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	<title>Gentleman &#187; Knigge &amp; Manieren</title>
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	<description>Die Renaissance des guten Stils ist all­gegenwärtig. Souveränität und Under­statement sind wahrhaft lebenswert und imponieren Frauen wie Männern gleicher­maßen. Der Gentleman-Blog präsentiert diese anmutige und anziehende Welt des Stils, der Manieren und der Mode.</description>
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		<title>Die Brief und E-Mail-Knigge</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/20/brief-und-email-knigge/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-6437" title="Auch Schreiben will gelernt sein" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Auch-Schreiben.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Wie kann man auf stilvolle Weise schriftlich kommunizieren? Welchem Grundaufbau folgt jede Mail und jeder Brief? Und wie ist das eigentlich mit der korrekten Anrede? <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a>-Gastautor Uwe Fenner, Leiter des Instituts für Stil und Etikette, hat auf diese Fragen die richtigen Antworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6437" title="Auch Schreiben will gelernt sein" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Auch-Schreiben.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Wie kann man auf stilvolle Weise schriftlich kommunizieren? Welchem Grundaufbau folgt jede Mail und jeder Brief? Und wie ist das eigentlich mit der korrekten Anrede? <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a>-Gastautor Uwe Fenner, Leiter des Instituts für Stil und Etikette, hat auf diese Fragen die richtigen Antworten.</p>
<h3>Die Struktur ist immer gleich</h3>
<p>In der schriftlichen Kommunikation, also egal ob per Brief oder E-Mail, gilt grundsätzlich den gleichen Aufbau wie in einem gut strukturierten Telefongespräch.</p>
<p>Viele Menschen tun sich trotzdem unendlich schwer mit dem Schreiben, da kann alles so einfach sein, denn immer folgt der Schriftverkehr einem identischen Muster:</p>
<p>1. Man startet mit einer höflichen<strong> Anrede</strong>.</p>
<p>2. Verweist auf den <strong>Anknüpfungspunkt</strong>, auf den sich die Mitteilung bezieht.</p>
<p>3. Formuliert die <strong>Botschaft</strong> die übermittelt werden soll.</p>
<p>4. Drückt entweder die <strong>Ankündigung eines eigenen Entschlusses</strong> oder die <strong>Aufforderung zum Handeln</strong> an den Empfänger aus.</p>
<p>5. Schließt mit einer kurze <strong>Grußformel</strong>.</p>
<h3>Höflichkeitsregeln der schriftlichen Kommunikation</h3>
<p>Bei der schriftlichen Kommunikation gilt der Grundsatz der persönlichen Bescheidenheit. Dieser drückt sich darin aus, dass schriftliche Übermittlungen nicht mit <em>„Ich“</em> beginnen. Also nicht: <em>„Sehr geehrter Herr Schneider, </em><em>ich</em><em> beziehe mich auf Ihren Brief . . .“</em><strong> </strong>sondern: <em>„</em><em>S. g. H. Schneider, vielen Dank für Ihren Brief, auf den ich mich beziehe.“</em></p>
<p>Auch sollte man auf die Anrede und die Grußformel sowie bei Geschäftspost auch auf das Adressfeld achten. Nach meinem Empfinden ist auch in E-Mails die Listung des Adressaten (<em>„Herrn Dr. Theodor Miesmacher . . .“</em>), des Datums, des Betreffs sowie des Absenders mit Firma und Telefonnummer ein Akt der Höflichkeit und der Korrektheit. Denn falls der Empfänger die E-Mail ausdruckt, kopiert und weitergibt, weiß jeder weitere Nutzer gleich, wer wem hier wann etwas mitzuteilen hatte. Wie oft entstehen sonst zeitraubende Recherchen, „von wem an wen ist das denn überhaupt?“, namentlich, wenn sich Schreiber und Angeschriebener noch nicht einmal anreden.</p>
<h3>Die E-Mail ist kein Brief dritter Klasse</h3>
<p>Es gibt es keinen Grund, warum in der E-Mail im Gegensatz zum traditionellen Brief alle Fehler, Ungenauigkeiten und Nachlässigkeiten erlaubt sein sollen oder gar als chic gelten. Warum bedienen sich Menschen, die Abitur und zwei Staatsexamen absolviert haben, bewusst einer falschen Kleinschreibung? Soll das lässig, witzig oder cool wirken? Es ist einzig und allein rücksichtslos, da es dem Empfänger das Lesen erschwert und damit Zeit stiehlt. Die deutsche Groß- und Kleinschreibung ist ein typischer Ausdruck von höflichem Umgang: Sie verlangt dem Übermittler der Botschaft die Mühe ab, durch das Großschreiben von Substantiven den Sinn seiner Erklärung für den Empfänger der Botschaft leichter verständlich zu machen.</p>
<h3>Richtige Anreden und Grußformeln</h3>
<p>Die normale Geschäftsanrede und richtige gesellschaftliche Anrede ist <em>„Sehr geehrter Herr &#8230;“</em> und <em>„Sehr verehrte Frau &#8230;“</em>.<strong> </strong>Die früher üblichen End-Grußformeln, wie <em>„Mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung“</em> oder <em>„Hochachtungsvoll“</em><strong> </strong>sind selbst im Verkehr mit Behörden der Formulierung <em>„Mit freundlichen Grüßen“</em> gewichen. Inzwischen gilt selbst das „Mit freundlichen Grüßen“ als unpersönlicher Standardgruß, der im privaten Verkehr als ein Zeichen von Unsicherheit oder bewusstem Abstand angesehen wird. Möchte ein Briefeschreiber mehr Verbundenheit zeigen, so schreibt er <em>„Mit herzlichen Grüßen“</em> und bei noch engerer Verbindung <em>„Mit lieben Grüßen“</em><strong>.</strong></p>
<p>Routinierte Briefeschreiber nutzen die Endgrußformel für Komplimente und <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/05/29/hoeflichkeit-knigge/">Höflichkeiten</a>, welche sie mit guten Wünschen mischen, etwa: <em>„Ich freue mich schon heute darauf, Sie  -  wie besprochen &#8211; am nächsten Freitag wieder zu sehen, und grüße Sie bis dahin herzlich und mit verbindlichen Empfehlungen.“</em> Mit <em>„herzlich“</em> signalisiert man freundschaftliche Verbundenheit, mit den <em>„verbindlichen Empfehlungen“</em> kehrt man zur höflichen Distanz zurück und hat damit Nähe und Distanz elegant zusammengefügt.</p>
<p>Früher bezeichnete sich der Briefeschreiber als der dem Adressaten treu Ergebene, als sein getreuer Freund, als sein Diener. Aus diesen Formulierungen blieb das höfliche <em>„Ihr“</em> und <em>„Dein“ </em>bzw. <em>„Ihre“</em><strong> </strong>und <em>„Deine“</em> über. Die Bedeutung der Endgrußformel <em>„Ihr Hartmut Meier“</em> oder <em>„Dein Hartmut“</em> wird indessen heute von vielen Schreibern verkannt. Sie scheuen sich, das liebenswürdige den Adressaten ehrende <em>„Ihr“/“Dein“</em> vor ihren Namen in der Unterschrift zu setzen, weil sie der irrigen Auffassung sind, „Dein Heinrich“ könne Heinrich nur an seine Angebetete schicken, der er sich „versprochen“ habe, der er gehöre. Gebildete Schreiber tun deshalb gut daran, sich nicht den Makel der Unkenntnis durch Weglassen des den anderen ehrenden „Ihr“ / „Dein“ anhängen zu lassen. An solchen Kleinigkeiten erkennt man viel!</p>
