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	<title>Gentleman</title>
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	<description>Die Renaissance des guten Stils ist all­gegenwärtig. Souveränität und Under­statement sind wahrhaft lebenswert und imponieren Frauen wie Männern gleicher­maßen. Der Gentleman-Blog präsentiert diese anmutige und anziehende Welt des Stils, der Manieren und der Mode.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 17:33:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Rezession: Der Philosoph und der Wolf</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/02/02/philosoph-und-wolf/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Philosoph]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-7304" title="Philosoph und Wolf - Ein tolles Team" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/buchrezensionen_philosoph-wolf.jpg" alt="" width="488" height="263" />

Was kann ein Philosophieprofessor von einem wilden Tier lernen? Kann man einen Hund besitzen? Ist es moralisch ein wildes Tier zu erziehen? Der britische Autor Mark Rowlands beschränkt sich in seinem Buch nicht auf einen bloßen Erlebnisbericht, sondern verknüpft persönliche Erfahrungen auf unterhaltsame Weise mit philosophischen Grundsatzgedanken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7304" title="Philosoph und Wolf - Ein tolles Team" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/buchrezensionen_philosoph-wolf.jpg" alt="" width="488" height="263" /></p>
<p>Was kann ein Philosophieprofessor von einem wilden Tier lernen? Kann man einen Hund besitzen? Ist es moralisch ein wildes Tier zu erziehen? Der britische Autor Mark Rowlands beschränkt sich in seinem Buch nicht auf einen bloßen Erlebnisbericht, sondern verknüpft persönliche Erfahrungen auf unterhaltsame Weise mit philosophischen Grundsatzgedanken.</p>
<h3>Eine außergewöhnliche Erfahrung</h3>
<p>Viele Menschen halten sich einen Hund als treuen Begleiter auf einem Teilstück ihres Lebensweges. Doch kaum jemand kann von sich behaupten, ein Jahrzehnt mit einem waschechten Wolf verbracht zu haben. Einer dieser wenigen Menschen ist der britische Philosophieprofessor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Rowlands" target="_blank">Mark Rowlands</a>, der diese außergewöhnliche Erfahrung in dem Buch “Der Philosoph und der Wolf“ verarbeitet hat. Mit viel Herzblut beschreibt Rowlands, wie er den kleinen Welpen “Brenin“ bei sich zuhause aufnimmt und dieser langsam aber sicher sein bequemes Uni-Leben auf den Kopf stellt. In der gleichen Geschwindigkeit in der “Brenin“ vom putzigen Fellknäuel zum stattlichen Raubtier heranwächst, reift auch Rowlands Persönlichkeit zu der eines tiefgründigen Denkers heran.</p>
<h3>Darf der Mensch ein wildes Tier zähmen?</h3>
<p>Die ständige Gegenwart des ungezähmten Tieres inspiriert Rowland zu nachdenklichen philosophischen Diskursen: Was unterscheidet die Wölfe von uns Menschen? Kann ein Tier die gleichen Gefühle empfinden wie wir? Darf man einen Hund erziehen und ihn damit beherrschen? Zu letzterer Fragestellung sinniert Rowlands: „Manche glauben, Hunde – oder gar Wölfe – abzurichten sei grausam, als würde man ihren Willen brechen oder sie für immer einschüchtern. Doch weit davon entfernt, seinen Willen zu brechen, steigert es das Selbstvertrauen und damit auch die Gemütsruhe eines Hundes oder Wolfes ganz erheblich, wenn er genau weiß, was von ihm erwartet wird. Es ist eine harte Wahrheit, wie Friedrich Nietzsche es einst ausdrückte, dass diejenigen, die sich nicht selbst disziplinieren können, rasch jemanden finden, der diese Aufgabe für sie übernimmt (&#8230;). Disziplin steht keineswegs im Gegensatz zur Freiheit, sondern sie macht die lohnendsten Formen der Freiheit erst möglich. Ohne Disziplin gibt es keine Freiheit, sondern nur Zügellosigkeit“.</p>
<h3>Eine Tierfreundschaft ohne Kitsch</h3>
<p>Auf scharfsinnige, niemals langweilige oder belehrende Art verknüpft Rowlands autobiographische Erlebnisse mit seinem wissenschaftlichem Fachgebiet und neusten Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung. Der “Der Philosoph und der Wolf“ ist eine bewegendes Buch, das die Freundschaft eines Menschen zu einem Wildtier ohne romantisierende Hollywood-Verklärung und unnötigen Kitsch dafür aber mit bestechender analytischer Intelligenz und viel Herz beschreibt. Eine Leseempfehlung nicht nur für Hundefreunde.</p>
<p><strong>Hier geht´s zum Buch: </strong><a href="http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3492258654/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=gentlemblog-21&amp;linkCode=am2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3492258654">Der Philosoph und der Wolf: Was ein wildes Tier uns lehrt</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=gentlemblog-21&amp;l=am2&amp;o=3&amp;a=3492258654" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/01/14/die-teuersten-haustiere-der-welt/">Die teuersten Haustiere der Welt &#8211; Mein Hund, meine Katze, mein Fisch</a></strong></p>
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		<title>Gentleman Linktipps des Monats (01/2012)</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/30/gentleman-linktipps-012012/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/30/gentleman-linktipps-012012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-7306" title="Linktipps 01/2012" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/linktipps11.jpg" alt="" width="488" height="272" />

Die <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-linktipps/">Linktipps</a> im Monat Januar markieren den Beginn eines brandneuen, spannenden Jahres: Wird Deutschland Fußball-Europameister? Geht am 21. Dezember 2012 die Welt unter? Diese zwei drängenden Fragen kann der <a href="http://www.gentleman-blog.de/">Gentleman-Blog</a> leider nicht beantworten, stattdessen klären sie das Verhältnis des Mannes zur Wellness, machen Geschichte lebendig, vermitteln Stil-Tipps eines Modezaren, warnen vor zu viel Arbeitseifer und eröffnen einen neuen, faszinierenden Blick auf den Himmel über uns. Viel Vergnügen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7306" title="Linktipps 01/2012" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/linktipps11.jpg" alt="" width="488" height="272" /></p>
<p>Die <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-linktipps/">Linktipps</a> im Monat Januar markieren den Beginn eines brandneuen, spannenden Jahres: Wird Deutschland Fußball-Europameister? Geht am 21. Dezember 2012 die Welt unter? Diese zwei drängenden Fragen kann der <a href="http://www.gentleman-blog.de/">Gentleman-Blog</a> leider nicht beantworten, stattdessen klären sie das Verhältnis des Mannes zur Wellness, machen Geschichte lebendig, vermitteln Stil-Tipps eines Modezaren, warnen vor zu viel Arbeitseifer und eröffnen einen neuen, faszinierenden Blick auf den Himmel über uns. Viel Vergnügen!</p>
