Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode&#8221;. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2010/10/19/tweed-sakko/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gegen den Regen</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2010/09/05/gegen-den-regen/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2010/09/05/gegen-den-regen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Roetzel]]></category>
		<category><![CDATA[Funktionalität]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=2073</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-regenkleidung.jpg" alt="" title="Stilvoll durch den Regen" width="488" height="323" class="alignnone size-full wp-image-2082" /><br /><br />
Angeblich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Aber was ist richtig? Die objektiv wasserdichte Variante aus dem Outdoorladen? Federleicht und auch für Expeditionseinsatz geeignet? Oder eher der englische Klassiker in Grün aus der Prä-Goretex-Ära? Wie lang man unter einem Stoff trocken bleibt, sollte nicht allein darüber entscheiden, was bei Nässe stilvoll ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2082" title="Stilvoll durch den Regen" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-regenkleidung.jpg" alt="" width="488" height="323" /></p>
<p>Angeblich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Aber was ist richtig? Die objektiv wasserdichte Variante aus dem Outdoorladen? Federleicht und auch für Expeditionseinsatz geeignet? Oder eher der englische Klassiker in Grün aus der Prä-Goretex-Ära?</p>
<p>Wie lang man unter einem Stoff trocken bleibt, sollte nicht allein darüber entscheiden, was bei Nässe stilvoll ist. Schließlich kaufen viele ihre Uhren auch nicht nach dem Kriterium Ganggenauigkeit. Sonst würde kaum noch jemand Schweizer Automatikuhren erstehen. Jedenfalls keine ich keinen Träger der Marke mit dem Krönchen, dessen Uhr genau geht. So ähnlich ist es bei Regenkleidung. Stilvoll ist eher das altväterliche Mantelmodell aus Baumwollgabardine. Das ist zwar nur bedingt wasserabweisend, dafür aber elegant. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte zum Anorak aus Funktionsfasern greifen.</p>
<h3>Stil versus „Funktionalität“</h3>
<p>Funktion steht hier für Synthetik, da dies aber in der Mode immer noch ein Unwort ist, wurde der Euphemismus „Funktion“ erfunden. Ich finde allerdings, dass auch Kleidungsstücke aus Naturfasern funktionieren, also ihren Dienst erfüllen. Zum Beispiel eine Wachsjacke. Sie wird aus Baumwolle genäht, genauso wie die klassischen Trenchs. Beide Varianten sind übrigens in erster Linie wegen der dichten Webung relativ immun gegen den Niederschlag, die Imprägnierung unterstützt nur. Und wenn diese nicht reicht, gibt es <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/accessoires/">Accessoires</a>, die der Unvollkommenheit abhelfen.</p>
<p>Der Regenschirm hält den Großteil des Wassers vom Menschen fern, <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/05/10/galoschen-ueberschuhe/">Gummigaloschen</a> dichten die <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/herrenschuhe/">Schuhe</a> ab. Bei letzteren handelt es sich um <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/05/10/galoschen-ueberschuhe/">Überschuhe</a> aus Naturkautschuk, die über die Lederschuhe gezogen. Auf den ersten Blick mag dieses Zubehör anachronistisch erscheinen, wer es an einem wirklich nassen Tag ausprobiert hat, wird anschließend anders darüber denken.</p>
<p>Ich bin kein Feind des textilen Fortschritts und kein weltfremder Romantiker. Bei Bergwanderungen setze ich auch lieber auf Regenkleidung, die wenig wiegt und auch nach mehreren Stunden kein Wasser durchlässt. Aber für die wenigen Kilometer, die der Stadtmensch im Regen zurücklegt, tun es durchaus die Kleidungsstücke, die auch schon die <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzüge</a> unsere Urgroßväter vor Wasserschäden bewahrt haben.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches &#8220;Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode&#8221;. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2010/09/05/gegen-den-regen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Schnitt besser</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2010/06/25/im-schnitt-besser-schneiderei/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2010/06/25/im-schnitt-besser-schneiderei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 10:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion & Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[maßgeschneidert]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=1749</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-massanzug.jpg" alt="" title="Maßschneiderei" width="488" height="325" class="alignnone size-full wp-image-1752" /><br /><br />