<p>Fällt einem nach Verfassen des Briefes noch etwas ein, das man dem Adressaten noch mitzuteilen wünscht, so vermerkt man das unter <em>„P.S.“</em> (Post-Skriptum  -  Nach dem Geschriebenen). Unter dem „Post-Skriptum“ kann es durchaus noch eine zweite Nachbemerkung, ein <em>„P.P.S.“</em> (Post Post-Skriptum) geben.</p>
<h3>Das macht Ihren Brief noch schöner</h3>
<p>Soll der Brief ein bisschen persönlicher sein, so schreibt man ihn mit der Hand (Tinte!). Vornehm ist auch der dezent gedruckte Briefbogen, am vornehmsten, aber extrem teuer, mit einem Stahlstich (Relief-) Druck. Das ist in den Vereinigten Staaten für Firmenchefs, Rechtsanwälte und Private Banker ein absolutes Must und erst recht für die Visitenkarte zu empfehlen. Insoweit bleibt der klassische Brief einer E-Mail-Nachricht immer weit überlegen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/03/knigge-essensregeln-wie-isst-man-was/">Hummer &amp; Co. – Wie ist man was?</a></strong></p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/autoren"><img class="alignleft size-full wp-image-1227" title="Institut für Stil und Etikette" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-fenner.png" alt="" width="174" height="83" /></a>Artikel unter mithilfe von Stilcoach und Buchautor Uwe Fenner. Der Leiter des <a href="http://www.institut-fuer-stil-und-etikette.de/">Instituts für Stil und Etikette</a> ist Experte für Knigge und Benimm in allen Lebenslagen.</p>
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		<title>Trolle im Internet – Wie mit Netz-Pöblern umgehen?</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/12/28/trolle-im-internet/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/12/28/trolle-im-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Pöbler]]></category>
		<category><![CDATA[Trolle]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-5386" title="Don´t feed the trolls" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Don´t-feed-the-trolls.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a>

Als das World Wide Web noch jung war, war die Internet-Welt noch in Ordnung. Es schien wie ein buntes globales Dorf voller freundlicher Nachbarn. Auch der idealisierte Begriff der Netzgemeinde stammt aus der Anfangszeit. Doch nicht nur Sex &#38; Crime und SPAM haben dem Netz längst die Unschuld geraubt, sondern auch böse <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29">Trolle</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5386" title="Don´t feed the trolls" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Don´t-feed-the-trolls.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Als das World Wide Web noch jung war, war die Internet-Welt noch in Ordnung. Es schien wie ein buntes globales Dorf voller freundlicher Nachbarn. Auch der idealisierte Begriff der Netzgemeinde stammt aus der Anfangszeit. Doch nicht nur Sex &amp; Crime und SPAM haben dem Netz längst die Unschuld geraubt, sondern auch böse <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29">Trolle</a>.</p>
<h3>Das Netz als Fundgrube für Individualisten</h3>
<p>Wie beschwerlich war es, vor Erfindung des WWW einem etwas ungewöhnlicheren Hobby zu fröhnen: Spezialliteratur musste über verschlungene Wege beschafft werden, mühsam suchte man Gleichgesinnte und oftmals war man völlig auf sich alleine gestellt. Mit dem Internet ist es um ein vielfaches einfacher: Ob zum Thema Tuning für den Opel Manta, den besten Surfrevieren in Südindien oder der erfolgreichen Zucht von fleischfressenden Pflanzen &#8211; zu jedem denkbaren und undenkbaren Thema haben sich virtuelle Interessengemeinschaften gebildet, die fleißig in Blogs und Foren über ihre gemeinsame Leidenschaft diskutieren. Die meisten User verhalten sich überraschend selbstlos und erfreuen die Nutzerschaft mit kreativen Fotostrecken, detaillierten Anleitungstexten oder liebevollen Video-Tutorials.</p>
<h3>Trolle lauern im Hinterhalt</h3>
<p>Schöne neue digitale Welt also. Damals. Denn mittlerweile sind schwarze Wolken am himmelblauen Web-Himmel aufgezogen. Die Rede ist von Trollen, wobei hier nicht von skandinavischen Sagenfiguren, sondern von menschlichen Wesen aus Fleisch und Blut die Rede ist. Als Troll wird im Internet gemeinhin jemand bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört. Das trollen für den Autoren ein Spiel dessen einziges Ziel darin besteht, möglichst erboste und unsachliche Antworten loszutreten. Diese unangenehmen Zeitgenossen betreiben entsprechend folgende Tätigkeiten: provozieren, ärgern, polarisieren, sticheln und beleidigen bis die Schwarte kracht. Je ungehaltener der Angegriffene reagiert, desto mehr freuen sich die Trolle über ihr teuflisches Werk. Trolle gehören zur freie Diskussion im Internet, wie nervende Wespen zu einem Stück Pflaumenkuchen an einen wunderschönes Sommertag. Aus der sicheren Burg eines Pseudonyms feuern sie fortwährend Hass-Salven in die Netzgemeinschaft. Viele unerfahrene Internetuser oder zartfühlige Naturen verabschieden sich aufgrund solcher Attacken bald wieder aus der Community. Ein herber Verlust, bereichert doch jede neue Meinung eine faire Diskussion.</p>
<h3>Ein fehlgeleiteter Schrei nach Aufmerksamkeit</h3>
<p>Wie soll man dieser virtuellen Plage zu Leibe rücken, die nichts Positives für die Gemeinschaft beisteuert und im schlimmsten Fall alles zerstören kann? Bei Attacken gibt es nur ein Mittel: Nichtbeachtung. Keine Aktion ärgert den Troll so dermaßen wie mangelnde Aufmerksamkeit, ist sein rüpelhaftes Verhalten doch ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Bei anti-religiösen, rassistischen oder nazistischen Wortgeschossen hat diese gutmütige Deeskalationspolitik allerdings zu enden. Melden Sie die Beiträge als SPAM. Und falls Sie daruf reagieren und antworten, dann sachlich. Schlagen Sie den Troll mit Argumenten, bestenfalls mit seinen eigenen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/11/28/studie-gute-manieren-deutschland/">Allensbach-Studie: Wie wichtig sind den Deutschen gute Manieren?</a></strong></p>
