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	<title>Gentleman</title>
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	<description>Die Renaissance des guten Stils ist all­ge­gen­wär­tig. Ideal­ismus, Sou­ve­rä­ni­tät und Un­der­state­ment sind wahr­haft le­bens­wert und im­po­nie­ren Frau­en wie Män­nern glei­cher­maßen. Der Gentleman-Blog prä­sen­tiert die an­mu­ti­ge und an­zieh­ende Welt des Stils, der Ma­nie­ren, der Mode u.v.m.  Für den Gentleman-Blog sind wir stets auf der Su­che nach an­er­kann­ten Ex­per­ten als Gast­au­to­ren für The­men­ge­bie­te rund um Stil, Mo­de, Per­sön­lich­keit, Ge­nuss, Fine Li­ving etc.</description>
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		<title>Gentleman-Sport: Golf – Schottischer Exportschlager im Eliteverdacht</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/15/golf/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentleman Sport´s]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Golf]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Untitled-1.jpg" alt="" title="Gentleman-Sport: Golf" width="488" height="472" class="alignnone size-full wp-image-8087" />

<em>"Ich werde nie Golf spielen. Erstens ist das für mich kein Sport, und zweitens habe ich noch regelmäßig Sex."</em> Das legendäre Zitat von Ex-Fußballstar Mehmet Scholl zeigt anschaulich, dass die Sportart Golf lange Zeit in der Klischee-Schublade stecke. War es früher eher ein Sport für die Reichen und älteren Herrschaften, ist Golf heute in der breiten Schichten der Gesellschaft angekommen und steht nicht mehr nur der Elite, sondern allen Interessierten offen. Erfahren Sie im <a href="http://www.gentleman-blog.de/">Gentleman-Blog</a> alles Wissenswerte über den größten schottischen Exportschlager nach Whiskey und Nessie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Untitled-1.jpg" alt="" title="Gentleman-Sport: Golf" width="488" height="472" class="alignnone size-full wp-image-8087" /></p>
<p><em>&#8220;Ich werde nie Golf spielen. Erstens ist das für mich kein Sport, und zweitens habe ich noch regelmäßig Sex.&#8221;</em> Das legendäre Zitat von Ex-Fußballstar Mehmet Scholl zeigt anschaulich, dass die Sportart Golf lange Zeit in der Klischee-Schublade stecke. War es früher eher ein Sport für die Reichen und älteren Herrschaften, ist Golf heute in der breiten Schichten der Gesellschaft angekommen und steht nicht mehr nur der Elite, sondern allen Interessierten offen. Erfahren Sie im <a href="http://www.gentleman-blog.de/">Gentleman-Blog</a> alles Wissenswerte über den größten schottischen Exportschlager nach Whiskey und Nessie.</p>
<h3>Golf &#8211; Weltsport von der Insel</h3>
<p>Die Wurzeln des Golfsports liegen weitgehend im Dunkeln. Fest steht: Des Spiel ist sehr alt. In den verschiedensten Ländern der Welt von Belgien bis Japan wurden bereits vor Jahrhunderten Frühformen des Golfspiels praktiziert. Von diesen Urformen hat bis heute lediglich die schottische Variante überlebt. Somit ist Golf per definitionem eine urschottische bzw. urbritische Angelegenheit. Alle Länder jenseits der Insel wurden erst im 19. und <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/20-jahrhundert/">20. Jahrhundert</a> von der Golfbegeisterung der Schotten und Britten angesteckt – vor allem im Zuge der Expansion des damaligen Britischen Empire. Das britische Weltreich war später Geschichte, doch die britische Lebensart mit Golf als wichtigem Bestandteil hatte in vielen Ländern der Welt ein neues und dauerhaftes Zuhause gefunden. Dass die besten Golfspieler der Welt wie Tiger Woods (USA), Martin Kaymer (Düsseldorf), Adam Scott (AUS) und Charl Schwartzel (ZAF) aus allen Ecken der Welt kommen, belegt eindrucksvoll den weltweiten Siegeszug des Spiels um den kleinen weißen Ball.</p>
<h3>Golf mit jahrhundertealtem Regelwerk</h3>
<p>Ohne den Schotten die Lorbeeren für die Erfindung ihres Nationalsports streitig machen zu wollen: Die Grundidee des Golfspiels ist recht naheliegend. Es gilt einen kleinen Ball mit möglichst wenigen Schlägen in ein 100 oder mehr Meter entferntes Loch zu spielen. Um dieses simple Grundprinzip erstreckt sich ein ausführliches begleitendes Regelwerk. 1744 wurden diese Regeln zum ersten Mal schriftlich fixiert und zwar von den <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gentlemen_Golfers_of_Leith" target="_blank">Gentlemen Golfers of Leith</a></i> in der Nähe von Edinburgh. Die modernen Golfregeln orientieren sich an dem bereits 1754 gegründeten Royal &amp; Ancient Golf Club of St. Andrews (R&amp;A) und werden bis heute gemeinsam von R&amp;A und der amerikanischen Golf-Organisation USGA herausgegeben.</p>
<p>Zu Ernst sollte man den Golfsport trotzdem nicht nehmen, denn es gibt mehr als das persönliche Handicap. „<em>Golf und Sex sind die einzigen Sachen, die Spaß machen, selbst wenn du nicht wahnsinnig gut bist</em>“, lautet die amüsante wie tröstliche <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/lebensweise/">Lebensweisheit</a> des dreimaligen PGA-Masters-Siegers Jimmy Demaret.</p>
<h3>Gestatten Elite?</h3>
<p>Seit jeher haftete dem Golfsport ein Eliteverdacht an. In der Tat erforderte Golf früher einen nicht unbeträchtlichen Einsatz von Kapital, da der Betrieb und Erhalt von Golfplätzen sehr kostspielig war und auf die Jahresgebühren der wenigen Club-Mitglieder umgelegt werden musste. Auch das ohnehin teure Golf-Equipment stammte damals fast ausschließlich aus England, musste also für viel Geld importiert werden.</p>
<p>Heute gibt es in ganz Deutschland zahlreiche öffentliche Golfplätze, die von Dienstleistungsunternehmen betrieben werden und dadurch allen Golfinteressierten für Schnupperkurse oder das gelegentliche Golfspiel offenstehen. Auch die nötige Ausstattung kann mittlerweile in jedem Sportgeschäft zu moderateren Preisen erstanden werden. Verbindlich ist bis heute allerdings, dass die Platzreife (PR) oder Platzerlaubnis (PE) zwingende Voraussetzung für die Benutzung eines „richtigen“ Golfplatzes ist. Wenn jemand Talent mitbringt, kann diese innerhalb weniger Tage in sogenannten PE-Kursen erlangt werden.</p>
<h3>Keine Strafen bei Missachtung der Etikette</h3>
<p>In einem Golfkurs werden nicht nur die wichtigsten Grundlagen des Sports, sondern auch eine allgemein gültige Golf-Etikette vermittelt. Diese umfasst die Wahrung der allgemeinen Sicherheit, die Rücksichtung auf andere Spieler, die Schonung des Platzes, den Respekt vor der Natur und regelt zudem sämtliche Vorrechte. Bemerkenswert an der Golf-Etikette ist allerdings, dass es keine Strafen gibt, wenn diese nicht respektiert werden. Genau das soll die Etikette ins  Bewusstsein der Golfer rufen und verstärken.</p>
<p>Zunächst die verbindlichen Grundregeln lernen und erst dann ab auf die Piste. Ein Grundprinzip, das Golf definitiv zum <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-sports/">Gentleman-Sport</a> prädestiniert und das gerne auch auf andere Lebensbereiche Anwendung finden könnte.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/02/16/polo-sport/">Polo &#8211; Mehr als nur schöne Hemden</a><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2013/04/14/fechten/">Fechten &#8211; Sportliche Charakterschule</a></strong></p>
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		<title>Mitgefühl gegenüber Fremden? Fehlanzeige!</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/13/mitgefuehl-fehlanzeige/</link>
		<comments>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/13/mitgefuehl-fehlanzeige/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgefühl]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-4564" title="Menschlichkeit zeigen lohnt sich" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Menschlichkeit.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a>

Ein sonniger, wolkenloser Vormittag: Ernste Anzugträger, brave Hausfrauen, lustlose Schüler, staunende Touristen und aufgekratzte Teenager auf Klassenfahrt. Es herrscht ansteckende Hektik, der Geruch von Schweiß und fettigem Essen liegen gleichermaßen in der Luft. Alles scheint in Bewegung und zelebriert den ewigen Kult um die unbegrenzte Mobilität. Doch Moment, nicht alle machen mit beim zeitlosen Tanz um Konsum und schnelle Ablenkung. Ein hilfloser Mann liegt leblos auf dem nackten Pflaster. Er atmet schwer und röchelt schwach. Es dauert lange, bis sich jemand um ihn kümmert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4564" title="Menschlichkeit zeigen lohnt sich" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Menschlichkeit.jpg" alt="" width="488" height="310" /></a></p>