<h3>GENTLEMAN LINKTIPPS</h3>
<p>Sind wir Männer inkompatibel zur Wellness? Auf jeden Fall haben wir einen <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article13832656/Maenner-Ihr-muesst-nicht-immer-hart-sein.html" target="_blank">anderen Zugang</a> zu diesem Thema als die holde Weiblichkeit. Lutz Hertel, Vorsitzender des Deutschen Wellness Verbandes, betont, dass Männern meist nur das Ziel und nie der Weg wichtig wäre. &#8220;Das bedeutet, dass Männer auch beim Wellnessen oft Leistung und Härte demonstrieren, ihr Zugang ist dann alles andere als sanft“ so Diplom-Psychologe Hertel und rät deshalb zur Selbstliebe: &#8220;Es wäre besser, wenn Männer sich nicht immer herausfordern, sondern liebevoller mit sich umgehen würden&#8221;. Fazit: Der Weg ist das Ziel, auch beim Trend-Thema Wellness.</p>
<p>Sie fanden Geschichte schon in der Schule trocken und langweilig, weil Sie sich durch endlose Textwüsten quälen mussten? Vergessen Sie für einen Moment ihre schlechten Erfahrungen und lassen Sie sich auf die <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/interaktiv/756212/60-Jahre-Bundesrepublik-interaktiv" target="_blank">interaktive Mediathek</a> “60 Jahre Bundesrepublik“ ein. Spannende Kurzfilme und prominente Zeitzeugen geben ihnen einen Einblick in sechs Jahrzehnte deutscher Geschichte. Sie werden sehen: Geschichte kann auch spannend sein!</p>
<p>Das amerikanische Unternehmen Ralph Lauren ist den meisten aufgrund der berühmten Polohemden ein Begriff. Weniger bekannt dürfte sein, das die Modemarke auf ihrer Webseite einen ausführlichen <a href="http://global.ralphlauren.com/de-de/style/men/pages/question.aspx" target="_blank">Frage und Antworten Bereich zum Thema Mode und Stil</a> pflegt. Wer wissen will welches smarte, stilvolle Outfit zu Jeans passt, was ein Sack Jacket ist, wie Shorts elegant getragen werden können und was der Unterschied zwischen Wingtip-, Captoe- und Monkstrap-Schuhen ist, sollte unbedingt dem Altmeister des Polo Looks einen virtuellen Besuch abstatten.</p>
<p>Zu wenig Arbeit ist ungesund, zu viel aber auch, diese Binsenweisheit bestätigten jüngst britische und finnische Wissenschaftler. Hierzu wurden im Rahmen einer <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-01/studie-ueberstunden-depressionen" target="_blank">Langzeitstudie</a> mehr als 2.000 Angestellte britischer Behörden untersucht, von denen 11 Prozent 11 Stunden und mehr pro Tag arbeiteten. Nach über 3 Jahren Beobachtungszeit hatten 3,1 Prozent der Befragten eine schwere Depression entwickelt, darunter auffallend viele Überstundenmacher. Fazit der Wissenschaftler: Regelmäßige Überstunden verdoppeln das Risiko einer schweren Depression. Heiligen Sie den Feierabend!</p>
<p>Schauen Sie auch manchmal den strahlend weißen Kondensstreifen am Himmel hinterher und fragen sich wohin die Reise wohl gehen mag, wollen Sie den Urlaubsflug eines Freundes live verfolgen oder interessieren Sie sich für Luftfahrt? Dann ist die neue Seite <a href="http://www.flightradar24.com/" target="_blank">Flightradar24.com</a> genau das richtige für Sie. Schnallen Sie sich an und entdecken Sie, was am Himmel über Europa so alles unterwegs ist!</p>
<p><strong><strong>Noch mehr Gentleman-Linktipps stellen wir regelmäßig per Twitter und Facebook vor. Bitte <a href="http://www.twitter.com/gentlemanblog">folgen Sie uns</a> oder <a href="http://www.facebook.com/gentlemanblog">werden Sie Fan</a>.</strong></strong></p>
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		<title>Ich war noch niemals in New York &#8211; Wann ist ein Mann ein Weltmann?</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/26/weltmann/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/26/weltmann/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[cosmopolit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmann]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-6444" title="Waren Sie auch schon in New York?" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Weltmann.jpg" alt="" width="488" height="330" />

Kein Frage: Echte Weltmänner habe es nicht nötig, auf ihrer Status zu verweisen. Doch viele Angeber und Sendungsbedürftige produzieren sich gerne als Kenner aller Kontinente. Sie vergessen dabei aber, das es beim Reisen viel mehr auf das <em>wie</em> als auf das <em>wohin</em> ankommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6444" title="Waren Sie auch schon in New York?" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Weltmann.jpg" alt="" width="488" height="330" /></p>
<p>Kein Frage: Echte Weltmänner habe es nicht nötig, auf ihren Status zu verweisen. Doch viele Angeber und Sendungsbedürftige produzieren sich gerne als Kenner aller Kontinente. Sie vergessen dabei aber, das es beim Reisen viel mehr auf das <em>wie</em> als auf das <em>wohin</em> ankommt.</p>
<h3>Was ist überhaupt Weltläufigkeit?</h3>
<p>Kann man sie überhaupt greifen, diese Weltläufigkeit, Internationalität und Mondänität? Wann darf man sich selbst mit gutem Gewissen als waschechten Weltmann betiteln? Zunächst einmal: Wer jede Woche das <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/17/privatflugzeug/">Flugzeug</a> benutzt ist noch lange kein weltläufiger <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>. Der Glanz, der Fernreisen in früheren Jahrzehnten umgab, ist heute längst verblichen und wurde durch eine uniforme Massenabfertigung ersetzt. Weite Reisen sind längst für Max Mustermänner und Otto Normalbürger erschwinglich. Es ist heute kein Problem mehr, mal eben nach Bangkok zu düsen um dort bewegungslos am Strand zu liegen, ein paar Bierchen zu trinken und Büffetschlachten in uniformen Touristenghettos auszufechten. Das von einer derartigen “Expedition in die Fremde“ niemand als anderer Mensch wiederkehrt, dürfte auf der Hand liegen. Es ist leicht machbar um die halbe Welt zu jetten, ohne sich ernsthaft auf fremden Kulturen, Sitten, Sprachen und Traditionen einzulassen. Die alte Weisheit “Reisen bildet“ hat trotzdem weiterhin unbedingte Gültigkeit. Um in den Genuss dieser Weisheit zu kommen, ist es allerdings notwendig mit offenen und neugierigen Augen durch das Reiseland zu gehen. Wessen primäres Interesse der Hotelbar, dem Souvenirshop, seinem Liegstuhl oder dem All-inclusive-Büffet gilt, dessen Horizont wird sich auch bei drei Fernreisen pro Jahr nicht nennenswert erweitern.</p>
<h3>Wie erlangt man Weltläufigkeit?</h3>
<p>Die eigene Weltläufigkeit ist zu großen Teilen ein Produkt der eigenen Einstellung. Auch in der eigenen Heimatstadt gibt es viele Menschen mit internationalem Hintergrund. Fast immer haben sie spannende Geschichte aus ihrer Heimat, von ihrer Kultur und ihren Traditionen  zu erzählen. Einen Schritt auf diese interessanten Menschen zugehen, nachfragen und zuhören lohnt sich in jedem Fall. Durch das Internet steht uns die Welt zusätzlich ein weites Stück offen: Zeitungsartikel aus New York, TV-Nachrichten aus Paris oder Salsa-Radio aus Kuba, alles ist heute möglich. Auch wer nur wenig reist kann sich unbefangen und neugierig für fremde Kulturen und Länder interessieren. Für Weltläufigkeit muss man nicht um die ganze Welt gelaufen sein.</p>