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		<title>Allensbach-Studie: Wie wichtig sind den Deutschen gute Manieren?</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/11/28/studie-gute-manieren-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-6333" title="Niemand mag schreiende Kinder im Restaurant" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Böses-Mädchen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Oft wurde im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> von und über gute Manieren, Knigge und höfliches Benehmen berichtet. Dank des<i> Instituts für Demoskopie Allensbach</i> liegen nun harte Fakten und Zahlen vor, die beleuchten, welchen Stellenwert der gute Stil in der deutschen Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts einnimmt. Der Gentleman-Blog präsentiert die fünf zentralen Lehren der aktuellen Studie "Trendcheck Manieren". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6333" title="Niemand mag schreiende Kinder im Restaurant" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Böses-Mädchen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Oft wurde im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> von und über gute Manieren, <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/knigge/">Knigge</a> und höfliches Benehmen berichtet. Dank des<i> Instituts für Demoskopie Allensbach</i> liegen nun harte Fakten und Zahlen vor, die beleuchten, welchen Stellenwert der gute Stil in der deutschen Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts einnimmt. Der Gentleman-Blog präsentiert die fünf zentralen Lehren der aktuellen Studie &#8220;Trendcheck Manieren&#8221;. </p>
<h3>1. Die Deutschen sehnen sich nach Regeln</h3>
<p>61 Prozent der Befragten empfinden, dass es immer weniger Benimmregeln gibt und begreifen diesen Mangel als schweren Verlust. Die allgegenwärtigen Versuche die Regel- und Orientierungslosigkeit unsere Zeit als „Befreiung des versklavten Individuums“ oder Selbstverwirklichung zu preisen, scheinen bei den meisten Menschen nicht anzukommen.</p>
<h3>2. Grundregeln des guten Miteinanders sind zeitlos</h3>
<p>Normen und Regeln kommen und gehen. Diese Regel stimmt nur zum Teil, denn viele Verstöße gegen das gemeinschaftliche Leben sind heute genau so verpönt wie in früheren Zeiten. So halten es die allermeisten Deutschen für extrem unhöflich, wenn sich jemand in einem Geschäft vordrängelt oder seinen Sitzplatz nicht für Senioren frei macht. Manche Verbote sind sogar auf dem Vormarsch: 1997 fanden es nur 39 Prozent der Befragten unangemessen laute Kinder im Restaurant nicht zur Ruhe zu ermahnen, heute spricht sich bereits die Hälfte der Bevölkerung gegen dieses elterliche Laissez-faire aus.</p>
<h3>3. Die junge Generation schätzt Manieren</h3>
<p>Interessanterweise sind keineswegs grauhaarige Herren der alten Schule die heftigsten Verfechter der guten Manieren. Vielmehr herrscht ein erstaunlicher, altersübergreifender, Konsens über grundsätzliche Fragen des harmonischen Zusammenlebens. Besonders die, sich gerne betont locker und entspannt gebende, jüngere Altersklasse der unter 30-jährigen legt Wert auf feste Regeln. So verabscheut es die Hälfte der Befragten, wenn ihr Gegenüber bei gemeinsamen Gesprächen ständig an seinem <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/10/iphone-knigge/">Handy herumspielt</a> oder gar telefoniert. Von wegen die Jugend von heute!</p>
<h3>4. Der Gentleman steht hoch im Kurs</h3>
<p>Jeder zweite Deutsche hält das Ideal eines Gentlemans auch heute noch für zeitgemäß. Vor allem die überwältigende Mehrheit junger <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/was-frauen-wollen/">Frauen begrüßen es</a>, wenn Mann ihr in den Mantel hilft oder schwere Dinge trägt. Wir haben es schon immer geahnt!</p>
<h3>5. Unsere Gesellschaft ist zu tolerant</h3>
<p>Sei es aus <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/23/interview-florian-kueblbeck-herrengarderobe/">Angst</a> vor körperlichen Angriffen, Bequemlichkeit, Egoismus oder Gedankenlosigkeit: Wir zeigen immer weniger Rückrat und Courage bei Grenzübertretungen. Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher bringt es auf den Punkt: „<i>Was sich aber verändert hat, ist die Toleranz gegenüber Verstößen: Wer sich schlecht benimmt, muss kaum mit Empörung oder gar Sanktionen rechnen</i>“. Toleranz ist eben nicht immer positiv!</p>
<h3>Fazit: Wandel statt Verfall</h3>
<p>Der oft angesprochene Verfall der Manieren lässt sich wissenschaftlich nicht nachweisen. Eine gesunde menschliche Gesellschaft braucht feste Regeln und Normen. Diese Wahrheit wird immer modern bleiben, auch wenn sich einzelne Höflichkeitsvorstellungen wandeln werden.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/10/17/feindbild-knigge-gutes-benehmen/comment-page-1/#comment-2449">Feinbild Knigge &#8211; 5 scheinheilige Argumente gegen gutes Benehmen</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Feindbild Knigge – 5 scheinheilige Argumente gegen gutes Benehmen</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/10/17/feindbild-knigge-gutes-benehmen/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/10/17/feindbild-knigge-gutes-benehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-5830" title="Der Gentleman: Ein Relikt aus Opas-Zeiten? " src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Zerrbild.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Höflichkeit und gute Manieren sind  1968 in eine schwere Krise geraten. Vielen sind <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/knigge/">Knigge</a> &#38; Co. bis heute suspekt geblieben, irgendwie konservativ und muffig. Zudem haftet ihnen der Makel des Elitären, Abgehobenen und Versnobten an. Beugen Sie deshalb etwaigen Anfeindungen vermeidlicher Gleichmacher vor. Studieren Sie die fünf häufigsten Argumenten gegen gutes Benehmen und erkennen Sie ihren tatsächlichen Wahrheitsgehalt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5830" title="Der Gentleman: Ein Relikt aus Opas-Zeiten? " src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Zerrbild.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Höflichkeit und gute Manieren sind  1968 in eine schwere Krise geraten. Vielen sind <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/knigge/">Knigge</a> &amp; Co. bis heute suspekt geblieben, irgendwie konservativ und muffig. Zudem haftet ihnen der Makel des Elitären, Abgehobenen und Versnobten an. Beugen Sie deshalb etwaigen Anfeindungen vermeidlicher Gleichmacher vor. Studieren Sie die fünf häufigsten Argumenten gegen gutes Benehmen und erkennen Sie ihren tatsächlichen Wahrheitsgehalt.</p>
<h3>1. Du willst wohl etwas Besseres sein!</h3>
