Archive for the ‘Image & Stil’ Category

Feb 24

Charme – Die Kunst zu verzaubern

Manche Menschen haben die Fähigkeit, scheinbar magisch die Zuneigung Ihrer Mitmenschen zu gewinnen – so auch der Gentleman. Er macht dies nicht absichtlich oder gezielt, sondern es ist eine natürliche Reaktion auf seine Person. Wenn sein Charme zum Vorschein kommt, wird jeder völlig von seiner Persönlichkeit eingenommen. Doch warum wirkt der Gentleman so charmant?

Seine Mitmenschen wahrnehmen

Um charmant zu sein, braucht man ein gewisses Maß an Beobachtungsfähigkeit. Wie fühlen sich die Mitmenschen gerade? Wie Verhalten Sie sich? Welche Worte sind angebracht? Wie kann man das Gesprächsklima positiv beeinflussen? Solche und ähnliche Fragen werden vom Gentleman unbewusst geklärt. Er weiß zu jedem Zeitpunkt ganz genau, welche Wirkung seine Worte auf die Mitmenschen haben. Selbst die Reaktionen auf seine Gesten und Körpersprache, kann er wegen seiner Wahrnehmungsfähigkeit abschätzen und unbewusst einsetzen.

Sich in andere einfühlen können

Die besondere Wahrnehmungsfähigkeit des Gentleman, gibt ihm die Möglichkeit, besonders auf andere einzugehen und deren Gefühle nachzuvollziehen. Wer dem Gentleman etwas erzählt, fühlt sich vollkommen verstanden. Seine Mitmenschen spüren, dass er wirklich an ihnen und ihrer Geschichte interessiert ist. Mehr noch: Er teilt mit seinen Gesprächspartnern die gleichen Emotionen. Diese Eigenschaft macht den Gentleman zu einer solch beliebten Persönlichkeit, der man sich immer wieder gerne öffnet.

Mit Worten verzaubern

Die Beobachtungsfähigkeit und Empathie nützt nur dem etwas, der sich gezielt ausdrücken kann. Dem Gentleman fällt die Wahl der richtigen Worte leicht. Jeder Satz erzeugt intensive Emotionen in seinen Zuhörern und lässt sie in seinen Geschichten versinken. Die Erzählungen des Charmeurs, führen alle Zuhörer in eine Art Phantasiereise, bei der jeder verschiedene Emotionen durchlebt. Emotionale Adjektive regen dabei die Gedanken der Mitmenschen besonders an.

Diskret bleiben

Völlig egal wie beliebt ein Gentleman ist – nie würde es ihm einfallen damit zu prahlen. Ganz nach dem Motto: „Der Gentleman schweigt und genießt.“, bleiben auch seine Liebschaften ein Geheimnis. Diese Diskretion wird von seinen Geliebten, Freunden und Bekannten hoch geschätzt und führt dazu, dass sein Umfeld sich ihm gerne öffnet. Seine Mitmenschen sind sich bewusst, dass jede persönliche Verbindung vom ihm höchst vertraulich behandelt wird.

Eine verführerische Eigenschaft

Mit Charme kann der Gentleman mehr, als bloß die Sympathie seiner Mitmenschen gewinnen. Sein Charme macht ihn auch zu einem exzellenten Verführer. Lobende Worte sind bei ihm mehr als ein Kompliment: Sie berühren die Sinne genau dort, wo man es am wenigsten erwartet. Der Gentleman weiß jedoch, wie er die Kommunikation mit dem anderen Geschlecht dosieren muss, und bleibt so jederzeit authentisch. Diese Eigenschaft unterscheidet ihn von all den anderen Männern, und macht ihn so unglaublich charmant.


Gastbeitrag - 30tausend Diesen Beitrag haben die Macher von 30Tausend – Psychologie, Charisma, Karriere verfasst. In ihren Gastartikeln zeigen sie Wege zum Erfolg auf und berichten dazu über allerlei interesssante Dinge aus dem Leben.