<p>Aber wer die Chance hat, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen, sollte sie unbedingt ergreifen! Auslandssemester sind ebenfalls eine fantastische Möglichkeit mit der Welt auf Tuchfühlung zu gehen, interkulturelle Kompetenz zu erwerben und den eigenen Horizont zu erweitern. Nutzen Sie Ihre Chance und reisen Sie intensiv. Lernen Sie auf dem Hinflug ein paar Vokabeln auswendig, lesen Sie ein Buch über Landessitten und -kultur, trauen Sie sich Ihr Hotel zu verlassen und sich auf Ihr Gastland einzulassen. Sie werden begreifen: Beim Reisen spielt das <em>wie</em> eine größere Rolle als das <em>wohin</em>.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/02/frauen-wollen-erwachsene-maenner/">Frauen wollen erwachsene Männer</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Streitpotential &#8211; Umgeleitete Aggressionen und ihre Bedeutung</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/23/umgeleitete-aggressionen-bedeutung/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/23/umgeleitete-aggressionen-bedeutung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 23:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-7175" title="Streitpotential liegt in der Luft" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Agression.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Wer denkt, dass Partner in zufriedenen Beziehungen nicht oder nur selten streiten, der täuscht sich gewaltig, denn dies kommt auch in den besten Familien vor. Umgekehrt ist es sicher kein Garant für eine gute Beziehung, ständig zu streiten oder jede Kleinigkeit bis zur totalen Eskalation auszufechten. Bei einem Streit entscheidet eher die Art, wie man seinen Ärger los wird. Wohnpsychologe Uwe Linke erklärt im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a>, warum Agressionen wichtig sind.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7175" title="Streitpotential liegt in der Luft" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Agression.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Wer denkt, dass Partner in zufriedenen Beziehungen nicht oder nur selten streiten, der täuscht sich gewaltig, denn dies kommt auch in den besten Familien vor. Umgekehrt ist es sicher kein Garant für eine gute Beziehung, ständig zu streiten oder jede Kleinigkeit bis zur totalen Eskalation auszufechten. Bei einem Streit entscheidet eher die Art, wie man seinen Ärger los wird. Wohnpsychologe Uwe Linke erklärt im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a>, warum Agressionen wichtig sind.</p>
<h3>Agressionen Teil unseres Lebens</h3>
<p>Aggressionen gehören zum Leben dazu. Man muss sich hierbei klar machen, was alles eine aggressive Äußerung ist oder sein kann, eine Thematik zu der die Deutschen ein geschichtsbedingt ein besonders angespanntes Verhältnis haben. Schon Kindern wird deshalb verboten, sich offen aggressiv zu äußern. Gerade die „lieben Kleinen“ sind dann sehr kreativ, was die Umleitung dieser Gefühle anbelangt, um ihren Ärger doch noch los zu werden.</p>
<h3>Welche verborgenen Aussagen hinter bestimmten Handlungen stehen</h3>
<p>Umgeleitete oder fehlgeleitete Aggressionen sind solche, die wir nicht mehr als solche erkennen und daher als akzeptabel betrachten. Hier einige Beispiele:</p>
<p>• Jammern = Ich lade meinen Frust ab, und du kannst mir auch nicht helfen.<br />
• „Ja, aber“-Spielchen = Ich stimme vordergründig zu, weiß es aber besser.<br />
• Anerkennung verweigern = Du bist es nicht wert, dass ich dich lobe.<br />
• Moralische Überlegenheit = Ich bin integer, du nicht.<br />
• Rationalisieren = Du steigerst dich rein und ich weiß, wie es wirklich ist.<br />
• Zweifeln = Du kannst es nicht richtig beurteilen, aber ich.<br />
• Depressionen = Du bist verantwortlich für meine Wut, weil ich die aber nicht zeigen darf, treibst du mich in die Depression.</p>
<p>Das soll nicht heißen, dass solche Äußerungen wie Jammern, „Ja aber“-Spielchen und Co. grundsätzlich eine Aggression als Ursache haben, doch oft ist dies der Fall. Die verborgenen Aussagen können das Motiv hierfür sein. Es ist leicht zu erkennen, dass in diesen verkappten Formen der Aggression ein hohes Maß an Abwertung und Schuldzuschreibung steckt. Frauen sind hier zahlreiche passive Aggressionsmuster von Männern bekannt, beispielsweise:</p>
<p>• Zu spät kommen = Für dich muss ich nicht pünktlich sein, denn ich bin wichtiger als du.<br />
• Vergesslichkeit = Ich kann beurteilen, was wichtig ist oder deine Welt ist unbedeutend.<br />
• Missverständnisse = Du drückst dich falsch aus und ich weiß es besser.<br />
• Hinhalte =: Deine Welt ist unwichtig oder meine Kriterien sind besser.</p>
<p>Auch in diesen Beispielen steckt nicht immer die aufgeführte Haltung dahinter, aber eben sehr oft. Auf einer unbewussten Ebene ist uns die fehlgeleitete Aggression lieber, weil wir rationale Gründe für unser Verhalten anführen könnten. Es fällt uns definitiv schwerer, das Gegenüber offen mit unserer offenen Aggression zu konfrontieren.</p>
<h3>Wir wollen die Wahrheit oft gar nicht wissen</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3485013757/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&#038;tag=gentlemblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3485013757"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/image003-1-144x200.jpg" alt="&quot;Single Frau wählt Single Mann und schaut sich seine Wohnung an- Was die Einrichtung über den Charakter verrät.&quot;" title="Buch: Single-Frau wählt Single-Mann und schaut sich seine Wohnung an (Link zu Amazon)" width="144" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-7190" /></a>Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine feste Verabredung ausgemacht und der andere kommt 20 Minuten zu spät. Falls Sie dann noch nicht weg sind, sondern gewartet haben, sagt er: „Sorry, du warst mir nicht so wichtig, deshalb hab ich beim Herkommen noch getrödelt, mit anderen telefoniert und bei Facebook geschaut, was es Neues gibt.“ Wie würden Sie bei so einer ehrlichen Antwort reagieren? Wären Ihnen diese Ausrede lieber: „Tut mir total leid, mir ist was wahnsinnig Wichtiges dazwischengekommen.“</p>