<p>Sind gute <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/knigge/">Manieren</a> tatsächlich nur ein versteckter Versuch, sich über Andere zu erheben? Nichts wäre falscher als dieses konfuse Zerrbild, erweist taktvolles Verhalten dem Mitmenschen doch Achtung und Respekt. Im übrigen: Nichts ist sozialer, als alle Menschen mit Achtung und Respekt zu behandeln.</p>
<h3>2. Du bist doch nur ein Schwächling, der sich nicht richtig durchsetzen kann!</h3>
<p>Erfreulicherweise haben wir Menschen, zumindestens in weiten Teilen der zivilisierten Welt, jenen primitiven Status verlassen, in dem das rabiate Recht des Stärkeren und Lauteren herrscht. Argumente zählen zum Glück mehr als Muskeln. Schreihälse und Sprücheklopfer sind heutzutage eher beim Hamburger Fischmarkt gefragt, und auch dort meint es niemand wirklich böse.</p>
<h3>3. Du willst Dich doch nur einschleimen!</h3>
<p>Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> ein simpler Kriecher, Günstling und Speichellecker, der verzweifelt versucht es dem Chef Recht zu machen, um die Karriereleiter nach oben zu kriechen? Echte Höflichkeit lässt sich zum Glück meist recht einfach von banaler Schmeichelei unterscheiden. Höflichkeit und Liebenswürdigkeit sind nicht situationsabhängig, kommen nämlich von Herzen und verfolgen keine konkreten Ziele.</p>
<h3>4. Du bist total verkrampft und kannst nicht locker sein!</h3>
<p>Die Plattitüde von der Lockerheit ist ein altbekanntes Geschütz gegen gute Umgangsformen. Bei dieser Pauschalanklage bleibt aber stets ungeklärt, was genau unter der viel beschworenen “Lockerheit“ zu verstehen ist. Vielfach verbirgt sich darunter eher ein lässiger Umgang mit Dingen, Aufgaben, Arbeiten, Terminen oder Menschen. Lässigkeit schlägt aber schnell in Nachlässigkeit um. Gerade in Bezug auf Menschen ist dieses Verhalten dann gar nicht mehr locker, sondern nur noch lieblos.</p>
<h3>5. Du machst es Dir viel zum kompliziert!</h3>
<p>Erschweren Normen und Regeln nicht unsere Leben? Das Gegenteil ist der Fall: Normen und Regeln ermöglichen erst ein zivilisiertes Zusammenleben. Unser Grundgesetz und unsere Strassenverkehrsordnung sind hier das beste Beispiel. Die Manieren sind im übertragenen Sinne die Verkehrsregeln für die Straßen des Lebens. Sie sind anfänglich schwer zu lernen aber erleichtern später das Miteinander – Bei schlechtem Benehmen ist es genau umgekehrt.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/10/23/interview-stilcoach-uwe-fenner/">Uwe Fenner im Interview: “Benimmregeln erleichtern das Zusammenleben”</a></strong></p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/1ae09f6628eb48a7836ab796b5927c54" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sitz gerade! Der ultimative Tisch-Knigge</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/10/03/tisch-knigge/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 06:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentleman´s Top 10]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Essensregeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tischknigge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=5501</guid>
		<description><![CDATA[<a rel="attachment wp-att-5609" href="http://www.gentleman-blog.de/?attachment_id=5609"><img class="alignnone size-full wp-image-5609" title="Tisch-Knigge-Regeln" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Stilvoll-essen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Eine gesellige Mahlzeit macht Freude und bringt Menschen zusammen. Doch wer keine guten Tischmanieren an den tag legt, wird schnell abgestempelt und ist außer vor, nicht nur im Berufsleben und in „besseren Kreisen“. Was ist zu Tisch erlaubt und was verpönt? Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog gibt die Antworten. Damit das gemeinsame Mahl für alle Teilnehmer ein Genuss ist, stellen wir in unserer Tisch-Knigge zehn Essens-Regeln vor, die es zu beachten gilt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-5609" href="http://www.gentleman-blog.de/2011/10/03/tisch-knigge/stilvoll-essen/"><img class="alignnone size-full wp-image-5609" title="Tisch-Knigge-Regeln" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Stilvoll-essen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Eine gesellige Mahlzeit macht Freude und bringt Menschen zusammen. Doch wer keine guten Tischmanieren an den Tag legt, wird schnell abgestempelt und ist außen vor, nicht nur im Berufsleben und in „besseren Kreisen“. Was ist zu Tisch erlaubt und was verpönt? Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog gibt die Antworten. Damit das gemeinsame Mahl für alle Teilnehmer ein Genuss ist, stellen wir in unserer Tisch-Knigge zehn Essens-Regeln vor, die es zu beachten gilt. </p>
<h3>1. Man beginnt gemeinsam mit dem Essen</h3>
<p>Eine gemeinsame Nahrungsaufnahme erzeugt seit Urzeiten ein positives Gemeinschaftsgefühl. Wenn jeder anfängt wann er will, geht dieses schöne Ritual verloren. Besser: Erst mit dem Essen anfangen, wenn alle sitzen und ihr Menü auf dem Teller haben. Ein gegenseitiges „Guten Appetit“ signalisiert den Beginn des Mahls.</p>
<h3>2. Man spricht nicht mit vollem Mund</h3>
<p>Obgleich jedes Kleinkind diese geflügelte Tischsitte kennt, wird diese in der Praxis oft sträflich vernachlässigt. Stellen Sie sich einfach werktags in eine beliebige deutsche Kantine und Sie werden feststellen: Hier fliegen nicht nur die Argumente, sondern auch die Essensbröckchen. Seien Sie souveräner: Essen Sie in Ruhe zu Ende, bevor Sie ein Gespräch weiterführen. Unser Körper kann immer nur eine Tätigkeit sinnvoll ausführen: Essen oder Reden. Wirklich.</p>
<h3>3. Man gestikuliert niemals mit Besteck</h3>
<p>Auch wenn ein scharfes Messer Ihren Argumenten eindrucksvoll Nachdruck verleiht: Das Besteck wird vor dem lebhaften Gestikulieren aus der Hand gelegt. Sonst kann es leicht bedrohlich wirken.</p>
<h3>4. Tischgespräche sollen Freude machen</h3>
<p>Der Tisch ist kein geeigneter Ort um die persönliche Wut auf Menschen, Unternehmen Parteien oder Regierungen zu thematisieren, da sich alle Essensteilnehmer an der Tafel wohlfühlen wollen. Unterhalten statt polarisieren sollte stattdessen die goldene Regel lauten. Außerdem: Wer sich beim Essen grün ärgert, wird nicht selten mit Magenkrämpfen bestraft.</p>
<h3>5. Blickkontakt schafft Atmosphäre</h3>
<p>Auch wenn man das Essen natürlich nie aus dem Augen verlieren sollten, kann es nie schaden auch einmal vom Teller aufzuschauen. Ein kurzer Blick ins Gesicht des Gegenübers schafft auch ohne Worte angenehme Stimmung.</p>
<h3>6. Man fällt bei einem Tischgespräch nicht ins Wort</h3>