Maßschneiderei und Designerkleidung waren lange Zeit Gegensätze. Das Handwerk lieferte zeitlose Klassik, der Modemacher das passende Outfit zum Zeitgeist. Da der nun aber momentan stark vom Revival alter Werte geprägt ist, nähern sich die einstigen Rivalen plötzlich aneinander an. So präsentierte sich die Savile Row unter dem Titel „The London Cut“ auf der Herrenmodemesse Pitti Uomo in Florenz. Acht „bespoke tailors“, so der englische Terminus für den Maßschneider, waren stellvertretend für ihren Berufsstand angereist, um eine Werkschau aus den vergangenen Jahrzehnten zu präsentieren, darunter Anderson &#038; Sheppard, der Schneider des britischen Thronfolgers Prinz Charles. Umgekehrt bauen die Modedesigner seit einigen Saisons verstärkt „sartoriale“ Details in ihre Kreationen ein, was der Konfektion einen Hauch von Schneiderarbeit verleihen soll. Hie und da ein bisschen was Handgesticheltes macht aber noch nicht den Maßanzug, sein entscheidender Vorteil liegt im individuellen Schnittmuster. Und das kann Stangenware nicht bieten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1752" title="Maßschneiderei" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-massanzug.jpg" alt="" width="488" height="325" /></p>
<p>Maßschneiderei und Designerkleidung waren lange Zeit Gegensätze. Das Handwerk lieferte zeitlose Klassik, der Modemacher das passende Outfit zum Zeitgeist. Da der nun aber momentan stark vom Revival alter Werte geprägt ist, nähern sich die einstigen Rivalen plötzlich aneinander an. So präsentierte sich die Savile Row unter dem Titel „The London Cut“ auf der Herrenmodemesse Pitti Uomo in Florenz. Acht „bespoke tailors“, so der englische Terminus für den Maßschneider, waren stellvertretend für ihren Berufsstand angereist, um eine Werkschau aus den vergangenen Jahrzehnten zu präsentieren, darunter Anderson &amp; Sheppard, der Schneider des britischen Thronfolgers Prinz Charles. Umgekehrt bauen die Modedesigner seit einigen Saisons verstärkt „sartoriale“ Details in ihre Kreationen ein, was der Konfektion einen Hauch von Schneiderarbeit verleihen soll. Hier und da ein bisschen was Handgesticheltes macht aber noch nicht den Maßanzug, sein entscheidender Vorteil liegt im individuellen Schnittmuster. Und das kann Stangenware nicht bieten.</p>
<h3>Die weltbekannte Londoner Einkaufsstraße Savile Row</h3>
<p>Die große Zeit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Savile_Row">Savile Row</a> war die so genannte goldene Ära zwischen den beiden Weltkriegen. Könige, Filmschauspieler, Industrielle, Diplomaten und Staatschefs pilgerten nach London, um sich dort nach Maß einkleiden zu lassen. Das englische Königshaus war weltweites Modevorbild, der Prince of Wales galt als globaler Trendsetter und Hollywoodstars wie Fred Astaire oder Douglas Fairbanks kopierten seinen Stil akribisch. Nach dem zweiten Weltkrieg setzte ein langsamer Niedergang ein, allerdings gab Großbritannien in der männlichen Garderobe weiter den Ton an. Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts tat sich jedoch eine wachsende Kluft zwischen der Welt der Maßschneiderei und dem übrigen Modegeschehen auf. Exakte Bügelfalten und dreiteilige Anzüge gegen zerrissene Jeans mit Schlag und T-Shirts.</p>
<p>Die Boomjahre der Achtziger bescherten der Straße dann ein Revival. Die Broker der Londoner City orderten die Anzüge zum Teil gleich im Dutzend und die zahlungskräftigen US-Kunden kamen in Scharen. Seit dem ersten Golfkrieg blieb dieses Klientel jedoch immer wieder aus, jeder Terrorangriff war ein Anschlag auf die Konjunktur. Gegenwärtig sind die Immobilienpreise der britischen Metropole die größere Gefahr. Selbst kleine Ladenlokale sind kaum noch bezahlbar und so machen sich immer mehr potente Designerlabels mit ihren schicken Boutiquen breit. Oft hilft den Schneidereien nur die Vergabe von Lizenzen an asiatische Modehäuser, deren Kunden sehr erpicht sind auf Krawatten oder Konfektion mit der prestigeträchtigen Provenienz „Savile Row“.</p>
<h3>Maßschneiderei steht für Individualität</h3>
<p>Die Fans des Sträßleins schätzen bei den dort ansässigen Schneidern das scheinbar Unzeitgemäße, Veränderungen betrachten sie mit Skepsis. Neue Kunden kann man allerdings nur mit einem aufpolierten Image gewinnen, deshalb haben einige der Traditionsadressen ihren Empfangsräumen ein moderneres Design verpasst. Dennoch ist der Straßenname weiterhin ein Gütesiegel für höchste Qualität. In den Ateliers wird überwiegend noch nach den gleichen Methoden und wie vor 30 oder 40 Jahren verfahren. Für einen einheitlichen Stil steht die Savile Row jedoch nicht. Anderson &amp; Sheppard ist beispielsweise für seine extrem weiche, geradezu neapolitanisch anmutende Verarbeitung bekannt, Huntsman liefert eine eher eckige Schulterlinie, während Dege seine Anzüge mit der hohen Taille des Reitsakkos zuschneidet. Aber bei der Maßschneiderei ging es ja immer schon um Individualität. Und die kann Kleidung von Stange nicht liefern. Zum Glück für die Schneider.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches &#8220;Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode&#8221;. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gentleman-blog.de/2010/06/25/im-schnitt-besser-schneiderei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

