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Nov 14

Movember: Mit dem Schnurrbart gegen Prostatakrebs

Moustache für einen guten Zweck

Das Klischee stimmt leider. Viele Männer sprechen kaum über ihre Sorgen, Nöte und Krankheiten. Schließlich passen diese Dinge nicht zum Bild des starken Mannes. Dies hat jedoch oft fatale Folgen: Jahr für Jahr leiden und sterben hunderttausende Männer an Krebs und anderen Krankheiten, weil sie nicht rechtzeitig zum Arzt gehen. Die Charity-Aktion Movember will auf eine coole und männliche Weise ein Bewusstsein für die Themen Krebsvorsorge und Männergesundheit schaffen.

Movember-Aktion gewinnt weltweit an Zulauf

Die Movember-Bewegung hat ihren Ursprung Anfang des Jahrtausends in Australien. Mittlerweile nehmen auf der ganzen Welt Millionen Männer an der Aktion teil und lassen sich mit Beginn des 1. Novembers einen Schnurrbart wachsen und werden zum „Mo Bro“. Auch viele Promis haben schon am Movember teilgenommen, zum Beispiel Orlando Bloom, Hulk Hogan und Daniel Craig.

Der Name Movember ist eine Kombinationen aus den Worten November und Moustache, zu deutsch Schnurrbart, Schnauzbart oder Oberlippenbart. Zum einen soll der Movember das Thema Krebsvorsorge in das Bewusstsein der Männer rufen. Zum anderen ruft die Bewegung dazu auf, Geld zugunsten der Krebsforschung zu spenden.

Der Fokus liegt dabei auf der Vorbeugung und Erforschung von Prostatakrebs. Drei Prozent aller deutschen Männer sterben daran. Damit ist Prostatakrebs bei Männern nach Lungen- und Darmkrebs die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung. Das tückische: Die Erkrankung ist im Frühstadium symptomlos. Eine Behandlung mit Aussicht auf Heilung ist jedoch nur möglich, wenn die Krankheit frühzeitig diagnostiziert wird. Umso wichtiger ist es, regelmäßig zur Krebsvorsorge zu gehen.

Mo’Bros werben für die Krebsvorsorge

Mit ihren Worten und Schnurrbärten fungieren die Mo Bros als lebendige Werbeträger für die Krebsvorsorge und ein höheres Gesundheitsbewusstsein. Die Mo Bros geben diesem ernsten Thema somit im wahrsten Sinne des Wortes ein Gesicht.

Nicht nur Einzelpersonen können beim Movember mitmachen, sondern auch Gruppen, die sich auf der Movember-Homepage als Team anmelden und gemeinsam auf Spendenjagd gehen können. Ganze Freundeskreise, Sportmannschaften und Unternehmen engagieren sich und wettstreiten darum, wer die meisten Spenden für den guten Zweck generiert.

Beispielsweise hat auch Jim Beam seine Mitarbeiter und alle Fans dazu aufgerufen, am Movember teilzunehmen. Fed Noe, der Master Destiller von Jim Beam und überzeugter Bartträger, ist mit gutem Beispiel vorangegangen und hat sich zugunsten der Aktion von seinem geliebten Vollbart getrennt. Jim Beam bitte nun um weitere Unterstützung und tut auch selbst etwas dafür: Für jeden, der sich dem Jim Beam Team anschließt und auf deren Teamseite registriert, spendet Jim Beam 5 Euro an die Movember-Foundation. Mitmachen kann jeder, ganz gleich ob Mann oder Frau, mit Schnurrbart oder ohne. Der Gentleman-Blog unterstützt die Aktion gerne. >> Hier geht´s zur Anmeldung

Jim Beam Master Destiller Fred Noe vor und nach der Rasur

Jim Beam Master Destiller Fred Noe vor und nach der Rasur

Mo’Bros sollen sich wie Gentlemen benehmen

Übrigens: Alle Mo’Bros sind von den Organisatoren aufgefordert, sich wie wahre Gentlemen zu benehmen. So haben auch die Damen etwas davon, selbst wenn sie nicht Fan des Moustache-Looks sein sollten.

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