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	<title>Gentleman &#187; Hemden &amp; Krawatten</title>
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	<description>Die Renaissance des guten Stils ist all­gegenwärtig. Souveränität und Under­statement sind wahrhaft lebenswert und imponieren Frauen wie Männern gleicher­maßen. Der Gentleman-Blog präsentiert diese anmutige und anziehende Welt des Stils, der Manieren und der Mode.</description>
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		<title>Schmale Krawatten &#8211; Geschmacklos oder seligmachend?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
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		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/krawatten.jpg" alt="Schmale Krawatten - Allgegenwärtiger Trend" title="Schmale Krawatten" width="488" height="676" class="alignnone size-full wp-image-6279" />

Bei den ganz schmalen Bindern stehen sich Freund und Feind relativ unversöhnlich gegenüber. Die Fans der mageren Schlipse tun breitere <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/krawatte/">Krawatten</a> als spießig ab, die Freunde des Standardformats verlachen die dünnen Dinger. Besonders umstritten sind die einfarbigen Modelle. Sie werden von ihren Befürwortern gern gekauft, weil sie leicht zu kombinieren sind, ihre Gegner empfinden sie als den Gipfel der Geschmacklosigkeit, erinnern sie doch an die Lederkrawatten der Achtziger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/krawatten.jpg" alt="Schmale Krawatten - Allgegenwärtiger Trend" title="Schmale Krawatten - Bildmaterial: Herrenschmiede.de" width="488" height="676" class="alignnone size-full wp-image-6279" /></p>
<p>Bei den ganz schmalen Bindern stehen sich Freund und Feind relativ unversöhnlich gegenüber. Die Fans der mageren Schlipse tun breitere <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/krawatte/">Krawatten</a> als <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/11/10/spiesigkeit/">spießig</a> ab, die Freunde des Standardformats verlachen die dünnen Dinger. Besonders umstritten sind die einfarbigen Modelle. Sie werden von ihren Befürwortern gern gekauft, weil sie leicht zu kombinieren sind, ihre Gegner empfinden sie als den Gipfel der Geschmacklosigkeit, erinnern sie doch an die Lederkrawatten der Achtziger.</p>
<p>Es ist schwierig, bei Mode von richtig oder falsch zu reden. Es gibt zwar Bekleidungsregeln für bestimmte Situationen oder Anlässe, Vorschriften für das Aussehen der darin erwähnten Kleidungsstücke und <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/accessoires/">Accessoires</a> finden sich dagegen kaum. Wenn beim abendlichen Ausgehen zur Krawatte geraten wird, bleibt die Breite des Binders im Unklaren. Sie ist tatsächlich weniger eine Frage der Etikette, vielmehr der Proportionen und der Mode. </p>
<p>Die dünnen Krawatten passen generell am besten zum eng anliegenden Anzügen und <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/22/jackett-sakko/">Sakkos</a> mit schmalen Revers. Allerdings sollte auch der Figurtyp berücksichtigt werden. Auf einer breiten Brust wirkt ein schmaler Binder geradezu verloren. Kräftige Männer haben jedoch ohnehin ein Problem mit dem aktuellen Anzugtrend, sie passen in die schmalen Schnitte gar nicht rein. Konsequenterweise müssen sie dann auch auf die fingerbreiten Krawatten verzichten. Auch die bevorzugte <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/04/hemdkragen/">Kragenform</a> spielt eine wichtige Rolle. Wer besonders hohe oder stark gespreizte Kragen trägt, wird mit ganz schmalen Bindern, die einen sehr kleinen <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/21/krawattenknoten/">Knoten</a> ergeben, bestimmt nicht glücklich sein.</p>
<p>Da in Zeitschriften und Anzeigen derzeit fast nur schmale Schlipse gezeigt werden, haben es die Krawatten mit der hergebrachten Breite von neun cm im Moment sehr schwer. Denn auch die Männer, die sich die extrem dünne Variante (fünf bis sechs cm oder weniger) nicht trauen, wollen wenigstens ein bisschen den Trend mitmachen. Sie greifen dann zu der mittleren Breite von acht cm. Dieses Maß kann ein guter Kompromiss sein, auch für Herren mit flächiger Brust. Zahlenspiele allein reichen aber nicht aus, um die beste Größe zu ermitteln, da hilft nur probieren. </p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/21/krawattenknoten/">Wann welchen Krawattenknoten</a></strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches “Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode”. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
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		<title>Winterzeit ist Halswärmzeit</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/11/07/halswaermer/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Herren-Accessoires]]></category>
		<category><![CDATA[Halstuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/wjungmann_neffe-1-488x366.jpg" alt="Halswärmer" title="Halswärmer" width="488" height="366" class="alignnone size-large wp-image-6180" />

Die kalten Herbst- und Wintermonate sind traditionell die Zeit, in der sogar hartgesottene Kragen-offen-träger über Möglichkeiten nachdenken, vermittels Halsschmuck im weitesten Sinne zumindest ein klein wenig Wärme zwischen Kopf und Brust einzufangen - und kommen in ihrem Ideenreichtum meist nicht weiter als bis zur Krawatte. <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog Gastautor Florian S. Küblbeck nennt stilvolle, wärmende Alternativen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/wjungmann_neffe-1-488x366.jpg" alt="Halswärmer" title="Halswärmer" width="488" height="366" class="alignnone size-large wp-image-6180" /></p>