<p>Ein schönes Essen sollte nicht einfach Mittel zum Zweck sein, sondern eine Plattform für angenehme Begegnung bieten. Ein ernsthaftes Zuhören ist hierfür wichtig, da es eine vertraute Atmosphäre begünstigt. Hierfür ist es eine Selbstverständlichkeit, dem Sprechenden nicht während seiner Rede ins Wort zu fallen. Übrigens: Die meisten Reden mit vollem Mund sind auf das Bestreben, dem Gegenüber sofort zu kontern zurückzuführen. Auch hier gilt: Ruhig zu Ende kauen, schlucken und dann antworten.</p>
<h3>7. Man sitzt nicht krumm und schief am Tisch</h3>
<p>Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie die Haltung eines yogagestählten Sportfreaks einnehmen, doch eine gute Haltung bei Tisch ist ein absolutes Muss und unterstützt nebenbei die gesunde Nahrungsaufnahme. Für eine gute Haltung am Tisch genügen bereits: Ein lockere, aber aufrechte Haltung, räumliche Nähe zur Tischplatte und Hände, die nur bis zum Handgelenk auf dem Tisch aufliegen.</p>
<h3>8. Man setzt sich nicht grußlos zu Anderen an den Tisch</h3>
<p>Ein Neuankömmling sollte niemals schweigend und mit gesenktem Blick an seinen Platz schleichen. Sie müssen sich nicht verstecken!</p>
<h3>9. Man steht gemeinsam vom Tisch auf</h3>
<p>Am Ende des Mahls wiederholt sich das ganze Spiel. Die Gruppe wartet geduldig, bis auch der Letzte in Ruhe sein Mahl beendet hat. Wer früher fertig gegessen hat, kann sich nun ohne volle Backen der Konversation widmen.</p>
<h3>10. Essen Sie langsam</h3>
<p>Ihre Mutter hatte damals schon Recht. Keiner hat so wenig Zeit, dass er sein Essen wie ein Tier am Trog schlingen muss. Abgesehen davon, dass Sie als Langsamesser einen wesentlich angenehmeren Anblick bieten, wird auch Ihre schlanke Linie vom “Slow-Food“-Gedanken profitieren: Das Gehirn registriert Sättigungsgefühle erst 20 Minuten nach der eigentlichen Nahrungsaufnahme. Wer also isst wie eine Stopfgans, wird automatisch zu viel Nahrung zu sich nehmen.</p>
<h3>Der Gentleman-Blog wünscht einen guten Appetit!</h3>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/03/knigge-essensregeln-wie-isst-man-was/">Hummer &amp; Co. – Wie ist man was?</a></strong></p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/autoren"><img class="alignleft size-full wp-image-1227" title="Institut für Stil und Etikette" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-fenner.png" alt="" width="174" height="83" /></a>Artikel unter mithilfe von Stilcoach und Buchautor Uwe Fenner. Der Leiter des <a href="http://www.institut-fuer-stil-und-etikette.de/">Instituts für Stil und Etikette</a> ist Experte für Knigge und Benimm in allen Lebenslagen .</p>
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		<title>Falsche Freunde? Social-Media-Knigge für den Gentleman</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/06/20/social-media-knigge/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Social-Media-ist-ein-Spiel.jpg" alt="" title="Social Media Knigge" width="488" height="310" class="alignnone size-full wp-image-4259" /></a><br /><br />

Soziale Netzwerke wachsen rasant und sind zum wichtigen Bestandteil unseres Lebens geworden. Wir nutzen sie täglich und machen uns darüber immer weniger Gedanken. Immer stärker zerren wir das Private in die Öffentlichkeit, üben uns in Selbstentblößung und demonstrieren gleichzeitig für den Datenschutz. Die schöne neue Facebook-Welt hat Dornen. Wie sie dieses umgehen und dabei ganz Gentleman bleiben, sagen Ihnen acht goldene Facebook-Regeln für den <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4259" title="Social Media Knigge" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Social-Media-ist-ein-Spiel.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Soziale Netzwerke wachsen rasant und sind zum wichtigen Bestandteil unseres Lebens geworden. Wir nutzen sie täglich und machen uns wenig Gedanken darüber. Immer stärker zerren wir das Private in die Öffentlichkeit, üben uns in Selbstentblößung und demonstrieren gleichzeitig für den Datenschutz. Die schöne neue Facebook-Welt hat Dornen. Wie Sie diese umgehen können und dabei ganz Gentleman bleiben, sagen Ihnen acht goldene Facebook-Regeln für den <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>.</p>
<h3>1. Benutzen Sie Ihren richtigen Namen</h3>
<p>Nehmen Sie den Spruch „dafür stehe ich mit meinem Namen“ wörtlich. Niemand mag Phantasienamen wie “nico_tin“ oder “ali_mente“. Beiträge oder Fotos, zu denen Sie nicht mit Ihrem Namen stehen wollen, bleiben besser für immer unveröffentlicht.</p>
<h3>2. Prüfen Sie jede Nachricht sorgfältig</h3>
<p>Bevor Sie etwas in die digitale Außenwelt hinaus senden, sollten Sie es gründlich überprüfen. Erst denken, dann schreiben, dann nochmals lesen und wirklich erst dann losschicken. Soviel Zeit muss sein.</p>
<h3>3.	Faustregel: Qualität statt Quantität</h3>
<p>Geben Sie nicht jeden Tag etwas von sich. Die meisten Menschen haben kein aufregendes Leben. Vermeiden Sie Banales oder täglich aktualisierte Standortangaben. Schreiben und posten Sie lieber sorgfältig. Machen Sie sich bei Äußerungen persönlicher Gedanken bewusst, ob diese auch wirklich für die Allgemeinheit bestimmt sind.</p>
<h3>4. Ehren Sie die Groß- und Kleinschreibung</h3>
<p>Viele Zeitgenossen beachten nicht mehr die Groß- und Kleinschreibung. Sie geben vor, dafür keine Zeit zu haben. In Wirklichkeit haben Sie keine Lust. Sie stecken nur halbherzigen Aufwand in die Kommunikation mit Anderen und verlernen nebenbei die korrekte Rechtschreibung. Machen Sie es besser und machen Sie einen Unterschied. Sie werden im Gedächtnis bleiben. Dies gilt auch für die Zeichensetzung.</p>
<h3>5. Lehnen Sie falsche Freunde ab</h3>
<p>Ist Ihnen eine Person im richtigen Leben unsympathisch? Dann lehnen Sie die Freundschaftseinladung einfach ab. Menschen, die Sie niemals persönlich kennengelernt haben, dürfen Sie auch ablehnen. Wer aus Nettigkeit jede Anfrage annimmt, wird bald mit belanglosen Nachrichten von Fremden überschwemmt. Die Neuigkeiten von Personen, die uns wirklich etwas bedeuten, gehen dann leicht unter. Das wäre doch schade, oder?</p>
<h3>6. Misten Sie Ihre Freundesliste aus</h3>
<p>Jedes Zimmer muss mal aufgeräumt werden. Jeder Facebook-Account auch. Frühere Freunde und Bekannte sagen viel darüber aus, was für ein Mensch wir einmal waren. Manchmal verändern wir uns so stark, dass alte Weggefährten nicht mehr zu uns passen. Trennen Sie sich von Freundschaften, die ohnehin nur noch auf Facebook existieren. Es geht ganz einfach: Rufen Sie die gesamte Freundesliste auf, gehen Sie auf die Profile der unliebsamen Personen, scrollen Sie herunter und klicken Sie auf “Als FreundIn entfernen“. Der Verschmähte bekommt übrigens keine Nachricht, dass Sie ihm Ihre Liebe künftig entziehen werden.</p>