<p>Ein sonniger, wolkenloser Vormittag: Ernste Anzugträger, brave Hausfrauen, lustlose Schüler, staunende Touristen und aufgekratzte Teenager auf Klassenfahrt. Es herrscht ansteckende Hektik, der Geruch von Schweiß und fettigem Essen liegen gleichermaßen in der Luft. Alles scheint in Bewegung und zelebriert den ewigen Kult um die unbegrenzte Mobilität. Doch Moment, nicht alle machen mit beim zeitlosen Tanz um <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/02/13/konsum-konsumkritik/">Konsum</a> und schnelle Ablenkung. Ein hilfloser Mann liegt leblos auf dem nackten Pflaster. Er atmet schwer und röchelt schwach. Es dauert lange, bis sich jemand um ihn kümmert. </p>
<h3>Gedankenlosigkeit als Charakteristikum unsere Zeit</h3>
<p>Diese fiktive Szene spielt sich täglich in unserem Land ab, an Bahnhöfen, in der <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/04/23/strassenbahn-knigge/">Staßenbahn</a> oder vor Hauseingängen, Sind wir wirklich so abgebrüht geworden? Kümmert uns das Schicksal unserer Mitmenschen überhaupt nicht mehr? Ich frage mich, ob hier Ängste vor einem fremden, ungepflegten Menschen eine Rolle spielen, komme dann aber zu einem anderen Schluss: Hier ist banale und allzu bequeme Gedankenlosigkeit am Werk. Wir sind so konzentriert auf unser eigenes, kleines Leben, dass wir mit unsichtbaren Scheuklappen durch die Welt gehen. So sind wir blind für die Probleme andere.</p>
<h3>Medienkonsum als Abstumpfungsmaschinerie</h3>
<p>Zudem werden wir jeden Tag von den Medien mit schlechten Nachrichten überschwemmt und nehmen per Reality-Show künstlich am Leben Fremder teil. Vor dem Fernseher weinen wir bittere Tränen, wenn unser Lieblingsstar beim Gesangswettbewerb nicht ins Finale kommt. Doch nach wenigen Minuten sind auch diese Emotion schon wieder vergessen, da geschickte Programmgestalter bereits die nächsten “Stars“ in die Manege gelassen haben. Wir schreien nach Emotionen und wollen immer höhere Dosierungen davon bekommen.</p>
<h3>Coolness als letztes Schutzschild</h3>
<p>Durch diese Emotionsschaukel verkümmern unsere natürlichen Fähigkeiten sich im realen Leben für Andere einzusetzen zusehens. Wir kapitulieren vor der unermesslichen Welle des Leids die täglich über uns hinwegschwappt. Diese verzweifelte Hilflosigkeit tarnen wir geschickt durch eine undurchschaubare Maske der Coolness. Wir fühlen uns immer mehr genötigt, keine Gefühlsregungen mehr zuzulassen. So wird der Gedanke, dass Mitleid und Mitgefühl  uns als Schwäche ausgelegt werden könnten zu unserem ständigen Begleiter. Handy, <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/10/iphone-knigge/">iPhone</a>, Notebook oder Zeitung werden zu unseren Schutzschilden gegen die feindliche Außenwelt. Nur nicht lächeln, nur niemanden in die Augen schauen, so scheint die allgemeine Doktrin zu lauten.</p>
<h3>Mitgefühl der wahre Luxus</h3>
<p>Leider kommt uns darüber immer öfter die Menschlichkeit abhanden. Wenn Sie heute ein Gentleman seien wollen, brauchen Sie keine teueren <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/luxus/">Luxus-Artikel</a>, ausgefallene Bärte oder exotische Zigarren. Wirklich anders ist heute, wer Menschlichkeit, wenn alle Anderen aus Angst, Überheblichkeit oder Gedankenlosigkeit Anderen wegschauen. Mitgefühl ist der wahre Luxus.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/19/dankbarkeit/">Dankbarkeit &#8211; Warum nicht alles selbstverständlich ist</a></strong><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/04/23/strassenbahn-knigge/"><strong>Benimm im Alltag &#8211; Die Straßenbahn-Knigge</strong></a></p>
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		<title>“Ich gehe nicht nach Trends“ &#8211; Interview mit Modedesigner Julian F.M. Stoeckel</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/10/julian-f-m-stoeckel-interview/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Julian F. M. Stoeckel]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-8210" title="&#34;Ich gehe nicht nach Trends - Modedesigner Julian F.M. Stoeckel im Interview" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bunter-Hund.jpg" alt="" width="488" height="330" />

Der Berliner Designer und Schauspieler Julian F.M. Stoeckel gilt in der Modeszene als bunter Hund. kürzlich präsentierte er unter dem Label “JULIANSTOECKEL“ seine erste eigene Kollektion. Der Gentleman-Blog sprach mit dem Modemacher über den stillvollen Mann von heute, androgyne Models und den deutschen Medienzirkus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8210" title="&quot;Ich gehe nicht nach Trends - Modedesigner Julian F.M. Stoeckel im Interview" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Bunter-Hund.jpg" alt="" width="488" height="330" /></p>
<p>Der Berliner Designer und Schauspieler Julian F.M. Stoeckel gilt in der Modeszene als bunter Hund. kürzlich präsentierte er unter dem Label “JULIANSTOECKEL“ seine erste eigene Kollektion. Der Gentleman-Blog sprach mit dem Modemacher über den stillvollen Mann von heute, androgyne Models und den deutschen Medienzirkus.</p>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Stoeckel, Sie haben jüngst auf einer von Ihnen selbst organisierten Fashion Show Ihre erste Kollektion unter eigenem Namen vorgestellt. Wie schafft man es bereits im zarten Alter von 25 Jahren so ein Projekt zu realisieren?</strong></p>
<p>(lacht) Es war zwar die Präsentation meiner ersten eigenen Kollektion unter eigenem Namen, aber nicht meine erste Fashion Show. Eine solche habe ich bereits im Januar 2010 veranstaltet. Die Idee einer eigenen Kollektion kam wie so oft in meinem Leben durch einen Zufall, wenn man so will auch Schicksal. Ich wurde für eine Kollektion angefragt. Bei diesem Projekt ging es darum, dass ich in Kooperation mit einem Berliner Label wieder eine Sonderkollektion mache. Aus unterschiedlichen Gründen kam das Projekt aber nicht wie erst geplant zu Stande. Und so habe ich mir gedacht, dass ich die Kollektion, die ich ja eh bereits entwarf, einfach unter meinem eigenen Namen präsentiere.</p>
<p><strong>Haben Sie ein modisches Vorbild und von welchen lassen Sie sich inspirieren?</strong></p>
<p>Ich bin ein wahnsinnig großer Fan der 60er Jahre. Die Musik der 60er Jahre, die <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/01/12/geschichte-der-mode-60er-70er/">Mode der 60er Jahre</a>, und vor allem der Stil und die Eleganz ist eine große Inspirationsquelle für mich. Modische Vorbilder sind vor allem die Stars dieser Zeit, zum Beispiel Alain Delon, Amanda Lear, Andy Warhol, Truman Capote, Gunter Sachs, Brigitte Bardot, Gina Lollobrigida, Grace Kelley und Helmut Berger. Und ein meiner größten Lieblinge ist <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/22/karl-lagerfeld-interlektuelle-schlampen/">Karl Lagerfeld</a>.</p>
<p><strong>Der Sommer naht langsam aber sicher. Zu welchem Stil würden Sie stillbewussten Männern in der warmen Jahreszeit raten?</strong></p>
<p>Ich gehe eigentlich nicht nach irgendwelchen Trends. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich das anzieht, was einem am besten steht. Jeder Mensch hat eine eigene <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/personlichkeit/">Persönlichkeit</a> und genau dafür muss man sich das passende Suchen. Denn es kann ganz schnell passieren, dass man nicht ge-kleidet, sondern ver-kleidet aussieht. Aber welche Trends ich immer en Vogue finde sind: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/09/22/jackett-sakko/">Sakko</a> (helles Beige), Mokassins, große und dunkle Sonnenbrillen, ein sommerliches (Leinen-)Tuch, Leinenhosen in weiß, beige und schwarz und natürlich T-Shirts mit tiefe V-Ausschnitt und Ketten.</p>
<p><strong>Auf Ihrer Webseite bezeichnen Sie sich selbst als &#8220;Partygesamtkunstwerk&#8221; der deutschen Hauptstadt.  Was verbirgt sich hinter diese Bezeichnung?</strong></p>
<p>(lacht) Ich muss gestehen, dass ich gar nicht weiß, ob diese Bezeichnung noch zeitgemäß ist. Dieses Prädikat hat mir einmal eine Zeitung verpasst. Ich fand es zu dem damaligen Zeitpunkt sehr treffend. Und was sich dahinter verbirgt: Ich würde sagen die Mischung aus Kunst, Party, Lebenslust und Energie.</p>
<p><strong>Die deutsche Hauptstadt gilt seit einigen Jahren als die Trendmetropole Europas. Wie würden Sie den besonderen Geist Berlins beschreiben?</strong></p>
