Archive for the ‘Vor Ort’ Category

Aug 10

Vor Ort: Farbberatung für das passende Outfit

Nicht nur Kleider machen Leute, sondern auch die Farben ihrer Kleider. Manchen Menschen stehen bestimmte Farben und Farbtöne deutlich besser als anderen. Zu wissen, welche Farben einem gut zu einem passen, macht den Einkauf einfacher und zielsicherer. In einer professionelle Farbberatung erfährt man, welche Farben den eigenen Typ unterstreichen – und welche eher nicht. Der Gentleman-Blog war bei der Berliner Imageberaterin Sophie B. Krüger vor Ort und hat die Farbberatung im Selbstversuch ausprobiert.

Wirkung auf Mitmenschen abhängig von der Farbe der Kleidung

Zu Beginn der Farbberatung bekommt man zunächst sehr anschaulich anhand von Porträt-Fotos gezeigt, wie unterschiedlich ein und dieselbe Person in gleichen Kleidungsstücken jedoch in anderen Farben wirken kann. Bei der Farbberatung geht es darum zu ermitteln, welchen Farben und Farbtöne einer Person gut stehen. In welchen wirkt jemand eher unauffällig und kraftlos und in welchen eher dynamisch, wach und attraktiv. Die Beispielbilder machen deutlich: Der Schlüssel zur richtigen Farbwahl liegt dabei im Hautkolorit eines Menschen, die Farben sollten auf Hautunterton, Augen-, Lippen- und Haarfarbe abgestimmt sein.

Nach der Einleitung wird im praktischen Teil der individuelle Farbtyp ermittelt. Dabei hat sich eine Einteilung von vier Typen Frühling, Sommer, Herbst und Winter durchgesetzt, denn die dazugehörigen Farben finden sich in den jeweiligen Jahreszeiten vielfach in der Natur wieder. Frühling und Herbst stehen dabei für warme Farben und Farbtöne, Sommer und Winter hingehen für kalte. Ob eine Farbe als warm oder als kalt gilt, entscheidet jeweils der Gelbanteil innerhalb der Farbe.

Kalte oder warme Farben?

Im ersten Schritt wird ermittelt, ob man in Sachen Farbe eher ein kühler (Sommer & Winter) oder ein warmer Typ (Frühling & Herbst) ist. Dazu bekommt man vor einem Spiegel eine Vielzahl von Tüchern am Oberkörper umgelegt. Beim Vergleich mit jeweils zwei Farben sieht man anschaulich, ob einem kalte oder warme Farben besser stehen.

Im nächsten Schritt folgt die weitere Aufschlüsselung nach Jahreszeit, bei einem warmen Typ also nach Frühling oder Herbst bzw. bei einem kalten Typen nach Sommer oder Winter. Dabei kommen wieder Tücher mit verschiedenen warmen bzw. kalten Farben zum Einsatz. Sophie B,. Krüger führt bei der Ermittlung des Farbtypen aber auch an, dass man immer auch noch die Persönlichkeit der Personen beachten muss. Beispielsweise ist es nicht sinnvoll, einer introvertierten Person knallige Farben anzudichten.

Bei der Ermittlung des individuellen Farbtypen hat man unweigerlich die Farben seiner eigenen Kleidung im Kleiderschrank im Kopf. Insbesondere bei den frisch erworbenen Kleidungsstücken fühlt man sich entweder bestätigt oder ärgert sich mitunter ein bisschen, diese nicht in den zum eigenen Hautkolorit passenden Farben erworben zu haben.

Faustregel für das Business-Outfit

Die meisten Mitteleuropäer sind übrigens kalte, sprich Sommer- oder Wintertypen. Doch insbesondere Frauen fühlen sich oft zu den warmen Farben hingezogen, da diese auf die Mitmenschen nahbarer und freundlich wirken. Laut Sophie B. Krüger sind zwar 90 Prozent ihrer Kunden Frauen, doch fällt ihr immer wieder auf, dass es den männlichen Klienten scheinbar leichter fällt, die neuen Erkenntnisse sofort und besonders konsequent umzusetzen.

Im Laufe der Farbberatung erfährt man noch allerlei weitere Dinge über Farben und Farbtypen, bekommt Tipps zur Farbkombination und zum Einkaufen. So lautet z.B. eine Empfehlung für ein stimmiges Business-Outfit von Männern, dass der Anzug zu den Haaren passen sollte, das Hemd zum Hautunterton und die Krawatte zu den Augen oder Lippen. Außerdem: „Blau ist das neue Schwarz.“ Marineblau kann – im Gegensatz zu Schwarz, das nur für den Wintertyp ideal ist – tatsächlich von jedem der Farbtypen getragen werden.

Farbpass hilft beim Shoppen

Das Ergebnis der Farbberatung gibt mehr Sicherheit bei der Auswahl und Zusammenstellung der Garderobe. Es unterstützt einen zielsicheren und vor allem Zeit sparenden Einkauf passender Kleidungstücke. Man achtet nicht mehr nur darauf, ob das Kleidungsstück gut sitzt. Das Risiko von „Fehlkäufen“ sinkt somit deutlich. Zudem achtet man im Anschluss der Farbberatung bei seinen Mitmenschen verstärkt auf deren Farbtyp und den Farben ihrer Kleidung, sei es auf der Arbeit, in der U-Bahn oder bei Schauspielern im Fernsehen.

Um beim Shoppen auf Nummer sicher zu gehen, gibt es für alle vier Farbtypen so genannte Farbpässe. Beim Kauf eines neuen Kleidungsstückes lässt sich mit ihnen kurzerhand überprüfen, ob die gewählte Farbe passt.

Lesen Sie auch: Die richtige Farbwahl – Welche Farben passen zu mir?