<h3>7. Schreiben Sie Persönliches nur per Sofortnachricht</h3>
<p>Persönliches sollte persönlich bleiben. Schreiben Sie Privates deshalb niemals auf die Pinnwand. Wählen Sie immer den diskreten und vertrauensvollen Weg per privater Nachricht. Sie diskutieren doch auch nicht bei einer Talkshow vor laufenden Kameras über Ihr Privatleben, oder?</p>
<h3>8. Antworten Sie schnell</h3>
<p>Gewöhnen Sie sich an, sofort auf Nachrichten, Postings oder Einladungen zu reagieren. Wenn Sie nicht oder nur langsam reagieren, erscheinen Sie als unzuverlässig und geraten in Entschuldigungszwang. Zudem schauen die ungelöste Aufgaben Sie bei jedem Einloggen vorwurfsvoll an. Vermeiden Sie diesen Stress. Machen Sie es einfach sofort.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/10/iphone-knigge/">Die iPhone-Knigge</a></strong></p>
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		<title>Die iPhone-Knigge für den Gentleman</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/iPhone-Protzer-und-Fangemei.jpg" alt="" title="iPhone-Protzer-und-Fangemeinde" width="488" height="310" class="alignnone size-full wp-image-4254" /></a><br /><br />

Das iPhone ist toll. Das iPhone ist schick. Das iPhone setzte technische Maßstäbe. Viele Menschen lieben ihren mobilen Begleiter und würde am liebsten den ganzen Tag über nicht anderes reden. Allen iPhone-Verweigerern gehen sie damit aber fürchterlich auf die Nerven. Machen Sie es besser, seien Sie ein Gentleman. Auch mit dem Apfeltelefon. Wie dies zu bewerkstelligen ist, verraten Ihnen unsere fünf goldenen iPhone-Regeln für den <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4254" title="iPhone-Protzer-und-Fangemeinde" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/iPhone-Protzer-und-Fangemei.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Das iPhone ist toll. Das iPhone ist schick. Das iPhone setzte technische Maßstäbe. Viele Menschen vergöttern ihren mobilen Begleiter und würde am liebsten den ganzen Tag über nicht anderes reden. Allen iPhone-Verweigerern gehen sie damit aber fürchterlich auf die Nerven. Machen Sie es besser, seien Sie ein Gentleman. Auch mit dem Apfeltelefon. Wie dies zu bewerkstelligen ist, verraten Ihnen unsere fünf goldenen iPhone-Regeln für den <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>.</p>
<h3>1. Schenken Sie dem Gegenüber Ihre volle Aufmerksamkeit</h3>
<p>Ob im Restaurant oder bei einem privaten Gespräch, schauen Sie Ihrem Gegenüber ins Gesicht. Halten Sie Blickkontakt. Ständiges Herumspielen mit dem Smartphone zerstört die vertrauliche Atmosphäre. Gute Gespräche kommen nicht zustande, wenn das Gegenüber apathisch auf einem kleinen Bildschirm herumgrapscht. Ihr Gesprächspartner verdient Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit!</p>
<h3>2. Lassen Sie das iPhone in der Tasche</h3>
<p>Egal wie stolz Sie sind, Ihr iPhone sollte nicht auf dem Tisch neben Ihnen liegen. Erstens, wirkt eine solche Geste pubertär und unreif. Zweitens, kann diese Begehrlichkeiten wecken. Drittens, ist der Besitz eines Smartphones heute keine Sensation mehr (auch nicht auf dem Land). Und viertens erhöhen sich mit dieser Dauerpräsentation die Chancen, dass Sie Ihren Liebling liegen lassen.</p>
<h3>3. Machen Sie nicht den App-Entertainer</h3>
<p>Sie haben hundert und drei Apps auf Ihrem iPhone? Dank diesen können Sie mit Ihrem schicken Endgerät den Wind messen oder sich per GPS den Weg zur Toilette berechnen lassen. Prima, aber haben Sie sonst wirklich nichts zu erzählen. Hin und wieder mag es unterhaltsam sein, doch auf die Dauer wird niemand Ihren Auftritt als App-Entertainer beklatschen. Nutzen Sie kurze Gesprächspausen lieber um etwas wirklich Interessantes zu erzählen oder lassen Sie für ein paar Augenblicke Stille zu. Es tut gut.</p>
<h3>4. Behandeln Sie das Ding nicht wie ein rohes Ei</h3>
<p>Mein iPhone hat einen Kratzer. Wie schrecklich! Wenn es um ihr Statussymbol geht, werden gestandene Männer zu heulenden kleinen Mädchen, deren Puppe ein Bein verloren hat. Ihr Liebling ist nur ein Gebrauchsgegenstand wie jeder andere auch. Es wird zerkratzen. Es wird verschleißen. Es wird kaputt gehen. Aber bis es soweit ist, werden Sie es wahrscheinlich mehrmals durch ein neues Modell ersetzt haben. Und: Wer heute sein Handy mit durchsichtigen Displayschutzfolien beklebt um den Wert zu erhalten, wird in seinen Vierzigern jeden Samstag punkt 12 das Auto putzen und danach den Rasen mähen.</p>
<h3>5. Nein zur Dauerwerbemail</h3>
<p>Kennen Sie auch diese Mail mit der Signatur „gesendet von meinem iPhone“. Was soll das sein? Eine Entschuldigung für fehlende Groß- und Kleinschreibung sowie falsche Kommasetzung? Niemand will das wissen. Schreiben Sie lieber auch unterwegs ordentlich. Und schalten Sie diesen nervigen Werbespruch ab. Gehen Sie dazu unter &gt;&gt; Einstellungen, &gt;&gt; Mail und dann &gt;&gt; Signatur und machen Sie dem Spuk ein Ende. Wie wäre es stattdessen mit einem lateinischen Spruch á la „cogito ergo sum“?</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/01/17/komplimente-verschenken/">Statt Standard-Glückwünsche via Social Media &#8211; Verschenken Sie Komplimente</a></strong></p>
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		<title>Der fürchterliche Fotowahn &#8211; warum man nicht immer &amp; überall knipsen muss</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/05/27/foto-wahn/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/05/27/foto-wahn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 14:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-4265" title="Nicht jeder Moment muss dokumentiert werden" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Nicht-jeder-Moment-ist-ein-.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a>

Bei einem gemütlichen Besuch im Zoo wurde unserem Autor Nicolas von Lettow-Vorbeck klar, wie sehr uns Digitalkameras und Fotohandies mittlerweile in ihren Klauen halten. Ein leidenschaftlicher Plädoyer für weniger "Cheese" und mehr Moment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4265" title="Nicht jeder Moment muss dokumentiert werden" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Nicht-jeder-Moment-ist-ein-.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Bei einem gemütlichen Besuch im Zoo wurde unserem Autor Nicolas von Lettow-Vorbeck klar, wie sehr uns Digitalkameras und Fotohandies mittlerweile in ihren Klauen halten. Ein leidenschaftlicher Plädoyer für weniger &#8220;Cheese&#8221; und mehr Moment.</p>