<p>Ich bin ein echtes Berliner Kind. Ich bin in West-Berlin geboren, aufgewachsen und lebe heute noch immer dort. Ich sehe Berlin nicht als die „Trendmetropole“. Ich höre diesen Begriff auch meistens nur von Menschen, die nicht aus Berlin kommen. Wenn man mich fragt, wie ich Berlin sehe, dann zitiere ich immer meine Freundin Hildegard Knef, die einmal sagte: „<em>Berlin, Du bist die Frau mit der Schürze, an der wir unser Leben lang ziehen&#8230;!</em>“ Und das trifft es für mich am besten. Berlin ist nicht chic, sondern echt!</p>
<p><strong>Was ist Ihr liebster Ort in der Hauptstadt?</strong></p>
<p>Es gibt viele schöne Orte in Berlin. Aber ich bin meistens gerne bei Freunden oder in Restaurants, Bars und Hotels, wo nicht viele Touristen und Leute sind, die einen im Alltag auf den Keks gehen. Mein Lieblingsitaliener ist Pino am Stuttgarter Platz und der schönste Ort im Sommer ist das Schlosshotel Grunewald.</p>
<p><strong>Sie bewegen sich seit Jahren in einem Umfeld, in dem der Schein oft über dem Sein steht und jede Aktion in den medialen Fokus gerückt wird. Wie ernst nehmen Sie den deutschen Medienbetrieb?</strong></p>
<p>Das ist eine wunderbare Frage! Der Medienbetrieb ist für mich eine Firma wie jede andere Firma auch. Meine Kollegen sind eben Persönlichkeiten, die man aus dem <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/03/05/fremdscham-tv-modernes-kuriosenkabinett/">Fernsehen</a>, der Musik oder der künstlerischen Szene kennt. Aber dennoch sind die Strukturen wie in einer Firma. Jeder kennt sich, man trifft sich immer wieder, und man muss miteinander umgehen können. Ich halte aber dennoch mein Privatleben aus dem medialen Fokus raus, und ich weiß auch ganz gut mit dem Medienbetrieb umzugehen. Die Presse ist wie ein hungriger Wolf. Man muss ihnen immer wieder mal etwas zuwerfen und dann sind sie wieder ruhig. Wenn du sie nur warten lässt, dann suchen sie sich etwas. Und das kann schlecht ausgehen! (lacht)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8211" title="Bunter Hund - Julian F.M. Stoeckel bei der Präsentation seiner Kollektion &quot;JULIANSTOECKEL&quot;" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Modenschau.jpg" alt="" width="488" height="330" /></p>
<p><strong>Wie gehen Sie als “bunter Hund“ in der Szene mit Erwartungshaltungen, Stress und Häme der Öffentlichkeit?</strong></p>
<p>Ich gehe nur auf Veranstaltungen, wenn ich wirklich voller Energie bin und es mir gut geht. Dann ertrage ich auch die ganzen oberflächlichen Momente. Aber ich brauche auch meine Ruhe und ziehe mich regelmäßig zurück. Das bedeutet in meinem Fall, dass ich einen guten Wein trinke, leidenschaftlich gerne Opern von Mozart, Wagner, Rossini und Verdi höre und viele Künstlerbiografien lese, und damit Kraft und Energie tanke.</p>
<p><strong>Von Außen betrachtet wirken vielen weibliche Modells im aktuelle Modebetrieb knabenhaft und androgyn. Welche Faktoren haben dazu geführt, dass die meisten Modeschöpfer den Typ Magermodel den normal schlanken Frauen vorziehen? </strong></p>
<p>Die meisten Kundinnen wollen keine Frauen auf dem Laufsteg sehen, die ihnen ähneln. Denn dann hätten sie das Gefühl, dass ihr Spiegelbild auf dem Laufsteg läuft. Pyschologisch gesehen würde ich sagen, sieht jeder lieber das Ideal &#8211; oder das, was man für Ideal hält.- und will dann auch so sein und hat dadurch eine größere positive Energie.</p>
<p><strong>Aus Gentleman-Blog möchten wir natürlich von Ihnen wissen, was in Ihren Augen einen <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman </a>ausmacht? </strong></p>
<p>Ich finde, dass sich der Begriff „Gentleman“ verändert hat. Ich finde es heutzutage nicht mehr so wichtig, dass man einer Dame die Tür aufhält oder das man aufsteht, wenn eine Dame an den Tisch kommt. Ich mache das natürlich dennoch! (lacht) Aber ich sehe den Begriff „Gentleman“ heute, dass man aufmerksam, seriös, aufrichtig, charmant, witzig und geistreich ist und damit es schafft, zum Beispiel bei einem Dinner, kluge und interessante Tischgespräche zu führen. Es geht darum, dass man einfach eine Person mit Geist, Verstand und Witz ist, der die Menschen in seinem Umfeld mit kleinen Geschenken überrascht und mit Aufmerksamkeit beschenkt.</p>
<p><strong>Würden Sie sich selbst als Gentleman bezeichnen? </strong></p>
<p>Das kann ich eigentlich gar nicht beantworten. Ich würde eigentlich sagen: ja – aber ich denke, dass den „Gentleman“ alter Schule ja eher das ruhige und das zurücknehmende gegenüber anderen ausmacht. Doch ich bin ja nun bekannt dafür, dass ich eine einnehmende Person bin.</p>
<p><strong>Letzte Frage: Sind Tugenden wie Höflichkeit, gute Manieren und Understatement im aktuellen deutschen Medienzirkus eher von Vorteil oder eher von</strong> <strong>Nachteil?</strong></p>
<p>Gute Manieren sind immer wichtig! Aufrichtigkeit, Vertrauen und Ehrlichkeit sind wichtige Attribute. Aber ich weiß natürlich, dass viele Personen öffentlichen Lebens sich für etwas Besseres halten als der Rest der Welt. Meine Oma hat immer gesagt: <em>„Schlag nicht auf die Menschen unten, denn die Menschen unten tragen den Thron, auf dem Du sitzen möchtest – Denn du trägst deinen Thron ja nicht selbst&#8230;!“ </em>Und das trifft es sehr gut. Ich bin zu jedem nett und freundlich, der auch zu mir nett ist. Und wenn ich merke, dass jemand einfach die guten Manieren nicht besitzt oder oberflächlich, hinterhältig und intrigant ist, dann wende ich diesem Menschen einfach den Rücken zu. Aber ich denke, da muss jeder seinen eigenen Weg gehen&#8230;!</p>
<p>Mehr über Julian F.M. Stoeckel erfahren Sie auf <a href="http://www.facebook.com/pages/Julian-FM-Stoeckel/110460171736" target="_blank">seiner Facebook-Seite</a> oder auf <a href="http://www.julianstoeckel.de/" "target=_blank">seiner Homepage</a>.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<em>Interview mit Florian S. Küblbeck</em>:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/23/interview-florian-kueblbeck-herrengarderobe/">“Die Deutschen haben Angst davor, sich falsch anzuziehen</a><strong><strong><a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/23/interview-florian-kueblbeck-herrengarderobe/">“</a></strong></strong></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Guerilla Gardening &#8211; Ziviler Ungehorsam erwünscht</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/07/guerilla-gardening/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[LebensWeise]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-8131" title="Positiver ziviler Ungehorsam – Guerilla Gardening erobert die Großstädte" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Urban-Gardening.jpg" alt="" width="488" height="330" />

Innerstädtisches Gärtnern erfreut sich augenblicklich einer hohen medialen Aufmerksamkeit. Doch was steckt  hinter dem Trend "Gurerilla Gardening" aus den USA? Stellt das Samenverteilen in Städten gar eine Straftat dar und was hat das Ganze mit dem Bild des modernen <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentlemans</a> zu tun? Lesen Sie im Gentleman-Blog, wann und wie zivilier Ungehorsam auch mal erwünscht sein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8131" title="Positiver ziviler Ungehorsam – Guerilla Gardening erobert die Großstädte" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Urban-Gardening.jpg" alt="" width="488" height="330" /></p>
<p>Innerstädtisches Gärtnern erfreut sich augenblicklich einer hohen medialen Aufmerksamkeit. Doch was steckt  hinter dem Trend &#8220;<strong>Gurerilla Gardening</strong>&#8221; aus den USA? Stellt das Samenverteilen in Städten gar eine Straftat dar und was hat das Ganze mit dem Bild des modernen Gentlemans zu tun? Lesen Sie im <a href="http://www.gentleman-blog.de/">Gentleman-Blog</a>, wann und wie zivilier Ungehorsam auch mal erwünscht sein kann.</p>
<h3>Ein Kaugummiautomat gefüllt mit Dreck?</h3>
<p>Neulich im Reformhaus: Direkt auf dem Kassentresen thront seit kurzem ein seltsamer Verkaufsautomat. Optisch ähnelt das Ding einem Kaugummispender unserer Kindheit, doch der transparente Blick in den Bauch des Automaten offenbart einen signifikanten Unterschied: Hier sind die durchsichtigen Plastikkapseln mit einem Häufchen hellbrauner klumpiger Erde gefüllt. Eine neue Aktion eines ausgeflippten Künstlers gegen unsere <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/02/13/konsum-konsumkritik/">Plastik- und Konsum-Welt</a>? Keineswegs, denn dies ist ein spezieller Automat für Samenbomben. Was ein wenig martialisch klingt, hat einen ganz zivilen Hintergrund und dient einzig und allein den Zielen des Friedens, nämlich grüne, lebendige und naturnahe Oasen in unseren grauen Großstädten zu schaffen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Gardening" target="_blank">Guerilla Gardening</a> oder Urban Gardening heißt die Bewegung, bei dem engagierte Bürger an öffentlichen Brachflächen heimlich Pflanzen aussäen.</p>