Mai 31

Tipp: Veranstaltungsreihe “Gentlemen Experience” von GQ & Bombay Sapphire

Lust auf interessante Abende in angenehmer Gesellschaft? Das Männerlifestyle-Magazin GQ (Gentlemen’s Quarterly) und Bombay Sapphire laden in mehreren deutschen Großstädten zum Gentlemen Experience 2010, bestehend aus einer Reihe von exklusiven Events. Diese haben unterschiedliche Themenschwerpunkte und stehen ganz im Zeichen von Lifestyle & Trends, zeitgenössischem Design und moderner Barkultur – nicht nur für den modernen Gentleman inspirierend.

Alexandra Kamp liest aus ihrem Hörbuch „Sexus“

Der Gentleman-Blog war in der Berliner Shochu-Bar am Brandenburger Tor vor Ort, um sich ein eigenes Bild von der Veranstaltungsreihe zu machen. Wir wurden nicht enttäuscht! Zu Beginn las die prominente Münchener Schauspielerin Alexandra Kamp aus ihrem erfolgreichen Hörbuch „Sexus” , welches auf Henry Millers Roman basiert, vor. Mit ihrer Lesung zog sie die Zuhörer schnell in ihren Bann, muxmäuschenstill  lauschten sie ihren Worten. Doch auch die Gastgeber und vor allem das Publikum sorgten für eine angenehme und unaufgeregte Atmosphäre. Trotz freien Eintritts und kostenlosen schmackhaften Drinks war die Veranstaltung nicht überlaufen, sondern eher ein Insider-Tipp.

Eintritt, Drinks und interessante Gespräche kostenlos

Die nächsten beiden Termine sind der 09. Juni in Düsseldorf in der „Tobar“ und einen Tag später, am 10. Juni in der Frankfurter „Halle der Helden“, bevor die Reihe dann im Herbst fortgesetzt wird. In Düsseldorf wird Alexandra Kamp ebenfalls Millers „Sexus“ vortragen. Der Abend im Frankfurt steht im Zeichen der neuesten technischen Accessoires und Errungenschaften für die Herren der Schöpfung. Anmeldungen sind über GQ-Online möglich, wo man sich auf die Gästeliste setzen lassen kann. Hier geht es zur Anmeldung.

Der Gentleman-Blog wünscht viel Vergnügen!

Apr 07

Vor Ort: Heiteres Schuhpflege-Seminar von Burgol

Anders als in vielen anderen Ländern wie beispielsweise Indien oder Brasilien, wo Schuhputzer ein verbreiteter Beruf ist und es in den dortigen Gesellschaften vollkommen normal ist, sich auf offener Straße die Schuhe putzen zu lassen, reinigen die meisten Deutschen ihre Schuhe noch selbst – wenn sie es denn tun. Wie man seine Schuhe richtig putzt, zeigt und lehrt Rainer Ersfeld von Burgol-Shoecareservice in seinen Schuhpflege-Seminaren. Der Gentleman-Blog war vor Ort und hat es sich aus der Nähe angeschaut.

Workshop mit Theorie und Praxis

Das Schuhpflege-Seminar ist in Theorie und Praxis unterteilt. Die Theorie umfasst die aktive und passive Schuhpflege. Anschließend können die Teilnehmer in der Praxisphase ihr neu erlangtes Wissen unter Anleitung von Reiner Ersfeld direkt bei ihren eigenen Schuhen anwenden.

Gegen Schweißfüße und sich öffnende Schnürsenkel – zahlreiche wertvolle Tipps

In der Theorie geht es nicht nur um die richtige Schuhpflege und die Schuhputz-Werkzeuge und Schuputz-Mittel an sich. Die Teilnehmer bekommen auch zahlreiche wertvolle praxisnahe Tipps für den Alltag. Man erfährt unter anderem, wie man einen Personalausweis als Schuhlöffel benutzen kann, was gegen Schweißfüße hilft, mit wechem Kniff sich ein Schnürsenkel garantiert nicht unbeabsichtigt öffnet, und zu welcher Tageszeit man sich neue Schuhe kaufen sollte.

Ran ans Schuh-Werk

Nach der Theorie folgt die Praxis. Die Teilnehmer bringen dazu ihre eigenen Schuhe mit oder bekommen schmutzige Schuhe gestellt. Von der Schmutzentfernung über das Einwachsen bis zum Polieren kann jeder seine Schuhe wieder auf Hochglanz bringen. Laut Ersfeld neigen vor allem Männer bei der Pflege ihrer Herrenschuhe dazu, zu viel Schuhcreme zu benutzen. Doch bei dem Einsatz der Pflegemittel gilt: Weniger ist mehr, was sich im Praxistext auch schnell bewahrheitet.

Kurzweilig, anschaulich und lehrreich

Die Teilnahmegebühr für das vierständige Schuhpflegeseminar beträgt 79 Euro. Auch Dank der humorigen Art von Rainer Ersfeld und seinen zahlreichen Anekdoten vergehen die vier Stunden fast wie im Flug. Statt Frontalunterricht wie in der Schule werden die zehn bis 16 Teilnehmer auf angenehme Art und Weise eingebunden. Und am Ende haben alle garantiert blitzeblanke Schuhe, die einen makellosen Eindruck hinterlassen. Wer das Gelernte zu Hause anwendet, dem bleiben die Schuhe viele Jahre oder sogar Jahrzehnte erhalten. Und für das leibliche Wohl ist bei dem Seminar übrigens auch gesorgt. Bei dem abendlichen Seminar gibt es Käse und Wein.

Wer auch Interesse an dem Schuhpflege-Seminar hat, kann sich hier über Termine und Veranstaltungsorte informieren. Die Veranstaltungen richten sich übrigens nicht nur an Männer, Frauen sind ebenso willkommen.