<h3>Der digitale Wahn</h3>
<p>Es ist ein wunderschöner sonniger Sonntag im Zoologischen Garten Berlin. Fröhliche Familien nebst Grosseltern walzen fröhlich durch den artenreichsten Zoo der Welt und scheinbar nichts scheint diese Idylle zu stören. Doch plötzlich durchschneiden fürchterliche Piepslaute die Luft, immer und immer wieder. Der stolze Familienvater möchte seine digitale Kompetenz demonstrieren und fängt den Pandabären ganz lässig mit seinem iPhone ein. Seine Begleiterin macht es ihm nach und hält diesen bedeutsamen Augenblick mit ihrer pinken Mini-Cam für die Nachwelt fest. Doch Moment, hat auch das Kleinkind neben ihnen bereits eine Kamera in den Händchen? Tatsächlich starrt der kleine Junge begeistert auf den bunten Bildschirm seiner kastenförmigen Kinderkamera mit extra grossen Tasten. Alle drei scheinen seelig.</p>
<h3>Foto statt Moment</h3>
<p>Bei all den bunten Bildern lässt die fröhliche Kernfamilie allerdings den real existierenden Panda völlig ausser Acht. Sind die Bilder geschossen, zieht die Gruppe geschäftig weiter, da man ja ein Tier verpassen könnte. Der Fotoapparat scheint zu einer digitalen Prothese, einem Substitut für Augen und Hirn, geworden zu sein. Statt sich dem Moment hinzugeben, versucht der moderne Mensch diesen zu speichern und damit scheinbar festzuhalten. Dieses vordergründige Überlisten der Zeit schlägt jedoch im doppelten Sinne fehl: Der Moment ist durch die Tätigkeit der Fotografierens nicht bewusst erlebt worden und die dadurch erstellten Bilder geben den Moment nicht befriedigend wieder.</p>
<h3>Blasse Bilder</h3>
<p>Was vom schönen Zoobesuch übrig bleibt, sind ein paar seltsam fremde Bilder, von Elefanten oder Löwen. Im Internet finden sich auf einen Klick tausende bessere Fotografie von diesen Tieren, zumal auch heutige Handys, Smartphones oder Mini Cams nicht wirklich brillante Bilder produzieren können. Glücklicherweise bleibt den meisten Wochenendfotografen diese Enttäuschung erspart, da niemand ernsthaft zu seinem Freunden oder der Familie sagen wird: &#8220;Wollen wir uns jetzt alle in Ruhe die Bilder anschauen, die ich im Zoo aufgenommen habe?&#8221;. Die Zeiten ruhiger und ausdauernder Bildbetrachtung sind seit dem Ende der Diaprojektion definitiv gezählt, da kaum ein Ereignis oder eine Reise von wirklichem Interesse für Andere ist.</p>
<h3>Ja zum fotografieren, nein zum Fotowahn</h3>
<p>Soll hier das Fotografieren, als Festhalten von schönen Erinnerungen, diskreditiert werden? Nein, ganz im Gegenteil. Das ernsthafte Fotografieren mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera ist ein wunderbares und befriedigendes Hobby. Erwachsende Männer die, statt mit ihrem Gegenüber zu sprechen und ihm in die Augen zu sehen, begeistert mit ihrem Smartphone spielen und Bilder machen sind dagegen ein bedauernswerter Anblick. Ein <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> sollte in dieser Hinsicht endlich erwachsen werden und die &#8220;Game Boy&#8221;-Phase hinter sich lassen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/02/frauen-wollen-erwachsene-maenner/">Frauen wollen erwachsene Männer</a></strong></p>
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		<title>Benimm im Alltag: Die Straßenbahn-Knigge</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/04/23/strassenbahn-knigge/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 08:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-3965" title="Der-Strassenbahn-Knigge" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Der-Bus-Knigge.jpg" alt="" width="488" height="310" />

Wer täglich mit öffentliche Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann mehr über gute Manieren lernen als in manchen teurer Knigge-Seminaren. Seien Sie also produktiv und nutzen sie die Pendel-Zeit für private Gentleman-Studien.

Ähnlich wie der Aufzug stellt das Bahnabteil oder der Bus einen Ausnahmesituation dar: Viele, fremde Menschen bewegen sich auf engem Raum von A nach B und lernen sich näher kennen, als ihnen lieb ist. Grund genug die Situation näher zu analysieren und Lösungen aus dem täglichen Nahverkehrs-Terror zu suchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3965" title="Der-Straßenbahn-Knigge" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Der-Bus-Knigge.jpg" alt="" width="488" height="310" /></p>
<p>Wer täglich mit öffentliche Verkehrsmitteln unterwegs ist, kann mehr über gute Manieren lernen als in manchen teurer <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/knigge/">Knigge</a>-Seminaren. Seien Sie also produktiv und nutzen sie die Pendel-Zeit für private Gentleman-Studien.</p>
<p>Ähnlich wie der Aufzug stellt das Bahnabteil oder der Bus einen Ausnahmesituation dar: Viele, fremde Menschen bewegen sich auf engem Raum von A nach B und lernen sich näher kennen, als ihnen lieb ist. Grund genug die Situation näher zu analysieren und Lösungen aus dem täglichen Nahverkehrs-Terror zu suchen.</p>
<p>Die folgenden 10 Gebote sollten von jedem <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> gelernt und verinnerlicht werden:</p>
<h3>1. Rücksichtnahme</h3>
<p>Das oberste Gebot lautet Zurückhaltung und Rücksichtnahme: Damit sich Alle wohlfühlen dürfen, muss jeder einzelnen ein wenig zurücktreten. Gemeinschaft bedeutet auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ein optimalen Kompromiss auszuhandeln. Das altbekannte Motto &#8220;Was man nicht will das man Dir tu, das tu auch keinem anderen zu&#8221; kann hier als goldene Regel definiert werden.</p>
<h3>2. Hilfsbereitschaft</h3>
<p>Falls einem Mitreisenden die Zeitung herunterfällt, sollte der Gentleman sofort zur Hand sein und ihm helfen. Auch Kinder, offensichtliche Gebrechliche oder Behinderte sollten sofort Hilfe bekommen, wenn sie diese benötigen. Ungefragte Hilfe kann allerdings als Demütigung oder Bevormundung empfunden werden, deshalb bedarf es hier einiger Menschenkenntnis um das richtige Maß zu finden.</p>
<h3>3. Höflichkeit</h3>
<p>Älteren ist der Sitzplatz anzubieten. Punkt &#8211; Ende der Diskussion. Wer hier auf sein vermeidliches Recht auf Lässigkeit pocht, beweist lediglich seine unsoziale Nachlässigkeit im Umgang mit anderen Menschen.</p>
<h3>4. Respekt</h3>
<p>Ein Gentleman lästert nicht in der Öffentlichkeit über andere Menschen. Über das Äußere eines Anderen, seine Kleidung oder seine Sprache zu urteilen sollte sich ohnehin niemand anmaßen. Schon gar nicht, wenn der Betroffene Ohrenzeuge werden kann.</p>
<h3>5. Diskretion</h3>