<h3>Guerilla Gardening stammt aus den wilden Siebzigern</h3>
<p>Geboren wurde die Bewegung bereits vor über 40 Jahren. Im New York der <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/70er-jahre/">1970er</a> begann eine Gruppe engagierter Bürger eigenmächtig mit der Begrünung ihres durch die Passivität der Behörden verwahrlosten Stadtteils. Aktiver Bürgersinn und eine Prise Rebellentum, dies scheinen die Grundzutaten des Guerilla bzw. Urban Gardening zu sein. Motto: Aktiv werden und mitgestalten, sich persönlich für die Zukunft des eigenen Stadtteils oder der eigenen Region einsetzen, nicht immer nur meckern, sondern selbst Motor der Veränderung sein. Dies alles sind wichtige Werte für moderne, selbstbewusste Männer von heute. Deshalb sollte ein gesunder Bürgersinn integraler Bestandteil jedes Lebens als Gentleman sein. Wie aber ist das Verhältnis des Gentlemans zum Rebellentum? Kann und darf ein wahrer Gentleman zugleich besorgter Bürger und trotzdem wilder Rebell sein?</p>
<h3>Eine Abwägung von Schaden und Nutzen</h3>
<p>Guerilla Gardening ist hier ein interessanter Präzedenzfall, da die Bepflanzung eines Grundstücks ohne die vorherige Zustimmung des Eigentümers rein rechtlich einen Straftatbestand darstellt und als Sachbeschädigung verfolgt werden kann. Bei einer solchen Rechtslage empfiehlt es sich, vor jeder Aktion abzuwägen: Welcher Schaden kann im schlimmsten Fall durch mein Handeln angerichtet werden? Im Fall des Guerilla Gardening dürfte dieser &#8220;Schaden&#8221; in allen Fällen sehr gering sein, der Nutzen für Natur und Gesellschaft dagegen sehr groß. Graue Straßenzüge und öde Industriebrachen verwandeln sich dank engagierter Bürger in ein buntes <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/blumen/">Blumenmeer</a>. Schaden: Null! Nutzen: Augenweide für alle Passanten und Stadtbewohner und Lebensraum für nützliche Insekten und andere kleine Tiere. </p>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/800px-Seed_bomb_aka_Seed_ball_Guerilla_gardening1-150x99.jpg" alt="Samenbombe (Quelle: Herder3 / Wikipedia)" title="Samenbombe (Quelle: Herder3 / Wikipedia)" width="210" height="140" class="alignleft size-medium wp-image-8163" />Auch von rechtlicher Seite gibt es bezüglich des Guerilla Gardening mittlerweile Entwarnung: Laut den Erfahrungsberichten zahlreicher Stadtgärtner sehen die Ordnungshüter meist von einer Verfolgung ab oder begrüßen das freiwillige Engagement in Zeiten knapper kommunaler Kassen sogar ausdrücklich. Die Schweizer Metropole Zürich geht sogar noch einen Schritt weiter und verteilt kostenlos Samenbomben an seine Bürger. Eine Aktion, die auch in Deutschland Schule machen sollte.</p>
<h3>Aktiv werden!</h3>
<p>Falls sie nach diesem Artikel Lust auf Guerilla Gardening bekommen haben und loszuziehen wollen, um Samenbomben zu werfen, legen wir Ihnen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yxZ0TNLSzBU" target="_blank">dieses praktische YouTube-Tutorial</a> zum Bau eigener Natur-Bomben ans Herz. Wer als gepflegter Gentleman den dabei unvermeidbaren schmutzigen Fingernägeln aus dem Wege gehen will, sollte nach fertigen Samengeschossen Ausschau halten, zum Beispiel im nächsten Reformhaus oder Bio-Laden – Es lohnt sich, denn unsere Stadt und unser Stadtteil ist immer so schön, wie wir sie mitgestallten!</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/08/15/gruener-gentleman-umwelt/">Der grüne Gentleman &#8211; Respekt gegenüber der Umwelt</a></strong></p>
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		<title>Dresscode &amp; Style-Beratung für Top-Manager</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/04/sabina-wachtel-dresscode-style-beratung/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Image & Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[Farbberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Typberatung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/manageroutfit1.jpg" alt="Dresscode-Beratung: Welches Outfit passt am besten? " title="Dresscode-Beratung: Welches Outfit passt am besten? " width="488" height="301" class="alignnone size-full wp-image-8308" />

Die Dresscode-Beratung leidet bisweilen unter dem Klischee, lediglich <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/08/10/farbberatung/">Farbberatung</a> zu betreiben. Mit professionellem und profundem Wissen arbeitet unsere neue Autorin Sabina Wachtel von <a href="http://www.manageroutfit.de">ManagerOutfit.de</a> daran, dass dieses anders wird. In ihrem ersten Beitrag für den <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog gibt sie Einblicke in die Beratung von Top-Managern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/manageroutfit1.jpg" alt="Dresscode-Beratung: Welches Outfit passt am besten? " title="Dresscode-Beratung: Welches Outfit passt am besten? " width="488" height="301" class="alignnone size-full wp-image-8308" /></p>
<p>Die Dresscode-Beratung leidet bisweilen unter dem Klischee, lediglich <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/08/10/farbberatung/">Farbberatung</a> zu betreiben. Mit professionellem und profundem Wissen arbeitet unsere neue Autorin Sabina Wachtel von <a href="http://www.manageroutfit.de">ManagerOutfit.de</a> daran, dass dieses anders wird. In ihrem ersten Beitrag für den <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog gibt sie Einblicke in die Beratung von Top-Managern.</p>
<h3>Manager stets Repräsentanten ihres Unternehmens</h3>
<p>Nicht nur Politiker werden mittlerweile professionell beraten, auch Unternehmen beauftragen eine Dresscode- und Style-Beratung für die Personen, die das Haus nach Außen repräsentieren.</p>
<p>Interessant ist, dass die heutige Generation Top-Manager meist schon gut informiert ist und sehr gezielt fragt. Dahinter steht immer die Sichtweise: &#8220;Wie kann ich mit meinem <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/outfit/">Outfit</a> meine Kompetenz zeigen und unterstreichen?&#8221; Die Manager sind sich nämlich sehr wohl bewusst darüber, dass die Kleidung – und somit der <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/12/21/dresscode-regeln/">Dresscode</a> – mitentscheidend für ihre Wirkung auf andere ist. Wie und welche Personen eine Dresscode- und Style-Beratung durchführen, gehört weder in die interne noch in die externe Öffentlichkeit. Allerdings gibt es hier einen Wandel: Die neuen CEO&#8217;s haben zunehmend weniger Hemmungen, ihr Erscheinungsbild in die Unternehmensstrategie einzubinden. Die Unternehmen begreifen nämlich, dass die (Außen-) Darstellung ihrer Top-Manager über das <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/image/">Image</a> und Börsenkurs mit entscheidet. Insofern bleibt die Arbeit der Style-Beratung nicht verborgen.</p>
<h3>Große Unterschiede bei der Beratung von Managern und Privatpersonen</h3>
<p>Die Unternehmensvorstände, die ich berate, buchen in der Regel zunächst eine Beratung für einen konkret anstehenden Auftritt oder es wird eine generelle Angleichung von Person (Style) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nutzenversprechen" target="_blank">Branding/Value Proposition</a> (Dresscode) durchgeführt.</p>
<p>Doch Dresscode-Beratung für Top-Manager bedeutet mehr als das Ausstatten einzelner Personen nach &#8216;deren Gusto&#8217;. Es geht dabei ausdrücklich nicht um Persönliches. Es gilt stattdessen, eine Verbindung zu schaffen aus Dresscode (Zielgruppen ansprechen, nicht brüskieren) und Style (die <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/personlichkeit/">Persönlichkeit</a> professionell betonen). Die Kunst dabei ist folgende: Der Stil soll persönlich und unangetastet bleiben, soweit er nicht die Rolle stört.</p>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/manageroutfit.jpg" alt="Dresscode für Führungskräfte" title="Stil und Dresscode für Top-Manager" width="488" height="301" class="alignnone size-full wp-image-8220" /></p>
<h3>Berücksichtigung der Firmenwerten,des  persönlichen Stils und der Situation</h3>