<p>Die kalten Herbst- und Wintermonate sind traditionell die Zeit, in der sogar hartgesottene Kragen-offen-träger über Möglichkeiten nachdenken, vermittels Halsschmuck im weitesten Sinne zumindest ein klein wenig Wärme zwischen Kopf und Brust einzufangen &#8211; und kommen in ihrem Ideenreichtum meist nicht weiter als bis zur Krawatte. <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog Gastautor Florian S. Küblbeck nennt stilvolle, wärmende Alternativen. </p>
<h3>Alternativen zur Krawatte</h3>
<p>Sicherlich ist es lobenswert, mit dem Griff zur <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/krawatte/">Krawatte</a> diese vor dem Aussterben zu bewahren. Ich selbst bin ja einer der größten Verfechter dieser Praxis. Die Krawatte ist jedoch nicht das einzige <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/accessoires/">Accessoire</a>, das Mann um den Hals tragen kann, ja tragen muss, um es vor dem Vergessen zu retten.</p>
<p>Da wäre zunächst der offensichtlichste Vertreter dieser Gattung und gleichzeitig die einzige direkte Konkurrenz zur Krawatte: Die <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/schleife/">Schleife</a>. Ganz wichtig: Wir, die wir Spaß an den eleganten Dingen des Lebens haben, entwürdigen dieses Kleidungsstück bitte niemals, indem wir es „Fliege“ nennen. Wer Fliege sagt, sagt auch Schlips und Schampus.</p>
<h3>Praktische Schleife</h3>
<p>Besonders praktisch am Tragen einer Schleife ist die Tatsache, dass das darunter getragene Hemd gerne etwas bunter oder kräftiger gemustert sein darf, als man es zur Krawatte kombinieren würde. Ein zweifarbiges Vichy-Karo oder auch ein alternierendes Streifenmuster, sonst traditionelle Feinde der Kombination mit Bindern, eignet sich hervorragend. Viele Männer scheuen die Verwendung von Schleifen zu jedem Outfit, das nicht zu formell sein soll. Dabei handelt es sich um einen Irrtum. Denn einerseits trägt man zum formellsten Ensemble der Tagesgarderobe, dem <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/02/05/smoking-frack-stresemann-cutaway-hierarchie-der-anzuege/">Cutaway</a> Coat, niemals Schleife, sondern ausschließlich Krawatte (dem Traditionalisten ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plastron_%28Zivilbekleidung%29">Plastron</a> zugestanden). Andererseits gibt es Schleifen in ebenso vielen Materialien und Dessins wie Krawatten, sodass auch einer Kombination mit <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/10/19/tweed-sakko/">Tweedjacke</a> und Flanellhose nichts im Weg steht. Eine Schleife zu binden ist dabei längst nicht so kompliziert, wie es zahlreiche Bindeanleitungen glauben machen wollen. Mit etwas Übung gehen die wenigen Griffe schnell von der Hand — schneller sogar, als so mancher <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/21/krawattenknoten/">Krawattenknoten</a>. Ein zusätzlicher Vorteil der Schleife gegenüber der Krawatte: Nichts baumelt, nichts hängt. Die Halsregion fühlt sich angenehm uneingeengt an. Versuchen Sie‘s doch mal!</p>
<h3><a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/07/25/andtie-krawatte-schal-kombination/">Krawattenschal </a>statt Schalkrawatte</h3>
<p>Wenn Ihnen auch dieses Accessoires noch zu konventionell erscheint, wie wäre es stattdessen mit einem Krawattenschal? Dieses auch als Ascot bezeichnete, zum schmalen Schal vernähte Tuch ist allerdings nicht zu verwechseln mit der Schalkrawatte. Sie wissen schon, das ist jenes unsägliche Ding, das uns die Siebzigerjahre beschert haben, das dieses Jahrzehnt jedoch glücklicherweise nicht überdauern konnte.</p>
<p>Gegenüber der Krawatte oder der Schleife hat der Krawattenschal den Vorteil, dass er bei offenem Hemdkragen und direkt unter diesem getragen wird. All jenen, die jedes Kleidungsstück, das den Bereich zwischen Hals und <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/hemdkragen/">Hemdkragen</a> schmückt, unter dem Vorwand der Beengung pauschal ablehnen, sei deshalb dringend zu einem Versuch mit dem Ascot geraten.   Krawattenschals aus Seide stellen die Mehrzahl des Angebots. Allerdings bieten etwas seltenere Varianten aus Wolle, Kaschmir oder Baumwolle einerseits reichlich Abwechslung und andererseits genügend Spielarten für alle Jahreszeiten nach der einfachen Devise: Kühlende, waschbare Materialien im Sommer, wärmende im Winter.</p>
<h3>Halswärmer Halstuch</h3>
<p>Ein wirklicher Tausendsassa ist das Halstuch. In seinen zahlreichen Größenvarianten zwischen 45 und 90 Zentimetern kann es vom formloseren Krawattenschal bis hin zum vollwertigen Schal-Ersatz alles sein, was sein Träger daraus machen möchte. Hinsichtlich der Materialwahl sind auch hier der Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Die hochwertigsten Modelle erkennt man einerseits am auf die Größe des Tuches abgestimmten, aufgedruckten Motiv und an handrollierten Kanten.</p>
<p>Wem die genannten, nach ihrer Funktion als Halswärmer aufsteigend beschriebenen Optionen allesamt entweder zu exzentrisch oder aber zu spießig sind, bleibt immer noch der gute alte Schal. Auch dieser kann — das richtige Material und ein nicht zu voluminöses Strick- oder Webbild vorausgesetzt — bereits ab den ersten Herbsttagen eingesetzt werden. Eine besondere Wohltat im Winter stellt ein Schal aus reinem Kaschmir, gestrickt im dicken, durch seine ausgeprägte Rippenstruktur erkennbaren Patent-Muster dar.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/23/krawatte/">Die Sache mit der Krawatte</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin war der Modejournalist und Stilcoach federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Heute arbeitet er für verschiedene Blogs und Online-Magazine. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/43bb6693d54a484f9ffb82ca00ae6262" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Die Sache mit der Krawatte</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 10:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Accessoire]]></category>
		<category><![CDATA[Krawatte]]></category>
		<category><![CDATA[Schlipps]]></category>

