Posts Tagged ‘Anzug’

Mai 13

Lächelnd im Kugelhagel – Der schusssichere Anzug

Ein deutsches Unternehmen aus den Golfstaaten bietet gefährdeten Geschäftsmännern kugelsichere Anzüge an. Auch Staatsmänner wie Barack Obama und Schauspieler wie Stevan Seagal vertrauen auf die  vorzeigbaren Spezialanfertigungen.

Sep 22

Das Jackett – Herzstück eines Anzuges

Jackett, Sakko oder auch Anzugjacke – das auffälligste Element des Anzugs hat gleich drei Namen. Im heutigen Sprachgebrauch sind die drei Begriffe kaum zu unterscheiden. Die Namensverwendung ist heutzutage eher Geschmackssache. Wenn man es ganz genau nimmt, ist das Sakko eine einzelne Anzugjacke, die aber voll ausgestattet ist. Das Jackett ist die eingedeutschte Version des englischen Jacket und somit mit dem Begriff Anzugjacke identisch.

Sep 02

Welche Armbanduhr zum Anzug?

Armbanduhren gibt es in fast allen erdenklichen Formen und Farben. Auch preislich sind nach oben fast keine Grenzen gesetzt. Ein sechsstelliger Betrag für eine hochwertige Luxusuhr ist keine Seltenheit. Doch zur Schau gestellter Luxus liegt nicht jedem – einem wahren Gentleman steht Understatement ohnehin besser. Ob zum Anzug oder zu einem anderen Dress: Eine Uhr sollte zum Träger passen, seinen Stil ergänzen. Folgende Tipps für die Wahl der Armbanduhr in Kombination mit einem Anzug sind allgemeiner Natur. Bei Nichtbeachten dieser grundlegenden Regeln läuft der Träger Gefahr, milde bis abschätzig belächelt zu werden.

Aug 13

Die Weste – unverzichtbar zum vollendeten Anzug

Die gängige Definition für einen Anzug ist relativ einfach: Er besteht aus Jackett, Weste und Anzughose. Alle drei Teile sind aus demselben Stoff gefertigt und in derselben Farbe gehalten. Lediglich die Weste darf bei einigen Anzugvarianten wie dem Frack oder dem Cutaway Kontraste bilden oder bunt sein. Wenn man sich aber umschaut, sieht man die klassische Anzugweste immer weniger. Grund dafür ist zum einen die Praktikabilität. Permanent noch eine Weste unter dem Sakko zu tragen, kann einen beruflichen Anzugträger insbesondere bei sommerlichen Temperaturen schnell ins Schwitzen bringen. Dazu kommt, dass die Weste bei einem Zweireiher oder einem hochgeschlossenen Einreiher sowieso nur wenig zu sehen ist und in optischer Hinsicht somit wenig praktischen Nutzen stiftet. Und schließlich braucht auch die Taschenuhr keine Westentasche mehr.

Sep 03

Woher stammt eigentlich der Anzug?

Knopfstellung

Gesellschaftliche und geschäftliche Anlässe sind seit jeher von wohl definierten Kleidungsregeln und Stillvorgaben geprägt. Was ein Gentleman bei öffentlichen Anlässen zu tragen hat, gehörte lange Zeit zum Allgemeinwissen und zur Etikette. Heutzutage weiß kaum noch jemand, was man(n) trägt, wie man(n) es trägt, oder wie man(n) es kombinieren kann.

Der Gentleman-Stil entsprang gegen Ende des 18. Jahrhunderts aus der Sportgarderobe des englischen Adels und wurde von britischen Schneidern entwickelt. Der Vorreiter auf diesem Gebiet war Beau Brummel, der erste Dandy und enger Freund König Georg IV. Er standardisierte das Reitkostüm, das körpernah die V-Silhouette des Mannes hervorhebend geschnitten war, und machte es Salonfähig.

Der heutige Anzug – in seiner Form ein wenig schlichter – entstand erst im 20. Jahrhundert. Grundsätzlich unterscheiden sich bei offiziellen und inoffiziellen Anzügen von heute Knopfstellung, Rückenschlitze, Revers und Taschen.