<p>Nein, ich möchte nicht via Handy am Privatleben anderer Teilnehmen. Es interessiert mich nicht, wer später noch Bowlen oder ins Kino geht. Eben sowenig will ich wissen, was heute auf dem Mittagstisch landet. Der Gipfel der Indiskretion sind allerdings private Details aus dem Liebesleben des &#8220;Lautsprechers&#8221;.</p>
<h3>6. Ästhetik</h3>
<p>Die Bahn ist nicht der Ballermann. Und der Bus ist nicht der Strand von Bulgarien. Bei der Auswahl der Kleidung sollte ein gewissen Niveau aufrechterhalten werden, da das unfreiwillige Bestaunen von privaten Körperregionen schon fast des Tatbestand der Vergewaltigung erfüllt.</p>
<h3>7. Körperhygiene</h3>
<p>Gerade im Sommer sollte ein Deodorant sowie regelmäßige Duschen zum Standardprogramm eines jeden Gentleman gehören. Gerade auf längeren Reisen wird ein Sitznachbar, der diese Regeln nicht befolgt zu einer biblischen Heimsuchung. Darüber hinaus ist die Abwesenheit von Körpergerüchen, laut bekannter Flirt Coaches, ein echtes Plus beim anderen Geschlecht.</p>
<h3>8. Konversation</h3>
<p>Wenn man das Glück hat mit einem anderen Menschen zu reisen, sollte man sich in angemessener Lautstärke unterhalten. Zum einen sollte die Mitreisende nicht mit ihren Gesprächen belastet werden. Zum andren kann es sehr unangenehm werden allzu vertrauliches an neugierige Fremde zu streuen. Wichtige berufliche und private Themen sollten in der Öffentlichkeit ohnehin tabu bleiben, denn ein Gentleman streitet niemals im öffentlichen Raum.</p>
<h3>9. Musikbeschallung</h3>
<p>Andere Menschen teilen nicht zwangsläufig den eigenen Musikgeschmack und sollte nicht akustische vergewaltigt werden. Rücksichtnahme fängt hier bereits mit der Wahl der Kopfhörer an: Offene Modelle geben viel Ton nach außen ab und sollten deshalb vermieden werden. Geschlossene Kopfhörer sind hier die bessere Wahl und schonen die Mitmenschen.</p>
<h3>10.  Zivilcourage</h3>
<p>Falls Sie Zeuge eines gefährlichen Übergriffs oder einer Belästigung von Mitreisenden werden gilt es Ruhe zu bewahren und besonnen zu bleiben. Keineswegs sollten Sie den Helden spielen und sich somit selbst in unmittelbare Gefahr zu begeben. In sichere Entfernung zu gehen und die Polizei zu verständigen ist dagegen ein Gebot der Menschlichkeit und sollte keinesfalls der Gleichgültigkeit geopfert werden, denn jeder kann selbst einmal Opfer werden.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/08/supermarkt-knigge/">Benimm im Alltag &#8211; Die Supermarkt-Knigge</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Statt Standard-Glückwünsche: Verschenken Sie Komplimente!</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2011/01/17/komplimente-verschenken/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2011/01/17/komplimente-verschenken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 09:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas große Klönne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Kompliment]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=3115</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/komplimente.jpg" alt="" title="Komplimente als Geschenk" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-3118" /><br /><br />In Zeiten von Facebook und vielen anderen Sozialen Netzwerken gehört es zum guten Ton, seinen Freunden und Bekannten per Nachricht oder Pinnwand-Eintrag zum Geburtstag zu gratulieren. Zumal man deren Geburtstage Dank der Erinnerungsfunktionen  kaum mehr vergessen kann. Doch die Kreativität der Glückwünsche via Facebook hält sich oft in Grenzen. Auf der „Pinnwand“ sieht man fast immer die gleichen Grüße: „Happy Birthday“, „Feier schön“ oder „Lass es krachen“. Das klingt eher nach einer Pflicht-Gratulation als nach einem Glückwunsch von Herzen. Wenn Sie es mit dem Gruß erst meinen, dann gratulieren Sie individueller und kreativer. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/komplimente.jpg" alt="" title="Komplimente als Geschenk" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-3118" /></p>
<p>In Zeiten von Facebook und vielen anderen Sozialen Netzwerken gehört es zum guten Ton, seinen Freunden und Bekannten per Nachricht oder Pinnwand-Eintrag zum Geburtstag zu gratulieren. Zumal man deren Geburtstage Dank der Erinnerungsfunktionen  kaum mehr vergessen kann. Doch die Kreativität der Glückwünsche via Facebook hält sich oft in Grenzen. Auf der „Pinnwand“ sieht man fast immer die gleichen Grüße: „Happy Birthday“, „Feier schön“ oder „Lass es krachen“. Das klingt eher nach einer Pflicht-Gratulation als nach einem Glückwunsch von Herzen. Wenn Sie es mit dem Gruß erst meinen, dann gratulieren Sie individueller und kreativer. </p>
<h3>Private Nachricht statt öffentlichem Gruß</h3>
<p>Schreiben Sie an Stelle eines Standard-Grußes besser eine private Nachricht als ein öffentliches „Happy Birthday“ auf der Pinnwand. Allein dies ist ein Zeichen höherer Wertschätzung. Diese können sie durch eine individuelle Nachricht noch steigern. Bei guten Freunden kann man sich in dem Geburtstagsgruß beispielsweise für die Freundschaft bedanken oder auf gemeinsame (vergangene oder zukünftige) Erlebnisse eingehen. </p>
<p>Auch  Komplimente eigenen sich sehr gut, die man zum Beispiel für Humor, Hilfsbereitschaft oder das entgegengebrachtes Vertrauen des Geburtstagskindes ausspricht. Bei eher beruflichen Beziehungen hingegen kann man sich für die gute Zusammenarbeit bedanken und die Hoffnung aussprechen, dass diese auch zukünftig anhält. Der Möglichkeiten gibt es viele. Nutzen Sie sie. Das Geburtstagskind wird es Ihnen danken!</p>
<h3>Man muss nicht jedem „Freund“ gratulieren</h3>
<p>Durchschnittlich hat jedes Facebook-Mitglied nach einer Weile knapp 200 Freunde. Statistisch hat dadurch jeden zweiten Tag einer der Bekannten seinen Ehrentag. Doch je mehr Kontakte man hat, desto eher sind auch Personen dabei, denen man nicht allzu nahe steht. Man kann aber muss nicht jedem seiner zig „Freunde“ gratulieren, sondern sollte sich im Zweifel eher auf die engeren Freunde konzentrieren.</p>
<h3>Postkarte oder Anruf natürlich noch persönlicher</h3>
<p>Gute Freunde freuen sich sicherlich auch über eine klassische Postkarte. Diese sollte dann aber auch am Tag des Geburtstages ankommen. Das zeigt, dass man schon vorher dran gedacht hat, und nicht erst von Facebook oder sein Smartphone daran erinnert wurde. Apropos Telefon: Den Geburtstag von „alten Freunden“ kann man auch zum Anlass nehmen, diese mal wieder anzurufen. </p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/07/23/facebook-knigge/">Die Facebook-Knigge</a></strong></p>
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