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		<description><![CDATA[<a rel="attachment wp-att-4637" href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/23/krawatte/schlipps-ist-in/"><img class="alignnone size-full wp-image-4637" title="Schlipps bleibt in" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Schlipps-ist-in.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a>

Die Krawatte hat mittlerweile, das ist kein Geheimnis, einen alles andere als leichten Stand in der Herrenmode. Viele halten sie für ein überkommenes Relikt einer zugeknöpften Mode. Einige gehen sogar soweit, zu prognostizieren, wir würden in wenigen Jahren überhaupt keine Krawatten mehr tragen. Abgesehen davon, dass die Krawatte weit davon entfernt ist, eine modische Kurzzeiterscheinung zu sein (ihr Name leitet sich einer Legende zufolge vom Halstuch kroatischer Soldaten ab), stimme ich dieser Prognose nicht zu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-4637" href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/23/krawatte/schlipps-ist-in/"><img class="alignnone size-full wp-image-4637" title="Schlipps bleibt in" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Schlipps-ist-in.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Die Krawatte hat mittlerweile, das ist kein Geheimnis, einen alles andere als leichten Stand in der Herrenmode. Viele halten sie für ein überkommenes Relikt einer zugeknöpften Mode. Einige gehen sogar soweit, zu prognostizieren, wir würden in wenigen Jahren überhaupt keine Krawatten mehr tragen. Abgesehen davon, dass die Krawatte weit davon entfernt ist, eine modische Kurzzeiterscheinung zu sein (ihr Name leitet sich einer Legende zufolge vom Halstuch kroatischer Soldaten ab), stimme ich dieser Prognose nicht zu.</p>
<h3>Oberklasse-Anbieter Innovationstreiber bei Krawatten</h3>
<p>Die Krawatte wäre nicht das erste Accessoire, das gerade aus seiner scheinbaren Bedrohung durch technische oder ästhetische Weiterentwicklung Impulse für die Zukunft schöpft. Die mechanische <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/07/06/luxusuhren-image/">Armbanduhr</a></span> oder der Füllfederhalter haben vorgemacht, wie durch Konzentration auf Faktoren wie handwerkliche Perfektion oder Tradition aus „altbacken“ schnell „prestigeträchtig“ werden kann. Und in der Tat lässt sich eine solche Entwicklung auch in den Sortimenten der Krawattenhersteller beobachten. Während nämlich das klassische mittlere Marktsegment schicksalsergeben auf die Entwicklungen der nächsten Jahre und deren Auswirkungen auf die Nachfrage wartet, übertreffen sich die Anbieter der Oberklasse gegenseitig durch Produkte mit viel Handarbeit, Liebe zum Detail und gutem Design. So sind siebenfach gefaltete Krawatten, früher eine absolute Rarität und Privileg von Luxuscravatiers wie E. Marinella in Neapel, seit einigen Jahren in den Kollektionen jedes namhaften Konfektionärs zuhause. Liebhaberdetails wie handrollierte Kanten oder ungefütterte Spitzen erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Der Erfolg gibt diesen Herstellern Recht.</p>
<h3>Vom notwendigen Übel zum geschätzten Accessoires</h3>
<p>Michel Drake, Gründer von Drake‘s London, einem der weltweit  bekanntesten und besten Produzenten feiner Krawatten, beobachtet keine weltweiten Einbrüche von Krawattenkäufen. Auch andere Krawattenmanufakturen, etwa die von Patrizio Cappelli in Neapel, florieren und verkaufen so viele Maßkrawatten wie selten zuvor. So könnte man vermuten, dass Männer sich nicht generell von der Krawatte abwenden, sondern deren Bedeutung sich ganz einfach verändert. Vom notwendigen Übel wird der Langbinder zum geschätzten Luxusartikel, der mit Bedacht ausgewählt und nötigenfalls auch teuer bezahlt wird. Und wie auch beim Füllfederhalter, dessen schiere Funktion durch eine möglichst kompetente und freundliche Beratung und exklusives Zubehör wie ausgesuchte Tinten ergänzt werden will, ist das Produkt dabei nur Teil eines Gesamt-Einkaufserlebnisses, das die Investition lohnt.</p>
<h3>Kaum Alternativen zu Krawatten</h3>
<p>Ob als Bestandteil einer tradierten Uniform oder Ausdruck individueller Distinktion &#8211; die Krawatte aufzugeben wäre jammerschade. Nicht nur wäre der morgendliche Blick in den Kleiderschrank wohl um einiges langweiliger, könnte er nicht am farbenfrohen Regal mit unseren Lieblingsbindern vorüberstreifen. Wir hätten auch schlechterdings kaum Alternativen, die den so prominenten wie dekorationsbedürftigen Bereich auf dem <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/23/hemd-geschichte/">Hemd</a> und zwischen den <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/22/jackett-sakko/">Sakko</a>-Revers zieren könnten. Da der <a href="http://www.gentleman-blog.de/">Gentleman</a> seinem Umfeld den Anblick einer nackten Männerbrust außerhalb tropischer Resorts eher zu ersparen geneigt sein dürfte, bleibt ihm außer der Krawatte oder <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/05/01/schleife-fliege-geschichte/">Schleife</a> eigentlich nur der Griff zum Krawattenschal, wenn er das Konzept aus <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/04/hemdkragen/">Hemdkragen</a> und Stoffschmuck nicht vollständig aufgeben möchte.</p>
<p>Schon im Sinne des Sprichworts: „<em>Never change a winning team</em>“ möchte ich Sie also herzlich dazu ermuntern, so oft und so stolz wie möglich Krawatte zu tragen &#8211; Sie könnten damit zu deren Rettung beitragen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/02/21/krawattenknoten/">Wann welchen Krawattenknoten?</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4352" title="Florian S. Küblbeck" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-kueblbeck.jpg" alt="" width="174" height="230" />Gastbeitrag von <a href="http://www.floriankueblbeck.de">Florian S. Küblbeck</a>. Im renommierten Stilmagazin war der Modejournalist und Stilcoach federführend für den redaktionellen Teil verantwortlich. Heute arbeitet er für verschiedene Blogs und Online-Magazine. Sein Spezialgebiet ist die klassische Herrengarderobe. Im Gentleman-Blog schreibt er unter anderem über Stil und die Garderobe eines Gentleman.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/2a762b1a4c8c401fb3a0186fe1eb9218" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Der Stoff, aus dem die Hemden sind</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/03/08/hemdenstoffe-hemd-stoffe/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 11:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Hemd]]></category>