Jan 23

Was ist eigentlich Image?

„Image“ – mit diesem Wort werden wir fast täglich und in den verschiedensten Zusammenhängen konfrontiert. „Image-Kampagne“, „Image-Design“ und „ein gutes oder schlechtes Image haben“. Konkret darauf angesprochen, was „Image“ nun eigentlich ist, ob jeder eins hat und ob man das eigene Image irgendwie beeinflussen kann, kommen die meisten Menschen schwer ins Grübeln, begleitet von ratlos umherwandernden Blicken und gedankenvollem Kopfkratzen.

Die Antworten könnten nicht unterschiedlicher sein. „Das hat doch was mit Kleidung zu tun“, sagt der eine. „Ein Image legt man sich zu, um besser anzukommen oder sich im Beruf zu profilieren“, meint ein anderer. „Mit ihrem Image täuschen die Leute doch nur irgendwas vor, was sie gar nicht sind“ hab ich auch schon gehört.

Image ist subjektiv

Na gut. Bevor es richtig haarsträubend wird, hier mal die fachlich korrekte Definition: Das „Image“ steht, wie das Wort aus dem Englischen übersetzt schon sagt, für das Bild/den Gesamteindruck bezüglich einer Person, eines Unternehmens, aber auch eines Produktes oder einer Stadt. Diese Wahrnehmung darüber muss nicht wirklich objektiv sein, also an Fakten orientiert, sondern wird sehr stark durch Gefühle und Assoziationen beeinflusst.

Auf den Menschen bezogen bedeutet das: Jeder hat ein Image, auch wenn er noch nie bewusst darüber nachgedacht oder sich darum gekümmert hat. Man kann nicht nicht wirken, sondern hinterlässt immer einen Eindruck.

Jeder hat ein Image

Auch wenn wir ganz großmütig von uns behaupten mögen, unsere Mitmenschen vor allem nach Charakter und Kompetenzen zu beurteilen, das Steinzeitprogamm „sympathisch oder unsympathisch?“ (Freund oder Feind?) läuft automatisch in jedem von uns ab, wenn wir jemandem zum ersten Mal gegenüberstehen. Die in dieser Situation durch uns oder unserem Gegenüber gebildete Meinung lässt sich im Nachhinein nur schwer revidieren.

Dabei ist es interessant zu wissen, dass sich unsere Wirkung aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt. Zu allererst präsentieren wir eine soziale Zugehörigkeit, z.B. Franzose, männlich, Professor – sofort läuft ein Film in unserem Kopf ab, gespickt mit allen Informationen und Stereotypen, die wir Zeit unseres Lebens darüber angesammelt haben. Weiter geht es mit dem möglichen Charakter und der fachlichen Kompetenz, dem Grad des beruflichen Erfolgs.

Auftreten, Kommunikation und Kleidung beeinflussen das Image stark

Lesbar sind diese Informationen durch unser Auftreten, Kommunikation(-sfähigkeit) und natürlich die Wahl unserer Kleidung. Wie ist die Qualität in Material und Verarbeitung? Passen Schnitt und Stil zum Träger? Paßt es überhaupt zusammen? Was verrät die gewählte Farbigkeit? In welchem Zustand ist die Kleidung? … Diese Aufzählung ließe sich noch endlos fortsetzten.

Sehen wir die Chance darin. All das sind Dinge, die wir bewusst beeinflussen können und haben somit die Möglichkeit, uns von unserer besten Seite zu zeigen, uns zu präsentieren, wie wir wirklich sind und verstanden werden wollen.



Die ist ein Gastbeitrag von Sophie B. Krüger. In ihren Gastartikeln für den Gentleman-Blog berichtet die Diplom-Imageberaterin und Inhaberin von “Imageconsulting Berlin” über Image, Status und Stil.