<p>Wenn man seriös arbeiten will, klärt man vorher ab, inwieweit die Person bereit und imstande ist, sich den Unternehmens- und Markenwerten anzugleichen. Das wiederum heißt: Weil die Botschaften an die Erscheinung des Managers angeschlossen werden müssen, legt ein professionell arbeitender Dresscode-Berater drei  Komponenten zu Grunde:<br />
a) Unternehmenswerte<br />
b) Stil der Person<br />
c) Situationen, in der sich die Person  bewegt</p>
<p>Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Zeit: Top-Manager haben keine Zeit. Das erfordert von einem Dresscode-Berater nicht nur das Wissen um unternehmerisches Denken, sondern auch ein Arbeiten unter enormen Zeitdruck. Wenn es passt, auch morgens um 5 Uhr.</p>
<p>Top-Manager wünschen in der Regel eine kontinuierliche  Zusammenarbeit. Das heißt, dass vor allen wichtigen Anlässen das Erscheinungsbild besprochen wird. Ein professionell arbeitender Dresscode-Berater muss dabei zwischen verschiedenen Auftritten differenzieren können:<br />
- Unternehmensbezogen (Auftritt und Erscheinung)<br />
- Situationsbezogen (TV-Auftritt, Gala, Mitarbeiterveranstaltung)<br />
- Printbezogen (Geschäftsberichte, Pressefotos usw.)</p>
<h3>Ziel: Eindruck auf die Mitmenschen machen</h3>
<p>Für alle Situationen gilt: Es sind die Mitmenschen, die den Eindruck gewinnen und über das Image eines Hauses via einer Person entscheiden. Alle müssen sich angesprochen fühlen. Nur dann sind Dresscode und Style wirklich eine lohnende Verbindung von Unternehmenswerten, authentischen Stils und dem Repräsentieren für potenzielle und bestehende Zielgruppen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/12/21/dresscode-regeln/">Wozu brauchen wir Dresscodes?</a><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2009/10/12/kleidung-kommunikation/">Die Wahl der Kleidung ist Kommunikation</a><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/05/23/interview-florian-kueblbeck-herrengarderobe/">Interview: “Die Deutschen haben Angst davor, sich falsch anzuziehen”</a></strong></p>
<h3>Über die Autorin</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-8221" title="portraits-sabina-wachtel" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-wachtel-150x198.jpg" alt="Sabina Wachtel - Inhaberin von ManagerOutfit.de" width="150" height="198" />Sabina Wachtel, Inhaberin von <a href="http://www.manageroutfit.de">ManagerOutfit</a> und ExpertExecutive, berät exklusiv Spitzenmanager in Dresscode &amp; Style, immer im Hinblick auf Auftritt, Marke und Rolle. Zu ihren Klienten zählen bisher 13 der DAX-30 Unternehmen. Sie stellt Dresscode-Beratung vom &#8216;Kopf auf die Füße&#8217;, jenseits der klassischen Farb- und Stilberatung. Seit 2012 auch im Gentleman-Blog.</p>
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		<title>Wenn alle Hemmungen fallen – Der Buffet-Knigge</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/05/02/buffet-knigge/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knigge & Manieren]]></category>
		<category><![CDATA[Büffet]]></category>
		<category><![CDATA[Essensregeln]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-5606" title="Die ultimative Buffet-Knigge" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Große-Augen.jpg" alt="" width="488" height="330" />

Vor mir steht ein älterer Herr, ruhig, gesittet und zudem geschmackvoll gekleidet. Wenige Augenblicke später geschieht etwas Schreckliches mit ihm: Er verwandelt sich in eine reißende Bestie, immer auf der Suche nach neuem Futter. Ein neuer Horrorschocker aus <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/27/10-jahrzehnte-10-gentlemen-hollywoods/">Hollywood</a>? Nein, ein typisches Buffet, irgendwo in Deutschland.
<h3>Wo bleibt die gute Kinderstube?</h3>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-5606" title="Die ultimative Buffet-Knigge" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Große-Augen.jpg" alt="" width="488" height="330" /></p>
<p>Vor mir steht ein älterer Herr, ruhig, gesittet und zudem geschmackvoll gekleidet. Wenige Augenblicke später geschieht etwas Schreckliches mit ihm: Er verwandelt sich in eine reißende Bestie, immer auf der Suche nach neuem Futter. Ein neuer Horrorschocker aus <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/27/10-jahrzehnte-10-gentlemen-hollywoods/">Hollywood</a>? Nein, ein typisches Buffet, irgendwo in Deutschland.</p>
<h3>Wo bleibt die gute Kinderstube?</h3>
<p>Warum vergessen so viele Menschen ihre gute Kinderstube so bald es etwas umsonst gibt? Ist der “Raff-Impuls“ ein Relikt aus der Urzeit, tief in unserem genetischen Code programmiert? Erklären Jahrtausende als Jäger und Sammler, warum gestandene Akademiker sich auf Messen um kostenlose Kugelschreiber reißen oder für ein gratis T-Shirt fast eine Prügelei riskieren? Fakt ist: Locken Gratis-Gaben, fällt es uns extrem schwer ruhig und besonnen zu bleiben. Dies ist schade, da wir uns in fast keiner anderen Situation so gut als <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a> profilieren könnten. Zeigen Sie Größe, seien Sie anders, und folgen Sie den sieben goldenen Buffet-Regeln.</p>
<h3>1.	Es ist genug für alle da</h3>
<p>Ein guter Gastgeber möchte seine Gäste mit einem Buffet verwöhnen und gleichzeitig seine Großzügigkeit hervorheben. Aus diesen Gründen werden fast immer mehr Speisen und Getränke aufgetischt, als alle Gäste zusammen verzehren können. Deshalb gilt: Nur kein Futterneid.</p>
<h3>2.	Man kann sich auch mehrmals nehmen</h3>
<p>Auch wenn es Ihnen vielleicht bequem erscheint, sich den Teller vollzuschaufeln: Es sieht nicht gerade attraktiv aus und attestiert Ihnen Verfressenheit. Außerdem ist es kein Problem sich ein zweites Mal am Buffet zu bedienen. Zudem: Sollte das Essen geschmacklich doch mal nicht Ihr Fall sein, ist es besser erst einmal eine kleine Portion zu probieren. Auch wenn es lieb gemeint ist und man dem Personal später weniger Arbeit machen möchten: Man nimmt sich grundsätzlich für jeden neuen Gang ans Buffet einen neuen Teller. Merke: Auch das Auge isst mit.</p>
<h3>3.	Essen wegschmeißen ist out</h3>
<p>Weiterer Vorteil, wenn Sie nur mäßig aufladen: Das Risiko von völlig unnötigen Resten wird reduziert. Seien Sie fair zur Umwelt, Ihrem Gastgeber und den Köchen: Niemand mag Verschwender und Vergeuder. Seien sie ein <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/08/15/gruener-gentleman-umwelt/">grüner Gentleman</a>.</p>
<h3>4.	Vordrängeln gilt nicht</h3>
<p>Auch wenn der Hunger noch so groß ist, genommen wird der Reihe nach. Nichts ist unhöflicher als sich mit fadenscheinigen Argumenten vorzufuschen oder andere Gäste bei ihrer Essensauswahl zu hetzten. Verbreiten Sie in der Warteschlage keinen Stress,  sondern bleiben sie gelassen. Das strahlt auch auf Ihre Mitmenschen ab. Eine Tipp: Das Gemeinschaftsgefühl in der Warteschlange und das enge beieinander stehen eignet sich vorzüglich zum Knüpfen von Kontakten &#8211; auch mit dem weiblichen Geschlecht.</p>
<h3>5.	Das Buffet ist kein Schlachtfeld</h3>
<p>Haben Sie schon mal ein großes Buffet am späten Abend betrachtet? Sehr appetitlich sieht es meist nicht mehr aus: Überall Flecken auf der Tischdecke, Bestecke liegen am Boden oder Löffel sind in die Schüsseln gerutscht. Auch beim Buffet gilt das gleiche wie auf der Toilette: Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Nachfolger.</p>
<h3>6.	Missgeschicke sind kein Beinbruch</h3>
<p>Falls in der allgemeinen Hektik oder aus Ungeschicklichkeit mal etwas daneben geht, ist das selbstverständlich keine Schande. Aus Unsicherheit und mangelndem Selbstbewusstsein reagieren viele allerdings nicht weiter auf den von ihnen verursachten Schaden als sich rasch vom Tatort zu entfernen. Besser: Selbst zupacken und den Schaden entfernen. Bei größeren Missgeschicken dem Personal Bescheid geben.</p>
<h3>7.	Höflichkeit ist Trumpf</h3>
<p>Zielsicher segeln Sie auf den Topf mit dem geliebten Tiramisu zu und erspähen einen letzten Rest der italienischen Spezialität. Sie wollen bereits den Löffel ansetzten, als Sie spüren, dass Sie von einem Augenpaar beobachtet werden. Halten Sie es wie Salomon und teilen Sie das Objekt der Begierde. Oft gibt es mit höflichem Verhalten mehr zu gewinnen, als ein Happen Süßes, nämlich die Wertschätzung durch einen anderen Menschen.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/10/03/tisch-knigge/">Sitz grade! &#8211; Die Tisch-Knigge</a><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/04/03/knigge-essensregeln-wie-isst-man-was/">Essensregeln &#8211; Wie isst man was?</a></strong></p>