		<category><![CDATA[Hemdenstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/stoof-aus-dem-die-hemden-sind.jpg" alt="" title="Hemdenstoffe" width="488" height="324" class="alignnone size-full wp-image-3439" /><br /><br />Herrenhemden gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Bei der Frage, welches Hemd für welche Jahreszeit und welchen Anlass am besten geeignet ist und auf welche Qualität man achten sollte, ist neben dem Hemdenstoff auch die Webart von Bedeutung, in welcher das Hemd gearbeitet wurde. Einer der wichtigsten Stoffe bei der Produktion von Herrenhemden ist die Baumwolle. Je nach Webart hat das fertige Hemd unterschiedliche Eigenschaften. Die wichtigsten Webarten und weitere Hemdenstoffe stellt Ihnen die <i><strong>Herrenschmiede</strong></i> im Gentleman-Blog vor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/stoof-aus-dem-die-hemden-sind.jpg" alt="" title="Hemdenstoffe" width="488" height="324" class="alignnone size-full wp-image-3439" /></p>
<p>Herrenhemden gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Bei der Frage, welches Hemd für welche Jahreszeit und welchen Anlass am besten geeignet ist und auf welche Qualität man achten sollte, ist neben dem Hemdenstoff auch die Webart von Bedeutung, in welcher das Hemd gearbeitet wurde. Einer der wichtigsten Stoffe bei der Produktion von Herrenhemden ist die Baumwolle. Je nach Webart hat das fertige Hemd unterschiedliche Eigenschaften. Die wichtigsten Webarten und weitere Hemdenstoffe stellt die <i><strong>Herrenschmiede</strong></i> im Gentleman-Blog vor. </p>
<h3>Baumwolle – ein Stoff, viele Webarten</h3>
<p>Baumwolle ist ein sehr beliebter Stoff für <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/hemd/">Hemden</a>. Sie ist besonders widerstandsfähig und atmungsaktiv und weist als natürlicher Hemdenstoff zahlreiche angenehme Trageeigenschaften auf. Je nachdem, wie die Baumwollfasern verwebt wurden, weist das fertige Hemd ganz unterschiedliche Eigenschaften in Sachen Tragekomfort, Stoffqualität und Stoffstruktur auf. </p>
<p><strong>Baumwoll-Batist</strong> ist ein durchscheinendes Leinwandgewebe aus hochwertigen Garnen. Hemden aus Baumwollbatist sind aufgrund des feinen, atmungsaktiven Stoffes besonders leicht und angenehm zu tragen. Die feine und luftige Webung macht Baumwoll-Batist als Hemdenstoff für die warme Jahreszeit besonders geeignet. Der feine Mako-Batist ist eine besondere Qualität aus langstapeliger ägyptischer Baumwolle und wird auch als „Schweizer Batist“ bezeichnet. Baumwoll-Batist ist die erste Wahl für klassische Hemden, die bei festlichen Anlässen und im Business-Alltag getragen werden: Batist passt zu Frack und Smoking, aber auch zum Dinner-Jackett, <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/02/05/smoking-frack-stresemann-cutaway-hierarchie-der-anzuege/">Cutaway, Stresemann</a> und zu legeren Anzügen für den Alltag. </p>
<p><strong>Baumwoll-Popeline</strong> ist ein sehr hochwertiger Hemdenstoff mit gezwirntem Schuss und schwachem Rippeneffekt, welcher mit doppelt so vielen Kett- wie Schussfäden entsteht. Hemden aus Baumwollpopeline sind besonders strapazierfähig und haben sehr angenehme Trageeigenschaften. Popeline-Hemden harmonieren perfekt mit legeren Sportsakkos und Blazern. Die beste Stoffqualität für Hemden überhaupt ist die amerikanische Baumwollsorte „<strong>Sea-Island</strong>“. Beim Weben werden mehr Fäden verwendet als beim normalen Popeline: Streifen oder Karos auf dem Hemd lassen sich so klarer konturieren und die Farben sind tiefer und kräftiger. Hemdenstoffe aus Sea-Island sind deshalb für auffällige Muster besonders gut geeignet. </p>
<p><strong>Baumwoll-Flanell</strong> ist eine Stoffqualität, die durch Anwalken aufgerauht wird, ohne dass die Faser dabei angegriffen wird. Durch das Anwalken entsteht auf beiden Seiten ein sehr weiches Oberflächenbild. Baumwollflanell wird vor allem für Wochenend-Hemden verarbeitet. Diese können unifarben sein, sehr beliebt sind aber auch Karos oder schottische Tartans. Baumwollflanell ist ein besonders weiches und wärmendes Material für Hemden und deshalb der ideale Hemdenstoff für den <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/07/winterfreuden-stilvolle-winterkleidung/">Winter</a>. </p>
<p><strong>Twill</strong>, auch Köperbindung genannt, ist neben der Leinwand- und der Atlasbindung eine der drei Grundbindungsarten für Webstoffe. Die Körperbindungen verlaufen schräg im „Grat“ und erzeugen so den bekannten und vor allem für Sommerfreizeithemden beliebten Denim-Jeanslook. </p>
<p>Der sogenannte <strong>Ribbed Twill</strong> weist eine charakteristische Diagonal-Struktur auf, wie man sie von Chinos kennt. Die leicht schimmernde Optik des Ribbed Twill verleiht besonders einfarbigen Hemden einen interessanten Akzent. Der <strong>Heringbone Twill</strong> ist ein enger Verwandter des Ribbed Twill; bei beiden Stoffarten werden die Fäden zu einer diagonal verlaufenden Struktur verwebt. Um den typischen und beliebten Fischgrat-Effekt zu erzielen, wird die Laufrichtung jeweils in einem Abstand von einem halben Zentimeter gewechselt, wodurch ein Zick-Zack-Muster entsteht. Feinere Twill-Stoffe können dem Business-Outfit einen Hauch von klassischer Eleganz verleihen, grobe Muster passen gut zu sportlichen <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/anzuege/">Anzügen</a>. </p>