<p>Fazit: Wir wollen die Wahrheit oft nicht wirklich wissen, weil sie oftmals verletzend ist. Sie müssen selber entscheiden, ob Sie mit diesen kleinen Lügen leben oder Klartext sprechen und hören wollen. Lieber eine kleine Verletzung jetzt oder eine große später? Denken Sie in Ruhe drüber nach: Es erspart möglicherweise sehr viel Leid!</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/07/wohnpsychologie-intervie/">Wohnpsychologe Uwe Linke im Interview</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Uwe-Linke-Pressefoto-1-141x200.jpg" alt="Uwe Linke" title="Uwe Linke " width="141" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-7195" />Gastbeitrag von Uwe Linke. Der Wohnpsychologe <a href="http://www.uwelinke.de">Uwe Linke</a> ist Coach und Psychotherapeut (HP). Zudem gehört der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3485013757/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&#038;tag=gentlemblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3485013757">Buchautor</a> zu den Top-Einrichtern in Deutschland und bietet Coachings und Seminare an. Im Gentleman-Blog schreibt er über Männer und ihre Wohnungseinrichtung sowie über das Zusammenleben zwischen Männern und Frauen. </p>
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		</item>
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		<title>Die Brief und E-Mail-Knigge</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/20/brief-und-email-knigge/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Email]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=6370</guid>
		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-6437" title="Auch Schreiben will gelernt sein" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Auch-Schreiben.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Wie kann man auf stilvolle Weise schriftlich kommunizieren? Welchem Grundaufbau folgt jede Mail und jeder Brief? Und wie ist das eigentlich mit der korrekten Anrede? <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a>-Gastautor Uwe Fenner, Leiter des Instituts für Stil und Etikette, hat auf diese Fragen die richtigen Antworten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-6437" title="Auch Schreiben will gelernt sein" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Auch-Schreiben.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Wie kann man auf stilvolle Weise schriftlich kommunizieren? Welchem Grundaufbau folgt jede Mail und jeder Brief? Und wie ist das eigentlich mit der korrekten Anrede? <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a>-Gastautor Uwe Fenner, Leiter des Instituts für Stil und Etikette, hat auf diese Fragen die richtigen Antworten.</p>
<h3>Die Struktur ist immer gleich</h3>
<p>In der schriftlichen Kommunikation, also egal ob per Brief oder E-Mail, gilt grundsätzlich den gleichen Aufbau wie in einem gut strukturierten Telefongespräch.</p>
<p>Viele Menschen tun sich trotzdem unendlich schwer mit dem Schreiben, da kann alles so einfach sein, denn immer folgt der Schriftverkehr einem identischen Muster:</p>
<p>1. Man startet mit einer höflichen<strong> Anrede</strong>.</p>
<p>2. Verweist auf den <strong>Anknüpfungspunkt</strong>, auf den sich die Mitteilung bezieht.</p>
<p>3. Formuliert die <strong>Botschaft</strong> die übermittelt werden soll.</p>
<p>4. Drückt entweder die <strong>Ankündigung eines eigenen Entschlusses</strong> oder die <strong>Aufforderung zum Handeln</strong> an den Empfänger aus.</p>
<p>5. Schließt mit einer kurze <strong>Grußformel</strong>.</p>
<h3>Höflichkeitsregeln der schriftlichen Kommunikation</h3>
<p>Bei der schriftlichen Kommunikation gilt der Grundsatz der persönlichen Bescheidenheit. Dieser drückt sich darin aus, dass schriftliche Übermittlungen nicht mit <em>„Ich“</em> beginnen. Also nicht: <em>„Sehr geehrter Herr Schneider, </em><em>ich</em><em> beziehe mich auf Ihren Brief . . .“</em><strong> </strong>sondern: <em>„</em><em>S. g. H. Schneider, vielen Dank für Ihren Brief, auf den ich mich beziehe.“</em></p>
<p>Auch sollte man auf die Anrede und die Grußformel sowie bei Geschäftspost auch auf das Adressfeld achten. Nach meinem Empfinden ist auch in E-Mails die Listung des Adressaten (<em>„Herrn Dr. Theodor Miesmacher . . .“</em>), des Datums, des Betreffs sowie des Absenders mit Firma und Telefonnummer ein Akt der Höflichkeit und der Korrektheit. Denn falls der Empfänger die E-Mail ausdruckt, kopiert und weitergibt, weiß jeder weitere Nutzer gleich, wer wem hier wann etwas mitzuteilen hatte. Wie oft entstehen sonst zeitraubende Recherchen, „von wem an wen ist das denn überhaupt?“, namentlich, wenn sich Schreiber und Angeschriebener noch nicht einmal anreden.</p>
<h3>Die E-Mail ist kein Brief dritter Klasse</h3>
<p>Es gibt es keinen Grund, warum in der E-Mail im Gegensatz zum traditionellen Brief alle Fehler, Ungenauigkeiten und Nachlässigkeiten erlaubt sein sollen oder gar als chic gelten. Warum bedienen sich Menschen, die Abitur und zwei Staatsexamen absolviert haben, bewusst einer falschen Kleinschreibung? Soll das lässig, witzig oder cool wirken? Es ist einzig und allein rücksichtslos, da es dem Empfänger das Lesen erschwert und damit Zeit stiehlt. Die deutsche Groß- und Kleinschreibung ist ein typischer Ausdruck von höflichem Umgang: Sie verlangt dem Übermittler der Botschaft die Mühe ab, durch das Großschreiben von Substantiven den Sinn seiner Erklärung für den Empfänger der Botschaft leichter verständlich zu machen.</p>
<h3>Richtige Anreden und Grußformeln</h3>
<p>Die normale Geschäftsanrede und richtige gesellschaftliche Anrede ist <em>„Sehr geehrter Herr &#8230;“</em> und <em>„Sehr verehrte Frau &#8230;“</em>.<strong> </strong>Die früher üblichen End-Grußformeln, wie <em>„Mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung“</em> oder <em>„Hochachtungsvoll“</em><strong> </strong>sind selbst im Verkehr mit Behörden der Formulierung <em>„Mit freundlichen Grüßen“</em> gewichen. Inzwischen gilt selbst das „Mit freundlichen Grüßen“ als unpersönlicher Standardgruß, der im privaten Verkehr als ein Zeichen von Unsicherheit oder bewusstem Abstand angesehen wird. Möchte ein Briefeschreiber mehr Verbundenheit zeigen, so schreibt er <em>„Mit herzlichen Grüßen“</em> und bei noch engerer Verbindung <em>„Mit lieben Grüßen“</em><strong>.</strong></p>
<p>Routinierte Briefeschreiber nutzen die Endgrußformel für Komplimente und <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/05/29/hoeflichkeit-knigge/">Höflichkeiten</a>, welche sie mit guten Wünschen mischen, etwa: <em>„Ich freue mich schon heute darauf, Sie  -  wie besprochen &#8211; am nächsten Freitag wieder zu sehen, und grüße Sie bis dahin herzlich und mit verbindlichen Empfehlungen.“</em> Mit <em>„herzlich“</em> signalisiert man freundschaftliche Verbundenheit, mit den <em>„verbindlichen Empfehlungen“</em> kehrt man zur höflichen Distanz zurück und hat damit Nähe und Distanz elegant zusammengefügt.</p>