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		<title>Fundgrube: Gentleman Linktipps des Monats 04/2012</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/04/30/linktipps-04-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas große Klönne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gentleman-blog.de/?p=8244</guid>
		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-7306" title="Linktipps 01/2012" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/linktipps11.jpg" alt="" width="488" height="272" />

Das Internet ist ein niemals versiegender Quell an Informationen, quasi eine Büchse der Pandora. Da fällt es schwer die Übersicht zu behalten. Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog hat sich auch in diesem Monat wieder auf die Suche nach interessanten <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-linktipps/">Linktipps</a> gemacht. Wir fanden neidische Frauen, kurzweilige Interviews, ein Mittel gegen Lügen, ein Plädoyer für das Leben im Jetzt, Strategien gegen Phobien und Retro-Games für zwischendurch. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7306" title="Linktipps 01/2012" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/linktipps11.jpg" alt="" width="488" height="272" /></p>
<p>Das Internet ist ein niemals versiegender Quell an Informationen, quasi eine Büchse der Pandora. Da fällt es schwer die Übersicht zu behalten. Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog hat sich auch in diesem Monat wieder auf die Suche nach interessanten <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/gentleman-linktipps/">Linktipps</a> gemacht. Wir fanden neidische Frauen, kurzweilige Interviews, ein Mittel gegen Lügen, ein Plädoyer für das Leben im Jetzt, Strategien gegen Phobien und Retro-Games für zwischendurch.  </p>
<h3>Gentleman-Linktipps</h3>
<p>Für den Gentleman ist es wichtig zu wissen, <strong>was eine Frau denkt</strong>, mag und auch was sie so gar nicht mag. Lesen sie deshalb den langen aber interessanten Artikel „<a href="http://www.welt.de/partnerschaft/article106196767/Was-Frauen-Maennern-nicht-goennen-und-umgekehrt.html">Was Frauen Männern nicht gönnen – und umgekehrt</a>“ in der Welt, mit dem die Autorin Judith Luig sicher vielen Geschlechtsgenossinnen aus der Seele spricht &#8211; Penisneid war einmal. Heute beneiden Frauen die Männer um andere Dinge: Um ihre Souveränität, um ihren Egoismus und um ihr Gehalt. Auffallend: Junge Frauen beneiden die Männer stärker als ältere Frauen. Aber andersherum haben die Damen den Herren auch manches voraus.</p>
<p>Alex Rubenbauer stellt sich in seinem <strong>Minimalismus-Blog</strong> die Frage, ob man <a href="http://alex-rubenbauer.de/minimalismus/879/kann-man-zu-viele-moeglichkeiten-haben/">zu viele Möglichkeiten</a> haben kann. Seine These ist gleichzeitig eine Warnung: Das Dilemma unserer modernen Zivilisation besteht darin, da wir permanent abgleichen und vergleichen, ob es nicht woanders – an einem anderen Ort, mit anderen Menschen, anderen Beschäftigungen, anderen Dingen – besser wäre. Und damit verlieren wir das Jetzt aus den Augen.</p>
<p>Der Film- und Theaterschauspieler <strong>Bernhard Bettermann</strong> gehört zur festen Größe der deutschen Schauspielriege. Er hat in mehr als 50 Filmen mitgewirkt, u.a. in der Hauptrolle der Neuverfilmung von “So weit die Füße tragen”. In diesem Jahr wurde ihm der Titel ‚<strong>Schuhmann des Jahres 201</strong>2‘ verliehen. Der Herrenschuh-Blog hat ihn daraufhin zu einem Interview gebeten. Herausgekommen ist ein <a href="http://www.shoepassion.de/blog/bernhard-bettermann-im-interview ">schönes Gespräch über Schuhe, Modebewusstsein und Schauspielerei</a>.  </p>
<p>Leiden Sie unter <strong>Ängsten und Phobien</strong>? Es gibt eine Lösung, meint Roland Kopp-Wichmann im Persönlichkeits-Blog. Er beschreibt verschiedene einfache wie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/7916/ungewoehnliche-strategien-gegen-angst-furcht-und-phobie ">ungewöhnliche Lösungsansätze</a>, die jeder anwenden kann. Zudem warnt er vor Vermeidungsstrategien. Denn das Vermeiden verstärkt die Angst auf Dauer nur.    </p>
<p>Die schlechte Nachricht lautet: <strong>Menschen neigen zum Lügen</strong>, wenn der potenzielle Gewinn größer ist als die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden. Die gute: <a href="http://www.alltagsforschung.de/in-aller-ruhe-zeit-zum-nachdenken-fordert-die-ehrlichkeit/">Gibt man ihnen Zeit zum Nachdenken, sind sie ehrlicher</a>. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die Alltagsforschung.de beschreibt. </p>
<p>Erinnern Sie sich noch an die <strong>LCD-Handheld-Spiele</strong>, die Vorläufer des Gameboys? Retro-Fans können diese<a href="http://pica-pic.com/#/donkey_kong_jr/ "> Kult-Spiele jetzt am Rechner nachspielen</a>. Auf Dauer ist das Spielen mit diesen Ur-Ahnen der heutigen High-Tech-Spielkonsolen sicherlich etwas monoton, aber für den kurzen Spielspaß und das zurückdenken an Kinder- und Jugendtage eignen sie sich alle mal. Auch für Kinder interessant zu sehen, womit die Eltern früher gespielt haben. </p>
<h3>Viel Vergnügen bei der Lektüre der Linktipps!</h3>
<p><strong>Noch mehr Gentleman-Linktipps stellen wir regelmäßig per Twitter und Facebook vor. Bitte <a href="http://www.twitter.com/gentlemanblog">folgen Sie uns</a> oder <a href="http://www.facebook.com/gentlemanblog">werden Sie Fan</a>.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor Ort: Ein Besuch im Kaffeefachwerk in Berlin</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/04/27/kaffeefachwerk-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas von Lettow-Vorbeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stilvoller Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Vor Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeefachwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignnone size-full wp-image-7814" title="Vor Ort: Ein Besuch im Kaffeefachwerk in Berlin" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Besuch-im-Kaffeefachwerk-in.jpg" alt="" width="488" height="330" />

Für Millionen Menschen ist ein Frühstück ohne Kaffee wie Weihnachten ohne Geschenke. Was aber kaum noch jemand weiß: Kaffeeröster war bis in die <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/60er-jahre/">1960er</a> in Deutschland ein anerkannter Ausbildungsberuf. Dann strömten die großen Kaffeemarken mit dem neuartigen Vakuumverpackungssystem auf den Markt, so dass zahlreiche traditionellen deutschen Kaffeeröstereien schließen mussten. Thomas Marko ging den umgekehrten Weg. Er hat in Berlin seine eigene Kaffeerösterei, das <a href="http://www.kaffeefachwerk.de/" target="_blank">Kaffeefachwerk</a>, eröffnet. Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> war vor Ort. Lesen Sie hier, worauf es beim Kaffeegenuss wirklich ankommt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-7814" title="Vor Ort: Ein Besuch im Kaffeefachwerk in Berlin" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Besuch-im-Kaffeefachwerk-in.jpg" alt="" width="488" height="330" /></p>
<p>Für Millionen Menschen ist ein Frühstück ohne Kaffee wie Weihnachten ohne Geschenke. Was aber kaum noch jemand weiß: Kaffeeröster war bis in die <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/60er-jahre/">1960er</a> Jahre in Deutschland ein anerkannter Ausbildungsberuf. Dann strömten die großen Kaffeemarken mit dem neuartigen Vakuumverpackungssystem auf den Markt, so dass zahlreiche traditionelle deutsche Kaffee-Röstereien schließen mussten. Thomas Marko ging den umgekehrten Weg. Er hat in Berlin seine eigene Kaffeerösterei, das <a href="http://www.kaffeefachwerk.de/" target="_blank">Kaffeefachwerk</a>, eröffnet. Der <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman-Blog</a> war vor Ort. Lesen Sie hier, worauf es beim Kaffee-Genuss wirklich ankommt.</p>
<h3>Die Verwirklichung eines Lebenstraums</h3>
<p>„<em>Das Verschwinden der vielen kleinen Kaffeeröstereien ist ein großer kultureller Verlust</em>“, meint Marko und schüttelt traurig den Kopf. Dagegen müsste man etwas machen, dachte er sich schon seit vielen Jahren. Doch sein anstrengender Management-Job ließ dem dreifachen Familienvater wenig Zeit für Träumereien von einer neuen Kaffeekultur. Marko musste sich entscheiden. Und er entschied sich für seinen Lebenstraum als Kaffeeröster und eröffnete einen kleinen Laden im Osten von Berlin.</p>
<h3>Der weite Weg der Kaffeebohne</h3>