<p>Das sogenannte <strong>Oxford</strong> ist eine relativ grobe Webart, durch die weiche, aber dennoch strapazierfähige Hemdenstoffe entstehen. Bei Hemden in Oxford-Webart werden gefärbte und ungefärbte Stoffe miteinander verbunden. Die Webart Oxford ist besonders gut für weiche und strapazierfähige Textilien geeignet. Durch diese Kombination wirken Oxford-Hemden jedoch immer etwas weniger edel: Sie sind relativ dick und robust, so dass sie ideal als Freizeithemden für die kalte Jahreszeit geeignet sind. </p>
<p>Feinere Oxford-Hemden aus Baumwolle passen allenfalls zum sportlichen Anzug oder zum <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/22/jackett-sakko/">Sportsakko</a>. Eine besonders edle Variante ist der Hemdenstoff <strong>Royal Oxford</strong>: Hier werden nur sehr feine Fäden verwendet. Die Hemden fühlen sich dadurch seidiger und weicher an als Hemden in normaler Oxford-Webart. </p>
<h3>Hemdenstoffe aus Leinen</h3>
<p>Leinenhemden sind bequeme und besonders leicht zu tragende Hemden. Die aus Flachs gewonnene Naturfaser verleiht Hemden aus Leinen eine sommerliche Eleganz. Die atmungsaktive Faser ist besonders für Allergiker die ideale Freizeitbekleidung im Sommer: Leinenhemden sind nahezu fusselfrei, glatt und die Faser ist antistatisch und bakterienabweisend. Leinenhemden sind durch ihre hohe Luftdurchlässigkeit und die angenehmen Trageeigenschaften perfekt für die warme Jahreszeit geeignet. Durch die relativ grobe Stoffstruktur harmonieren Leinenhemden zu einem legeren Alltagsoutfit, und auch zu hochwertigen Jeans und zu Chinos und Moleskinhosen lassen sie sich im Sommer perfekt kombinieren. </p>
<h3>Hemdenstoffe aus Seide</h3>
<p>Zwar sind Seidenhemden heutzutage an jeder Ecke erhältlich, wirklich hochwertige Hemden aus diesem Stoff bleiben jedoch sehr teuer. Aus diesem Grund werden der Seide oft Kunstfasern beigemischt, die ähnliche Eigenschaften versprechen wie reine Seidenfasern. Seidenhemden sind extrem empfindlich und müssen von Hand gewaschen werden. Sie sind vergleichsweise leicht und sehr weich. Seide kann ganzjährig getragen werden: Im Sommer hat Seide kühlende Eigenschaften, im Winter spendet sie wohlige Wärme. Wer jedoch auf Qualität setzt, sollte zu Hemden aus reiner Seide greifen und diese entsprechend pflegen. Shantung-Seide ist grobe Wildseide, Crêpe de Chine hingegen bezeichnet gezwirnte, fein gekrumpfte Seidenfäden. Für sportliche Hemden empfiehlt sich vorgewaschene Seide. </p>
<h3>Hemdenstoffe aus Wolle</h3>
<p>Wollhemden werden vorwiegend aus feinen Wollkammgarnqualitäten gefertigt. Besonders hochwertige Mischqualitäten ergeben sich aus der Kombination von Wolle und Cashmere, Wolle und Seide und Wolle und Baumwolle. Hemden aus Wolle sind extrem wärmend und überaus robust. Für feinere Anlässe sind sie deswegen weniger geeignet. Das Wollhemd ist die ideale Freizeitbekleidung für die kalten Tage – besonders anschmiegsam in einer Mischung mit Cashmere oder Seide. </p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/03/anzug/herrenschmiede_logo_174x83-2/" rel="attachment wp-att-4646"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/herrenschmiede_logo_174x831.jpg" alt="" title="www.Herrenschmiede.de" width="175" height="84" class="alignleft size-full wp-image-4646" /></a>Dieser Gastbeitrag wurde von den <a href="http://www.herrenschmiede.de">Maßkleidungsexperten der Herrenschmiede</a> verfasst. Die Kenner hochwertiger Maßkleidung veröffentlichen im Gentleman-Blog regelmäßig Artikel, die uns die Vielfältigkeit der maßgeschneiderten Herrenkleidung näher bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wann welchen Krawattenknoten?</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/02/21/krawattenknoten/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 10:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Roetzel]]></category>
		<category><![CDATA[Krawatte]]></category>
		<category><![CDATA[Krawattenknoten]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-krawattenknoten.jpg" alt="" title="Krawattenknoten" width="488" height="321" class="alignnone size-full wp-image-3339" /><br /><br />
Es gibt unzählige verschiedene Krawattenknoten. Doch wann wählt man welchen? Unser Gastautor Bernhard Roetzel plädiert im Gentleman-Blog für den einfachen Knoten, auch Four-in-hand genannt, stellt aber auch weitere Krawattenknoten vor und gibt Tipps, welche Knoten sich besondern gut körperlich sehr kleine und sehr große Männer eignen. Zudem räumt der Stilpapst mit einem weit verbreiteten Krawatten-Irrglauben auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/roetzel-krawattenknoten.jpg" alt="" title="Krawattenknoten" width="488" height="321" class="alignnone size-full wp-image-3339" /></p>
<p>Wenn bei meinen Vorträgen Fragen gestellt werden, geht es ganz oft um Krawattenknoten. Welche sollte man beherrschen? Und wie wähle ich die richtige Variante zur bevorzugten Kragenform? Ich selbst verwende fast ausschließlich den einfachen Knoten, auch bekannt als Four-in-hand. Meines Erachtens passt er zu jeder Kragenform einschließlich stark gespreizter Modelle sowie auch zu jedem Anlass. </p>
<h3>Der Four-in-hand Krawattenknoten geht immer</h3>
<p>Die bei Verkäufern im Modehandel beliebte Behauptung, dass zu einem Spreizkragen der Windsorknoten besser passt, gehört für mich zu den größten Modeirrtümer überhaupt. Der Raum, den der Spreizkragen zwischen seinen Schenkeln lässt, muss nicht zwingend mit einem möglichst großen Knoten ausgefüllt werden. Ansonsten sei hier noch erwähnt, dass der Duke of Windsor selbst stets den Four-in-hand-Knoten verwendete und nicht den Windsorknoten. Auch der gegenwärtige Prince of Wales sowie diverse italienische Stil-Ikonen tragen ausschließlich Four-in-hand. </p>