<p>Früher bezeichnete sich der Briefeschreiber als der dem Adressaten treu Ergebene, als sein getreuer Freund, als sein Diener. Aus diesen Formulierungen blieb das höfliche <em>„Ihr“</em> und <em>„Dein“ </em>bzw. <em>„Ihre“</em><strong> </strong>und <em>„Deine“</em> über. Die Bedeutung der Endgrußformel <em>„Ihr Hartmut Meier“</em> oder <em>„Dein Hartmut“</em> wird indessen heute von vielen Schreibern verkannt. Sie scheuen sich, das liebenswürdige den Adressaten ehrende <em>„Ihr“/“Dein“</em> vor ihren Namen in der Unterschrift zu setzen, weil sie der irrigen Auffassung sind, „Dein Heinrich“ könne Heinrich nur an seine Angebetete schicken, der er sich „versprochen“ habe, der er gehöre. Gebildete Schreiber tun deshalb gut daran, sich nicht den Makel der Unkenntnis durch Weglassen des den anderen ehrenden „Ihr“ / „Dein“ anhängen zu lassen. An solchen Kleinigkeiten erkennt man viel!</p>
<p>Fällt einem nach Verfassen des Briefes noch etwas ein, das man dem Adressaten noch mitzuteilen wünscht, so vermerkt man das unter <em>„P.S.“</em> (Post-Skriptum  -  Nach dem Geschriebenen). Unter dem „Post-Skriptum“ kann es durchaus noch eine zweite Nachbemerkung, ein <em>„P.P.S.“</em> (Post Post-Skriptum) geben.</p>
<h3>Das macht Ihren Brief noch schöner</h3>
<p>Soll der Brief ein bisschen persönlicher sein, so schreibt man ihn mit der Hand (Tinte!). Vornehm ist auch der dezent gedruckte Briefbogen, am vornehmsten, aber extrem teuer, mit einem Stahlstich (Relief-) Druck. Das ist in den Vereinigten Staaten für Firmenchefs, Rechtsanwälte und Private Banker ein absolutes Must und erst recht für die Visitenkarte zu empfehlen. Insoweit bleibt der klassische Brief einer E-Mail-Nachricht immer weit überlegen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/03/knigge-essensregeln-wie-isst-man-was/">Hummer &amp; Co. – Wie ist man was?</a></strong></p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/autoren"><img class="alignleft size-full wp-image-1227" title="Institut für Stil und Etikette" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gastbeitrag-fenner.png" alt="" width="174" height="83" /></a>Artikel unter mithilfe von Stilcoach und Buchautor Uwe Fenner. Der Leiter des <a href="http://www.institut-fuer-stil-und-etikette.de/">Instituts für Stil und Etikette</a> ist Experte für Knigge und Benimm in allen Lebenslagen.</p>
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		<title>Wohnen wie ein Gentleman</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/17/wohnen-wie-ein-gentleman/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Image & Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Interieur]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bild-1-488x325.jpg" alt="Wohnen wie ein Gentleman" title="© Zinur Razutdinov" width="488" height="325" class="alignnone size-large wp-image-7002" />

Unser neuer Gastautor <a href="http://www.philipp-thom.de/" target="_blank">Philipp Thom</a> von Studio5555 schreibt im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> fortan regelmäßig über Architektur, Design, Kunst, Interieur, Produktdesign &#038; Co. In seinem erstem Beitrag geht es ums "Wohnen wie ein Gentleman", und stellt dabei von Wohn- bis zum Badezimmer die perfekte Wohnung für den modernen und stilbewußten Mann vor. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bild-1-488x325.jpg" alt="Wohnen wie ein Gentleman" title="© Zinur Razutdinov" width="488" height="325" class="alignnone size-large wp-image-7002" /></p>
<p>Unser neuer Gastautor Philipp Thom vom Blog Studio5555 schreibt im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> fortan regelmäßig über Architektur, Design, Kunst, Interieur, Produktdesign &#038; Co. In seinem erstem Beitrag geht es ums &#8220;Wohnen wie ein Gentleman&#8221;, und stellt dabei von Wohn- bis zum Badezimmer die perfekte Wohnung für den modernen und stilbewußten Mann vor.<br />
_____________________________________________________________________________________________________________</p>
<p>Zielgerichtet durchschreitet der Gentleman sein Wohn-Domizil. Alles hat seinen festen Platz. Dabei greift der designbewußte Herr gerne auf altbewährtes Design zurück, aber alles im Mix mit neuen und umweltgerechten Technologien, wie LED Leuchtmittel oder ein durchdachtes Lüftungssystem. Klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich spannend, doch auch ein moderner Mann sorgt sich um <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/08/15/gruener-gentleman-umwelt/">Nachhaltigkeit</a> und die nächsten Generationen.</p>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bild-2-488x325.jpg" alt="Wohnen wie ein Gentleman - Küche und Wohnzimmer" title="© Zinur Razutdinov" width="488" height="325" class="alignnone size-large wp-image-7003" /></p>
<p>Man sollte großen Wert auf hochwertige Materialien legen. Nichts fühlt sich besser an als natürliches Holz oder Marmor. Und sie überstehen ganze Generationen. Genaue Planung, nicht nur beim eigenen Styling, auch in seinem Habitat sind seine Vorzüge. Ein Wohlfühlraum öffnet sich der Umgebung und fängt gekonnt die Sonnenstrahlen ein. Die Küche ist nicht mehr abgetrennt hinter dicken Mauern versteckt. Sie zeigt sich und grenzt sich entspannend in den Wohnbereich ab.</p>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bild-3-488x325.jpg" alt="Wohnen wie ein Gentleman - Schlafzimmer" title="© Zinur Razutdinov" width="488" height="325" class="alignnone size-large wp-image-7004" /></p>
<p>Nach dem Aufstehen kommt Freunde auf. Die warme Morgensonne begrüßt die Erwachenden in ihrer ganzen Pracht. Ein Lächeln macht sich breit. Wie eine Goldpatina überziehen die Strahlen die Möbel. Alles wird Eins. Der Gang in die Küche wird zum Gallerieerlebnis. Zeitgenössische Kunst begleitet den Durchschreitenden. </p>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bild-4-488x732.jpg" alt="Wohnen wie ein gentleman - Schlafzimmer" title="© Zinur Razutdinov" width="488" height="732" class="alignnone size-large wp-image-7005" /></p>
<p>Selbstverständlich gibt es im großzügigen Badezimmer auch Sonnenlicht. Die Fenster sind diskret in die Decke integriert und mit massiven Holzbalken versehen. Diese brechen das Licht und erzeugen einen monumentalen architektonischen Effekt. Es ist nur eine geringe Beleuchtung nötig, um den Raum zu erhellen. Die <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/garderobe/">Garderobe</a> des Gentlemans besitzt ihren festen Platz und ist wohl geordnet untergebracht. Als Vorzeigeobjekt diente hier <a href="http://www.studio5555.de/2011/06/06/fantasy-island-von-geometrix-design" target="_blank">Fantasy Island von Geometrix Design</a>. </p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/07/wohnpsychologie-intervie/">Wohnpsychologe Uwe Linke im Interview</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Philipp-Thom.jpeg" alt="Philipp Thom" title="Philipp Thom" width="166" height="172" class="alignleft size-full wp-image-7063" />Philipp Thom ist Gründer und Betreiber des <a href="http://www.studio5555.de/" target="_blank">Design und Architektur Blog Studio5555</a>. Seit 2006 widmet er sich dort seiner kreativen Passion und begeistert immer mehr Leser mit der Vorstellung neuer interessanter Projekte. Es finden sich hier Designer, Architekten und Kreative mit ihren unglaublichen Arbeiten. Diese werden in aller Ausführlichkeit, aber mit dem Fokus auf das Wesentliche, vorgestellt.</p>