<p>Um seine Begeisterung für das Kaffeerösten zu verstehen, ist es wichtig, die Herkunft und die Weiterverarbeitung des Kaffees zu kennen. Der Weltbedarf an Kaffeebohnen wird von nur zwei botanischen Arten dominiert: <em>Coffea arabica</em> und <em>Coffea robusta</em>. An den strauchartigen Coffea-Gewächsen gedeihen Früchte, deren Kern die spätere Kaffeebohne bildet. Das Klima und die Bodenbeschaffenheit der jeweiligen Anbauregion verändern dabei das Geschmackserlebnis der späteren Kaffeebohne immens.</p>
<p>Nachdem die Arbeiter in den Kaffee-Anbaugebieten den Kern vom Fruchtfleisch gelöst haben, werden diese nach Europa verschifft, wo sie dann von Kaffeeröstereien veredelt werden. Eigentümlich blass und völlig geruchlos sind sie, die ungerösteten Kaffeebohnen. Sofort wird klar: Erst die Röstung macht den typischen Kaffeegeschmack. „<em>Und genau hier liegt das Problem der großen Markenkaffees im Supermarkt nebenan</em>“, erläutert Marko. „<em>Diese Unternehmen rösten Kaffeebohnen aus allen möglichen Anbaugebieten zusammen, um einen möglichst gleichbleibenden, massenmarkttauglichen Geschmack zu erhalten</em>“. Auch die Röstzeit ist bei den großen Kaffeemarken ziemlich kurz: Nur etwa drei Minuten wird der Kaffee dort im Schnellverfahren geröstet. Thomas Marko lässt sich in seinem Kaffeefachwerk dagegen Zeit und veredelt “seine“ Bohnen bis zu 20 Minuten lang. Sein Tipp für maximalen Kaffee-<a href="http://www.gentleman-blog.de/category/stilvoller-genuss/">Genuss</a>: „<em>Verzichten Sie auf Kaffeefilter, es bleibt ziemlich viel Aroma im Filter kleben</em>“. Stattdessen rät Marko zu einem Kaffeebereiter. „<em>Da verbleiben vielleicht ein paar kleine Schwebstoffe in der Tasse, dafür können sie das größtmögliche Geschmackserlebnis genießen.</em>“</p>
<h3>Qualität vor Quantität</h3>
<p>Die Kunden des Kaffeefachwerkes kommen mittlerweile aus ganz Berlin und Umgebung in den kleinen Laden an der Grünauer Straße, probieren ausgefallene Kaffeekreationen und decken sich mit großen Packungen für zu Hause ein. Auch in der hippen Gastronomie in Berlin-Mitte wird Markos Spezialröstung ausgeschenkt. Über weitere Expansionspläne schweigt sich der Unternehmer aber aus: „<em>Ich möchte qualitatives Wachstum realisieren. Mein Erfolg bemisst sich nicht an der Menge an Kaffeesäcken, die ich pro Jahr verkaufen kann.</em>“ Organisches Wachsen statt aggressive Expansionslust, eine Philosophie die heute in Zeiten von Finanzkrise und Staatspleiten zukunftsweisender denn je ist – auch im Kaffeebusiness.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch: <a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/08/15/gruener-gentleman-umwelt/">Der grüne Gentleman – Respekt gegenüber der Umwelt</a></strong></p>
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		<title>Warum gelegentliche Aggressionen wichtig sind</title>
		<link>http://www.gentleman-blog.de/2012/04/23/aggression-emotionen-depressionen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Agression]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gb_aggressionen.jpg" alt="Agressionen rauslassen" title="Aggressionen" width="488" height="301" class="alignnone size-full wp-image-8152" />

Die wenigsten Menschen haben gelernt mit Angst und Schmerz umzugehen. Sie können die Ohnmacht, die sich daraus ergibt, kaum aushalten und zeigen sich ihren Mitmenschen daraufhin wütend und aggressiv. In unserer Gesellschaft darf diese Aggression aber nicht offen gezeigt werden, daher wird diese vielfach in andere Verhaltensmuster umgeleitet. Therapeut Uwe Linke erklärt im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog, zu welchen Ausweichmechanismen viele Menschen neigen und welche Gefahren ihnen innewohnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gb_aggressionen.jpg" alt="Agressionen rauslassen" title="Aggressionen" width="488" height="301" class="alignnone size-full wp-image-8152" /></p>
<p>Die wenigsten Menschen haben gelernt mit Angst und Schmerz umzugehen. Sie können die Ohnmacht, die sich daraus ergibt, kaum aushalten und zeigen sich ihren Mitmenschen daraufhin wütend und aggressiv. In unserer Gesellschaft darf diese Aggression aber nicht offen gezeigt werden, daher wird diese vielfach in andere Verhaltensmuster umgeleitet. Therapeut Uwe Linke erklärt im <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>-Blog, zu welchen Ausweichmechanismen viele Menschen neigen und welche Gefahren ihnen innewohnen.  </p>
<h3>Unterdrückung negativer Emotionen begünstig Depressionen</h3>
<p>Wut, Angst und Schmerz sind die drei negativen Grundemotionen, auf die sich alle anderen negativen Gefühle zurückführen lassen. Wenn jemand aggressiv ist, ist das in der Regel eine Reaktion auf den Schmerz oder die Angst, die er empfindet. Negative Grundemotionen funktionieren wie ein Springbrunnen mit drei Düsen: Hält man eine Düse davon zu, spritzt es aus den verbleibenden zwei anderen umso heftiger. Unterdrückt man beispielsweise seine Wut, werden Angst und Schmerz übermächtig. Nach meiner Erfahrung ist dieser Verhaltensmechanismus eine häufige Ursache von Depressionen. Zu diesem Erscheinungsbild der Depression gehört die Auto-Aggression. Dahinter verbirgt sich eine Aggression, die man gegen sich selbst richtet, denn irgendwohin muss diese ja abreagiert werden.</p>
<p>Wenn das Weltbild Aggressionen nach außen nicht zulässt, richtet sich diese nach innen. Dabei gibt es viele Erscheinungsformen: Gefühlskälte, übermäßiger <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/02/13/konsum-konsumkritik/">Konsum</a> von Kaffee, Alkohol, Drogen, Tabletten oder die Betäubung mit <a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/03/05/fremdscham-tv-modernes-kuriosenkabinett/">Fernsehen</a> und Internet sowie vieles andere, von dem wir eigentlich wissen, dass es uns schadet.</p>
<h3>Der angemessene Umgang mit Emotionen</h3>
<p>Unterdrückte Emotionen sind wie ein Dampfkessel. Daher ist es ratsam, einen angemessenen Umgang mit seinen Gefühlen zu lernen und sie auch zuzulassen, selbst wenn sie unangenehm erscheinen. Stellen sie sich dazu selbst die Frage, wie Sie mit Aggressionen umgehen:</p>
<p>•	Wie spüre ich meine Aggression und wie äußere ich sie?<br />
•	Wie nimmt die <a href="http://www.gentleman-blog.de/tag/umwelt/">Umwelt</a> meine Aggressionen wahr?<br />
•	Welches Maß an Aggression mute ich meinen Bezugspersonen zu und welcher Anteil bleibt in mir verborgen?<br />
•	Welche versteckten oder umgebauten Aggressionen stelle ich an mir fest?</p>
<p>Wenn Sie Störendes an anderen Mitmenschen entdecken, dann liegt die Vermutung nahe, dass Sie selbst auch ein Problem damit haben. Warum? Weil es Ihnen sonst gleichgültig wäre! Denn was kümmert es eine deutsche Eiche, wenn ein Wildschwein sich an ihr kratzt? Dumm ist es nur, wenn Sie sich wie ein dürrer und unstabiler Zweig fühlen, den ein Spatz zum Brechen bringt. </p>
<h3>Grundstein für gesundes Selbstbewusstsein</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3485013757/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&#038;tag=gentlemblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3485013757"><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/image003-1-144x200.jpg" alt="&quot;Single Frau wählt Single Mann und schaut sich seine Wohnung an- Was die Einrichtung über den Charakter verrät.&quot;" title="Buch: Single-Frau wählt Single-Mann und schaut sich seine Wohnung an (Amazon)" width="144" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-7190" /></a>  Hinterfragen Sie sich selbst, damit Sie Bewusstheit in Ihre Schattenseiten bringen. Damit legen Sie den Grundstein für ein gesundes Selbstvertrauen und ein angemessenes Selbstwertgefühl. Die Folge: Sie können angemessen mit Aggressionen umgehen und (ein)sehen, was hinter der Aggression der anderen steckt, ohne auf sie eingehen zu müssen. Bleiben Sie cool aber herzlich, so klappt´s auch mit der Nachbarin!</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/02/29/partnerschaft-streit-liebe/">Partnerschaft &#8211; Streitereien wichtig für den Erhalt der Liebe</a><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/01/23/umgeleitete-aggressionen-bedeutung">Streitpotential &#8211; Umgeleitete Aggressionen und ihre Bedeutung</a><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/06/07/wohnpsychologie-intervie/">Wohnpsychologe Uwe Linke im Interview</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/Uwe-Linke-Pressefoto-1-141x200.jpg" alt="Uwe Linke" title="Uwe Linke " width="141" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-7195" />Gastbeitrag von Uwe Linke. Der Wohnpsychologe <a href="http://www.uwelinke.de">Uwe Linke</a> ist Coach und Psychotherapeut (HP). Zudem gehört der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3485013757/ref=as_li_qf_sp_asin_il?ie=UTF8&#038;tag=gentlemblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3485013757">Buchautor</a> zu den Top-Einrichtern in Deutschland und bietet Coachings und Seminare an. Im Gentleman-Blog schreibt er über Männer und ihre Wohnungseinrichtung sowie über das Zusammenleben zwischen Männern und Frauen. </p>