<p>Das soll nicht heißen, dass man andere Knoten nicht tragen soll. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Dennoch: Der Windsorknoten ist für mein Empfinden in der einfachen und in der doppelten Ausführung zu V-förmig und wirkt dadurch zwischen den Kragenschenkeln zu gedrungen. Für den Windsorknoten spricht lediglich, dass er besser hält, außerdem hängt die Krawatte senkrecht herunter. Falls jemandem diese Punkte wichtig sind.  </p>
<h3>Albert-Knoten macht kleine Männer größer&#8230;</h3>
<p>Neben dem Four-in-hand-Knoten erfüllen nur zwei weitere Spielarten einen echten Zweck. Der Albert-Knoten und der kleine Knoten. Der Albert-Knoten ist ein doppelter, dreifacher oder gar vierfacher Four-in-hand, mit dem aus dünnen Krawatten ein ausreichend voluminöser Knoten gezaubert wird. Kleinere Männer können außerdem mit dem Albert-Knoten den Binder verkürzen. Und viele Süditaliener verwenden ihn auch bei dicken Woll- oder Kaschmirkrawatten, um a) einen dicken aber länglichen Knoten zu binden und b) die Krawatte an ihre oftmals geringe Körpergröße anzupassen.</p>
<h3>&#8230;und der kleine Knoten größer Männer kleiner </h3>
<p>Der kleine Knoten erfüllt die gegensätzliche Funktion. Er erlaubt es großen Männern, den Binder mit minimalem Verbrauch an Länge zum Knoten zu schlingen. Außerdem können Krawatten, die so dick sind, dass selbst ein Four-in-hand zu groß ausfällt, zu einem Knoten gebunden werden, der wie ein normaler Four-in-hand aussieht. Ich verwende ihn z. B. bei einer Seven-Fold-Krawatte aus gefühlt fingerdickem Wollstoff. </p>
<h3>Schluss mit dem Krattenirrglauben</h3>
<p>Zum Schluss möchte ich noch einen weiteren Irrglauben über den Thema Four-in-hand-Knoten aufklären: Es ist nicht schlimm, dass eine damit gebunden Krawatte leichte Schlagseite hat. Der Körper und seine Umhüllung besteht nur aus Kurven, warum soll dann nicht auch die Krawatte schief hängen? Eleganz hat nichts mit rechtem Winkel zu tun.</p>
<p>Bilder &#038; Anleitung fürs Binden der jeweiligen Krawattenknoten finden Sie <a href="http://www.krawattenknoten.org/krawattenknoten/four-in-hand.html"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1597" title="Gastbeitrag von Stil-Papst Bernhard Roetzel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-roetzel.png" alt="" width="174" height="83" /> Gastbeitrag von Stil-Papst <a href="http://bernhardroetzel.de/">Bernhard Roetzel</a>, Autor des Buches &#8220;Der Gentleman. Handbuch der klassischen Herrenmode&#8221;. Für den Gentleman-Blog schreibt er exklusive Kolumnen über Kleidung, Stil und Persönlichkeit eines Gentleman.</p>
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		<title>Die Geschichte des Hemdes</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2010/04/23/hemd-geschichte/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 12:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hemd]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/23/hemd-geschichte/hemden/" rel="attachment wp-att-1455"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/hemden.jpg" alt="" title="Die Geschichte des Hemdes" width="488" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1455" /></a><br /><br />
Die Vokabel "Hemd" stammt von dem althochdeutschen Wort "Hemedi" ab, was "Haut"bedeutet. Die zweite Haut als Kleidungsstück kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. War es zu seinen Anfangszeiten um das Jahr 1000 vor Christus noch ein einfaches, bodenlanges Hemd ohne Knöpfe, hat es sich über die Jahrhunderte immer weiter entwickelt. Im Mittelalter waren Hemden mit austauschbaren Krägen versehen und wurden zumeist als <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/23/unterhemd/">Unterhemden</a> verwendet. Im 18. Jahrhundert wurden Hemden dann erstmals auch als Oberhemden getragen  und zum Anfang des 20. Jahrhunderts traten Hemden dann schließlich zum ersten Mal in der heute bekannten Form mit Knöpfen entlang der kompletten Vorderseite in Erscheinung. Das Hemd mit festem Kragen etablierte sich und dominiert bis heute den Markt. Mit einer rückläufigen Verbreitung der Weste unter dem Anzug kam in den 60er-Jahren die Hemdtasche als Ausstattungsdetail dazu und wird seitdem in unterschiedlichsten Schnittformen verwendet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1455" href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/23/hemd-geschichte/hemden/"><img class="alignnone size-full wp-image-1455" title="Die Geschichte des Hemdes" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/hemden.jpg" alt="" width="488" height="400" /></a></p>
<p>Die Vokabel &#8220;Hemd&#8221; stammt von dem althochdeutschen Wort &#8220;Hemedi&#8221; ab, was &#8220;Haut&#8221;bedeutet. Die zweite Haut als Kleidungsstück kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. War es zu seinen Anfangszeiten um das Jahr 1000 vor Christus noch ein einfaches, bodenlanges Hemd ohne Knöpfe, hat es sich über die Jahrhunderte immer weiter entwickelt. Im Mittelalter waren Hemden mit austauschbaren Krägen versehen und wurden zumeist als <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/23/unterhemd/">Unterhemden</a> verwendet. Im 18. Jahrhundert wurden Hemden dann erstmals auch als Oberhemden getragen  und zum Anfang des 20. Jahrhunderts traten Hemden dann schließlich zum ersten Mal in der heute bekannten Form mit Knöpfen entlang der kompletten Vorderseite in Erscheinung. Das Hemd mit festem Kragen etablierte sich und dominiert bis heute den Markt. Mit einer rückläufigen Verbreitung der Weste unter dem Anzug kam in den 60er-Jahren die Hemdtasche als Ausstattungsdetail dazu und wird seitdem in unterschiedlichsten Schnittformen verwendet.</p>
<h3>Hemdstoffe – von Leinen zu exklusiver Seide</h3>