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		<title>Mein Hund, meine Katze, mein Fisch – Die teuersten Haustiere der Welt</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/14/die-teuersten-haustiere-der-welt/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 13:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pompöser Prunk]]></category>
		<category><![CDATA[Haustier]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Koi]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-7028" title="Herrchen oder Hund - Wer ist hier der Star?" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Luxus-Hund.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Viele Menschen teilen ihre eigenen vier Wände mit einem tierischen Mitbewohner. Doch eigenen sich Fiffi oder Mauzi auch zum standesgemäßen Luxusobjekt? Der Gentleman-Blog begibt sich auf eine abenteuerliche Expedition nach den teuersten Haustieren der Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7028" title="Herrchen oder Hund - Wer ist hier der Star?" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Luxus-Hund.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Viele Menschen teilen ihre eigenen vier Wände mit einem tierischen Mitbewohner. Doch eigenen sich Fiffi oder Mauzi auch zum standesgemäßen Luxusobjekt? Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> begibt sich auf eine abenteuerliche Expedition nach den teuersten Haustieren der Welt.</p>
<h3>Viele Haustiere waren früher Statussymbole</h3>
<p>In vergangenen Zeiten zeugten bestimmte Haustiere vom Stolz und Wohlstand ihrer Besitzer. So waren Hauskatzen, die ursprünglich aus Nordafrika stammen, noch im 10. Jahrhundert äußerst seltene Tiere, die nur als Gespielinnen adliger Damen in Europa vorkamen. Auch um 1220 musst für eine Katze noch ähnlich viel Geld bezahlt werden wie für ein Lamm oder eine Kuh. Heute sind Hund, Katze, Goldfisch und Co. für jeden Tierfreund, auch mit kleinem Geldbeutel, erschwinglich. Selbst exotische Tiere, die vor einigen Jahrzehnten nur in Zoos zu bestaunen waren, wie Vogelspinne, Gecko, Riesentausendfüssler oder Stabschrecke, sind in unserer Zeit in fast jeden Baumarkt oder der Zoohandlung um die Ecke erhältlich. Aber es gibt die immer noch, die exklusiven Lebewesen für zu Hause.</p>
<h3>Die teuerste Katze der Welt</h3>
<p>Die &#8220;Ashera Katze&#8221; gilt als die teuerste Samtpfote der Welt und wurde von einer kalifornischen Biotech-Firma “erschaffen“. Sie stellt eine Kreuzung aus drei verschiedenen Tieren dar: Dem asiatischen Leoparden, einer zahmen Hauskatze und einem afrikanischen Serval. Glücklicherweise hat die Ashera Katze ihre Schönheit vom Leopard und ihre Gutmütigkeit von der Hauskatze gerbt und nicht umgekehrt. Das Tier ist deutlich größer und mit gut 14 Kilo auch wesentlich schwerer als eine normale Hauskatze. Für 22.000 bis 28.000 US Dollar kann die Ashera Katze auch Ihnen gehören. Laut Hersteller kann sie bequem und publikumswirksam an der Leine ausgeführt werden.</p>
<h3>Der teuerste Hund der Welt</h3>
<p>Kräftig, sehr zottlig und unglaublich wertvoll: Das ist der Do Khyi. Dieses ungewöhnliche Tier genießt in seiner Heimat Tibet bereits seit Jahrhunderten größte Wertschätzung und gilt als einer der ältesten Hunderassen des Ostens. Aufgrund der jahrhundertelangen geographischen Isolation Tibets hat sich diese Rasse ohne genetische Beeinflussung von außen erhalten. In China gelten diese seltenen Hunde bereits seit vielen Jahren als Statussymbol. Im März 2011 wechselte ein junger Do Khyi für umgerechnet 1,1 Millionen Euro den Besitzer.</p>
<h3>Der Koi als wervolles Erbstück</h3>
<p>Auch für besonders schöne Kois sind Preise um die 100.000 € im Bereich des Normalen, für außergewöhnliche Exemplare wird auch schon mal ein halbe Million Euro geboten. Eine Investition die sich lohnt, denn diese asiatischen Fische haben eine maximale Lebenserwartung von über 200 Jahren, so wird der Fisch zum Familienerbstück an dem Großvater, Sohn, Enkel und Urenkel lebenslang Freude haben können, falls der See gut vor Fischreihern geschützt ist.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/03/17/privatflugzeug/">Jumbojet &#8211; Das etwas andere Privatflugzeug </a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Geschichte der Mode (12): 60er und 70er Jahre &#8211; Konsum &amp; Jugendtrends</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/12/geschichte-der-mode-60er-70er/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/12/geschichte-der-mode-60er-70er/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmin Rudolph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[60er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[70er Jahre]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/modegeschichte12-70er1.jpg" alt="" title="Modegeschichte - 1970er Jahre" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-3265" /><br /><br />
In den 1960er Jahren erreichten die geburtenstarken Jahrgänge das Teenager-Alter. Massenkonsum und Massenproduktion begannen sich durchzusetzen, und die Jugend fand in der Zurschaustellung des Körpers und ausfallener Kleidung ein wirksames Mittel, um sich von der älteren Generation abzugrenzen. Erfahren Sie im Gentleman-Blog alles zur <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/geschichte-der-mode/">Modegeschichte</a> in den 60er und 70er Jahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/modegeschichte12-70er1.jpg" alt="" title="Modegeschichte - 1970er Jahre" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-3265" /></p>
<p>In den 1960er Jahren erreichten die geburtenstarken Jahrgänge das Teenager-Alter. Massenkonsum und Massenproduktion begannen sich durchzusetzen, und die Jugend fand in der Zurschaustellung des Körpers und ausfallener Kleidung ein wirksames Mittel, um sich von der älteren Generation abzugrenzen.</p>
<p>Die <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/fashion/">Mode</a> verjüngte sich und wurde zum Jugend- und Massenphänomen. Erstmals wurden Models so berühmt wie Filmstars. Das magere Model Twiggy prägte das Jahrzehnt. Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jacky_Kennedy" target="_blank">Jackie Kennedy</a> wurde mit ihren Pillbox*-Hüten und ihren schmalen, oft pinkfarbenen Kleidern in jener Zeit zum Vorbild für viele Frauen. </p>
<h3>Die Jugend setzt die Mode-Trends</h3>
<p>Der modische Prozess hatte sich in sein Gegenteil verkehrt. Traditionell entstand Mode in den privilegierten Schichten und wurde später von allen Schichten übernommen. Seit den 1960er Jahren hingegen entstanden Mode-Trends in den Jugendkulturen „auf der Straße“. Diese Trends wurden dann sogar von Haute Couture und Prêt-à-Porter übernommen und somit zum Massephänomen. </p>
