
Die Rasur ist das ultimative, männliche Pflegeritual. Ihre Tradition beginnt bereits in der Steinzeit: Höhlenmalereien erzählen von Männern, die mit geschärften Steinen oder Muscheln ihren Bart stutzen. Überwiegend glattrasiert waren die Ägypter – nur Könige durften als Zeichen ihrer Macht den blau gefärbten Kinnbart tragen. Sie entwickelten Klingen aus Kupfer und Bronze, die übrigens auch bei der Ganzkörperrasur zum Einsatz kamen. Die Sumerer dagegen bereiteten Rasiercremes aus Tierfett und Aschelauge zu. Schon im Mittelalter spezialisierten sich Barbiere (frz. barbe, „Bart“) auf die Bartpflege und den perfekten Umgang mit einem Rasiermesser. 1901 nahm die Rasurentwicklung mit der bahnbrechenden Erfindung von King Camp Gillette eine Wende, die bis heute wegweisend ist. Der Handelsvertreter aus Baltimore entwarf einen Sicherheitsrasierer mit austauschbarer Klinge. Soviel zur Rasurgeschichte in Zeitraffer.
Perfekt rasiert in sechs Schritten
Heute bildet die gründliche Rasur die Basis für den gepflegten Mann – dabei kehren immer mehr Männer zurück zur Nassrasur. Perfekt gelingt sie, wenn folgende sechs Schritte berücksichtigt werden.