<p>Auch im Bereich der Stoffe durchliefen Hemden eine vielschichte Entwicklung. Die ersten Modelle wurden noch aus Leinen gefertigt, ein robustes Material, welches erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch günstig gewordene Baumwollstoffe ersetzt wurde. Auch heute werden die meisten Hemdstoffe aus Baumwolle gewebt, der in vielen Varianten auch Kunstfasern beigemischt werden, um kostengünstigere Stoffe zu fertigen. Reine Nylonhemden gibt es ungefähr seit 1950. Heutzutage werden Stoffe außerdem häufig besonders bearbeitet, um sie bügelleichter zu machen. Dies kann durch schonende Druckverfahren geschehen oder aber mittels Zugabe von Chemikalien, die aber zu Hautirritationen führen können.</p>
<h3>Hemden heute – die Beliebtheit nimmt keine Ende</h3>
<p>Moderne Hemden sind aus der Modelwelt nicht mehr wegzudenken und unterscheiden sich vor allem in Bezug auf den verwendeten Stoff sowie den Schnitt, die Ausführung und die Kragenform. Es gibt <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/02/21/hemdmanschetten-manschetten-variationen/">unterschiedlichste Manschetten-Formen</a>, Varianten des Kragens und der Knopfleiste sowie mögliche modische Details wie zum Beispiel Kontraststoffe im Bereich der Manschetten und des <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/04/hemdkragen/">Hemdkragens</a>. Die jeweilige Entwicklung unterliegt hier den aktuellen modischen Trends. Legt der Käufer Wert auf Individualität kann er sich ein Maßhemd schneidern lassen und alle diese Aspekte seinen Wünschen entsprechend gestalten und sogar ein persönliches Monogramm aufsticken lassen.</p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/03/anzug/herrenschmiede_logo_174x83-2/" rel="attachment wp-att-4646"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/herrenschmiede_logo_174x831.jpg" alt="" title="www.Herrenschmiede.de" width="175" height="84" class="alignleft size-full wp-image-4646" /></a>Dieser Gastbeitrag wurde von den <a href="http://www.herrenschmiede.de">Maßkleidungsexperten der Herrenschmiede</a> verfasst. Die Kenner hochwertiger Maßkleidung veröffentlichen hier regelmäßig Artikel, die uns die Vielfältigkeit der maßgeschneiderten Herrenkleidung näher bringen.</p>
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		<title>Hemdmanschetten &#8211; die beliebtesten Manschetten-Variationen</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2010/02/21/hemdmanschetten-manschetten-variationen/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2010/02/21/hemdmanschetten-manschetten-variationen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 18:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Hemd]]></category>
		<category><![CDATA[Hemdmanschetten]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/manschetten.png" alt="" title="Hemd-Manschetten" width="488" height="402" class="alignnone size-full wp-image-1058" /></a><br /><br />
Manschetten bilden das Endstück am Ärmel eines Hemdes. Sie haben den Zweck, das Ausfransen des Hemdstoffes zu verhindern und gleichzeitig den Ärmel des über dem Hemd getragenen Sakkos zu schützen. Deshalb werden Hemdsärmel in der Regel einen guten Zentimeter länger gefertigt als die Ärmel des Sakkos. Sollten die Manschetten ausfransen, zu stark verschmutzt oder beschädigt sein, so kann man sie von einem Schneider austauschen lassen ohne dabei Änderungen am eigentlichen Hemd vornehmen lassen zu müssen. Die Stoffenden der Manschette können bei allen Formen entweder eckig, abgeschrägt oder abgerundet sein.

Im Laufe des modischen Fortschritts haben sich verschiedene Arten von Manschetten entwickelt. Am stärksten verbreitet sind die Sportmanschette, die Kombimanschette sowie die Umschlagmanschette. Natürlich gibt es darüber hinaus noch zahlreiche Variationen und Kombinationen. Im folgenden stellen wir die verschiedenen Varianten Sportmanschette, Kombimanschette und Umschlagmanschette vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1058" title="Hemd-Manschetten" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/manschetten.png" alt="" width="488" height="402" /></p>
<p>Manschetten bilden das Endstück am Ärmel eines Hemdes. Sie haben den Zweck, das Ausfransen des Hemdstoffes zu verhindern und gleichzeitig den Ärmel des über dem Hemd getragenen Sakkos zu schützen. Deshalb werden Hemdsärmel in der Regel einen guten Zentimeter länger gefertigt als die Ärmel des Sakkos. Sollten die Manschetten ausfransen, zu stark verschmutzt oder beschädigt sein, so kann man sie von einem Schneider austauschen lassen ohne dabei Änderungen am eigentlichen Hemd vornehmen lassen zu müssen. Die Stoffenden der Manschette können bei allen Formen entweder eckig, abgeschrägt oder abgerundet sein.</p>
<p>Im Laufe des modischen Fortschritts haben sich verschiedene Arten von Manschetten entwickelt. Am stärksten verbreitet sind die Sportmanschette, die Kombimanschette sowie die Umschlagmanschette. Natürlich gibt es darüber hinaus noch zahlreiche Variationen und Kombinationen. Im folgenden stellen wir die verschiedenen Varianten Sportmanschette, Kombimanschette und Umschlagmanschette vor.</p>
<h3>Sportmanschette – der Klassiker</h3>
<p>Die Sportmanschette ist die am weitesten verbreitete Form der Manschette. Sie wird aus einlagigem Stoff gefertigt und ist im Bereich der Konfektionsware zumeist mit zwei hintereinander liegenden Schließknöpfen versehen, so dass die Manschette je nach Umfang des Handgelenks angepasst werden kann. Darüber gibt es die Sportmanschette auch noch mit zwei nebeneinander liegenden Knöpfen sowie mit einem einzelnen Knopf. Diese Varianten bieten sich vor allem bei Maßhemden an, da in diesem Fall die Manschette genau auf den Umfang des Handgelenks zugeschnitten wird.</p>
<h3>Kombimanschette – der vielseitige Zwischenweg</h3>
<p>Die Kombimanschette basiert auf einer Sportmanschette, ist aber so geschneidert, dass Sie auch mit einem Manschettenknopf geschlossen werden kann. Somit ist die Kombimanschette besonders vielseitig und kann bei verschiedensten Anlässen getragen werden.</p>
<h3>Umschlagmanschette – für den besonderen Anlass</h3>