<p>Viele Designer experimentierten mit verschiedenen Materialien. Neben synthetischen Stoffen, wurde auch Metall oder Plastik zur Kleiderherstellung verwendet. Abgerundet wurden diese schrillen Outfits mit zum Teil helmartigen Kopfbedeckungen, wie zum Beispiel beim sogenannten Weltraumlook.</p>
<h3>Modische Revolutionen</h3>
<p>Nach 1964 revolutionierte Mary Quant mit ihren Miniröcken und extrem kurzen Kleidern die Modewelt. Die ältere Generation war empört, doch die weibliche Jugend nahm diesen Trend – sehr zum Wohlgefallen der Männer &#8211; umso begeisterter auf.</p>
<p>Während sich Modezeitschriften und Designer noch über die Rocklänge stritten, griffen die Frauen zur Hose. Es gab sie in allen Variationen, von Hotpants, über Knickerbocker bis hin zu Hosen im Herrenstil. Aber am typischsten war die Schlaghose. </p>
<p>Somit kam die Jeanshose in Mode. Sie wurde zu allen Anlässen getragen und drückte ein Lebensgefühl aus. Sie war ein Zeichen des Protests gegen das etablierte Bürgertum. Jeans wurden von Männern und Frauen getragen. Aus dem „Blue Denim“ wurden bald auch Bikinis, Röcke, Kleider, Jacken, Shorts, u.v.m. hergestellt. Sogar Wände wurden mit Jeansstoff überzogen.</p>
<p>Ein anderer bedeutender Trend der 1960er Jahre war die Hippie-Bewegung. Nachdem Männer jahrzehntelang vornehmlich Kurzhaarfrisuren trugen, hatten auch sie plötzlich lange Haare und bunte Kleidung mit Rüschen und Spitzen. Das bescherte dieser Mode-Epoche den Beinamen „Pfauenrevolution“.</p>
<h3>Übertreibung in den 1970er Jahren</h3>
<p>In den 1970er Jahren wurde die Mode noch origineller. Die freie, freche Mode, die in den späten 60ern ihren Durchbruch hatte, kannte nun keine Grenzen mehr. Es gab nichts, was zu kurz, zu knapp, zu glamourös oder zu stark gemustert war. Es wurde mit allem übertrieben: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/09/03/anzug/">Revers</a>, <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/02/21/hemdmanschetten-manschetten-variationen/">Manschetten</a>, <a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/08/04/hemdkragen/">Kragen</a> und vor allem Pailletten waren ein Muss. Als Pendant zur Disco-Kleidung kam mit der Öko-Bewegung auch der Folklore-, Batik und Patchwork-Trend auf. </p>
<p><a href="http://www.gentleman-blog.de/category/herrenschuhe/">Schuhe</a> wurden ebenfalls stark ins modische Blickfeld gerückt. Neben praktischen Clogs waren Plateauschuhe der Renner. Alle angesagten Pop- und Rocksänger trugen die hohen Sohlen und wurden somit ein Vorbild für die junge Generation. Das Originalmodell wurde von der englischen Designerin Barbara Hulanicki für eine Boutique in London entworfen und war bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt. </p>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/modegeschichte12-70er21.jpg" alt="" title="Modegeschichte -  1970er" width="488" height="370" class="alignnone size-full wp-image-3267" /></p>
<h3>Der Unisex-Look für Frauen und Männer</h3>
<p>Das modische Einkleiden von Männern war neu. Vor allem die körperbetonte Kleidung etablierte sich in der Herrenmode. Männer trugen in den 1970ern knallenge Hüfthosen mit kurzen Pullovern und Jacken. Die Hosen waren teilweise so eng, dass nicht einmal ein Portemonnaie in die Gesäßtasche passte. Infolge dessen wurden auch Umhängetaschen für Männer zum Trend. Die Farben der Männerbekleidung wurden bunter und erstreckten sich in einer Bandbreite, die zu jener Zeit gesellschaftlich noch als unmännlich galt. </p>
<p>In dieser Zeit verbreitete sich auch der Unisex-Look. Dieser zeichnete sich dadurch aus, dass Frauen und Männer anhand ihrer Kleidung und Frisuren kaum zu unterscheiden waren.  </p>
<h3>Die Entstehung der Punk-Mode</h3>
<p>Die 1970er brachten auch die Punkmode hervor. Als eine Art Aussteiger der Gesellschaft schockierten die „Punks“ ihre Mitmenschen mit ihrem Erscheinungsbild. Die Haare wurden meist grellbunt und als Irokesen-Schnitt getragen. An der Kleidung waren vor allem Leder und Nieten beliebt, und die Kleidung sollte abgenutzt aussehen.</p>
<p>Der Punk kann als Meilenstein der Emanzipation junger Frauen angesehen werden, da keine geschlechtlichen Unterschiede gemacht werden. Es gibt keine gesonderte Bezeichnung für weibliche Punks und keine Unterschiede in der Kleidung. Nicht etwa, weil sich die jungen Frauen wie Männer kleiden, sondern weil die Männer genauso Röcke tragen und sich schminken. Bis heute wirkt die Verweigerung des vorherrschenden Schönheitsideals der Punks provokativ und wird noch immer, zum Beispiel von der Designergröße <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/02/14/mode-zitate-vivienne-isabel-westwood/">Vivienne Westwood</a>, in der Mode aufgegriffen.</p>
<p>Demnächst im 13. Teil der Modegeschichte: die schrillen 1980 und 190er Jahre.</p>
<p><strong>Zurück zu Teil 1: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/23/geschichte-der-mode-1-ursprung/">Die Geschichte der Mode &#8211; Am Anfang war das Fell</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es tut mir leid – Warum eine Entschuldigung gut tut</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/01/09/entschuldigen-tut-gut/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[LebensWeise]]></category>
		<category><![CDATA[Entschuldigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Menschlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=4727</guid>
		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-5624" title="Entschuldigen fällt manchmal schwer" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Entschuldigen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a>

Im Eifer des hitzigen Wortgefechts oder aus purer Nachlässigkeit unterlaufen uns täglich kleine und große Fehler. Wir sichern zu, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen und kommen dieser Pflicht nicht nach. Wir vergessen einen wichtigen Termin und enttäuschen so einen anderen Menschen. Doch Fehler zuzugeben und sich zu entschuldigen fällt vielen Menschen schwer. Warum eigentlich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5624" title="Entschuldigen fällt manchmal schwer" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Entschuldigen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></a></p>
<p>Im Eifer des hitzigen Wortgefechts oder aus purer Nachlässigkeit unterlaufen uns täglich kleine und große Fehler. Wir sichern zu, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen und kommen dieser Pflicht nicht nach. Wir vergessen einen wichtigen Termin und enttäuschen so einen anderen Menschen. Doch Fehler zuzugeben und sich zu entschuldigen fällt vielen Menschen schwer. Warum eigentlich?</p>
<h3>Der Traum von der Unfehlbarkeit</h3>