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		<title>Ein Mann, ein Duft: David Niven vs. Pour un Homme</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege und Styling]]></category>
		<category><![CDATA[David Niven]]></category>
		<category><![CDATA[Duft]]></category>
		<category><![CDATA[Parfum]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/mann_duft_niven.jpg" alt="Ein Mann ein Duft: David Niven" title="mann_duft_niven" width="488" height="450" class="alignnone size-full wp-image-7972" />

Ihre Namen sind nicht mehr allen geläufig, doch beide haben das Bild des Gentlemans ihrer Zeit geprägt: der britische Schauspieler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Niven" target="_blank">David Niven</a> und der Duft <i>Pour un Homme</i>. Lesen Sie im Gentleman-Blog, was wir heute noch von den beiden Vorbildern lernen können und gewinnen Sie einen Flakon des ersten Herren-Parfüms aus dem Hause Caron.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/mann_duft_niven.jpg" alt="Ein Mann ein Duft: David Niven" title="mann_duft_niven" width="488" height="450" class="alignnone size-full wp-image-7972" /></p>
<p>Ihre Namen sind nicht mehr allen geläufig, doch beide haben das Bild des Gentlemans ihrer Zeit geprägt: der britische Schauspieler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Niven" target="_blank">David Niven</a> und der Duft <i>Pour un Homme</i>. Lesen Sie im Gentleman-Blog, was wir heute noch von den beiden Vorbildern lernen können und gewinnen Sie einen Flakon des ersten Herren-Parfüms aus dem Hause Caron.</p>
<h3>Die Vorgeschichte</h3>
<p>1910 in London als Sohn von Leutnant William Edward Graham Niven und Lady Henrietta Julia Degacher geboren, hat James David Graham Niven nicht nur die Möglichkeit, sondern sogar die gesellschaftliche Pflicht von klein auf gute Umgangsformen zu erlernen und diese zu verfeinern.</p>
<p>Bereits sechs Jahre zuvor gründet Ernest Daltroff in Paris sein Firma Caron. Von der Rue de la Paix 10 aus beliefert der Parfümeur Europas Aristokratie mit Kompositionen wie Narcisse Noir oder Fleurs de Rocaille. Das 1934 eingeführte <i>Pour un Homme</i> gilt bis heute als einer der größten Erfolge des Hauses.</p>
<h3>Der erste Eindruck</h3>
<p>«<i>Mein Gesicht sieht aus wie eine Mischung aus zwei Pfund Heilbutt und einer Explosion in einem alten Kleiderschrank.</i>»  Selbst wenn David Niven mit seiner selbstkritische Beurteilung übertreibt, steht ihm die Hollywood-Karriere tatsächlich nicht auf die Stirn geschrieben. So muss sich der sympathische Schlacks nach seiner Desertation aus der britischen Armee in den USA zuerst mit Gelegenheitsjobs als Holzfäller, Brückenbauer und Whisky-Verkäufer über Wasser halten.</p>
<p>Auch der Duft <i>Pour un Homme</i> vermag auf Anhieb kaum zu begeistern. Zu dominant ist die Lavendelwolke, welche als Kopfnote alle anderen Ingredienzen rund zehn Minuten lang überdeckt. Der Grund für diese monotone Ouvertüre ist jedoch durchaus lobenswert: Echtes Lavendelöl aus der Haute Provence entfaltet sich hier mit der ungezügelten Kraft und Brillanz der Natur. Daran muss sich die auf synthetische Duftstoffe geeichte moderne Nase aber zuerst (wieder) gewöhnen.</p>
<h3>Das Geheimnis des Erfolgs</h3>
<p>Nach seiner Ankunft in Kalifornien wird Niven rasch als Edelkomparse entdeckt. Sein bisheriges Leben erweist sich als ideale Schauspielausbildung für Rollen als britischer <a href="http://www.gentleman-blog.de">Gentleman</a>, Major, Captain oder Leutnant. Doch nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera brilliert der unverwechselbare Charakterkopf mit Sinn für Ironie, <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/02/24/charme/">Charme</a> und guten Manieren. Er ist das, was man «einen tollen Kerl» nennt. Und so einem stehen in dem von exzentrischen Charakteren geprägten <a href="http://www.gentleman-blog.de/2010/12/27/10-jahrzehnte-10-gentlemen-hollywoods/">Hollywood</a> bald alle Türen offen.</p>
<p>Dass eine gewisse Exzentrik durchaus auch ihren Reiz haben kann, beweist Pour un Homme. Der Duft kontert die herbe Frische des furiosen Lavendel-Auftakts mit einem unerwartet süßen, fast schon puderigen Potpourri von Weihrauch, Benzoe und Vanille. Die für ein Herrenparfüm typischen Noten von Zedern- und Sandelholz schwingen lediglich im Hintergrund mit und die animalischen Komponenten Moschus und Ambra verleihen der Rezeptur einen warmen, sinnlichen, ja beinahe intimen Touch.</p>
<h3>Der eigene <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/image/">Stil</a></h3>
<p>David Niven ist etwas gelungen, was nur wenige seiner Berufskollegen von sich behaupten können: Er ist ein Leben lang sowohl auf der Leinwand als auch im Privatleben er selbst geblieben (und wurde dafür 1959 für seine Rolle in dem Film &#8220;<i>Getrennt von Tisch und Bett</i>&#8221; verdienterweise mit einem Oscar ausgezeichnet). Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Fleming" target="_blank">Ian Fleming</a> war von dem Schauspieler dermassen angetan, dass er Niven in seinen James-Bond-Romanen sogar mehrfach namentlich erwähnte. Obwohl Produzent Albert R. Broccoli im Kino schlussendlich den jüngeren und athletischeren Sean Connery auf die Jagd nach Dr. No schickte, bleibt David Niven das große Vorbild für den englischsten aller Gentlemen.</p>
<p><i>Pour un Homme</i> hingegen taugt nicht zum Geheimagenten. Dieser Duft liebt die Aufmerksamkeit viel zu sehr, um diskret im Hintergrund zu bleiben. Zwar lässt die Intensivität der Kopfnote schnell nach, doch auch die Herz- und Basisnoten tragen das ihre dazu bei, dass Pour un Homme kaum unbemerkt bleibt. Stattdessen entfaltet es eine kunstvolle Extravaganz, die durchaus ihren Reiz hat. «Liebe mich oder hasse mich», so scheint einem der im Vergleich geradezu prätentiös schlichte Flakon ins Ohr zu flüstern. Wer sich auf die grünlich schimmernde Versuchung einlässt und dafür genügend <a href="http://www.gentleman-blog.de/category/personlichkeit/">Persönlichkeit</a> mitbringt, kann von der Verbindung eigentlich nur profitieren.</p>
<h3>Das Fazit</h3>
<p>David Niven vs. <i>Pour un Homme</i>: Während erster uns den Reiz und tieferen Wert von Konventionen lehrt,  zeigt uns zweiterer was es heisst, sich keinen Deut um eben diese zu scheren. Beides zeugt von einem starken Charakter. Und genau das ist es, was diese beiden scheinbar so unvereinbaren Vorbilder auch aus heutiger Sicht auszeichnet.</p>
<h3>Die Verlosung</h3>
<p>Mit etwas Glück steht vielleicht schon bald ein 50-ml-Flakon <i>Pour un Homme</i> Eau de Toilette im Wert von 51 Euro in Ihrem Badezimmerschränkchen. Werden Sie jetzt einfach<a href="http://www.facebook.com/gentlemanblog"> >>Facebook-Fan vom Gentleman-Blog</a> und liken Sie den Post zu diesem Artikel. Bestehende Fans können selbstverständlich ebenfalls mitmachen. Den Gewinner resp. die Gewinnerin bestimmt das Los, Teilnahmeschluss ist der 26.04.2012 und der Rechstweg ist wie immer augeschlossen. Wir wünschen viel Glück!</p>
<p>Der Autor dankt der Firma Albrecht &#038; Dill für das Testmuster.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:<br />
<strong><a href="http://www.gentleman-blog.de/2012/02/23/ein-mann-ein-duft-winston-churchill/">Ein Mann, ein Duft: Winston Churchill</a></strong><br />
<a href="http://www.gentleman-blog.de/2011/12/05/maenner-parfum-finden/">Immer der Nase nach &#8211; So finden Sie Ihr Parfum</a></strong></p>
<h3>Über den Autor</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-34" src="http://www.gentleman-blog.de/wp-content/uploads/gm-portraits-lindo.jpg" alt="Parfum-Kenner Lindo Ganarin" title="Lindo Ganarin" width="174" height="230" class="alignnone size-full wp-image-6405" style="float:left" />Der schweizer Bohemien <a href="https://www.xing.com/profile/Lindo_Ganarin">Lindo Ganarin</a> mit italienischen Wurzeln arbeitet als <a href="http://www.bold-werbung.ch">Creative Director</a> in Bern und bloggt nebenbei über seine Passion für Wohlgerüche.</p>
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