<p>Auch als Doppelmanschetten bezeichnet, da sie aus einer doppelten Stofflage gefertigt wird, stellt die Umschlagmanschette die eleganteste Manschettenform dar. Die Ärmel sind deutlich länger als in anderen Ausführungen, so dass eine Stofflage zum Handgelenk zurückgeschlagen werden kann und sich somit die doppeltgelegte Manschette ergibt. Bestimmte Anzüge, wie zum Beispiel der Smoking, werden ausschließlich mit Hemden getragen, die mit Umschlagmanschetten ausgestattet sind.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/02/manschettenknoepfe/"</a>.</strong></p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/03/anzug/herrenschmiede_logo_174x83-2/" rel="attachment wp-att-4646"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/herrenschmiede_logo_174x831.jpg" alt="" title="www.Herrenschmiede.de" width="175" height="84" class="alignleft size-full wp-image-4646" /></a>Dieser Gastbeitrag wurde von den <a href="http://www.herrenschmiede.de">Maßkleidungsexperten der Herrenschmiede</a> verfasst. Die Kenner hochwertiger Maßkleidung veröffentlichen hier regelmäßig Artikel, die uns die Vielfältigkeit der maßgeschneiderten Herrenkleidung näher bringen.</p>
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		<title>Der richtige Hemdkragen</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2009/08/04/hemdkragen/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2009/08/04/hemdkragen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 15:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hemden & Krawatten]]></category>
		<category><![CDATA[Hemd]]></category>
		<category><![CDATA[Hemdkragen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=60</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/hemdkragen4.png" alt="hemdkragen" title="hemdkragen" width="488" height="402" class="alignnone size-full wp-image-249" /><br/>
Ein wesentliches Stilmerkmal des modernen Herrenhemds ist der Hemdkragen. Waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch so genannte Stehkragen in Mode, trägt die Männerwelt seit nunmehr gut 100 Jahren zumeist Hemden mit Umlegekragen in zahlreichen Variationen. Der somit abgelöste Stehkragen kommt aber immer noch bei besonders festlichen Anlässen zum Einsatz. In den Umschlagkragen sind zumeist Kragenstäbchen eingenäht, die verhindern, dass die Kragenspitzen abstehen. Beim Button-Down Kragen ist dies allerdings überflüssig. Darüber hinaus unterscheiden sich die Hemdkragen hauptsächlich in Bezug auf den Winkel zwischen den Kragenspitzen und gegebenenfalls die Anzahl der Knöpfe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-249" title="hemdkragen" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/hemdkragen4.png" alt="hemdkragen" width="488" height="402" /></p>
<h3>Der Hemdkragen &#8211; die Entwicklung</h3>
<p>Ein wesentliches Stilmerkmal des modernen Herrenhemds ist der Hemdkragen. Waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch so genannte Stehkragen in Mode, trägt die Männerwelt seit nunmehr gut 100 Jahren zumeist Hemden mit Umlegekragen in zahlreichen Variationen. Der somit abgelöste Stehkragen kommt aber immer noch bei besonders festlichen Anlässen zum Einsatz. In den Umschlagkragen sind zumeist Kragenstäbchen eingenäht, die verhindern, dass die Kragenspitzen abstehen. Beim Button-Down Kragen ist dies allerdings überflüssig. Darüber hinaus unterscheiden sich die Hemdkragen hauptsächlich in Bezug auf den Winkel zwischen den Kragenspitzen und gegebenenfalls die Anzahl der Knöpfe.</p>
<p>Da es auf Grund der Vielzahl von unterschiedlichen Kragenvarianten häufig zu Verwirrung kommt, erklären wir im Folgenden kurz die verbreitetsten und populärsten Hemdkragen.</p>
<h3>Weit verbreitet: Kent-Kragen</h3>
<p>Der Kent-Kragen ist die am weitesten verbreitetste Form unter den Hemdkragen. Er hat einen mäßigen Winkel von ca. 95 &#8211; 120 Grad und findet in den unterschiedlichsten Varianten Verwendung. Er kann mit oder ohne Krawatte beziehungsweise Fliege getragen werden und ist optimal für Anzüge geeignet.</p>
<h3>Optimal für Krawattenträger: Haifischkragen</h3>
<p>Der Haifischkragen ist ein modischer, hochgeschnittener Kragen mit einem sehr breiten Neigungswinkel von bis zu 160 Grad. Er ist sehr gut dazu geeignet, mit einer Krawatte getragen zu werden und auch besonders breite Krawattenknoten wie der Doppelte Windsor oder der Kreuzknoten sehen mit dieser Kragenform sehr elegant aus.</p>
<h3>Sportlich: Button-Down Kragen</h3>
<p>Der Button-Down Kragen ist ein sportlicher, weicher Hemdkragen. Er hat an der Spitze der Kragenschenkel Knopflöcher und wird am Hemd festgeknöpft. Er wird üblicherweise nicht mit einer Krawatte getragen werden und eignet sich daher eher für ein sportliches Outfit oder in Kombination mit einem Pullover. Der Ursprung: Beim Polospiel flatterte den Spielern häufig der Kragen, so dass sie  nach einem Weg suchten, diese zu befestigen.</p>
<h3>Stehkragen alter Prägung: Kläppchenkragen</h3>
<p>Der Kläppchenkragen ist einer der wenigen noch verwendeten Stehkragen. Die Kragenecken sind umgeklappt und er findet überwiegend bei festlichen Hemden, wie zum Beispiel Frackhemden, Verwendung. Er sollte nie mit Krawatten, sondern immer nur mit einer Fliege getragen werden.</p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/03/anzug/herrenschmiede_logo_174x83-2/" rel="attachment wp-att-4646"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/herrenschmiede_logo_174x831.jpg" alt="" title="www.Herrenschmiede.de" width="175" height="84" class="alignleft size-full wp-image-4646" /></a>Dieser Gastbeitrag wurde von den <a href="http://www.herrenschmiede.de">Maßkleidungsexperten der Herrenschmiede</a> verfasst. Die Kenner hochwertiger Maßkleidung veröffentlichen hier regelmäßig Artikel, die uns die Vielfältigkeit der maßgeschneiderten Herrenkleidung näher bringen.</p>
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