<p>Zum Glück sind die meisten Fehler nicht weiter schlimm, dennoch ist eine kleine Entschuldigung angebracht. Und bei größeren Fehlern erst Recht. Diese sparen wir uns allerdings oft, aus Furcht uns gegenüber Anderen angreifbar zu machen. Wir ängstigen uns davor, dass das Gegenüber auf unseren Fehlern herumreitet oder diese sogar vor Anderen publik machen könnte. Somit entspringt unsere Entschuldigungsmüdigkeit dem irrationalen Wunsch unangreifbar oder unbesiegbar zu sein. Doch dies ist noch nicht einmal die treibende Kraft, die einer schnellen Entschuldigung wirksam entgegenwirkt.</p>
<h3>Falscher Stolz</h3>
<p>Es ist hauptsächlich eine problematische Interpretation, die wir vom Begriff des Stolzes in unserem Denken etabliert haben. Wir fürchten,, dass uns durch das Eingestehen von Schuld der sprichwörtliche Zacken aus der Krone brechen könnte. Wir tun uns schwer, sich Fehler zuzugeben und uns Schwächen einzugestehen. „Nur keine Zugeständnisse machen“, redet die innere Stimme auf uns ein,, „Dein Status könnte leiden. Du könntest in den Augen Anderer schwach wirken“.</p>
<h3>Menschlichkeit statt Perfektionismus</h3>
<p>Wir müssen diesen unerfüllbaren Wahn als Albernheit enttarnen. Niemand ist perfekt. Fehler sind für unser Leben elementar wichtig, um daraus zu lernen. Jeder, wirklich jeder, macht Fehler. Der Traum vom Genie, dem Überflieger, ja dem Übermenschen, ist ein Lügenkonstrukt &#8211; und unmenschlich.</p>
<p>Mit einer ehrlichen Entschuldigung agieren wir sympathisch und legen gleichzeitig ein Bekenntnis zur Menschlichkeit ab: Wir sind alle gleich, da wir nur Menschen sind. Fehlbar, aber (hoffentlich) ehrlich um das Gute bemüht. Letzterer Wesenszug definiert unser streben als wahre <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>. Trauen wir uns also, einfach mal Entschuldigung zu sagen. Es tut gut. Unserem Gegenüber, und vor allem uns selbst.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/10/pessimisten-pessimismus-optimisten/">Gentlemanlike mit Pessimisten umgehen</a></strong></p>
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		<title>Neues Jahr, neuer Duft?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 07:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege und Styling]]></category>
		<category><![CDATA[Duft]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gb_neues-parfum.jpg" alt="" title="Wechsel auf ein neues Männerparfum" width="488" height="350" class="alignnone size-full wp-image-6884" />

Warum eigentlich nicht – es gibt jedenfalls unerfreulichere Vorsätze, als frisch beduftet durchs 2012 zu gehen. Doch Vorsicht beim Einkauf: wer sich vom ersten Eindruck blenden lässt, wird seinen neuen Begleiter vielleicht schon bald nicht mehr riechen können oder wollen. Darum verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Suche nach Ihrem neuen Parfum achten sollten.]]></description>
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<p>Warum eigentlich nicht – es gibt jedenfalls unerfreulichere Vorsätze, als frisch beduftet durchs 2012 zu gehen. Doch Vorsicht beim Einkauf: Wer sich vom ersten Eindruck blenden lässt, wird seinen neuen Begleiter vielleicht schon bald nicht mehr riechen können oder wollen. Darum verraten wir Ihnen, worauf Sie bei der Suche nach Ihrem neuen Parfum achten sollten.</p>
<h3>Eile mit Weile</h3>
<p>Ein gutes Parfum ist wie ein gutes Buch: Es erzählt eine Geschichte und es braucht Zeit, um sich zu entfalten. Zeit, die man sich nehmen muss – doch das tun die wenigsten. Die Industrie hat den Trend erkannt und mischt heute linear. Das heisst, dass die Parfums nach 10 Sekunden gleich riechen wie nach 10 Stunden, unabhängig von Wetter, Jahreszeit oder Benutzer. Das ist einfach. Das ist praktisch. Das ist austauschbar und langweilig. Wer einen individuellen Stil hat, verdient auch einen unverwechselbaren Duft. Treffen Sie also keine vorschnellen Entscheidungen und beschnuppern Sie ein neues Parfum zuerst in Ruhe.</p>
<h3>Die Haut mischt mit</h3>
<p>Die Papier-Teststreifen in der Parfümerie eignen sich prima für die Vorselektion.  Eine ungeübte Nase kann auf diese Weise 5 bis 6 Düfte beurteilen, danach sollten sie ihr eine Pause gönnen. Wenn Sie die Auswahl auf einen oder zwei Favoriten eingegrenzt haben, heisst es: Ärmel hochkrempeln! Ein gutes Parfum entwickelt sich auf jeder Haut anders, da hilft also nur die Probe aufs Exempel. Merken Sie sich, welcher Duft wo aufgesprüht wurde (bitte nicht zu nahe nebeneinander) und prüfen Sie alle 30 Minuten, ob und wie sich die Note verändert. Sie werden überrascht sein, wie vielschichtig Parfums sein können.</p>
<h3>Die Geschichte entfaltet sich</h3>
<p>Die Struktur eines klassischen Parfums besteht aus drei Teilen. Den Auftakt machen die frischen, fruchtigen, manchmal sogar stechenden Kopfnoten wie Bergamotte, Grapefruit oder Schwarzer Pfeffer. Sie verfliegen rasch und machen den gehaltvolleren, luxuriösen Kopfnoten wie Jasmin, Muskatellersalbei oder Kardamom Platz. Getragen werden sie von den schweren Basisnoten wie Patschuli, Olibanum oder Sandelholz. Sie bilden das Rückgrat eines klassisch komponierten Duftes und prägen dessen Charakter durch ihre Nachhaltigkeit stärker als jede andere Komponente. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall also gezielt nach den Basisnoten, denn diese werden im Laufe der Zeit – gewollt oder ungewollt – zum Markenzeichen.</p>
<h3>Was riecht denn da?</h3>
<p>Die Parfümindustrie zeigt gerne Bilder endloser Lavendelfelder und lächelnder Jasminblütenpflückerinnen. Wer jedoch wissen will, ob und wie viel natürliche Essenzen wirklich in einem Flakon stecken, stösst schnell auf eine Mauer des Schweigens oder der Unwissenheit. Tatsächlich bewegt sich der Anteil natürlicher Duftstoffe heute meist im einstelligen Prozent- bis Promillebereich, der Rest ist Synthetik. Und objektiv betrachtet gibt es auch kaum einen Grund, der dagegen spricht. Parfums aus der Retorte erfüllen zweifellos ihren Zweck und können überdies Dinge, die ihren fragileren natürlichen Vorbildern versagt bleiben. Schlussendlich ist es jedoch wie mit einer Kunstledertasche: Egal wie lange sie hält, sie wächst einem doch nie wirklich ans Herz. Überlegen Sie also gut, wie Sie sich entscheiden – es gibt nur wenig, dass Sie so hautnah durchs Jahr begleitet wie Ihr neuer Duft.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/12/05/maenner-parfum-finden/">Immer der Nase nach &#8211; So finden Sie Ihr Parfum</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-34" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-lindo.jpg" alt="Parfum-Kenner Lindo Ganarin" title="Lindo Ganarin" width="174" height="230" class="alignnone size-full wp-image-6405" style="float:left" />Der schweizer Bohemien Lindo Ganarin mit italienischen Wurzeln arbeitet als <a href="http://www.bold-werbung.ch">Creative Director</a> in Bern und bloggt nebenbei über seine Passion für Wohlgerüche.</p>
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